Yap, so bodenwachsend würde ich die wohl so nennen.
Beiträge von Schupfnudel
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Hier wäre ein Habitat-Bild ziemlich gut.
Mit den geschlitzten Hüten, würde ich mal mit Hohenbuehelia petaloides abgleichen.
LG.
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Hi.
Ich würde den wohl auch einfach als Parasol ansprechen. Ist auch nicht das erste mal, dass ich davon höre, dass die komisch riechen trotz scheinbarer Frische. Wieso, weshalb, warum weiß ich aber auch nicht.
LG.
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Hi.
Ich halte X. ripariellus schon für möglich, nur beweisen kann ich's nicht. H. rubellus hatte ich aber noch nicht mit den Rottönen im Stielfleisch.
LG.
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Hi.
Vielleicht mal mit Leucoagaricus barssii vergleichen.
LG.
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Hi.
Ich lasse mal ein paar Hortiboletus engelii Bild hier. Ist bei mir ein Massenpilz, gerne auch mal mehr mal weniger "gehämmert".
Wenn mich nicht alles täuscht, sehe ich auf Bild 4 auch ein schwaches Blauen an den Röhren. Und generell ist H. engelii der am wenigsten blauende Gartenfilzröhrling meiner Erfahrung nach.
Wo bleibt die Schnibbelei?
LG.
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Hi.
Das sind mMn Eichenfilzröhrlinge - Hortiboletus engelii. Schnibbel mal noch ein paar Querschnitte und guck, ob du die karottenroten Pünktchen noch findest in der Stielbasis. Sind nicht immer bei allen da, aber bei mehreren Exemplaren ist meistens einer dabei, der die Bücher gelesen hat.
LG.
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Hi.
Wahnsinn. Bei mir ist hier noch ziemlich tote Hose. Schöne Funde.
Deine Parasole sind aber Safranschirmlinge mit der Hutschuppung.
LG.
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Hi.
Agaricus moellerianus ist eine gilbende Art mit +- Anisgeruch aus dem Dunstkreis des Wiesenchampignons. Hatte ich aber noch nie in der Hand.
LG.
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Der weiße Anis-Champignon würde unter anderem viel mehr gilben und hat keine solchen grellrosa Lamellen.
Ich würde die schon im Umfeld des Wiesenchampignons vermuten, wobei die Stielbasis nicht gut passt. Müsste man denke ich mikroskopieren um da sicher zu sein. Schwierige Gattung.
LG.
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Moin.
Das sollten alles Gartenfilzröhrlinge sein - Hortiboletus.
1 ist Hortiboletus engelii.
Die 2 sieht nach Hortiboletus rubellus aus.
Die 3 vermutlich auch Hortiboletus engelii, da fehlt aber auf den Bildern leider der unterste Teil von der Stielbasis, daher mit etwas Restunsicherheit.
LG.
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Hi.
Wie kommst du hier auf den Wieseltäubling?
Für mich sieht das nach einem der Stinktäublinge aus.
LG.
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Hi.
Solche nichtblauenden Flockies liefen in einfacheren taxonomischen Zeiten unter Boletus luridiformis var. immutatus. Der hier ist zusätzlich auch noch xanthoid (=gelb). Habe ich so auch noch nicht gesehen. Nehme an er stand im Nadelwald, weil da Fichtennadeln am Stiel hängen?
Cooler Fund auf jeden Fall!
LG,
Schupfi
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Hi.
Ich schließe mich beli an. Nummer 8 ist Hortiboletus. Dass da noch X. cisalpinus daneben steht, macht ja nix.
LG.
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Hi.
Bei dem was man so erkennen kann, schaut das plausibel aus.
LG.
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Hi.
Ja, die kann man ganz gut auf den Grünen Knollenblätterpilz eingrenzen.
LG.
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Hi.
Denke auch, dass das was rüblingsartiges ist, aber eher kein Spindeliger Rübling. Dafür fehlen mir die Brauntöne am Stiel und die bräunlichen Sprenkel am Hut. Ich finde den eigentlich auch nur an Eiche, nicht an Buche.
Vielleicht ja Marasmiellus luxurians, aber die Hand würde ich da nicht für ins Feuer legen.
LG.
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Hi.
Als jemand der täglich in Kontakt mit der entsprechenden Zielgruppe steht, freue ich mich über jegliche neuen Ansätze, die bei therapieresistenten Depressionen erfolgsversprechend aussehen.
Wunderheilungen erwarte ich nicht und ich habe Bedenken, dass die Zielgruppe ohne therapeutische Begleitung nach diesem Strohhalm greift. Aber dass endlich ernsthaft auch mit "illegalen Drogen" geforscht wird ist längst überfällig.
LG.
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Hi.
Eine noch etwas intensivere orangerötliche Färbung in der Stielbasis hätte mir noch besser gefallen, aber ich würde die wohl trotzdem unter dem Arbeitsnamen Agaricus litoralis laufen lassen.
Ohne Gewähr natürlich, weil's halt Champignons sind.
LG.
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Hi.
Bitte nochmal ein komplettes Schnittbild nachreichen, inklusive Stielbasis. Sind die verhältnismäßig fest? Habitat?
Sektion Spissicaules käme mir wohl als erstes in den Sinn.
LG.
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Huhu.
Keine Einwände. Das ist er.
LG.
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Hi.
Pluteus variabilicolor hatte ich noch nicht, der soll ja im Idealfall orangegelbe Töne mit im Hut haben, aber möglich, dass der unterm Radar fliegt, weil man vorschnell als P. leoninus ablegt.
Meine Funde aus dem P. romellii Komplex (das sind mittlerweile 5 Arten) hatten bisher nie gelbe Hüte und auch keine feinkörnige/samtige Huthaut.
Mit weißem Stiel hatte ich da aber auch schon Exemplare. Der Stiel ist dann erst nach 3 Tagen im Kühlschrank gelb geworden, dann konnte ich den beruhigt als P. romelli s.l. ablegen.
Pluteus leoninus hat dafür bei meinen Funden noch nie gelbe Stiele gehabt. Da ist der Stiel (creme)weiß, maximal noch etwas braungräulich gesprenkelt.
LG.
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Hi.
Ich hatte noch keinen Fund von P. chrysophaeus, aber was man so an Bildern in Büchern/Online findet wäre meiner Meinung nach auffällig, dass da eigentlich nie so eine matte, körnig-feinfilzige Hutoberfläche zu sehen ist. Die kann bei P. leoninus zwar im Alter und bei feuchter Witterung auch mal flöten gehen, ist aber bei jungen, frischen Exemplaren immer gut erkennbar gewesen. Im Ausgangsbeitrag sieht man das auch noch. So inoffiziell habe ich mir das jedenfalls als Merkmal abgespeichert, zumindest bis mir einer das Gegenteil erzählt.
LG,
Schupfi
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Hi.
Rothütige Form von X. pruinatus. Anderer Farbton, wie von Jörg erwähnt, aber wer weiß wie breit die Schnittmenge im Farbspektrum letztlich ist.
Rothütige Formen gibt es mindestens ebenfalls bei: Hortiboletus engelii, Xerocomellus porosporus (=X. marekii), Xerocomus subtomentosus.
Dazu kommen eben weniger bekannte Arten, die auch mal mehr oder weniger stark ausgeprägte rote Hüte haben wie z.B. die Aprikosenröhrlinge (Rheubarbariboletus spp., Xerocomellus redeuilhii, Xerocomellus fennicus, Xerocomellus ripariellus usw.).
Sprich, das da oben kann schon ganz gut H. rubellus sein, muss es aber nicht zwingend. Ein Filzröhrling makroskopisch bestimmt ohne komplettes Schnittbild (und im Idealfall als Kollektion) ist dann regelmäßig nur ein Filzröhrling im weiteren Sinne (Xerocomus s.l.) oder eben eine Artvermutung (cf.), die näher zu prüfen wäre. In dem Fall würden ein Haufen potentielle Verwechsler schon rausfliegen, wenn man in der Stielbasis die karottenroten Punkte beobachtet hätte. Ich vermute zwar die wären hier auch da gewesen, aber so bleibt eben eine Unsicherheit.
LG,
Schupfi
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Hallo Benjamin,
ich denke so kann man es sagen, ob man sich auf die Prozentzahlen verlassen kann weis ich nicht. Den Flocki kann man da mit einer jodhaltigen Tinktur abgrenzen da die Stielhyphen bei einem Amyloidtest negativ reagieren, sprich nicht schwarzblau verfärben.
Ich bin da mittlerweile bei Pablo. Makroskopisch ist auch das leider unzuverlässig.
belis Pilze von damals halte ich weiterhin für Neoboletus trotz Amyloidität.
LG.