Beiträge von TheWrestler
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Hallo Claudia,
Herbstpilze sollten nach Frost nicht mehr für Speisezwecke gesammelt werden. Essen würden wir also in dem Fall nur die Samtfußrüblinge. Birkenporlinge sind eigentlich gar nicht so hart und lassen sich gut schneiden. Wie wir sie verarbeiten bzw. haltbar machen hätten wir bei Interesse auch als Video im Angebot: Birkenporlinge ernten und verarbeiten
Viele Grüße
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Hallo liebe Pilzfreunde,
nachdem bei uns in Oberbayern das Schneechaos vorbei ist (schlimm hat es unseren Landkreis Mühldorf zum Glück sowieso nicht erwischt) haben wir jetzt eisige Kälte bei strahlendem Sonnenschein vor uns. Ein bisschen Schnee, viel Sonne und eisige Kälte - so macht der Winter spaß. Anbei einige unserer Funde vom Samstag. Bei Interesse haben wir die Tour auch wieder als Video zur Verfügung gestellt.
1. Es war wirklich kalt.
2. Giraffenholz
3. Birkenporling, Fomitopsis betulina ohne Ende
4. Falscher Pfifferling, Hygrophoropsis aurantiaca
5. Orangeroter Kammpilz, Phlebia radiata
6. Warziger Drüsling, Exidia nigricans
7. Gemeiner Spaltblättling, Schizophyllum commune
8. Vermutlichalte Blutmilchpilze, Lycogala epidendrum
9. Selbst 2 x 30-40cm Schnee + 2 x Tauwetter + Dauerfrost haben sie "überlebt" - Trompetenpfifferling, Craterellus tubaeformis
10. Samtfußrübling, Flammulina velutipes
11. Goldgelber Zitterling, Tremella mesenterica
12. Alte Nebelkappen, Clitocybe nebularis
13. Gifthäubling, Galerina marginata
Insgesamt eine wunderbare, winterliche Tour mit erstaunlich vielen Funden trotz des vielen Schnees der letzten beiden Wochen.
Wir wünschen euch eine tolle, pilzreiche Zeit!Viele Grüße
Melanie, Leon und Michael
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Den folgenden Täubling konnten wir im September 2018 finden. Folgendes is über den Täubling bekannt:
Fundort: Reiner Fichtenbestand am Wegrand
Geruch: Pilzig-Neutral
Lamellen: Spröde, bei Berührung splitternd, weißlich bis cremefarbend
Geschmack: Leicht schärflich
Vielleicht hat ja jemand anhand der Beschreibung / Farbgebung eine Idee in welche Richtung es geht? Wir freuen uns über jeden Vorschlag

Viele Grüße
Melanie, Leon und Michael
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Halll MLM,
wenn ich meine einen Schleimer gefunden habe, dann taste ich die Konsistenz. Damit hättest Du die Schleimer vor Ort ausschließen können.
Grüßle
RudiS
Hallo Rudi,
vielen Dank für die Antwort.
Wie beschrieben: "Konsistenz: Gummiartig, was aber auch am Frost gelegen haben könnte" - hatte über Nacht leider Frost und der Baumstumpf stand im Schatten, weshalb leider alles gefroren war. Ob der Fund also wirklich gummiartig ist, oder komplett aufegtaut weich / schleimig ist konnten wir deshalb nicht überprüfen.
Viele Grüße

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Hallo Norbert,
vielen Dank für die schnelle Antwort. Phlebia radiata war auch unser erster Bestimmungsversuch.
Wir haben dann aber versucht über die Google Bildersuche einen vergleichbares Exemplar zu finden, aber auch wenn da durchaus Ähnlichkeiten zu unserem Fund bestehen, war uns der Unterschied irgendwie doch zu groß. Aber schön, dass wir nicht die Einzigen mit der Idee Phlebia radiata waren. Dann dürfte das wahrscheinlich tatsächlich auf die Art rauslaufen

Vielen Dank, Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Pilzjahr!
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Auf unserer heutigen Pilztour konnten wir einen wirklich knallorangen (vermutlich) Schleimpilz finden, der einen kompletten Baumstumpf für sich eingenommenb hatte und einige darauf liegenden Blätter komplett bzw. einige Blätter auch erst halb überzogen hatte. Hat irgendjemand eine Idee um welche Art es sich handeln könnte? Wir konnten auf die Schnelle keinen vergleichbaren Schleimpilz finden, der so groß wird und so leuchtend orange gefärbt ist. Hat jemand anhand der Bilder eine Idee?
Fundort: Landkreis Mühldorf in Oberbayern
Substrat: Können wir nicht beurteilen. Baumstumpf in einem Mischwald mit Fichten, Birken. Buchen und Weiden
Farbe: Unser Fund hatte original die Farbe des Orangebecherlings, Aleuria aurantia
Geruch: Unbedeutend, aber das könnte am Frost gelegen haben
Konsistenz: Gummiartig, was aber auch am Frost gelegen haben könnte
Der Pilz erstreckte sich über den kompletten Baumstumpf:
Das scheint mal ein Blatt gewesen zu sein:
Andere Blätter waren erst zur Hälfte vom Pilz bedeckt:
Während die Oberfläche die Pilzes relativ glatt und leuchtend Orange war, sah die Unterseite so aus:
Die Konsistenz lässt sich am Besten als "gummiartig" beschreiben. Das könnte aber auch durch den leichten Frost gekommen sein, aber vielleicht ist es ja doch kein Schleimpilz? Weitere Bilder:
Hat jemand eine Idee?
Viele Grüße und einen guten Rutsch!
Melanie, Leon und Michael
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Erstmal vielen Dank für eure Antworten.
Zur Rotkappe: Wir kennen für die "Espenrotkappe" die Bezeichnungen "Espenrotkappe, Pappelrotkappe, Weißstielige Rotkappe, Laubwald-Rotkappe" bzw. die wissenschaftlichen Bezeichnungen "Leccinum aurantiacum, Leccinum leucopodium, Leccinum albostipitatum". Was da jetzt die aktuelle wissenschaftliche Bezeichnung ist können wir leider nicht beurteilen. Wir hatten sie für uns zuerst als "Weißstielige Rotkappe, Leccinum leucopodium" einsortiert, wurden dann aber in verschiedenen Foren / Gruppen auf Facebook schon im September / Oktober auf die Bezeichnung "Laubwald-Rotkappe, Leccinum aurantiacum" hingewiesen. An anderer Stelle wurden wir letzte Woche dann darauf hingewiesen, dass nur Leccinum albostipitatum korrekt ist und die anderen Bezeichnungen veraltet sind.
Auf Wikipedia findet man dazu:
Weißstielige Rotkappe (Leccinum leucopodium,[1] syn. L. albostipitatum, L. aurantiacum ss. auct. plur., L. rufum), auch Espen-Rotkappe oder Rothaut-Röhrling genannt...
Auf 123pilze findet man dazu:
Espenrotkappe, Weißstielige Rotkappe, Rothäubchen, Pappelrotkappe, Rothaut-Röhrling, Laubwald-Rotkappe (Leccinum aurantiacum, syn. L quercinum, L. rufum, L. albostipitatum)
Für uns war der Fund gefühlt auf alle Fälle keine "Espenrotkappe" und auch keine "Pappelrotkappe", weil wir den Fund in einem Fichten / Birkenbestand (ohne Espen oder Pappeln) machen konnten. Als umgangssprachliche Bezeichnung wäre für diesen Fund deshalb für uns Weißstielige Rotkappe oder auch noch die Laubwald-Rotkappe in Zusammenhang mit der Birke am passendsten. Wie das allerdings mit der wissenschaftlichen Bezeichnung aussieht können wir nicht beurteilen. Da scheint aber nach unseren Erfahrungen in den letzten Monaten allgemein etwas Uneinigkeit zu herrschen. Vielleicht kann hier ja jemand aus dem Forum Licht ins Dunkel bringen?
Vielen Dank und schon mal einen guten Rutsch!
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Hallo liebe Pilzfreunde,
das Pilzjahr 2018 neigt sich leider schon wieder dem Ende entgegen. Deshalb ein Rückblick auf unsere Erstfunde im Pilzjahr 2018. Wer mag, der kann sich den Rückblick auf unsere Top 15 Erstfunden gerne auch als Video (https://www.youtube.com/watch?v=8vFjLGKcwoM) anschauen
15. Anemonenbecherling, Dumontinia tuberosa
14. Aniszähling, Lentinellus cochleatus
13. Breitblättrige Glucke, Sparassis brevipes
12. Büscheliger Egerlingsschirmling, Leucoagaricus americanus
11. Gesäter Tintling, Coprinellus disseminatus
10. Giraffenholz
9. Goldmistpilz, Bolbitius titubans
8. Grüngefelderter Täubling, Russula virescens
7. Rosahütiger Schwarzblauender Röhrling, Cyanoboletus pulverulentus var. mougeotii
6. Nadelholzröhrling, Buchwaldoboletus lignicola
5. Pantherpilz, Amanita pantherina
4. Laubwald-Rotkappe, Leccinum aurantiacum
3. Hasel-Kleiebecherling, Encoelia furfuracea
2. Schönfußröhrling, Caloboletus calopus
1. Tannenstachelbart, Bartkoralle, Hericium flagellum
Ein großes Dankeschön möchten wir schlussendlich allen Mitgliedern des Forums hier aussprechen. Nicht nur einmal wurden wir hier auch im Pilzjahr 2019 immer hilfsbereit und sachkundig bei der Bestimmung einiger unbekannter Arten unterstützt und konnten so auch in diesem Jahr wieder viel lernen. Vielen Dank also an alle die sich unsere Bestimmungsanfragen angesehen und bei der Bestimmung unbekannter Arten so hilfsbereit unter die Arme gegriffen haben! Euch allen noch ein schönes Restjahr und vor allem einen guten Rutsch ins Pilzjahr 2019!
Viele Grüße
Melanie, Leon und Michael
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Letzte Woche gab es bei uns einen richtig heftigen Wintereinbruch. Aus etwas Regen wurden fast 24 Stunden Dauerschneefall gefolgt von -8 Grad. Nachdem es zum Wochenende hin nun aber doch wieder wärmer wurde, wollten wir uns nach dem ersten richtig harten Frost unsere Samtfußrüblings-Stellen einmal genauer anschauen und es hat sich gelohnt. Unsere Tour gibt es bei Interessse auch wieder als Video.
1. Der Winter ist da
2. Austernseitling, Pleurotus ostreatus
3. Samtfußrübling, Enoki, Flammulina velutipes
4. Judasohr, Holunderschwammpilz, Auricularia auricula-judae
5. Trompetenpfifferling, Craterellus tubaeformis
6. Rauchblättriger Schwefelkopf, Hypholoma capnoides
7. Fuchsiger Tichterling, Paralepista flaccida
8. Rötlicher Lacktrichterling, Laccaria laccata
9. Pfefferröhrling, Chalciporus piperatus
10. Falscher Pfifferling, Hygrophoropsis aurantiaca
11. Amiant-Körnchenschirmling, Cystoderma amianthinum
12. Ein aller letzter Fliegenpilz, Amanita muscaria
13. Striegeliger Schichtpilz, Stereum hirsutum
14. Glimmertintling, Coprinellus micaceus
15. Austernseitling, Pleurotus ostreatus & Samtfußrübling, Enoki, Flammulina velutipes für die Pfanne
Für uns war das heute der wirklich perfekte Start in den Dezember. Wir wünschen euch alle einen tollen Start in die jetzt beginnende Adventszeit!
Viele Grüße
Melanie, Leon und Michael
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Auf unserer gestrigen Tour konnten wir nochmal viele schöne Funde machen. Die meisten Herbstpilze waren allerdings dank Frostschaden nicht mehr zu gebrauchen. Trotzdem eine schöne Runde! Zur Tour haben wir auch wieder ein kleines Video gemacht.
1. Austernseitling, Pleurotus ostreatus
2. Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus praestigiator
3. Pfefferröhrling, Chalciporus piperatus
4. Maronenröhrling, Imleria badia
5. Flaschenbovist, Flaschenstäubling, Lycoperdon perlatum
6. Ockergelber Täubling, Russula ochroleuca
7. Kahler Krempling, Paxillus involutus
8. Blutblättriger Hautkopf, Cortinarius semisanguineus
9. Nebelkappe, Clitocybe nebularis
10. Klebriger Hörnling, Calocera viscosa
11. Speisepilze für die Pfanne:
12. Zum Essen gab es dann ganz spontan Austernseitlinge Süß-Sauer mit Reis (Rezept & Zubereitung wären bei Interesse im oben verlinkten im Video-Fundbericht ab Minute 09:15 zu sehen)
Wir hatten wieder eine wirklich wunderbare Schwammerl-Tour. Die Artenvielfalt geht zwar auch bei uns von Tag zu Tag stark zurück, aber die letzten Herbstpilze ergänzt durch die ersten Winterpilze lassen sich bei uns aktuell finden. Außerdem ist es im Wald jetzt wieder richtig, richtig ruhig geworden, was einen ohnehin schon erholsamen Waldspaziergang noch entspannender macht.
Wir wünschen euch eine schöne, pilzreiche Vorweihnachtszeit!
Viele Grüße
Melanie, Leon und Michael
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Hallo liebe Pilzfreunde,
den folgenden Fund konnten wir heute Vormittag am Wegesrand, vermutlich am Fuße eines Kiefernstumpfs machen (auf jedenfall Nadelholz, wahrscheinlich Kiefer oder Fichte). Hat jemand hierzu eine Idee?
Geruch war unaufällig. Geschmacksprobe haben wir keine gemacht. Der Pilz hatte wie in den Bildern zu sehen ein auffälliges Hutmuster. Der Stiel war im unteren drittel rötlich. Beim Schnittbild schien der Fund am Stiel ganz, ganz leicht zu gilben.
Über Ideen zur Bestimmung würden wir uns freuen.
Viele Grüße
Melanie, Leon und Michael
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Hallo ihr lieben,
Amanita submembranacea wäre auch unsere Bestimmung gewesen, wir dachten nur das kann so Hell ja fast nicht sein, aber dann sollte das definitiv in die Richtung gehen - viele Dank für eure Mühen und das aufmerksame betrachten der Bilder!
Viele Grüße und einen tollen Start in die erste richtige Winterpilzwoche!
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Hallo liebe Pilzfreunde,
den folgenden Scheidenstreifling konnten wir im Oktober 2018 im Mischwald finden (überwiegend Fichten mit ein paar wenigen Buchen). Bis auf die helle Farbgebung sah das nach einem Standard-Scheidenstreifling aus. Allerdings kennen wir persönlich keinen Scheidenstreifling, der so hell / fast weiß ist. Hat jemand von euch eine Idee, um welche Art es sich im Detail handeln könnte?
Falls jemand eine Idee zur gernaueren Bestimmung hat würden wir uns freuen

Viele Grüße
Melanie, Leon und Michael
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Hallo, MeLeMi!
Das ist ein Brauner Filzröhrling (Xerocomus ferrugineus). Daß das Stielfleisch hier nicht weißlich ist, können wir ignorieren: Das dürfte eine Folge von ungünstigen Witterrungsverläufen sein.
Aber Hutfleisch ist ja weißlich, Pilz blaut nirgendwo und - wichtig: Ich habe glaube ich noch nie Aufnahmen gesehen, wo das leuchtende Gelb des Basismycels so schön rüber kommt.
Wenn der weißliche, resupinat auf dem Boden rumkrabbelnde Porling beim Ankratzen bald rot wurde, dann wäre das Physisporinus sanguinolentus (Rötender Wachsporling).
LG, Pablo.
Vielen Dank!

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Ahoj,
ojah, die Filzer......
da kommt so Einiges infrage, von der Ziegenlippe zu den Rotfüßen
und dazwischen auch noch Etliches.
Da bin ich gespannt, was die Xperten schreiben werden.
Mehr Angaben zu Fundort und -zeit wären übrigens hilfreich.
Eine Frage: mir scheinen einige Ansichten mehrfach vorhanden.
Warum ist das so?
Mich ermüdet das ein wenig und schadet meinem Zeigefinger,
weil der soviel am Rad drehen muß beim Scrollen.
Nix für ungut
LG
Malone
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
"da kommt so Einiges infrage, von der Ziegenlippe zu den Rotfüßen und dazwischen auch noch Etliches."
--> Deswegen sind wir uns auch unsicher
"Mehr Angaben zu Fundort und -zeit wären übrigens hilfreich."
--> Finden konnten wir die Art zwischen Fichten an einer eher schattigen Stelle im Wald und zwar heute.
"Eine Frage: mir scheinen einige Ansichten mehrfach vorhanden. Warum ist das so?"
--> Wir haben einfach alle Bilder hochgeladen und dann auf "Alle einfügen" geklickt

Viele Grüße
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Hallo liebe Pilzfreunde,
den folgenden Fund hätten wir bei den Filzröhrlingen eingruppiert. Aber irgendwie können wir uns nicht wirklich festlegen, auf welchen Filzröhrling es letztendlich raus läuft. Finden konnten wir die Art zwischen Fichten an einer eher schattigen Stelle im Wald. Geruch unauffällig.
Vielleicht könnt ihr uns helfen

Wir würden uns über Rückmeldungen zum Fund freuen.
Viele Grüße
Melanie, Leon und Michael
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Absoluter Jackpot!!!! Glüclwunsch zu dem tollen Fund!

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Auf unseren ersten beiden Pilztouren im November wurden wir von einigen tollen Funden überrascht. Vor allem der Stachelbart hat uns überrascht und ist für uns einer der schönsten Erstfunde 2018. Bei Interesse gibt es unsere beiden Touren auch als Video: 02.11.2018 // 04.11.2018
Unsere Funde in Bildern:
1. Fliegenpilz, Amanita muscaria & Fichtensteinpilz, Boletus edulis
2. Trotz der Jahreszeit war der Steinpilz fast perfekt und nur an der Basis minimal verwurmt
3. Tannenstachelbart, Bartkoralle, Hericium flagellum
4. Schopftintling, Coprinus comatus
5. Grünspanträuschling, Stropharia aeruginosa
6. Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus praestigiator
7. Krause Glucke, Sparassis crispa
8. Nebelkappe, Clitocybe nebularis
9. Violetter Lacktrichterling, Laccaria amethystea
10. Violetter Rötelritterling, Lepista nuda
11. Rosahütiger Schwarzblauender Röhrling, Boletus pulverulentus var. mougeotii
12. Trompetenpfifferling, Craterellus tubaeformis
13. Gemeiner Hallimasch, Armillaria solidipes
14. Speisepilze vom 02.11.2018
Bis auf den August war 2018 ein super Pilzjahr bei uns. Durch das milde Wetter könnte es mit den Herbstpilzen im November sogar noch etwas weitergehen.
Wir wünschen euch noch einen schönen Restherbst und eine schöne Winterpilzsaison

Viele Grüße
Melanie, Leon und Michael
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Hallo ihr Lieben,
könnte das eventuell Pholiota lucifera sein, oder spricht vielleicht irgendwas dagegen, was wir übersehen haben?
Gefunden haben wir diese prächtig goldig glänzenden Schüpplinge an der Wurzel einer Kiefer. Wir dachten aus der Entfernung zuerst an Pholiota aurivella, aber der Standort schließt den Laubholzbewohner denke ich schon mal klar aus. Bliebe noch Pholiota limonella, aber die Huthaut war "wie eingefettet", weshalb wir nach einigen Nachforschungen schnell auf Pholiota lucifera gestoßen sind. Geruch unauffällig. Geschmack nicht probiert.
Anbei einige Bilder zum Fund:
Das was hier beim unteren Pilz fast schon wie ein Regentropfen aussieht ist dicker Schleim. Alle Hüte waren mit dieser dicken Schleimschicht überzogen. Die Hutoberseite könnte man vielleicht sogar mit jungen Goldröhrlingen vergleichen, aber die Schleimschicht bei unseren Schüpplingen war hier deutlich dicker / ergiebiger.
Was man beim Bild über diesem Text auf dem Blatt sieht ist der Schleim von der Hutoberseite der sich auf dem Blatt verteilt hat.
Auch hier ist beim Bild oben sowie unten nochmal deutlich der Schleim zu sehen, den die Fruchtkörper während der Fotos abgesondert haben.
Jetzt zu eurer Meinung / Erfahrung
Kann Pholiota limonella so schleimig sein, oder könnten wir mit unserer Vermutung Pholiota lucifera recht haben?Viele Grüße
Melanie, Leon und MIchael
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Salut!
Wunderschöne Sammlung!Und gut zu sehen, daß eben nicht alles tot ist.

Schwarzblauender Röhrling mit so einem rosa Hut = Boletus pulverulentus var. mougeotii (ist bislang noch nicht zu Cyanoboletus umkombiniert).Lg; Pablo.
Der scheint ja gar nicht mal oft vorzukommen, ein umso schönerer Fund - vielen Dank für den Hinweis!
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Obwohl es eigentlich auch bei uns fast zu trocken ist, scheinen sich die Pilze irgendwie noch mit genügend Wasser versorgen zu können und so können wir immer wieder tolle Stunden im Wald verbringen und viele schöne Funde machen. Unser Fundbericht vom heutigen Vormittag hätten wir bei Interesse auch im Video. Anbei einige Funde unserer letzten beiden Touren (12.10.2018 und 14.10.2018).
Tolle, herbstliche Stimmung auf dem Weg zum und im Wald
1. Schwarzblauender Röhrling, Cyanoboletus pulverulentus
2. Birnenstäubling, Lycoperdon pyriforme
3. Maronenröhrling, Imleria badia
4. Purpurfilziger Holzritterling, Tricholomopsis rutilans
5. Sparriger Schüppling, Pholiota squarrosa
6. Flockenstieliger Hexenröhrling, Neoboletus praestigiator
7. Birkenpilz, Leccinum scabrum
8. Vielverfärbender Birkenpilz, Leccinum variicolor
9. Wollstieliger Raufußröhrling, Leccinum cyaneobasileucum
11. Trompetenpfifferling, Craterellus tubaeformis
12. Amethystschuppiger Pfifferling, Cantharellus amethysteus
13. Schopftintling (Coprinus comatus)
14. Pantherpilz, Amanita pantherina *ERSTFUND*
15. Alter, riesiger Fichtensteinpilze, Boletus edulis
16. Düsterer Röhrling, Porphyrellus porphyrosporus
17. Parasol, Riesenschirmling, Macrolepiota procera
18. Pfefferröhrling, Chalciporus piperatus & Fliegenpilz, Amanita muscaria
19. Fliegenpilz, Amanita muscaria
20. Blutblättriger Hautkopf, Cortinarius semisanguineus
21. Stinkmorchel, Phallus impudicus
22. Grauhäutiger Scheidenstreifling, Amanita submembranacea
23. Faltentintling, Coprinopsis atramentaria
24. Birkenporling, Piptoporus betulinus
25. Ein bisschen durfte jeweils auch mit nach Hause:
Wir hoffen Ihr könnt den Herbst (notfalls auch ohne Pilze) so genießen wie wir und wünschen euch noch einen tollen Restherbst!
Viele Grüße,
Melanie, Leon und Michael
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Bei der folgenden Art sind wir eigentlich zunächst von Cortinarius camphoratus ausgegangen. Da der typische "unangenehme Geruch" aber überhaupt nicht wahrnehmbar war (eher angenehm pilzig), sind wir etwas unsicher. Vielleicht kann ja jemand anhand der Bilder etwas dazu sagen? Fundort im Mischwald (Fichten, Kiefern, Birken, Buchen). Es waren sicherlich 60-80 Exemplare auf kleinstem Raum.
Weitere Bilder im Anhang des Beitrags. Über eine Einschätzung zum Fund würden wir uns wie immer freuen

Viele Grüße
Melanie, Leon und Michael
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Bei uns sind "Stoppelpilze" eigentlich nicht zu finden. Heute ist uns wie aus dem Nichts das folgene Exemplar vor die Kamera gesprungen. Ist direkt an einer Fichte direkt unter einer dicken Wurzel herzvorgewachsen. Könnte das ein junges Exemplar von Hydnum repandum sein?
Über Ideen hierzu würden wir uns freuen. Wir haben mit der Gattung der Stoppelpilze noch so gut wie überhaupt keine Erfahrung sammeln können.
Viele Grüße,
Melanie, Leon uind Michael
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Zu Deinen Flocken habe ich noch eine Frage: Du bezeichnest sie als N. praestigiator u d nicht als N. erythropus. Was ist der Hintergrund?
Hallo zusammen,
das kommt daher, dass derjenige Autor, der den Flocki aus der Gattung Boletus ausgegliedert und in eine von ihm neugeschaffene Gattung Neoboletus gestellt hat, sich die Freiheit genommen hat, die in der Gattung Neoboletus befindlichen Arten neu zu benennen (wozu er zweifellos das Recht hat), d. h. dem Flocki ein neues Ephitet (der nachgestellte Pilz-"Vorname") zu geben.
Wenn eine Gattung neu geschaffen wird und die wissenschaftliche Fachwelt dies goutiert, muss der Gattungsautor alle in diese Gattung gestellten Pilze neu benennen und jeweils gültige Artdiagnosen erstellen. Er kann das, um den Erinnerungswert altbekannter Ephitete zu bewahren, so machen, dass er das alte Ephitet in die neue Gattung überträgt, dann würde aus Boletus erythropus nun Neoboletus erythropus (praktisches Beispiel: aus Boletus calopus wurde nun Caloboletus calopus). Das aber wollte der Autor nicht, sondern er beschrieb anlässlich der Gattungsumstellung den Flocki unter dem Namen Neoboletus praestigiator. Das heißt für den Pilzkundler: er kann den Pilz nun weiter Boletus erythropus nennen (und drückt damit aus, dass er von der Gattungsschafferei nicht viel hält), oder er nennt ihn Neoboletus praestigiator (und zeigt damit, dass er mit der Zeit geht). Die Namenskombination "Neoboletus erythropus" gibt es dagegen in der Fachliteratur nirgendwo.
FG
Oehrling
Vielen Danl für diese messerscharfe Analyse / Beschreibung. Das erklärts blendend

