Beiträge von Beorn

    Hallo, Matthias!


    Krass schöne Dokumentationen. :thumbup:

    Bei diesen Telamonien muss ich mich zurückhalten. Den ersten hätte ich mit den Velumbändern makroskopisch schon immerhin als "anomalus s.l." angesprochen, aber der Rest - Hui, die kenne ich nicht.
    Ich winke mal Cortinarius zu, vielleicht hat er noch ein paar Ideen?



    LG; Pablo.

    Hi, Thorben!


    Klar, mache ich. :thumbup:
    Was noch super wäre für deine Portraits: Wenn du oben im Text noch einen vollen Namen

    - in dem Fall: Hydropus subalpinus (Höhn.) Singer 1962 - eintragen könntest. Organ der Beschreibung muss nicht mit dabei sein, aber dann hat man das wenigstens einmal vollständig, optional wäre nach das Basionym und eventuell die wichtigsten Synonyme (ist hier kaum relevant, aber bei sowas wie Meottomyces dissimulans wäre gut, wenn Pholiota oedipus auch dabei steht, daß man auch den Namen beim Suchen findet).



    LG; Pablo.

    Servus!


    Und die Hyphen. Tyromyces chioneus hat im Kontext auch einzelne, echte Skeletthyphen. Postia tephroleuca nicht, da gibt's zwar dickwandige Hyphen, aber alle fein säuberlich mit Septen und Schnallen dran.

    So dunkel gefärbt sollte das aber eigentlich nicht Tyromyces chioneus sein.



    LG; pablo.

    Hallo, Werner!


    Oh, klasse! :gbravo:

    Den suche ich auch noch vergebens. Am häufigsten aus der Gattung ist bei mir in der Gegend kmetii, gefolgt von chioneus, fissilis nur einmal...

    Schöne Doku. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Alex!


    Immerhin ein klein bisschen was...

    Die Nummer 6 ist Trametes trogii (Blasse Borstentramete), aber was hat die an Kiefer zu suchen?
    Oder ist das vielleicht doch eher Pappel oder Weide, angesichts der doch sehr grob strukturierten Rinde? Kiefer kann zwar auch grob, hat aber dabei eher immer diese zerblätternde Optik, die hier fehlt.



    LG; Pablo.

    Salve!


    Ich hatte auch kurz an Cortinarius camphoratus gedacht, aber irgendwie sieht das nicht wirklich so aus...

    Eventuell könnte der Geruch auch damit zusammenhängen, daß einige der Fruchtkörper nicht mehr richtig frisch aussehen. Die komisch braun aufreißende Hutoberfläche ist ja auch untypisch und ein Verwitterungszeichen. Damit zusammenhängende zersetzungsprozesse äußern sich hier eventuell auch schon durch den geruch.



    LG; Pablo.

    Servus!


    Klar, ein Champignon ist das durchaus. Da gibt es in Mitteleuropa so um die 80 Arten, einige davon auch giftig, die meisten aber vor allem Schwermetallsammler (stark mit Cadmium belastet). Die Bestimmung ist oft extrem kompliziert, und Mindestvoraussetzungen sind mehere Fruchtkörper (jung und alt) beobachten zu können, und zwar vollständige Fruchtkörper (incl. Stielbasis!) mit einem vollständigen Schnittbild (incl. Stielbasis). Auch den geruch muss man testen, das ist ein wichtiges Hilfsmerkmal.



    LG; Pablo.

    Hallo, Klaus!

    Das ist ein Champignon (Gattung: Agaricus). Da gibt es in Mitteleuropa so um die 80 Arten, einige davon auch giftig, die meisten aber vor allem Schwemetallsammler (stark mit Cadmium belastet). Die Bestimmung ist oft extrem kompliziert, und Mindestvoraussetzungen sind mehere Fruchtkörper (jung und alt) beobachten zu können, und zwar vollständige Fruchtkörper (incl. Stielbasis!) mit einem vollständigen Schnittbild (incl. Stielbasis). Auch den geruch muss man testen, das ist ein wichtiges Hilfsmerkmal.


    Insofern ist bestimmungstechnisch bei deinem Fund momentan nicht mehr möglich als: "Agaricus spec."
    Deine zweite Frage, nach der Genießbarkeit, kann man aber immerhin schon mal beantworten. >Siehe hier<.



    LG, Pablo.

    Hallo, Krusty!


    Die Frage ist halt: Was möchstest du finden an oder bei Birken?
    Je nachdem kann ein Birkenbestand nämlich geeignet oder ungeeignet sein.

    Reine Birkenwälder gibt es hier ohnehin kaum, aber größere Bestände mit (Birken, aber untermischt mit anderen Bäumen) findest du in der Gegend zB am Rhein entlang in Auwäldern und ähnlichen Habitaten. Ebenso um verschiedene Baggerseen herum. Auf sauren Böden wären die ergiebigsten Birkenbestände dann im Schwarzwald zu finden, überall da, wo sie sich in die Fichtenforste mischen bzw. als Primärvegetation in Windbrüchen, Kahlschlagfluren oder verwildenden Weideflächen.



    LG; pablo.

    Hi.


    Also ich kenen natürlich deinen Kenntnisstand nicht.
    Es kamen auch schon Anfragen von leuten, die nebelkappen für Austernseitlinge hielten. :gzwinkern:

    Aber grundsätzlich würde ich sagen: Der Ohrförmige ist der einzige wirklich potentiell gefährliche "Doppelgänger" der drei essbaren Seitlingsarten.



    LG; Pablo.

    Hi.


    Stimmt irgendwie. Im Stiel blauend habe ich den tatsächlich noch nie gesehen, aber Poren + Röhren + Hutfleisch eigentlich immer (außer halt wenn vertrocknet).

    Bei eurem Fund ist aber schon der Stiel so eigen, mit dem komischen Filz, dem Farbspektrum und darunter das leuchtende Gelb, daß ich da doch sehr sicher einen kopflosen Nadelholzröhrling vermuten würde. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo, Frank!


    Ist ja super. Das muss ich unbedingt auch mal testen bei denen. :thumbup:

    Interessante Randnotiz: Wenn Pilze in ihrer Wuchsweise abweichen (hier zB einzeln oder in kleinen Gruppen statt büschelig) sind sie mitunter schwer zu bestimmen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Romana!


    Eieieieiei... Steht ja im Startbeitrag dabei, und ich hab's direkt überlesen:

    Sie haben einen hutdurchmesser von etwas mehr als einem cm.

    Damit sind sämtliche Ritterlinge natürlich raus.

    Und ich bin nun einigermaßen ratlos, was damit anzufangen wäre. Bin aber gespannt, ob dazu noch jemand mit guten Ideen aufwarten kann.



    LG, Pablo.

    Hallo, Matthias!


    Inocybe furfurea vielleicht? Wobei dazu die Cheilos und Pleuros wohl nicht recht passen, zumindest sehen die auf meinen Bildern anders aus.

    Aber so als Idee, um's mal hochzuschubsen und Ditte anzuklingeln...?



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    Die cernua hatte ich noch gar nicht in der Hand, nur die nächststehende Art mit noch etwas robusterem Habitus und insgesamt etwas dunkleren Hutfarben. Also Psathyrella spadicea (= Homophron sarcocephalus). Die ist aber ebenfalls deutlich hygrophan, trocknet unter Umständen aber so rasch aus, daß die Hüte entweder komplett schokobraun oder komplett ocker sind.



    LG; Pablo.

    Hallo, Nick!


    Da hat dir die Software eine Falle gestellt. Zur Zeit hält sich ein lästiger (wirklich lästiger) Bug hartnäckig, der >bei recht neuen Nutzern automatisch Beiträge löscht<!

    Den ersten Beitrag von dir habe ich mal wieder hergestellt. Sollte das wieder auftreten, bitte am besten einfach in dem verlinkten Thema kurz eine Antwort schreiben, oder auch per PN an einen (oder alle) Moderatoren, also mich, JanMen und Climbingfreak.
    Wir kümmern uns dann so zeitnah wie möglich.


    Zu deinen Fragen: Ja, auch Lungen- und Rillstieliger Seitling sind essbar (gut durchgaren!), wohlschmeckend und Verwechslungen zwischen den drei Arten sind damit aus kulinarischer Sicht kein problem.

    Der Ohrförmige ist zumindest jung rein weiß - im Alter kann er auch mal etwas ockerlich werden. Aber der bildet seine Fruchtkörper nur an sehr stark vermorschtem Nadelholz (vorzugsweise Fichte) und sieht im Habitus etwas anders aus, mit schmaleren lamellen und nahezu ohne Stiel.

    Weitere verwechslungsmöglichkeiten wären Zählingsarten um Lentinellus castoreus und Lentinellus ursinus, dann der gelbstielige Muschelseitling (Panellus serotinus), Muschelinge um Hohenbuehelia geogenia (da wachsen die großfrüchtigen Arten aber auf Erdboden / vergrabenem Holz), Laubholzknäuleinge (Panus conchatus, junge Fruchtkörper violett) oder die großfrüchtigen Stumemlfüßchen - Arten (zB Crepidotus applanatus, mit braunem Spporenpulver).



    LG; Pablo.

    Hallo, Phillip!


    ich denke, das müsste Cortinarius alboviolaceus sein. Also eine Telamonia, kein Phlegmacium oder Myxacium.
    Die Hutoberfläche von C. alboviolaceus hat diese feinen, seidigen und schimmerigen Fasern, bei trockener Witterung ist die Huthaut auch trocken, aber bei Regen kann die schon so schmierig werden.



    LG; Pablo.

    Hallo, Andreas & Philo!


    Das Debakel mit den sich automatisch löschenden Beiträgen ist >dieser Bug<, die haben an sich nichts miteinander zu tun. Das mit der Fehlermeldung ist zwar hin und wieder irritierend, hat aber keine wirklichen Auswirkungen.
    Jetzt habe ich bei euch beiden mal die beiträge durchgeguckt, wo es noch was wiederherzustellen gab, habe ich das mal gemacht. Wenn noch was fehlt oder das Problem erneut auftreten sollte: Bitte gerne nochmal melden, hier ist ok oder in dem Nachbarthread. :thumbup:



    LG; Pablo.

    Hallo Romana!


    Diese Spore sieht makaber aus. :thumbup:

    Ich würde jetzt vermuten daß das was Anamorphes ist, sieht jedenfalls nicht wie eine Asco- oder Basidiospore aus. Es gibt wohl Kernpilz - Anamorphen, die so oder so ähnlich aussehen können, aber davon habe ich leider keine Ahnung.



    LG, Pablo.

    Hallo, Romana!


    Eben hatte ich kurz den Verdacht, daß die Sporen mittig im letzten Bild Fremdsporen sein könnten.
    Die sind ja etwas pigmentiert, dazu auch leicht dickwandig. Allerdings: Wenn die dazu gehören, dann könnte das ein sehr junger Fruchtkörper einer Coniophora sein.
    Dazu passen würden auch die inkrustierten Hyphen (keine Schnallen, oder?) und die tubulären Basidien.

    Am besten mal ein Präparat in melzer machen, dann könnte man erkennen ob's da schon einzelne destrinoide Sporen gibt.


    Zum vergleich mal junge Fruchtkörper von Coniophora puteana, die wäre schon etwas weiter entwickelt als dein Fund, aber die Ähnlichkeit ist schon irgendwie gegeben.








    LG, Pablo.

    Morgen!


    Der dritte kommt mir ziemlich komisch vor, im Vergleich zu meinen bisherigen Fudnen von Psathyrella piluliformis.
    Das könnte aber gut was Anderes aus der ecke sein, zB Psathyrella cernua.



    LG; pablo.