Beiträge von nobi_†

    Bei der Bildersuche bekam ich aber jetzt Fotos von Trompetenpfifferlingen angezeigt, die meinen Pilzen sehr ähnlich sehen.

    Was ist das denn für eine Bildersuche, die Dir da Trompetenpfifferlinge anzeigt? =O

    Auf die solltest Du jedenfalls zukünftig verzichten!

    Ich habe eine Vermutung, was es ist - Ein Trompetenpfifferling jedenfalls 100%ig nicht!


    Such' mal noch ein wenig, vielleicht kommst Du dann selbst auf die Art oder wenigstens die Gattung.


    Nobi

    Hallo Josh.

    Ich denke links sind Lachsreizger und rechts Fichtenreizger.

    Du meinst sicherlich Reizker! ;)

    Anhand der unter Kunstlicht entstanden Bilder sind die Pilze meiner Meinung nach nicht bestimmbar.

    Um Reizker zu bestimmen ist zuerst der Mykorrhiza-Partner wichtig. Also, wuchsen die Pilze bei Fichte, Kiefer oder Tanne?

    Ein Längsschnitt wäre auch ganz gut, um die eventuelle Verfärbung der Milch zu dokumentieren.


    Für eine seriöse Bestimmung ist das Bild einfach zu schlecht und es fehlen weitere und wichtige Angaben.


    Nobi

    Hallo Thorben.

    Ich denke es ist eine Lasiobolus intermedius oder ?

    Auch wenn ein paar zusätzlich Maße (zB Haare, Ascus) hilfreich gewesen wären, sehe ich hier ebenfalls Lasiobolus intermedius.

    Ich finde die Art zu 50% an Dung vom Wildschwein, aber auch zu 25% an Reh- und Hirschlosung.


    LG, Nobi

    Welcher Pilz ist das und.... kann man ihn essen? Danke, Sigi

    Ein Hallimasch = Armillaria spec.

    Und wenn Du den einem Experten (zB Pilzsachverständigen, PSV) vor Ort vorlegst, wird er Dir sagen, ob und wie Du den essen kannst!

    Im Internet wirst Du nie eine Essenfreigabe bekommen, zumindest nicht von seriösen Seiten. Wozu ich dieses Forum zähle.

    Dazu gibt es einfach zu viele Unwägbarkeiten.


    Nobi

    Super Fotos dieser schönen Art, Uwe! :thumbup:

    PS: und mein Substrat Vorrat für den Winter ist auch gesichert :thumbup:

    Prima! :)

    Ich hoffe, dass wir dann hier gemeinsam die vielen kleinen Ascomyceten diskutieren, die Du sicher noch entdecken wirst!


    Voller Vorfreude, Nobi

    dass sie evtl. sogar essbar sind es Kremplinge oder eine evtl. essbare

    Ach, Steffi, was ist das nur für ein Kauderwelsch, was Du da schreibst. Oder sollte das etwa Deutsch sein! ;)

    Vorab. Ob essbar oder nicht kann Dir nur ein Spezialist (zB Pilzsachverständiger, PSV) vor Ort verraten.

    Im Internet wirst Du nie eine Essenfreigabe bekommen, zumindest nicht von seriösen Seiten. Wozu ich dieses Forum zähle.


    Zur Pilzbestimmung braucht es mehr Angaben als nur ein schlechtes Foto von oben.

    Deine Pilze könnten Beringte Flämmlinge oder irgendwelche Schüpplinge sein. Auf jedem Fall ungenießbar!

    Speisepilze sind das jedenfalls nicht.


    Nobi

    "bei Deinem Angebot würde ich mich doch glatt selbst einladen ..."

    :D:D:D

    Oder ich lade mich im nächsten Jahr endlich zu einer gemeinsamen Altmühlrunde ein?

    Ich mag ja die Gegend und war schon lange nicht mehr da.


    LG, Nobi

    Hey, Whisky am Stammtisch - das Aroma dringt sogar bis in mein kleines Dorf am Wald durch! ==Pilz27

    Ich hänge mich mal mit rein in die Runde und stelle etwas ungewöhnliches auf den Tisch.

    Einen Säntis Malt, also einen schweizer Single Malt, Edition Dreifaltigkeit. Mit 52%vol ein recht straffer, schottisch schmeckender Tropfen.

    Du darfst natürlich auch einen nehmen, Maria - besser als das Lidl-Gebräu sollte der allemal sein! ;)


    Nobi

    Hallo Matthaeus,

    schade, dass das mit dem Webinar nicht geklappt hat. :(

    Bzgl. der Unterscheidung von Saccobolus citrinus und ovibovinus hatte ich Björn Wergen nochmals persönlich angeschrieben.


    Meine Frage:

    "Ist das Epispor nun ein gutes Merkmal, um die beiden Arten zu trennen?

    Rissig - Saccobolus ovibovinus, nicht rissig - citrinus?

    Oder siehst Du noch weitere Unterschiede?"


    Björns Antwort:

    "Das Epispor ist genau das Merkmal, was herangenommen werden muss, um die beiden Arten zu trennen,

    und auch um diese (gemeinsam dann mit der Sporenform und Q) von S. succineus zu trennen."

    Auf die dunkel pigmentierte granuläre Substanz zwischen Sporen und Cluster werde ich auch achten. Das sind Feinheiten, die man leicht übersehen kann.

    Hierzu hat sich Björn nochmals wie folgt geäußert.

    "Diese Pigmentflecken, die außerhalb des Sporenclusters liegen, haben vermutlich einige gelbe Saccobolus-Arten, mindestens S. citrinus und S. ovibovinus."

    Das ist also kein gutes Trennmerkmal.


    LG, Nobi

    Hast Du das gut... Ich werde es ab Donnerstag mal wieder auskosten - bin eine Woche im Urlaub :gfreuen:

    Na dann - einen schönen Urlaub wünscht Dir und Deinen Menschen einer, der seit einiger Zeit immer Urlaub hat! ;)

    Vielleicht mache ich einen Thread zu dem Thema auf, finde ich spannend, ob es bei anderen auch Traditionen bzw. Rituale gibt g:-)

    Dazu muss sich das Forum erstmal wieder beruhigt haben - z.Zt geht hier ja gar nichts :grolleyes:

    Ein Thread zu dem Thema wäre sicher ganz interessant! Aber der würde im Moment binnen weniger Minuten gnadenlos untergehen. :(

    Wie Du schon richtig sagst.

    Ich habe seit zwei Wochen einen fertigen Exkursionsbericht auf Eis liegen. Knapp 50 Bilder!

    Den im November zu bringen, wenn dieser Anfragenwahnsinn vorbei ist, ist vermutlich sinnvoll. Jetzt wäre es einfach nur schade um den Aufwand.


    LG, Nobi

    Hallo Paula,

    was Du zeigst, sind m.M. nach ganz typische Fichtensteinpilze. Die dürfen schon auch mal so dunkel sein.

    Wie genau sind die besten Merkmale, um zu unterscheiden zw. Sommer-, Fichten-, Bronze- und Kiefernsteinpilz?

    Das ist einerseits der Standort.

    Den Sommersteinpilz wirst Du nie im Fichtenwald finden, der Kiefernsteinpilz braucht natürlich zwingend Kiefern zum fruktifizieren.

    Auch die Bodenbeschaffenheit ist wichtig. Während es der Fichtensteinpilz am liebsten sauer mag, bevorzugt der Sommersteinpilz kalkhaltige Böden.


    Ein wichtiges Kriterium ist die Beschaffenheit und Farbe der Hutoberfläche.

    Igendwer hat das 2006 in einem Forum wunderbar auf den Punkt gebracht. Vermutlich bei Pilze.Pilze.de?

    Auch wenn ich mich an die genaue Quelle leider nicht mehr erinnere, möchte ich die Collage gern in diesem Kontext zeigen.



    Ich hoffe, dass das etwas weiterhilft.


    LG, Nobi

    vergangene Woche war ich bei Annemarie und Peter Karasch in Ligurien zu Gast...

    Danke für diesen wunderbaren Beitrag, Elisabeth! :thumbup:

    Da werden Erinnerungen wach an 2015, als ich bei den "Karaschs" zur Pilz-, Wander- und Genusswoche weilte!

    Sowie an einen späteren Besuch 2017.

    Das war damals mein erster Eindruck vom Blauen Haus, La Casa Blu.



    Viele Arten, die Du zeigst, waren damals Erstfunde für mich, u.a. der bizarre Marasmius hudsonii.

    Vor Skorpionen hat Peter immer gewarnt, vor allem sollte man beim Schuhe anziehen vorsichtig sein. =O

    Interessant fand ich die Spinnenläufer (Scutigera), vor denen meine Frau einen Heidenrespekt hatte!


    Gibt es denn den lieben Snoopie noch?



    Der müsste ja inzwischen auch schon etwas betagt sein.


    LG, Nobi

    Hallo Kauz,


    hier im Tharandter Wald (Erzgebirgsvorland) ist der "Düstere" nicht selten, allerdings habe ich den schon lange nicht mehr selbst gefunden.

    Allerdings hatte ich kürzlich eine Pilzberatung, wo mir fast ein halber Korb von denen vorgelegt wurde.

    Auch der scheint wieder einmal ein gutes Jahr zu haben.

    Aber eventuell der gleiche Pilz nur in jung?

    Nein, Stefan, das ist etwas ganz anderes. Die Kiefernadeln verraten den Kuhröhrling (Suillus bovinus).

    Dazu passen auch Habitus und Färbung.


    LG, Nobi

    Hallo Maria.

    Und jetzt bin ich neugierig. Kann man da, insbesondere zum zweiten Pilz etwas sagen?

    Aufgrund des dünnen Stieles (Du nennst 4 mm Durchmesser) könnte der erste Pilz durchaus auch Phellodon melaleucus, der Schwarzweiße Duftstacheling, sein.

    Bei Pilz 2 könnte ich mir Hydnellum concrescens, den Gezonten Korkstacheling, vorstellen. Vielleicht kannst Du den aussporen lassen. Er sollte braunes Sporenpulver haben.

    Im Dresdner "Märchenwald" fruktifizieren beide Pilze gemeinsam.


    LG, Nobi

    Jedenfalls ist es eine Illusion zu glauben, dass sich jeder über sachlich-vernünftiges Erklären freut.

    Ach, wie oft haben wir das schon erlebt, Stephan!

    Ich erinnere mich noch gut, als ich am Fichtelsee einen gut gefüllten Pilzkorb zum Auto trug.

    Obenauf einige ganz junge, knackige Safranschirmpilze (Chlorophyllum olivieri).


    Aha, sagte ein des Weges kommender "Experte" mit einem Blick auf meinen Korb - Waldchampignons.

    Ich. Nein, das sind junge Safranschirmlinge.

    Er. Naa, naa. Des sei Waldchampignons, die kenn ich ganz genau.


    OK. Dann waren es eben "Waldchampignons".


    LG, Nobi

    Vielleicht kann sich jemand die Mühe machen und mal anschauliche Beispielfotos und Beschreibungen zumindest für die häufiger angefragten Speisepilze einstellen?

    Vor knapp 20 Jahren gab es die Verbraucherschutz-Tafeln der DGfM.

    Wo einige Marktpilze in verschiedenen Altersstufen vorgestellt wurden (Pfifferling, Zucht-Champignon, Marone, Steinpilz, Austernseitling).

    Damit sollten die Anbieter solcher Pilze wohl etwas sensibilisiert werden. Was leider nicht gelang!!!


    Auch wenn manche Fotos suboptimal sind, hier mal die Tafeln zum nachschauen.


    LG, Nobi

    Das ist es mir nicht wert - ich liebe am Wochenende ein spätes Frühstück und viel Trödelei :gzwinkern:

    Da sitzen wir im selben Boot, lieber Murph! :thumbup:

    Inzwischen kann ich mir das "Spätaufstehen" sogar unter der Woche leisten! :)

    Früh (am Besten im Dunkeln) los, bloß nicht gesehen werden und verstecken, wenn jemand kommt :grofl:

    Kenne ich aus meiner Kindheit.

    Wir haben z.T. noch im Finstern gefrühstückt und sind oft schon vor dem Morgengrauen los.

    Ob wir dadurch mehr Pilze fanden? Keine Ahnung. Allerdings hat man da hin und wieder einen Dachs gesehen und andere Tiere der Nacht.


    LG, Nobi