Beiträge von nobi_†

    Hello Yulia,


    I also want to say welcome to you!

    Which country do you come from?


    Your fotos are very good.

    I uploaded them for you again. Hope all can see them now.








    Schizothecium tetrasporum (not tetraspora!) is one of the commonest ascomycetes on dung.

    I think it is a very variable species.

    Once I had it with spores 15-20 x 9-11 µm.

    I think you 've found a small spored form of it, like Ralf said.


    The other two four spored species (nanum and inaequale) you can exclude.

    And I don't believe that this is a new species.


    Kindly regards, Nobi

    Klasse Doku, Matthias!

    Hab genau gesagt noch nie eine andere Art an Dung gehabt.

    Noch häufiger sind nach meinen Erfahrungen Chaetomium bostrychodes und Ch. murorum.

    Auch Ch. cunicolorum fand ich oft. (Kaninchen, Hase an Trockenstandorten).

    Seltener sind da schon Ch. crispatum und globosum.

    Nur ja einen Fund hatte ich von Ch. funicola und Ch. fusispora.


    Da gibt es jedenfalls noch viel zu entdecken, Matthias!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Lieber Matthias,


    wieder einmal eine tolle Präsentation mit bewundernswerten Aufnahmen einer winzigen Art, die nicht leicht zu fotografieren ist.==Pilz25

    Ich sage das aus eigener Erfahrung!

    Vielen Dank auch für den Literatur-Link, den ich noch nicht kannte.


    Liebe Grüße vom Nobi

    ich sehe nichts, was hier gegen C. brasiliense spricht.

    Sehe ich ebenso, Hans.

    Es gibt nur wenige Arten der Gattung mit uniseriaten Asci. Und mit der Sporengröße nur die eine, bereits genannte.

    Also ich mache diesen Blödsinn nicht mit. Dann verabschiede ich mich von der Kartierung und sammle nur für mich und zum Spass.

    Der Mensch neigt nun mal leider zum Schubladendenken.

    Dank modernster Methoden erfinden theoretische Mykologen stets neue Fächer, wo sie "ihre" Schätze hineinstecken können.

    Mit der täglichen Praxis hat das allerdings oft nichts gemeinsam.


    Also, da bleibe ich auch gern altmodisch, lieber Ralf, und bei der einen Gattung Chaetomium.

    Anstatt bei vielen für den Praktiker nicht nachvollziehbaren Kleingattungen.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Immer wieder toll, wie uns die Natur Trost spenden kann, Peter!

    Jedenfalls all denen, die Augen zum sehen, Ohren zum hören und eine Nase zum riechen haben.

    Die die Natur mit all ihren Sinnen wahrnehmen können!


    Ganz stimmungsvolle Bilder zeigst Du uns!:thumbup:


    Bin zur Zeit auch nicht so recht in der Spur und deswegen gern draußen.

    Am liebsten allein unterwegs!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Leute,


    bevor Euch das APR mit Haut und Haaren verschlingt und viele bald keine Zeit mehr für ein Leben außerhalb desselben haben werden, noch ein kleiner Beitrag von mir.


    Zum wiederholten Male war ich dieses Jahr mit Matthias im Fichtelgebirge unterwegs.

    Aufgrund der extremen Tockenheit war das Pilzwachstum natürlich bescheiden und so wird der Beitrag dieses Jahr nicht so reich bebildert sein wie die ersten drei.

    Einige schöne Funde sind uns dennoch gelungen, die ich Euch noch gern zeigen möchte.


    Also beamen wir uns mal zurück bis Anfang Oktober.


    Der goldene Herbst war eingezogen, als wir zur Tour starteten.




    Matthias auf allen Vieren im „Farnwald“, einem seiner Lieblingsplätze. ==3




    Und hier, weit abgeschlagen, beim Fotografieren einer winzigen Besonderheit.




    Grauer Adermoosling (Arrhenia acerosa) Fotos: Matthias





    Ein mindestens genau so hübscher Winzling kam Matthias dann noch vor die Linse.

    Knolliger Binsen-Helmling (Mycena bulbosa)




    Besonders gefreut habe ich mich, einen weiteren, sehr sympathischen Foristen kennengelernt zu haben, den „Intensivschwammerer“ Dieter (Schwammer-Dieter).






    Fotografiert wurden hier ausnahmsweise gewisse Großpilze, die trotz Trockenheit sehr zahlreich als Birkenbegleiter vorkamen.


    Gelbgestiefelter Schleimkopf (Cortinarius triumphans) Fotos: Matthias





    Für mich ein Erstfund, der sogar essbar gewesen wäre, wie ich leider zu spät recherchiert hatte. Schade, da hätte ich gern ein wenig experimentiert.


    Matthias wäre nicht Matthias, wenn er nicht ein paar Sachen zur weiteren Untersuchung mit nach Hause genommen hätte.

    In diesem Fall waren es einige Köttel.


    Gewohnt schöne Fotos gelangen ihm wieder von einigen sehr kleinen Arten.


    Coprinopsis pseudoradiata, ein winziger Dungtintling.




    Kleiiges Kotbecherchen (Ascobolus furfuraceus)




    Lasiobolus cuniculi, ein sehr wehrhaftes Becherchen






    sowie Pseudombrophila cervaria





    So, nachdem ich nun einige wundervolle Kleinpilze von Matthias gezeigt habe, melde ich mich zu guter letzt noch mit einigen Großpilzen zu Wort.


    Nicht selten im Fichtelgebirge, aber immer wieder schön, ist der

    Olivgelbe Holzritterling (Tricholomopsis decora)





    Nach langer Zeit fand ich endlich auch mal wieder eine Birken-Rotkappe (Leccinum versipelle). Da war natürlich die Freude groß!




    Wider Erwarten konnten wir schließlich sogar noch eine bunte Pilzernte mit in unsere FeWo nehmen. ==12

    Das war er auch schon, mein schönster (und vollster) Korb des Jahres!




    Mir hat es Spaß gemacht, das Wochenende nochmals nachklingen zu lassen und ich hoffe, Euch hat es auch ein wenig gefallen.


    Wie immer vielen Dank an Matthias, dass er mir viele seiner Bilder für diesen Beitrag überlassen hat.

    Ebenfalls ein Dankeschön an Dieter für die Bereicherung, die er während unserer kleinen Tour war. Gern wieder mit Euch beiden!


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. Sorry an alle mit kleinen Endgeräten oder langsamem Internet.

    Ich habe die Bilder etwas größer als sonst üblich gewählt, da ich finde, dass Matthias' Bilder einfach dieses Format brauchen.

    Hab hier noch einige weitere Arten meist von eigenen Aufsammlungen rumliegen, aber keinen Saccobolus mehr. Evtl. stell ich am Wochenende noch was ein.

    Mach mal, Matthias.


    Ich stelle dafür im Gegenzug heute abend noch einen kleinen Beitrag unserer letzten gemeinsamen Tour im Fichtelgebirge ein.

    Der Text ist bereits fertig, der Rest wird auch noch.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Ich lese gerade, daß die Art nach Nobi, eingerollte Enden haben soll, meine waren +/- gerade!

    Wo hast Du das gelesen, Hans? Ich kann mich im Moment nicht erinnern.:/

    Fakt ist, dass in der Literatur von "manchmal" gekrümmten oder eingerollten Haaren geschrieben wird.

    Ich kann da so nicht zwischen Chaetomium und Chaetomidium unterscheiden. Nobi vielleicht.

    Nee, Nobi kann das auch nicht.

    Aber sagen kann er, dass die +/- über die gesamte Peridie verteilten Haare typisch für Chaetomidium sind.

    Kugelförmiges Perithecium und cephalothecoide Wand spricht natürlich auch für Chaetomidium.

    Und mit der Sporengröße wäre man tatsächlich bei Chaetomidium cephalothecoides.

    Die Haare sind zwar nicht glatt, aber auch nicht kräftig warzig.

    Doveri nennt sie in seinem Schlüssel "almost smooth", also annähernd glatt. Dehnbarer Begriff, könnte also auch hinkommen.


    Liebe Grüße vom Nobi


    PS. Hans und Ralf, habt Ihr meine Mail zwecks eventuellem Treffen 2019 nicht gelesen?

    Zumindest habe ich von Euch noch keine Antwort.

    Lieber Matthias,


    zum wiederholten Male bin ich schwer beeindruckt.

    Ich kenne momentan niemanden weltweit, der diese Minipilzchen so wunderbar in Szene setzt wie Du!

    Das ist mehr als publikationswürdig!


    Bisher habe ich übrigens ein wenig an der Eigenständigkeit der beiden Arten Saccobolus dilutellus und S globuliferellus gezweifelt.

    Dank Deiner Darstellungen bin ich nun völlig von diesen beiden Arten überzeugt.

    Van Brummelen sah in globuliferellus noch eine nord-südamerikanische Art, während dilutellus das europäischen Pendant zu sein schien.

    Beide Arten sind offensichtlich sehr selten, da extrem wenig dokumentiert.

    einmal mehr hat mir Torsten Richter eine sehr interessante und seltene Dungpilz-Art zukommen lassen. Für solche Raritäten hat er offenbar einen sehr guten Riecher, bei mir tauchte sowas noch nicht auf. Dieses Frühjahr hat er mit schon Saccobolus dilutellus beschert, jetzt ist es wieder ein Saccobolus, nämlich S. globuliferellus.

    Gefunden an Gänsekot, muss man auch erst mal drauf kommen, da zu suchen.

    Ja, der Torsten und sein "Riecher"!

    2012 habe ich ebenfalls von ihm geschickten Gänsekot untersucht und u.a. die für Deutschland neue Sporormiella antarctica entecken können.

    Torsten hatte Schwanendung vermutet, und ich war extra im Dresdener Zoo, um mir den Dung von den Wasservögel-Spezis bestimmen zu lassen.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Schau ma amol, ob hier wenigstens der Kühlschrank in Betrieb ist.


    Also, meiner ist in Betrieb, Habichtla.

    Alle beim APR, war absehbar.

    Und beim APR bin ich noch nicht gelistet.


    Aus dem "Kühli" habe ich mir gerade ein Leffe Blond geangelt. Wie das zischt!

    Magst auch eins?

    Als Alternative hätte ich noch ein Leffe Bruin.

    Greif doch einfach zu.


    Und Proscht!

    bitte, könnte dies vielleicht Meruilius tremellosus sein?

    Liebe Maria,


    ich bedanke mich für Deine ergänzende Antwort und muss zugeben, dass Du wahrscheinlich recht hast!

    Der Gallertfleischige Fältling (Merulius tremullosus) passt tatsächlich deutlich besser.

    Da war ich wohl etwas vorschnell mit meiner Idee.==Gnolm6


    Liebe Grüße vom Nobi


    Marke. Im Forum wird eine gewisse Netikette gern gesehen.

    Man muss es ja nicht gleich übertreiben, so wie Maria und ich es gerade getan haben.==Gnolm1

    Laut mikroskopischer Bestimmung der Uni Jena handelt es sich um den sehr seltenen marmorierten Ulmenrasling.

    Danke für die Aufklärung!

    Der Marmorierte also, Hypsizygus marmoreus.

    Ich kannte bisher nur seinen Bruder, den Ulmenrasling (Hypsizygus ulmarius), den ich hier angefragt hatte.


    Glückwunsch zum besonderen Fund.


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Felli,


    Ascobolus michaudii könnte durchaus passen, lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen.

    Von den Sporen her könnte es u.U. auch A. sacchariferus sein, das will mir aber makroskopisch nicht gefallen.


    Lasiobolus cuniculi ist oK wegen der schlanken Haare und der biseriaten Asci (kann man ansatzweise erkennen).

    Siehe auch diesen aktuellen Thread.


    Viersporige Variation von Ascobolus immersus, was sonst?


    Liebe Grüße vom Nobi

    Hallo Felli,


    Saccobolus depauperatus, wie bereits Ralf schrieb.

    Neben den hyalinen Paraphysen ist auch die Sporenanordnung eine andere (vgl. mit van Brummelen)


    Mit 32 Sporen sollte es pleiospora sein, wobei mir bei der Sporengröße und den langen und schmalen Caudae P. myriaspora deutlich besser gefallen würde.

    Aber darf die mit 32 Sporen? Da müsste ich erst mal recherchieren.


    Podospora granulostriata passt!


    Liebe Grüße vom Nobi

    Das ist ein bemerkenswerter Fund, Hans!


    Es handelt sich um Kernia nitida (Sacc.) Nieuwl., einen Vertreter der Plectomycetes.


    Ich konnte die Art an Proben aus Namibia und der Mongolei sowie von mehreren südeuropäischen Aufsammlungen nachweisen.

    Mein bisher einziger deutscher Nachweis gelang an einigen von J. Giewert aus Thüringen geschickten Kaninchenkötteln von einem Trockenrasen.

    Weitere deutsche Funde sind mir nicht bekannt.


    Meine Vermutung, dass es sich um eine wärmeliebende, südlich verbreitete Art handelt, scheint durch Deinen Fund widerlegt!


    Charakteristisch sind die Form der Fruchtkörper sowie die langen, apikal spazierstockähnlich gekrümmten Haare.

    Hier zum Vergleich noch zwei Fotos des erwähnten Thüringer Fundes.




    Liebe Grüße vom Nobi

    ...und so ernteten wir in gut 20 Minuten 4 Kilo schiefen Schillerporling.

    Glückwunsch zum tollen Fund!

    4 kg - Wahnsinn!!!


    Ich habe den dank lieber Freunde auch reichlich vorrätig, jedoch aus gesundheitlichen Gründen noch nie gebraucht.

    Hoffe, euch geht es ähnlich.


    Liebe Grüße vom Nobi