Beiträge von nobi_†

    Sehr schöne und interessante Sachen zeigst Du uns, Werner!


    Besonders spannend fand ich Deine Bemerkungen zu Hymenochaete carpatica, auf die ich zukünftig achten werde.

    Die hat ja schon einen sehr speziellen Standort.

    Nectriopsis violacea, Violetter Pustelpilz, parasitierend auf einer Fuligo, Lohblüte

    Ich hoffe, dass es da keine Verwechslungsart gibt.

    Kann man meiner Meinung nach nicht verwechseln.

    Ich habe den Pilz vor einigen Jahren hier vorgestellt. Da kannst Du ja mal vergleichen.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Nobi, die Bilder auf der Verlinkung kann man leider ohne Registrierung nicht sehen.

    Ja, das war für mich auch so...

    Das ist echt blöd und war mir nicht bewusst!

    Ich stelle den Beitrag also auch nochmal zur Abschreckung hier ein, auch wenn meine liebe Cratie das nicht sehen will...


    Hallo in die Runde,

    unser Pflaumenbaum trägt in diesem Jahr Früchte wie noch nie!



    Nachdem allerdings ein Teil unserer Pflaumenernte (Verursacher siehe hier) entsorgt werden musste, haben wir uns Gedanken gemacht.

    Wie man solch einen Befall zukünftig vermeiden kann.

    Die kleinen Krabbler nicht mehr an die Früchte zu lassen, schien eine schlüssige Lösung.

    Also wurde ein Leimring gekauft und am Baum angebracht.



    Bereits einen Tag später hatte der Leim viele Opfer gefunden, die den Pflaumen sicher nicht geschadet hätten. :(



    Vermutlich hatten sie folgenden Aufdruck auf der Verpackung nicht gelesen oder waren einfach farbenblind.

    "Die grüne Färbung des ...Leimrings verhindert zudem das unbeabsichtigte Fangen von Nützlingen, da diese durch die grüne Farbe nicht angelockt werden."


    DER Horror war jedoch ein Waldbaumläufer (Certhia familiaris), dessen einer Flügel am Leim kleben geblieben war.





    Er hatte keine Chance, ohne Hilfe dem sicheren Tod zu entkommen.

    Mit viel Mühe habe ich ihn retten können und obwohl er einige Federn gelassen hatte, konnte er relativ gut davonflattern.





    Ob er es überleben wird?

    Ich bin da einfach optimistisch.

    Der Leimring ist inzwischen im Müll gelandet und ich kann nur jeden vor der Verwendung eines solchen eindringlich warnen!

    Inzwischen ist der Pflaumenbaum wieder unberingt



    und ich werde biologisch gegen sogenannte Schädlinge vorgehen.

    Also, abgefallene und befallene Früchte sowie Falllaub regelmäßig entsorgen.

    Ich gebe zu, dass ich in dem Fall einfach nur naiv war und mich von dem auf der Verpackung angegebenen Wörtchen "umweltfreundlich" habe blenden lassen.


    Es soll mir und allen eine Warnung sein!


    Liebe Grüße, Nobi

    Liebe Pilzler,


    da ich kein Freund von Doppel-Postings bin, verlinke ich an dieser Stelle einfach mal zu einem nichtpilzlichen Beitrag, der mir im Naturforum besser aufgehoben schien.

    Allerdings glaube ich, dass dieses Thema allgemein von Interesse ist, weswegen ich es auch hier nochmals in euren Fokus rücken möchte.

    Es geht um die Leimringe, welche man als Fraßschutz um die Stämme diverser Obstbäume bindet.



    Hier könnt ihr meinen Beitrag nachlesen und ansehen.

    Bitte benutzt nie, nie, nie solch tödliche Fallen!

    Ich bin immer noch geschockt von diesem geschilderten Erlebnis.<X


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Markus,


    bei aller Buntheit der Saftlinge, am beeindruckendsten sind für mich die beiden Samtschnecklinge!:thumbup:

    Ich fand bislang lediglich einmal Hodophilus foetens, dessen Geruch ich nach Jahrzehnten immer noch "in der Nase" habe.

    Danke für den schönen Beitrag.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Tolles Bild, Tuppie!

    Überhaupt feine Sachen, die es in letzter Zeit hier zu sehen gab!


    Ein Naturfoto hätte ich auch noch.

    Weiher im Fichtelgebirge.

    Eingefangen vor 10 Tagen.

    Hier dachten wir zuerst, vor einer tiefen Schlucht zu stehen.

    Wo hört das Wasser auf, wo beginnt die Spiegelung?


    39600963ak.jpg


    LG, Nobi

    Ich war mit Dieter Benkert 1995 zur DGfM-Tagung in Papstdorf auf Ascomyceten-Tour.

    Kann mich noch gut erinnern, wie er spontan aufgrund äußerer Merkmale Scutellinia pseudotrechispora bestimmt hat.

    Was sich schließlich mikroskopisch auch bestätigte.


    Das ist nun 25 Jahre her und Dieter sollte inzwischen 86 Jahre alt sein!

    Inwieweit er noch aktiv ist, weiß ich allerdings ebenfalls nicht.

    Vielleicht wissen da die Brandenburger oder die Moosbecherlings-Freunde mehr?


    Liebe Grüße,

    Nobi

    2019 wurde der (IMHO einzige gemeldete deutsche) Fundort von Smardaea planchonis nahezu vollständig vernichtet.

    :(:(:(

    Heute...vertrat ich mir noch ein wenig die Beine und schlenderte ohne Hoffnung auf dem leergefegten Bauplatz umher....

    !!!!! ....und dann hockten sie plötzlich doch da! Um Wacholder No. 4 !!!!!

    Welch tolle Kollektion, Peter!:thumbup:

    Da sind sie also nach 5 Jahren immer noch am Start, und wie sie das sind!

    Nun aber schnell einen Zaun darum ziehen.;)

    Habe mir gerade mal den Erstfundbeitrag von 2015 angeschaut. Das sieht ja aktuell sogar noch besser aus.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Ich habe mir den Butterpilz einmal angesehen, die Farbe ist doch deutlich anders. Bei meinem ist es klar "gold" und nicht braun.

    Nicht nur die Farbe, auch die Begleitbäume sind für die Bestimmung wichtig.

    Der Butterpilz benötigt als Mykorrhiza-Partner zwingend eine Kiefer, der Goldröhrling eine Lärche.

    In einem reinen Kiefernforst wirst Du also keine Goldröhrlinge finden, in einem Lärchenwald keine Butterpilze.

    Wachsen beide Bäume, was oft der Fall ist, gemeinsam, können natürlich auch beide Pilzarten gemeinsam vorkommen.

    Ich fand erst kürzlich in einem vermeintlich reinen Kiefernwald eine Gruppe Edelreizker, welche strikt an Kiefer gebunden sind.

    Daneben wuchsen auch frische Goldröhrlinge! Erst ein Blick noch oben ließ mich eine einzelne Lärche erkennen!


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo in die Runde,


    eine sehr interessante Diskussion hat sich hier entwickelt.:thumbup:

    Wir diskutieren z.Z. auf Anregung unseres Leiters Stefan Zinke (Climbingfreak) in der Dresdener Fachgruppe ebenfalls die Thematik.

    Ziel ist ein einheitliches Vorgehen bei Pilzberatungen.


    Bereits jetzt steht folgendes für mich fest.

    Bei einer Beratung werde ich zukünftig die Ratsuchenden auf die komplizierte Problematik hinweisen.

    Ihnen erklären, dass es wohl kaum noch wildwachsende Champignons gibt, die man mit Genuss und ohne Nebenwirkungen verzehren kann.

    Auf die Cadmiumbelastung einzelner Arten werde ich besonders eingehen (gerade Agaricus augustus wird oft bei der Beratung vorgelegt).

    Ebenfalls auf die Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten, von denen einige erst neuerdings in D auftauchen, wie z.B. A. freirei und A. pseudopratensis.

    Für viele Ratsuchende ist es nach meinen Erfahrungen übrigens neu, dass es auch ungenießbare und sogar giftige Champignonarten gibt.


    Wenn danach immer noch jemand glaubt, "seine" Wiesen- oder Anisegerlinge unbedingt essen zu müssen, muss er es eben tun.

    Verbieten kann ich es nicht, aber zumindest habe ich vor möglichen Gefahren gewarnt!


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo, Peter,

    Moin miteinander,

    als Ingenieur bin ich der Meinung, dass zu einem Bild eine Bildunterschrift gehört. Hier im Forum ist es meistens so, dass erst etwas beschrieben wird und dann das Bild folgt, also eine Bildüberschrift vorhanden ist.

    Nun habe ich in den letzten Jahren ca. 250 Themen eröffnet.

    Und immer habe ich mit Bildüberschriften gearbeitet.

    Was ist ingenieurstechnisch daran falsch???


    Ich finde es logisch, erst ein Foto zu benennen und es danach abzubilden.

    Da weiß man doch sofort, worum es geht.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Ein wunderbarer Fund, Thorben!:thumbup:

    Ich hatte nicht gewusst, dass es so stachlige Keulchen gibt.

    Markus Wilhelm stellt die Art im Tintling 4/2020 auf zwei Seiten vor und nennt sie auf deutsch Strahlköpfiges Borstenkeulchen.

    Ob man bei solch Raritäten deutsche Namen erfinden muss?

    Jedenfalls ein lesenswerter Beitrag, den Du sicher kennen wirst. Ansonsten hätte ich ein pdf davon...


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo Mischa!

    Hallo Werner, also ich sehe hier ein tiefes dunkelbraun und eine unstrukturierte Hutoberfläche. So kenne ich den Kahlen nicht, der hier reichlich vorkommt und uns ständig begegnet. Ich denke auch, dass es wahrscheinlich ist, dass es sich um Verwandtschaft handelt, aber sicher nicht um den Kahlen.

    Du weißt schon, dass Pilze äußerst variabel sein können.

    Nicht nur die Chamäleons, also die Täublinge.

    Boagerss zeigt einen ganz typischen Kahlen Krempling, etwas dunkel gefärbt vielleicht.


    LG, Nobi

    Sie erinnerten mich an einen Speipilz??? den ich mal probiert habe, aber dieser hier schmeckt angenehm nussig.

    "...aber dieser hier schmeckt angenehm nussig."

    Ich hoffe, Du hast den wieder ausgespuckt!!!

    Der Kahle Krempling (für mich eindeutig, da bin ich ganz bei Werner), ist ein gefährlicher Giftpilz.

    Und roh noch gefährlicher:!:


    Das erinnert an Russisch Roulette, was hier abgeht!

    Geht's noch?

    Naja, ist letztlich nicht mein Leben.


    Nobi

    Hallo Wastl,


    ich bin da ganz bei Jörg!

    Standort, Zonierung, Färbung, Grübchen - da habe ich keine Zweifel.


    Ich hatte den mehrfach vor einer Woche in meinem Hauswald.

    Erstmalig seit ca 30 Jahren Pilzpirsch. Leider hatte ich keine "Knipse" dabei. :(

    Allerdings waren die panierten und in Butterschmalz gebratenen Hüte dermaßen lecker und von einer wunderbaren Konsistenz, dass ich ihm in der Küchenmykologischen Liste die Höchstwertung von 10 Punkten geben musste! ==Pilz27

    LG, Nobi

    Na, so schlecht sieht es ja nicht aus, Jörg!

    Die Würzigen Tellerlinge möchte ich auch gern einmal finden und kulinarisch testen wollen.

    Und die Raslinge sind meine "Lieblings-Fresspilze!"==Pilz27

    deine Wiesenkeule könnte eine Trichoderma alutaceum sein.

    Sehe ich genauso!

    Ich nenne sie noch Hypocrea leucopus (Weißfüßiges Pustelkeulchen).

    Schöner Fund!


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo, Hans!


    Coprotus disculus kenne ich nicht.

    Allerdings sollten die Paraphysen nach Kimbrought et al. apikal erweitert und nicht so stark verbogen sein.

    So zeigen sie es auch (Fig. 15).

    Auch wären die Sporen etwas zu groß für die Art.


    Also aus der Ferne ist das für mich mal wieder Coprotus spec.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Erstmal nachträglich auch von mir und Pieps alles Gute, lieber Murph!

    War die letzten Tage ohne Internet unterwegs, sodass ich nicht eher schreiben konnte.

    Wenn ich das bis jetzt so richtig sehe, wird die Tour wohl durch den Osten (ich muss unbedingt bei meinem Freund Pieps vorbei, lange nichts von ihm gehört :gkopfkratz: ) in den tiefen Süden führen, um dann durch Hessen in den hohen Norden gelangen.

    Pieps würde sich jederzeit über einen Besuch von Dir freuen! Ich natürlich auch.

    Gern denkt er an die gemeinsame Tour 2017 zurück.



    Und die HoBis darfst Du natürlich auch gern mitbringen.;)


    Liebe Grüße von Nobi und Pieps