Beiträge von nobi_†

    Ich hatte lange keine Ascos unter dem Mikroskop, aber ich habe wieder einmal festgestellt, dass mir die Ascos nach wie vor besser gefallen als die Ständerpilze.

    Die haben natürlich auch viel schönere Sporen, Claudia!

    Und welch Vielfalt man da zu sehen bekommt.


    Schön, dass die Erdzunge nun noch einen Namen bekommen hat.:thumbup:

    Neben den 7-zelligen Sporen (aber das können andere Arten auch) sind für Geoglossum umbratile die schlanken, gebogenen und wenig dicht septierten Paraphysen typisch. Nach Benkert und auch meiner bescheidenen Meinung nach ein ganz wichtiges Bestimmungsmerkmal, was auf Deinen Bildern schön zu sehen ist.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Schöne Dokumentation dieser winzigen Pilzchen, Christine!:thumbup:


    Die unbehaarten Becherchen könnten Pokalförmige Stängelbecherchen (Cyathicola cyathoidea) sein.

    Die mit den Fransen evtl. auch. Wenn ich die Bilder auf Ingos Cyathicula-Seite betrachte, darf deren Rand gelegentlich auch etwas gezackt sein.

    Die von Björn vorgeschlagene Cyathicola coronata ist natürlich auch eine Option, allerdings kenne ich die kräftig gelb gefärbt und mit deutlicheren Zacken am Apothezienrand.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Ein sehr schöner Beitrag, Ingo!:thumbup:

    Schopftintlinge von knapp 1/2 m Höhe hielt ich bislang für ein Märchen. Jetzt nicht mehr.

    Das glaube ich Dir, da ich das selbst schon erlebt habe.

    Das schöne ist, dass man die Stiele noch kulinarisch verwerten kann.

    Z.B. kann man sie süß-sauer einlegen. Die Konsistenz ist perfekt , allerdings schmecken sie dann eben süß-sauer.:D

    Bittere Rüblinge sind aktuell häufig anzutreffen. Meistens aber nicht so fotogen.

    Ist das der Gefleckte (Rhodocollybia maculata)?

    Auf jedem Fall ein tolles Bild!


    Liebe Grüße, Nobi

    Nobi hatte in dem Thread von 2017 gemeint, das wäre der dritte weltweite Fund gewesen - wie sieht es denn mittlerweise dabei aus - gesetzt den Fall, dass es sich bei meinem Pilz auch um E. fimicola handelt?

    Ich habe nichts Neues bzgl. der Verbreitung der Art gehört.

    Prinzipiell könnte ich die auch verschicken, falls jemand Interesse hat - und die sich im Couvert nicht verlaufen oder bis dahin auf meinem Schreibtisch :D.

    Falls man mit den eingeschrumpelten Pilzchen denn überhaupt noch was anfangen kann.

    Damit kann man immer etwas anfangen!

    Man kann das Substrat incl. der Pilzchen wieder einweichen und sie so zumindest teilweise zu neuem Leben erwecken.

    Zumindest könnte man die Sporen untersuchen und dadurch auf die Gattung kommen.

    Gestreift - Höckerig - Glatt. Das wären schon mal deutliche Hinweise.


    Mit anderen Worten, ich bin an der Aufsammlung interessiert.

    Adresse schicke ich Dir per PN.


    LG, Nobi

    Wir hätten uns gestern auf der Wiese treffen sollen, Tuppie!;)

    Allerdings hätte es bei dem Dauerregen wohl keinen Spaß gemacht. So war es schon ok.


    Nr 3: Hebeloma spec., wie Wutzi schon schrieb.

    Nr. 4: Alles Laccaria spec., auch der kleine.

    Nr. 6: Der Winzling könnte Microcollybia cirrata, der Seidige Zwergrübling, sein.

    Nr. 7: Junger Kahler Krempling.

    Nr. 10 ist was für Karl, sieht interessant aus mit dem feinschuppigen Hut und dem blaugrauen Stiel.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Sehr feine Sachen, Bernd!:thumbup:

    8. Der im Helmlingsverdacht stehende Pilz in anderer Ansicht

    Das ist ziemlich sicher eine Conocybe (Samthäubchen). Makroskopisch ist eine Benamsung immer unsicher, deswegen lasse ich das.

    9. Noch was in Richtung Stropharia (Pseudostropharia), identisch mit 7?

    Ist der Behangene Düngerling (Panaeolus papilionaceus). Habitus, Färbung und Velumreste am Hutrand sind charakteristisch.

    10.abc) der eingangs erwähnte Seitling an Pferdemist, etwa 7 mm groß, weiß

    Ich kenne mit Entoloma fimicola eine Rötlingsart an Dung. Der Hut sollte filzig und die Lamellen entfernt sein.

    Vergleichen kannst Du in diesem Beitrag, wo ich unter #3 auf die Originalbeschreibung verlinke.

    Sehr gut kann ich mir auch einen von Pablo ins Spiel gebrachten Clitopilus vorstellen. Ein Blick unterm Scharfen Glas könnte die Frage beantworten.

    11. Poronia punctata, der Pilz für schlechtes Wetter, da ganzjährig zu finden, natürlich auf älterem Pferdemist.

    Die Kleinsporige Porenscheibe (P. punctata) ist seit einigen Jahren in Ausbreitung. Die deutschen Fundorte habe ich +/- alle erfasst, viele Funde auch selbst untersucht. Daher mein Interesse nach dem genauen Fundort. Gern auch per PN, falls das nicht öffentlich werden soll.


    Liebe Grüße, Nobi

    Ein ganz toller Bericht in einem wunderschönem Gebiet!

    Danke dafür, Aretha.:thumbup:

    Und ganz gleich, welchen Namen die olivgrünen Erdzungen erhalten werden, das Bild ist ein Augenschmaus!


    Liebe Grüße, Nobi


    PS. Übrigens sollte es in solchen speziellen Biotopen auch Hasen, Kaninchen, Rehe geben. Und sicher wird auch mit Schafen beweidet.

    Ich meine, dass da auch spannende Coprophile wachsen sollten.;)

    Hallo Sonilisa,


    das ist der Grüne Knollenblätterpilz, tatsächlich einer der wenigen tödlich giftigen Pilze.

    Also die Kinder unbedingt aufklären, dass sie nichts in den Mund stecken sollen, was sie nicht kennen.


    LG, Nobi

    Rhinopithecus = Stumpfnasenaffe.

    Seltsamer, aber lustiger Nick!:) Wie kommt man darauf?


    Das Fichtelgebirge hatte ich ja auch schon empfohlen, die Wälder sind noch +/- verschont vom Borkenkäfer und enorm pilzreich.

    Und die Fränkische Schweiz ist natürlich auch pilztechnisch gesehen spannend, da hat es vielerorten Kalk und interessante Arten.

    Da lohnt es sich, bereits im Frühjahr auf Morcheljagd zu gehen.


    LG, Nobi

    Hallo und (welcome)mit uns, LostOne!.

    Ich bin zwar kein Oberfrankener, verbringe allerdings jährlich die ein oder andere Woche im Fichtelgebirge.

    Vorrangig in der Gegend um Weißenstadt und Vordorfermühle.

    Von Bayreuth nach Weißenstadt sind es übrigens gerade einmal 40 km.


    Wir sammeln in den Wäldern des Fichtelgebirges seit Jahren Pilze und wurden noch nie enttäuscht!

    Unsere beliebtesten Sammelgebiete sind das Zeitelmoos bei Wunsiedel, der Vordorfer Forst, das Gebiet rund um den Waldstein und die Wälder beim Fichtelsee.

    Vor zwei Wochen waren wir erst wieder in der Region und haben soviele Speisepilze gefunden wie seit langem nicht mehr.

    Vor allem Rotkappen gab es in solchen Mengen, wie ich es noch nie gesehen habe.

    Da ich in diesem Jahr keine Bilder gemacht habe, zeige ich Dir im folgenden drei Sammelkörbe aus dem Fichtelgebirge von 2018/19.





    Ich möchte Dich nicht neidisch machen, sondern lediglich anregen, Dir diese Gegend einmal vorzunehmen.

    Soweit weg von Dir ist es ja nicht.


    Viel Spaß in den neuen Gebieten,

    Nobi

    Auch ich heiße Dich herzlich willkommen hier.:)

    Ich finde immer wieder Pilze die ich alleine nicht bestimmen kann und dafür habe ich mich hier angemeldet und freue mich auf eine lustige Pilzgemeinde und die schönen Funde die Ihr so hochladen werdet.

    Na, Du hoffentlich auch!

    Darauf bin ich schon mal gespannt.

    Und die "lustige Pilzgemeinde" lasse ich mal so stehen, ich denke, das passt schon.==Gnolm8


    LG, Nobi

    Sehr schön, Habichtla!:thumbup:


    Habe den Zeppelin leider nie am Start erleben dürfen, da ich wohl auf der falschen Seite der Mauer lebte.:(

    Dafür durfte ich Robert Plant mit seiner Band vor ein paar Jahren in einer Dresdener Freilichtbühne feiern!

    Natürlich auch mit dem von Dir vorgestellten Song!:)


    Und mit folgendem.

    Leider ohne den Gitarrenzauberer Jimmy Page. Dennoch war es ein denkwürdiger Abend.


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    LG, Nobi

    Herzlichen Glückwunsch auch von mir, lieber Pablo!

    Ich gratuliere dieses Jahr mit einigen Minipilzen, die ich besonders attraktiv finde!



    Und ich würde mich freuen, wenn wir uns mal wieder über den Weg liefen.

    Ist ja schon wieder eine Weile her, seit wir uns letztmalig trafen.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Nun, das ist auf jedem Fall ein Haarschleierpilz (Cortinarius).

    Und er gehört sicherlich in die Untergattung der Klumpfüße.


    Ohne Chemie und Mikroskopie kann man (jedenfalls ich) die hunderten Arten der Gattung nicht näher bestimmen.


    LG, Nobi

    Tolle Wiese, Claudia!

    Ich hoffe, dass sie noch lange in diesem Zustand verbleiben darf, bevor sie einem Golfplatz weichen muss!

    So etwas soll es ja geben, gerade in Thüringen. :(

    deine Erdzungen erinnern mich sehr an meine Funde vom Vorjahr und wurden von Nobi als Trichoglossum hirsutum benamst.

    Hallo Jörg, hab gerade gegoogelt. Die ist recht ähnlich, danke für den Tipp, aber das Habitat stimmt nicht so ganz. Das ist ein Magerkäsen vor einem Haus, nicht besonders feucht oder torfig. Am ehesten passt die Schwarze Erdzunge, aber der Boden müsste eigentlich sauer sein.

    Trichoglossum hirsutum konnte ich noch nie an Magerkäse finden! ==Gnolm7 (Rechtschreibkorrektur ist schon etwas lustiges!)

    Allerdings mehrmals in Magerrasen. Die brauchen es nicht feucht und torfig.

    Mittels Lupe kann man die Gattung aufgrund der auffälligen Härchen bereits von Geoglossum trennen.

    Zur Artbestimmung ist natürlich eine mikroskopische Bearbeitung unumgänglich.


    Liebe Grüße,

    Nobi

    Hallo André,


    die 1 passt!

    Die 3 ist ein Rötelritterling (Lepista spec., vermutlich ein ausgeblasster nuda)

    Und die 6 ist viel edler als der Fichtenreizker!;)

    Das ist ein Edelreizker (Lactarius deliciosus), schön zu erkennen an der deutlichen Zonierung des Hutes, zudem sehe ich Kiefernnadeln!


    Liebe Grüße,

    Nobi