Na das ist ja mal eine schöne Natterung am Stiel. Habe ich selten so schön ausgeprägt gesehen in letzter Zeit.
Gruß Nosozia
Na das ist ja mal eine schöne Natterung am Stiel. Habe ich selten so schön ausgeprägt gesehen in letzter Zeit.
Gruß Nosozia
Ha - Oehrling war schneller.
Da kann ich nichts hinzufügen.
Gruß Nosozia
Bild 1 zeigt bestimmt nicht "Chris", den kenne ich und er sieht anders aus!
Der war gut ![]()
Hallo Misanthrop,
die weiße Koralle ist wohl die Kammkoralle.
Das gelbe sieht mir eher wie der Klebrige Hörnling aus.
Gruß Nosozia
Hallo Werner,
danke für die Kommentare. Ja bei dem 4. Schneckling kann es auch H. speciosus sein. Da ich beide nicht kenne, ist es schwer anhand der Bilder dies zu unterscheiden.
L trivialisist eine gute Idee. An diesem Tag waren wir wirklich in einem Hochmoor unterwegs. Das könnte passen.
Der Kokosmilchling stand noch direkt im Ort am Wegrand. Da waren wahrscheinlich auich noch Birken.
Ja, bei der letzten Nr 2 ist mir auch nichts eingefallen. Ich habe nur vergessen mal nachzuprüfen, ob es vielleicht ein Milchling sein könnte.
Gruß Nosozia
Also eigentlich waren wir zum Wandern im Kaunertal (Tirol), aber schon beim ersten Betreten des Waldes sprangen uns die Pilze regelrecht an.
Und so kam es, dass wir nach den ersten 200Hm bereits ~2 kg Pilze eingesammelt hatten. Ich konnte einfach nicht an den Pfifferlingen und Steinpilzen vorbeigehen. Nun ja, dann mussten wir die Beute halt die restlichen 600Hm hoch und alle 800Hm wieder runter tragen - ist ja nur "Trainingsgewicht" (Muskelkater vorprogrammiert ).
Und aus der 3 Stunden Tour wurden dann locker 6 Stunden - überall gab es Pilze zu fotografieren. Endlich mal wieder Pilze finden - und nicht nur vergeblich suchen. Dabei haben wir uns kaum vom Weg wegbewegt
.
Hier ein paar Bilder der Funde. Bestimmungsversuche rein makroskopisch - da ja Wanderunrlaub und keinerlei Pilzlitaratur etc vorhanden war.
Die Funde waren im Bereich von 1400 - 2100m Höhe. Meist bei Fichten/Kiefern Wald, weiter oben dann Lärchen. Dazwischen Viehweiden und einzelne Birken, häufig mit Alpenrosen und Heidelbeeren.
Es gab erstaunlich viele Ritterlinge. Ich tippe mal auf 1. Gelbblättrigen (T.fulvum)
und 2. Zottgen (T. vaccinum),
3. Seifenritterling (mit markantem Geruch)
4. ???.
Dann gab es Saftlinge und Schnecklinge:
2 vielleicht Kirschroter Saftling; 4 = Lärchen-Schneckling; 5 vielleicht Goldzahnschneckling?, 6 = Wohlriechender Schneckling (Marzipangeruch); 7 = Hygrophorus camarophyllus # Rußbrauner Schneckling; 8 vielleicht Natternstieliger Schneckling
Dann ging es weiter mit Milchlingen:
1 = ???; 2 = Grubiger Milchling; 3 = vielleicht Pechschwarzer Milchling (Lactarius picinus); 4 = Kokosflocken Milchling (Lactarius glyciosmus); 5 = Maggipilz; 6 = Mohrenkopfmilchling; 7 = Lärchenmilchling
Dann gab es noch haufenweise Schafporlinge, das Fleisch färbte sich schön gelb beim kochen (KOH hatte ich natürlich nicht dabei). Ein Exemplar jedoch verfärbte sich nicht. Könnte vielleicht der Semmelporling sein?
Dann gab es noch viele Porphyrbrauner Wulstling:
und viele mehr:
1: Becherling; 2: ???; 3: Rostroter Lärchenröhrling; 4: Glockenschüppling
5: Rötlicher Gallerttrichter; 6: Hohlfußröhrling; 7: event Üppiger Träuschling
und, und, und ........
Eine Auswahl von Cortinarien folgt ![]()
Gruß Nosozia
Super - danke Ditte.
Bericht ist angekommen.
Gruß Nosozia
Hallo Ditte,
danke für das Feedback. Das mit den Sporen ausmessen ist echt schwierig bei den Risspilzen. Mal sehen ob ich das angesprochene Portrait finde.
Gruß Nosozia
Hallo Zusammen,
ich probiere es mal wieder mit einem Risspilz.
Gefunden im Fichtenwald auf knapp 700mH.
Hut: 2,5 cm, faserig, trocken, dunkelbraun
Stiel: 5,5 x 0,4 - 0,8 cm, längsfaserig
Lamellen: schmal abgewachsen, teilweise mit Zahn; Schneiden: weißlich
Fleisch: dünn, weißlich-hellbeige
Geruch: Spermatisch
Sporen: 8.5 × 6.3 µm ; Qe = 1.4; aber die Dinger auszumessen ist fast wie Lotto spielen.
Zystiden: spindelförmig mit Kristallschopf, dickwandig; 60.3 × 25 µm
Momentan scheint mir hier Inocybe pseudoasterospora am Besten zu passen.
Könnte das stimmen?
Gruß Nosozia
Hallo Stefan,
ja, da hast du recht. Der Pilz ist recht stabil und eine Riefung habe ich auch nicht gesehen. Aber mir fällt nichts anderes ein.
Gruß Nosozia
Hallo Zusammen,
ich habe hier einen Täubling, den ich momentan als Sonnen Täubling benamsen würde, obwohl mir die Farbe etwas merkwürdig erscheint.
Aber SPP, Sporen und Chemie würden stimmen. Geschmack nach kurzer Zeit scharf. Geruch unspezifisch.
SPP: IIa/b
Sporen: isoliert warzig, eiformig, mit Apikulus; 8.6 × 6.5 µm ; Qe = 1.3; N = 30
(7.9) 8.1 - 9 (9.4) × (5.9) 6.2 - 6.8 (7.4) µm; Q = (1.2) 1.3 - 1.4 (1.5)
FeSO4: schwach bräunlich nach langer Zeit - also eigentlich negativ
Guajak: +/++ im Stiel (blaugrün) - schwächer in den Lamellen
Phenol: rotbraun im Stiel - kaum Verfärbung in Lamellen
KOH 20%: negativ
Guajak und Phenol
HDS in SFV
Was sagt ihr dazu?
Gruß Nosozia
Alternative kannst du auch LBM (little brown mushroom) sagen.
Die Arbeit beim Bestimmen bleicht gleich ![]()
Gruß Nosozia
KBP = Kleiner brauner Pilz ![]()
Oh je ein KBP,
sieht wie ein Trompetenschnitzling aus.
Gruß Nosozia
Hallo Jürgen,
ja das passt ganz gut. Je nach Literatur gibt es noch Deconica inquilina var crobulus (oder D. crobulus).
Dafür würden die kleineren Sporen und die längeren Cheilos ((24.8) 27.6 - 35 (40.4) × (4.5) 4.9 - 5.8 (6.2) µm) sprechen.
Allerdings ist da kein Holz drunter.
Gruß Nosozia
Hallo Jürgen,
werde gleich noch mal einen pflücken gehen. Es hat gerade geregnet. Vielleicht wird der Hut ja jetzt klebrig.
Gruß Nosozia
Hallo zusammen,
diese Pilz kommt jedes Jahr wieder in unserem Rasen. Ich denke es ist ein Kahlkopf. Aber weiter komme ich hier auch nicht.
Hut: 0,8 cm; trocken, speckig glänzend wenn feucht, beige matt wenn trocken, stumpf gebuckelt
Hutrand: ganz schwach gerieft
Stiel: 2,5 x 0,1 cm, längsfaserig, zur Basis hin dunkler werdend
Lamellen: breit angewachsen, je 3 Zwischenlamellen
Schneiden: flockig
Geruch: unbedeutend
Der Hut war nicht klebrig und ich konnte auch keine klebig/gelatinöse Schicht abziehen.
Bei den Sporen bin ich dann schon am zweifeln - sind die dich oder nur fast dichwandig? Rhombisch oder nicht rhombisch?
Gemessen in Wasser: 6.9 × 4.5 µm ; Qe = 1.5; N = 30
(6.3) 6.5 - 7.2 (7.7) × (4.2) 4.3 - 4.77 (4.8) µm; Q = (1.4) 1.43 - 1.6
Basidien sind 4 sporig und die Cheilos utriform mit langem dünnen Hals.
Stimmt die Gattung Deconica?
Wenn ja, was könnte es sein?
Gruß Nosozia
Hallo Zusammen,
dieser Faserling wiedersetzt sich mal wieder jedem Schlüsselversuch.
Gefunden im Laubstreu bzw auf vergrabenem Holzrest.
Hut: 2,5 - 4 cm; trocken, glatt; Hutrand: mit Velum behangen
Stiel: 4 - 5 x 0,2 - 0,3 cm; längsfaserig, mit Myzelfäden
Lamellen: angewachsen
Schneiden: weißlich - NICHT rot unterlegt
Sporen in Wasser: 13.8 × 7.3 µm ; Qe = 1.9; N = 30
(12.6) 13 - 14.3 (15.1) × (7) 7.1 - 7.5 (7.7) µm; Q = (1.7) 1.8 - 2 (2.1)
Basidien 4 sporig und flaschenförmige Cheilos. Pleuros habe ich keine gesehen.
Die Sporen sind recht groß, dass schränk die Auswahl schon ein. Aber viel weiter komme ich nicht.
Hat jemand eine Idee?
Gruß Nosozia
Hallo Tortuga,
ja, das sieht nach Schwefelporling aus.
Gruß Nosozia
Hallo Beli,
wie wäre es mit Mycena pelianthina?
Die Schneiden sehen dunkler aus. Und Rettichgeruch passt auch.
Gruß Nosozia
Danke Harald,
werde ich mir notieren. Höffentlich finde ich mal wieder ein Exemplar zum Ausprobieren.
Gruß Nosozia
Ja - man muss die Sache positiv sehen.
Mal sehen welche Steppenbewohner hier zuerst auftauchen.
Gruß Nosozia
Hallo Harald,
was kann man hier mit Anilin feststellen?
Gruß Nosozia
Hmmm,
also egal wie ich diesen Pilz drehe und wende, ich sehe keine verzweigten Cheilos. Ein eher "knochig" aussehendes Element war dabei.
Und soviele junge, eng stehende Basidien - ist auch unwahrscheinlich. Zumindest sind die Basidien, die ich gefunden habe viel kleiner.
Irgendwie sehen die Zystiden aus, als wären die Wände verdickt.
Die Bilder ungequetscht in Kongorot.
400 fach
1000 fach
Basidie in Vergleich
Im Vergleich dazu hat mein Fund von Gestern deutlich verzweigte bzw unregelmäßige Cheilos.
Gruß Nosozia
