Unser letzter Tag vor der Rückreise.
Nur die Nordlichter Safran, Zimtsternchen, Vanillekipferl und meinereiner, der Mausmann, sind noch mit von der Partie.
Daher heißt es schon einmal groß Reinemachen und sich vorzubereiten für den Wecker um gaaaanz früh morgens.
Und bevor wir zurückkommen und in die Heia purzeln muß der Rest erledigt werden. Also volles Programm heute.
Und hatte da nicht noch jemand seinen Geburtstag verschwiegen? ![]()
Mir war so ..
Aber lassen wir das aus.
Heute machen wir in Kultur.
Unser erstes Ziel war der Kanal von Korinth.
Erbaut wurde dieser in den Jahren 1881 bis 1893.
Er ist über 6km lang und verbindet den Saronischen Golf mit dem Golf von Korinth.
Die höchste Stelle über dem Kanal misst 79m. Unter Wasser hat der Kanal noch einmal eine Tiefe von 8m.
Die Breite des Kanals liegt bei etwa 24m. An der Wasseroberfläche ist es breiter als am Grund.
Früher war der Kanal gut um den Weg um die Peloponnes abzukürzen (400km). Heute ist das nicht mehr besonders von Gewicht.
Dennoch fahren bis zu 12000 Schiffe jährlich hindurch.
But, who cares?
Ein imposantes Bauwerk, welches auch für Bungee Jumping genutzt wird.
Ich konnte aber niemanden dazu überreden. Heute war leider auch kein Tag für Springer.
Wäre doch ein tolles Geburtstagsgeschenk. ![]()
Hier stoßen sie sich ab.
Dort schlagen sie auf geht es hinunter.
Hier darf man soagr Delphine füttern.
Wahrscheinlich ist das Orakel nicht weit. ![]()
Kleines Rätsel zwischendurch.
Wer erkennt diesen Baum?
Hat sich wohl verlaufen.
Heimisch ist der woanders aber inzwischen wird seinereiner im großen Stil angepflanzt.
Um die Lösung zu lesen mußt du den nachfolgenden Text markieren: >>> Eukalyptusbaum <<<
Wir machten uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel.
Dafür mußten auch wir den Kanal nochmal queren. Es kamen aber Schiffe weshalb die Brücke - an den Enden des Kanals sind versenkbare Brücken - unten war.
Eine gute Gelegenheit um das Passieren eines Schiffs mit Lotsen zu beobachten.
Und dann schnell ins Auto und rüber bevor wieder ein Schiff kommt.
Unser nächstes Ziel ist Epidauros, insbesondere das Theater dort.
Unterwegs, wie die ganze Zeit schon auf der Peloponnes, sieht man beeindruckende Landschaften.
Diese aber während der Fahrt derart zu fotografieren daß man die Bilder hinterher auch gebrauchen kann, ist äußerst schwierig.
Ich weiß das. Mein digitaler Mülleimer quillt über mit solchen Fotos!
Die Ausschilderung und die Navi´s sind ausgezeichnet. Man kann quasi überall lang fahren um ans Ziel zu kommen.
Auch wenn ein Schild sagt "Hier lang!" und das Navi das bestätigt, muß das lange nicht stimmen.
Hier waren sicherlich keine Touristenbusse mehr zum Theater von Epidauros.
Letztlich finden wir aber den Weg. Dies ist eine heilige Stätte für den Heilgott Asklepios und dessen Vater Apollon.
Wir sind in Epidauros, einem Ort der Heilung.
Wer nun aber denkt wir würden hier Kneipp-Bäder nehmen und uns eine Fango-Packung holen, der liegt natürlich falsch.
Dies ist eine Ausgrabungsstätte und somit finden wir hier vor allem große und kleine Steine die, zusammengesetzt, eine Stätte ergeben,
wo zu längst vergangener Zeit, Körper und Geist geheilt wurden.
Ein kleines Museum steht auch auf dem Gelände.
Hier erkennt man den Asklepiosstab, auch als Äskulapstab bekannt, wieder. Das Zeichen der Mediziner- und Ärzteschaft.
Im Wald, beim Pilzesammeln, habe ich auch oft einen dabei. Allerdings ohne Schlange. Die braucht man ja nicht um Spinnweben zu entfernen.
Und dies ist der Herr Asklepios himself.
Weitere Kunstwerke des Museums ...
"Katziiiiii!"
Wie überall sonst, wo Mensch bereit ist sein Futter zu teilen, gibt es auch hier wilde Katzen in großer Menge.
Für manche Touristen wahrscheinlich das Highlight.
Hunde hingegen sah ich hier nicht.
Mein Highlight hingegen und Hauptgrund hierher zu kommen war das Theater.
Das Theater gehört ebenfalls zum Konzept der Heilung und ist Teil der Anlage.
Der Kranke sollte sich hier erfreuen und sein Leid eine zeitlang vergessen.
Das Theater stand aber immer auch der weiteren Bevölkerung zur Verfügung.
Die Akkustik in diesem Theater ist excellent.
In der Mitte dieser Bühne gibt es eine Platte. Lässt man auf diese Platte eine Münze fallen, so hört man dieses noch auf den letzten Rängen.
Das Fassungsvermögen dieses Bauwerks beträgt nach Erweiterung um die 14000 Personen.
Ursprünglich waren es mal 9000. Zuschauerzahlen, die jeden Zweitliga-Fußballverein euphorisch lassen würden.
Nach diesem imposanten Bauwerk waren noch die Ruinen der restlichen Anlage zu begehen.
Wenn man da kein eingefleischter Fan von ist ist es allerdings nicht sonderlich spannend.
Also weiter zum dritten Ziel.
Ich wußte von einem schönen Fotomotiv am Strand von Kap Aria.
Dort gibt es ein gut zugängliches Schiffswrack. Oder aber "gab es".
Wir wurden leider nicht fündig und es war auch schon spät so daß eine Suche nicht mehr viel Sinn hatte.
Also machten wir einen kleinen Sparziergang am Strand bevor es wieder gen Unterkunft gehen sollte.
Auf dem Rückweg kehrten wir noch mal in Korinth in einem guten Restaurant ein und gönnten uns allerlei Leckereien.
Der Rest ist klar.
Ein letztes mal in der Villa Funga schlafen, früh hoch, Endreinigung, Flughafen Athen und Heimreise.
Nach einem langen Reisetag dann Ankunft in Hamburg, Koffer verloren gegangen aber glücklich in der heimischen Pfurzmulle angekommen.
Das war ein schöner Urlaub mit vielen neuen aufregenden Pilzen, viel Freude und lauter netten Zeitgenossen aus dem Pilzforum.eu!
Ich habe es genossen und sage allen Beteiligten und Lesern Danke!
Vielleicht sieht man sich ja mal bei einem anderen Treffen ... bei den Nordlichtern?
Winke Winke!
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Der Mausmann
