Beiträge von Jürgen
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Hallo Malone,
das sieht mir eher nach einem schlanken C. pulverulentus aus.
Gratulation zu der tollen Goldblatt-Kollektion!
Grüße, Jürgen
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Sollte er aber nicht alsbald insgesamt schwarzblau anlaufen?
"Extrem", so wie Nobi es formuliert, verfärbt cisalpinus nur im Vergleich zu anderen Rotfüßchen-Arten (von ripariellus abgesehen). Ein insgesamt schwarzblaues Anlaufen wie bei C. pulverulentus ist aber kaum zu erwarten, auch nicht nach mehreren Minuten.
Grüße, Jürgen
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Hallo,
Mit der extremen Blauverfärbung fällt mir nur der Starkblauende Rotfußröhrling (Xerocomus cisalpinus) ein.
volle Zustimmung. Übrigens ist auch der frische Anriss auf dem ersten Bild, noch vor Einsetzen des Blauens, typisch.
Grüße, Jürgen
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Hallo Nobi,
doch doch, die beiden Arten sind schon trennbar - es ist keine Glaubensfrage, aber in Foren ein Dauerbrenner. Im Zweifel muss man, ähnlich wie bei luridus vs. mendax oder appendiculatus vs. subappendiculatus, halt die Sporen messen.
Grüße, Jürgen
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Hallo Wutzi,
müsste X. cisalpinus nicht gerade in der Stielbasis stärker blauen? Dieser Pilz blaut ja eher an anderen Stellen.
das macht cisalpinus leider gelegentlich, dass er nicht sofort deutlich genug blaut, um ihn sofort und ausschließlich daran festmachen zu können. Siehe z.B. hier, Abb. 4 auf S. 128.
Schupfnudels Bilderfolge zeigt das eigentlich sehr schön.
Grüße, Jürgen
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Hallo zusammen,
also mir sieht das doch nach X. subtomentosus aus. Zusätzlich zu den von larchbolete genannten Argumenten möchte ich noch auf das sehr lebhafte Röhrengelb, die ebenso lebhaft gelbe Stielspitze und die an der Fraßstelle offenbar nicht neugebildete Huthaut hinweisen. Auch der Standort im trockenen, reinen Eichenwald spricht dafür.
Ich meine auch einen Anflug von Blauen im Bereich des Übergangs von Hut- zu Stielfleisch zu erkennen.
Grüße, Jürgen
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Hallo Matthias,
ich halte X. cisalpinus dagegen.
Viele Grüße, Jürgen
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Das schweinsohr ist auch nicht lecker, wenn es ausnahmsweise mal nicht bitter ist. Es ist dann ziemlich aromalos. Keinen blassen, warum um das schweinsohr so ein kulinarischer hype tobt.
Hallo Oehrling,
die kulinarischen Erfahrungen scheinen da unterschiedlich zu sein. Jedenfalls kam Rose Marie Dähncke (in "Pilzsammlers Kochbuch", 2. Aufl., 1976, S. 55) zu dem Urteil: "vorzüglicher aromatischer Speisepilz von zartfleischiger Konsistenz, der sich für jegliche Zubereitung eignet"
Ich selbst bin da vollkommen neutral, da ich das Schweinsohr noch nie gekostet habe.
Grüße, Jürgen
P.S.: Da war Frank schneller...

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Um 4:30 klingelte der Wecker, um 5 Uhr saß ich im Zug
Reife Leistung, lieber Björn. Wenn einem etwas wirklich Respekt abnötigt, dann das

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Hallo Karl,
Deine Kommentare kann ich alle unterschreiben. Insbesondere hätte ich die unter 08 gezeigten cf. fuscoroseus auch so angesprochen und teile deine Skepsis bezüglich des anschließenden "Gehört dieser vielleicht auch dahin"-Bestimmlings, der mir auch sehr nach B. appendiculatus aussieht.
In diesem Thread wurde auch ein sehr schlanker Butyriboletus gezeigt, bei dem mehrere Kommentatoren Richtung fuscoroseus tendiert haben. Mir ging das eher in Richtung appendiculatus, trotz des relativ kräftigen Blauens im Hutfleisch.
Wenn man bei B. appendiculatus und fuscoroseus den Range der Hutfarben vergleicht, so deutet ein +/- dominanter rehbrauner (Sommerfell des Rehs) Einschlag stets auf ersteren.
Grüße, Jürgen
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Hallo Sebastian,
Kompliment für die schönen Funde!
Der Einzelfruchtkörper, den Du als Verdachtsfall von R. rhodoxanthus eingestuft hast, ist keiner, sondern gehört ebenfalls zu den vorher gezeigten R. rubrosanguineus.
Grüße, Jürgen
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Hallo Frank,
Matthias hat Recht, so blaugrün kann L. crocipodium alt aussehen. Hatte ich selbst auch schon.
Viele Grüße, Jürgen
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Hallo Karl,
kein einziger Filzer? Nur so Allerweltskram? Ich bin erschüttert...
Grüße, Jürgen
...P.S.: wollte sagen: fasziniert

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Hallo Sebastian,
ganz eindeutig X. ripariellus. Besonders auf dem letzten SW-Foto ist die Längsstreifung der Sporen hervorragend zu sehen. HDS passt mit den z.T. birnenförmig-blasigen Endzellen auch.
Insgesamt sehr schön dokumentiert.
Grüße, Jürgen
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Hallo Nobi,
unter Differentialinterferenzkontrast geht sogar noch ein bisschen mehr:
Grüße, Jürgen
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Hallo Nobi,
für entscheidend halte ich die Tatsache, dass Du die Längsstreifung der Sporen im Lichtmikroskop ohne größeren Aufwand sehen konntest. Das ist bei X. cisalpinus für Amateure kaum möglich, vgl. Kibby (2017: 126): "very finely longitudinally striated but this needs a very high quality microscope, prefereably with x1000 oil immersion objective and x15 eye pieces to stand a chance of seeing the striations".
Da X. cisalpinus ungleich häufiger ist als ripariellus, kannst Du ja bei nächster sich bietender Gelegenheit mal den Quercheck bei den Sporen machen.
Ich hätte - Stand jetzt - keine Probleme damit, den Fund als X. ripariellus einzutüten und ggf. zu kartieren.
Grüße, Jürgen
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Hallo Robert,
Buchwaldoboletus lignicola passt.
Grüße, Jürgen
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Hallo,
vergleiche mal mit Hemileccinum depilatum (früher Boletus depilatus, Xerocomus depilatus). Die Art ist gerne mit dem Wurzelnden Bitterröhrling vergesellschaftet. Stielbasis müsste nach Jod oder Karbol riechen. Möglicherweise befand sich eine Hainbuche oder Hasel in der Nähe.
Grüße, Jürgen
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Hallo Nobi,
danke für das Update. Zunächst eine Korrektur: Mein Verweis bezieht nicht auf den Artikel von 2006 (cisalpinus), sondern auf den von 2000 (ripariellus). Der ist auch verlinkt, hier nochmal.
Den Fotos nach waren das ja noch recht junge Fruchtkörper. Wenn Du da trotzdem schon mit dem Lichtmikroskop eine Sporenstreifung erkennen konntest, spricht das m.E. erst recht für ripariellus. Bei X. cisalpinus ist die Sporenstreifung selbst bei Vollreife viel schwächer ausgeprägt und praktisch nur mit dem REM erkennbar.
Die HDS-Struktur variiert in Abhängigkeit vom Reifestadium. Wenn bei Deiner Kollektion keine blasig-angeschwollenen Endzellen ausgebildet waren, kann es einfach daran liegen, dass die Frkp. noch zu jung waren. Wie extrem hier die Variationsbreite ist, zeigen Ladurner & Simonini (2003) auf ihren Tafeln S. 253-258 eindrucksvoll auf.
Grüße, Jürgen
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Hallo Nobi,
ich halte hier X. ripariellus für gut möglich, auch wenn der erste Eindruck hier eher in Richtung Arten wie engelii oder armeniacus gehen mag und der Standort wohl nicht in einer Uferzone gelegen hat. Ich erkenne hier aber einige makroskopische Übereinstimmungen zu der Aufsammlung, die seinerzeit hier publiziert war. Den Beleg sollte man sichern, evtl. auch sporenreifes Material vom selben Fundort nochmal mikroskopisch checken.
Grüße, Jürgen
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wenn du damit das Buch von Mikael Miksik meinst, das gibt es im Myko-Service-Gminder-Shop zu kaufen.
- aber gut zu wissen, danke!
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Hallo,
rein makroskopisch wäre das für mich zunächst mal ein klarer appendiculatus.
Grüße, Jürgen
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Interessant , manche Suillellus Arten wehren auch negativ , wie zb S. dupainii
Hallo beli,
dupainii ist ein Rubroboletus, kein Suillellus (so etwa noch bei Kibby). Nächster Verwandter ist der ebenfalls ungenetzte R. lupinus.
Grüße, Jürgen
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Hallo Sebastian,
das deutliche Blauen deutet schon sehr auf ripariellus. X. cisalpinus macht das zwar auch, aber diese Art hat nicht derart intensive rote Hutfarbe.
In dem Artikel siehst Du ja auf Abb. 2, dass das Blauen im Stielfleisch auch mal schwächer ausfallen kann.
Grüße, Jürgen
