Da der Pilz so selten ist und man nicht mal gesichert weiß, ob es eine eigene Art ist, besteht zumindest theoretisch die Gefahr, dass es ein Giftpilz sein könnte, und dass der Lehrsatz "es gibt keine tödlich giftigen Röhrlinge" umgeschrieben werden muss
Hallo Oehrling,
weil 's gar so gut passt, hier eine (zugegeben kryptische) Literaturstelle bei den Altvorderen: Michael/Hennig, Handbuch für Pilzfreunde, Band 2, 1971, S. 228, geben für den Speisewert des "Narzissengelben Röhrlings" bzw. "Falschen Schwefel-Röhrlings" (Boletus junquilleus Quél bzw. B. pseudosulphureus Kallenbach) folgendes an:
"Eßbar, als Seltenheit zu schonen!"
um dann aber zu konstatieren:
"In Amerika öfter tödlich giftig"
Nicht dass ich jemanden erschrecken will...
Grüße, Jürgen
