Beiträge von Krissi

    Hi

    Begleitbäume, Geschmacksprobe und die Farbe des Sporenpulvers sind wichtige Merkmale.

    Wenn dein Buch keine Farbtabelle zum Vergleich der Sporenpulverfarbe hat musst du dir eine besorgen.

    Ich denke du liegst mir deiner Bestimmung richtig

    LG Peter

    Die Bestimmung über Sporenpulver (außer hell/dunkel) ist wirklich noch neu für mich. Da schau ich jetzt mal genauer rein.


    Vielen Dank!

    Grüße, Kris

    Vielen Dank für die Tips!

    Der Hut, der zum Sporen ausliegt, leider ohne Erfolg, ist auch schon zu eingetrocknet.

    Aber den Trick merk ich mir für den nächsten Fund.


    LG, Kris

    Guten Abend,

    Da ich den jetzt schon das vermutlich zweite Mal in 3 Tagen gefunden habe, möchte ich der Sache mal sicherer werden und bitte um eure Unterstützung. Mein Pilzbuch hätte Pfirsich-Täubling als bester Vergleich im Angebot, aber da passt mir die Farbbeschreibung nicht ausreichend.

    Meine Beschreibung :


    Im Laubwaldabschnitt (Odenwald) unter Buchen und jungem Ahorn, neben Brombeeren am Wegesrand. Es war extrem trocken, haben keinen weiteren Pilz beim Wandern entdecken können.


    Hut mildes Zitronengelb (farblich zwischen den Tönen auf den Fotos 😅), nach Außen hin heller werdend. Huthaut lässt sich etwa bis auf halbe Strecke zur Mitte hin abziehen und ist auffällig zäh, beim abbrechen oder (kleines Stück) abbeisen. Es lässt sich deshalb nur mit "Mühe" ein Stück abbrechen.

    Fleisch, Stiel und Lamellen sehr helles creme weiß.

    Beides brüchig, wie man es von einem Täubling erwartet.

    Man könnte sich einbilden, der Stiel sei teilweise apricotfarben überhaucht und habe etwas deutlichere orangene Kratzer. Ein frische Kratzer von mir hat sich aber auch über Stunden nicht verfärbt.


    Der Stiel ist spitz zulaufend. Innen leicht wattig, hohl- Werdung könnte sich andeuten.


    Die Lamellen sind gerade angewachsen, höchstens 1mm herablaufend, dicht stehend, nicht gegabelt.


    Geruch wachsartig, leicht süßlich, bisschen muffig (der am Samstag war deutlich muffig, dachte schon an alten Urin/Hundepipi, weil am Wegesrand, aber ich kann nicht sicher sagen, dass es die selbe Art war)


    Geschmacksprobe : mild, völlig unauffällig.


    Ich hatte beim ersten Fund eines sehr ähnlichen vor 2 Tagen (ohne Fotos) hier im Forum nur verwirrendes gefunden, da ich auch keine Sporen mikroskopieren kann. (improvisierten Sporenabdruck kann morgen nachreichen)

    Nun wollte ich mein Glück nochmal mit Bildern probieren.



    Auf was könnte ich das nächste mal noch besser achten?

    ZB merke ich, dass ich kein scharfes Bild vom Hutrand habe


    LG, die Kris

    Guten Abend,

    Da ich den jetzt schon das vermutlich zweite Mal in 3 Tagen gefunden habe, möchte ich der Sache mal sicherer werden und bitte um eure Unterstützung. Mein Pilzbuch hätte Pfirsich-Täubling als bester Vergleich im Angebot, aber da passt mir die Farbbeschreibung nicht ausreichend.

    Meine Beschreibung :


    Im Laubwaldabschnitt (Odenwald) unter Buchen und jungem Ahorn, neben Brombeeren am Wegesrand. Es war extrem trocken, haben keinen weiteren Pilz beim Wandern entdecken können.


    Hut mildes Zitronengelb (farblich zwischen den Tönen auf den Fotos 😅), nach Außen hin heller werdend. Huthaut lässt sich etwa bis auf halbe Strecke zur Mitte hin abziehen und ist auffällig zäh, beim abbrechen oder (kleines Stück) abbeisen. Es lässt sich deshalb nur mit "Mühe" ein Stück abbrechen.

    Fleisch, Stiel und Lamellen sehr helles creme weiß.

    Beides brüchig, wie man es von einem Täubling erwartet.

    Man könnte sich einbilden, der Stiel sei teilweise apricotfarben überhaucht und habe etwas deutlichere orangene Kratzer. Ein frische Kratzer von mir hat sich aber auch über Stunden nicht verfärbt.


    Der Stiel ist spitz zulaufend. Innen leicht wattig, hohl- Werdung könnte sich andeuten.


    Die Lamellen sind gerade angewachsen, höchstens 1mm herablaufend, dicht stehend, nicht gegabelt.


    Geruch wachsartig, leicht süßlich, bisschen muffig (der am Samstag war deutlich muffig, dachte schon an alten Urin/Hundepipi, weil am Wegesrand, aber ich kann nicht sicher sagen, dass es die selbe Art war)


    Geschmacksprobe : mild, völlig unauffällig.


    Ich hatte beim ersten Fund eines sehr ähnlichen vor 2 Tagen (ohne Fotos) hier im Forum nur verwirrendes gefunden, da ich auch keine Sporen mikroskopieren kann. (improvisierten Sporenabdruck kann morgen nachreichen)

    Nun wollte ich mein Glück nochmal mit Bildern probieren.



    Auf was könnte ich das nächste mal noch besser achten?

    ZB merke ich, dass ich kein scharfes Bild vom Hutrand habe


    LG, die Kris

    Danke dir für die Abgrenzung zu den Engelsohren! Nun lass ich euch weiter eure Expertendiskussion führen. Freut mich, dass meine banale Frage dazu Raum gegeben hat 🙂 es macht auch nur Freude euch dabei zu zu schauen 😄

    Wow, vielen Dank für die rege Beteiligung! Ich sehe, das Seitlinge viel Diskussionsstoff bieten.


    Kann mir jemand noch einen ganz pragmatischen Hinweis geben, wie ich Engelsohren klar ausschließen kann? Gibt's neben der Stiellosigkeit noch ein anderes Merkmal?


    Und gäbe es noch andere giftige Verwechslungpartner?


    Liebe Grüße, Kristin


    Hallo ihr Lieben und schlauen Leute,

    Mit großer Freude hab ich heute seit der großen Hitze wieder Pilze im Taunus gefunden.

    Darunter auch folgende Seitlinge - soweit komme ich schonmal. Weiter leider noch nicht und meine 2 Pilzbücher helfen mir nicht genug. Nach dem, was ich hier im Forum gefunden habe, bin ich bei Rillstieliger Seitling oder Lungenseitling oder Ohenseitling eben doch Engelsflügel? Also wird er nicht gegessen.

    Wie könnte ich die deutlich von einander abgrenzen?


    Auf Baumstumpf (ich weiß nicht ob Laub oder Nadelholz, vlt kann mir dazu auch jmd einen Tipp geben? Buche schließe ich aber aus, da die Rinde deutlich strukturiert war),

    Cremeweiße Fruchtkörper, im Büschel wachsend, Lamellen herablaufend aber nicht ganz bis zur Stielbasis, Stiel wirkt dann leicht gerillt, Hutrand scharf (aber auch nach über ner Stunde nicht gelb werdend).

    Geruch mild, pilzig, ganz leicht Anis könnte ich mir einbilden

    Geschmack mild pilzig

    Fleisch angenehm fest, Lamellen beim drüber streichen stabil

    Sporenfarbe könnte ich morgen nachreichen

    Danke euch für eure Hilfe!

    LG, Kristin

    Wenn ihr sowas findet (siehe Bild) - in welche Richtung denkt ihr dann?

    Keine erkennbaren Lamellen oder Poren (am ehesten, an der helleren Seite)

    Auffällig lackartig, rotbraun überzogener Stiel,

    Beige/gelb/leicht orangener buckelig/keuliger Hut.

    Heute im Taunus, neben unklarem Totholz, zwischen Douglasie und Buchen, Eberesche am Wegesrand.

    Angenehm pilziger Geruch.

    Es ist extrem trocken, sonst hab ich noch gar nichts frisches wachsen sehen (nur alte Täublinge)

    Oh, danke! Das überrascht mich. Ich dachte, Austernseitlinge (meinst du die?) wachsen immer seitlich am Stamm , so in Terrassen übereinander, mit entsprechend seitlich abgehenden Stiel . Die hier wachsen ja alle sehr senkrecht.


    Das wäre ja cool!, dann hätte ich endlich einen gut wiederfindbaren Standort 🙂

    Hallo Pilzfreunde,


    Ich habe heute 2 Winterpilzanfragen:


    Sehr große Fruchtkörper, hell-bis rehbraune Hüte, beige herablaufende gewellte teilweise gegabelte Lamellen und beige, pelzige, im Verhältnis zum Hut kurze Stiele.


    Milder Geruch und Geschmack (roh und ausgespuckt)


    In großer Gruppe auf toter Buche.


    Mein Pilzbuch gibt nur Samtfuss- Rüblinge, Kremplinge, und Leistlinge her, die kann ich alle gut ausschließen. Aber was gibt es noch mit zu kuscheligen Füßen?


    Außerdem, was ist mit den Birkenporlingen passiert? Einfach Wurmbefall, was diese Häufchen erzeugt?


    Liebe Grüße, die Krissi

    Coole Idee mit dem Sporen im Glas, so kann man auf dunklen oder hellen Untergrund gehen! 😍

    Hallo, hab da was interessantes im Park unter einer Erle gefunden, kann's aber im Moment nicht bestimmen :


    Alles grau: der spitzkegelige Hut, mit bräunlicher Mitte und ganz leicht franzigen Hutrand.

    Die eher entfernt und versetzt stehenden Lamellen, die knapp nicht den auch grauen, dünnen Stiel berühren. Dort scheinen sie auch Abdrücke hinterlassen zu haben, denn ganz oben hat er feine Rillen.

    Die Lamellen waren auffällig matt etwas dunkler grau mit gleichmäßigen dunklen Pünktchen.

    Die Huthaut ließ sich abziehen, darunter war er etwas heller.


    Die Stielbasis war in der Erde dann spitzzulaufend weiß.


    Er stand in Gruppen, aber nicht in Bücheln.


    Zu Geruch und Stiel innen kann ich leider nichts sagen. Bei den Lamellen hatte ich Hoffnung, dass er sich auch so schnell bestimmen lässt 🤔


    LG, Krissi


    Hallo Krissi,

    mit dem Grauen Leistling liegst du richtig, im Odenwald ein eher seltener Pilz.

    Die anderen scheinen aus der Verwandschaft der Roten Lachtrichterlings zu sein,

    viele Grüsse

    Matthias

    Wow! Also 2 tolle Erstfunde für mich, meine Freude steigt! 😍


    Mensch, an den roten Lachtrichterling (😁, der heißt jetzt so) hätte ich mal denken können. Der ist in allem bis auf die Farbe dem Lila so ähnlich. Er hat sich auch ganz vertraut angefühlt.


    Super, ich freu mich über 2 neue im Sortiment 😊

    Danke für die Infos!

    Hallo, ich hoffe ihr hattes ein schönes Wochenende bisher!


    Meins hat heute eine Waldrunde im Odenwald (viel Buche, etwas Kiefer, Eiche) glücklich gemacht.


    Unter anderem wegen folgender Hübschließ, zu denen ich eure Hilfe brauche :


    Ich hoffte erst an meinen Erstfund junger Totentrompeten, da sie die passende Farbe und nen Trichter haben, aber sie haben meiner Einschätzung nach Leisten - die aber heller sind als der Rest - also graue Pfifferlinge? (kannte ich noch nicht, stehen als Verwechslungpartner im Buch). Kaum Geruch.

    Sie sind bis knapp an die Stielpitze hohl. (ca 5-7cm lang) wuchsen direkt neben einer Flockenhexe.

    Ich weiß ihr mögt keine Hände, aber das war einfach der beste Kontrast so.


    Und dann habe ich noch weiteres schönes gefunden, was himmlisch nach Pilz duftet


    Orange - 2 braune Lamellen Pilze, ein weiterer stand auch einzeln.

    Ca 7cm hoch, halbrunder glatter Hut, leicht zackiger Hutrand. Am Stiel angewachsene Lamellen, heller, fast beige. Farblich wie der obere Stielbereich, der nach unten hin dunkler bis mittelbraun wird und ganz feine Schüppchen hat - (oder sind es Schleierreste?! Eher Schüppchen). Stiel längsfaserig und fast komplett hohl. Verdickt, dann spitzzulaufende Stielspitze.


    Sie sind mit nach Hause, aber werden alle keine Pfanne sehen.


    Leider hab ich es eben in der Eile nicht hinbekommen die Texte und Bilder zu trennen.


    Danke für eure Ideen!


    LG, die Krissi



    Ich gucke gerade The Big Bang Theory und bin für ein bisschen Abwechslung hier rüber gekommen - aber in einem Paralleluniversum gelandet. Faszinierend! ☺️

    Danke für's mitlesen lassen, irgendwann versteh ich vielleicht auch mal nen Teil davon 😉


    Schönen Abend noch,

    Krissi

    Hallo ihr Lieben,


    Diesen Schirmpilz hab ich heute im Taunus bei Buchen gefunden, es gab Regen in den letzten Tagen.

    Die Hutfarbe war ungewöhnlich orangebraun, kaum schuppig.

    der Ring recht klein (aber verschiebbar), genatterter Stiel, ausgebuchtete Lamellen, knollige Stielbasis.

    Die Kratzstelle wurde schnell dunkelbraun, wie auch Wurmstellen.

    (Nachtrag:) nen leicht nussigen Geruch konnte ich mir einbilden, aber seeehr viel undeutlicher, als ich ihn von Parasolen kenne.

    Hatte leider kein Messer zum Längsschnitt dabei.

    Ich hatte schon Safranschirmlinge, die deutlich orangerote Kratzstellen bekommen haben, deswegen bin ich unsicher, was der ca 25cm hohe nun für einer war.

    Hab ihn zum Aussporen im Wald gelassen.


    Was denkt ihr?


    LG, Krissi

    Ich hab heute welche gefunden, die waren rot unter der Huthaut, der Stiel war leuchtend gelb, ohne Rottöne. Kein Blauen Auf Schnitt oder Druck.

    Auch eine Untergruppe der Rotfüße?

    Hallo, dass trau ich mir als Neuling hier mal zu beantworten : Freigaben für's Essen werden hier nicht gegeben. Auch nicht bei Röhrlingen, die sehr anfängerfreundlich zum Bestimmen sind.

    Du kannst aber mal googeln oder ein Pilzbuch verwenden und bei Maronenröhrlingen nachschauen und alle Merkmale mit deinen Funden vergleichen.

    Wenn du dir SELBST mit der Bestimmung nicht sicher bist, solltest du sie nicht essen.


    Pilze werden unverträglich, wenn sie zu alt sind. Bei Maronen wäre das zB der Fall, wenn der Hut nicht mehr fest ist und sich leicht eindrücken lässt. Dass Pilze schon die Ränder so heben, wie deine, halte ich für bedenklich. Außerdem könnte der eine schimmlig an den Röhren sein.


    Die Bilder mit den Pilzen im Wald sind nicht ausreichend, um sie zu bestimmen. Dafür braucht es auch die Unterseite. (dazu gibt's nen extra Post, der rot markiert ist)


    Bei dem helleren, schleimigen, denke ich zuerst an nen Goldröhrling, der wächst nur bei Lärchen, da liegen aber Laub und Fichtenzweige.

    Der Stiel und die Unterseite würden noch wichtige Merkmale zeigen können.


    Viel Freude beim weiter lernen!


    Liebe Grüße, Krissi

    Schpftintling junge Exemplare sind essbar. Hat es jemand probiert? Ein Freund hat erzählt es heißt auch Spargelpilz und es schmeckt auch so.

    Mir haben sie nicht geschmeckt bei der Einzel - Pfannen-Probe... Und sie wurden extrem matschig. Vielleicht hab ich auch was falsch gemacht. Daher meine Empfehlung sie erstmal zu probieren, bevor sie in ner Mischpilzpfanne landen. Aber es ist ja sehr individuell mit dem Geschmack 😅


    LG, Krissi