Beiträge von Shroom!

    Also bei den Bronzeröhrlingen die ich bisher von Innen gesehen habe, war das Hutfleisch weiß wie beim Sommersteinpilz. Einen Rotton unter der Huthaut hat die Art nicht.


    Die Bronzeröhrlinge können mitunter vom Sommersteinpilz tatsächlich kaum zu unterscheiden sein. Ein Sommersteinpilz kann sehr dunkel werden und dann quasi genauso ausschauen wie ein helleres Exemplare vom Bronzeröhrling. Oder halt umgekehrt kann man einen heller geratenen Bronzeröhrling für einen dunklen Sommersteinpilz halten. Vor allem bei jüngeren Exemplaren. Im Alter tendieren die dunklen Sommersteinpilze dann wieder zu einer helleren Färbung, die hellen Bronzeröhrlinge werden dafür dunkler. Dann wird die Unterscheidung wieder einfacher.


    Nervig ist dabei, dass beide Arten auch durchaus zusammen vorkommen können. Am besten macht man sich da nicht so nen Kopf drum. Eindeutige Bronzeröhrlinge stehen lassen und gut ist. Die Mehrzahl der Exemplare ist ja zum Glück recht eindeutig gefärbt - zumindest in meinen Habitaten so.


    LG Christopher

    Wie würdest du denn Austern - und Lungenseitling unterscheiden?

    Makroskopisch nicht zuverlässig möglich. Tendenziell ist die Zuchtform vom Austernseitling dickfleischiger und dunkler gefärbt (gräulich bis hin zu bläulich). Auch bei den herablaufenden Lamellen am Stiel gibt es glaube ich Unterschiede. Eventuell können die Vollprofis hier noch was dazu sagen.

    Aber da das alles recht variabel ist, kann man die Arten nicht immer zuverlässig unterscheiden. Muss man aber wie ich finde auch nicht, wenn es nur um den Speisewert geht.

    Vom Ohrförmigen Seitling sollte man sie halt unterscheiden können (Nadelholz, kein Stiel).


    LG Christopher

    1) Eine etwas zu hell geratene Rotkappe. Welche genau - keine Ahnung. Mit denen stehe ich auf Kriegsfuß :D

    2) Steinreizker. Manche bezeichnen sowas als Delikatesse, ich würd's nicht essen. Verantwortlich für die Missbildung ist der Befall mit einem Pilz oder Virus (weiß ich auswendig gerade nicht genau), welcher die Genetik des Pilzes verändert.

    3) Mondkacke bzw. wie du richtig bestimmt hast, die Gelbe Lohblüte. Wird in Mexiko gegessen. <X

    4) Laubwald Anhängselröhrling würde ich sagen

    5 & 6) Eventuell derselbe. Die gelbe Farbe ist interessant. Eventuell nur Trockenschaden. Entweder Lungenseitling oder auch Sommer Austernseitling (Zuchtform) wegen der grauen Farben bei 6)


    LG Christopher

    Hier wird es jetzt an den exponierten Stellen langsam auch zu trocken.


    Die Perlpilze finden es aber nach wie vor super und erstaunlicherweise sehen die Fichtensteinis frischer aus als die Sommersteinis.


    Wetterbericht sagt aktuell kein Regen bis Ende August. War aber letztes Jahr auch so nach dem Sommersteinpilz Schub Anfang August. Dann kam wieder Regen und sie sind zwischen Anfang und Mitte September nochmal an einigen Stellen explodiert zusammen mit den größeren Fichtensteinpilz-Schüben.


    LG Christopher

    Nein, kein Mönchskopf. Die Farben passen nicht, es befindet sich kein Knubbel in der Hutmitte und dein beschriebener Geruch passt auch nicht. Der Mönchskopf riecht angenehm blumig, mich erinnert der Geruch an Flieder.


    Eine genaue Bestimmung wird anhand der Bilder schwer bis unmöglich. Es gibt viele Arten, die so aussehen können.


    LG Christopher

    Na dann ab auf den Balkon und die Entwicklung beobachten ^^


    Daniel224 Mir ist selbst gemachte Marmelade nie mehr angeschimmelt, seitdem ich die Gläser und Deckel erst gründlich auskoche (10 Minuten sprudelnd, dann umgedreht auf ein sauberes Tuch), die Marmelade noch kochend abfülle und sofort verschließe (zwischendurch wieder auf die Platte stellen), und nach dem Verschließen nochmal 15 Minuten bei 120 Grad im Ofen halte (mit Dampf). Anschließend abkühlen lassen (10 Minuten kopfüber, dann umdrehen), nach dem Abkühlen Vakuum prüfen und Blindgänger ab in den Kühlschrank zum sofort verbrauchen.

    Der Rest hält sich dann ewig. Habe erst gestern ein Glas Kirsch von '23 geöffnet. Einwandfrei.


    Ist zwar ein bisschen Aufwendig so, aber dafür erlebt man keine bösen Überraschungen mehr. Wichtig ist auch, dass man den Rand vom Glas sauber macht, wenn man gekleckert hat. Dann kommt es auch nur sehr selten vor, dass ein Glas mal nachträglich das Vakuum verliert.


    LG Christopher

    Ich habe ihn aber zubereitet und es gab keinerlei Verfärbung insbesondere nicht unten am Stiel wo ja einige das tun und damit dann leichter zu bestimmen wären.

    Okay, der Hainbuchen Raufuß verfärbt sich im gesamten Fruchtkörper beim Anschnitt erst zu rot, dann schwarz. Dann ist es wohl keiner gewesen.


    sah einem netz jedoch recht ähnlich

    Ja an der Stielbasis vor allem kann es in der Tat manchmal leicht Netz-artig ausgeprägt sein.


    und der nächste Baum sicher 7-8 m was aber wie ich annehme erstmal nichts zu bedeuten

    Korrekt. Ich habe schon Goldröhrlinge, der Partner der Lärche oder Douglasie, in 20 Meter Entfernung vom Partner gefunden. Das Wurzelgeflecht von Bäumen kann weit reichen.


    LG Christopher

    Dem ist wahrscheinlich ein Sammler oder ein Tier aufs Dach gestiegen, als er noch ganz klein war. Wenn die Fruchtkörper von Pilzen das überleben, wachsen sie danach gerne mal in reichlich seltsamen Formen. Oder auch einfach nur Zufall. In jedem Fall witzig anzusehen. Finde es ja überraschend, dass er dann trotzdem den Hut in der Erde ausgebildet hat.


    LG Christopher

    Da ich mir sämtliche Pilzstellen problemlos merken kann und auch tief im Unterholz wiederfinde, wird es ein leichtes dies im nächsten Jahr zu überprüfen. Vorausgesetzt, ich schaffe es zum richtigen Zeitpunkt dorthin und es wird wieder ein Steinpilz-Jahr. Aktuell stehen dort drei Zitronenhütige Steinpilze im Abstand von etwa 5 Metern.

    Sollte es wie im letzten Jahr zwischen Ende August bis Mitte September nochmal einen großen Steinpilzschub geben, werde ich dort auch nochmal vorbeischauen.


    LG Christopher

    Birkenporling

    Birkenpilz meinst du. Birkenporling ist was anderes und wäre tatsächlich ein Holzzersetzer.

    Und der Pilz hat übrigens keine Netzzeichnung sondern eher raue Schüppchen, deshalb wird die Gattung umgangssprachlich auch Raufußröhrling genannt.

    Dazu zählen zum Beispiel auch die Rotkappen.


    An dem angeschnittenen Pilzhut meine ich eine leichte Verfärbung ins Rötliche zu erkennen und die Huthaut ist uneben. Kannst du das bestätigen? In dem Fall wäre der Hainbuchenraufuß naheliegender. Die Art färbt zwar eigentlich stärker um (erst rot, dann schwarz), allerdings kann das bei etwas trockenen Fruchtkörpern auch schwach ausfallen.


    Für den Speisewert spielt bei den Raufüßen die genaue Bestimmung allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Prinzipiell sind alle Raufußröhrlinge essbar. Eine Verzehrfreigabe bekommst du im Forum natürlich nicht.


    Trotzdem sollte man versuchen, bei den Raufüßen die Art genauer zu bestimmen. Es gibt da auch (regional) seltene Arten, die dann schonenswert sind und entsprechend nicht gesammelt werden sollten.


    LG Christopher

    gelbe matt Farbe mit etwas braune töne

    Würde ich eher so beschreiben, vor allem am Stiel. Auffällig ist bei dem Fund auch, dass keinerlei Rotton unter der Huthaut vorhanden ist. Auch die Huthaut ist eher matt gewesen. Sieht also allgemein eher aus wie ein gelber Sommersteinpilz und nicht wie ein gelber Fichtensteinpilz.


    LG Christopher

    Hallo zusammen!

    Vorhin habe ich in diesem Thema schon meine Funde von heute gepostet, wobei ein mir bisher unbekannter Pilz dabei war.
    Da ich mittlerweile glaube zu wissen, um was es sich handelt, will ich dem Pilz jetzt noch ein eigenes Thema widmen und hoffe auf eine Einschätzung, ob ich damit richtig liege.


    Knallgelbe Farben am Hut und auch etwas am Stiel, helles Stielnetz, kein Blauen, weißes Fleisch, Steinpilz-Geruch. Da kommt doch eigentlich nur der Zitronenhütige Steinpilz / Boletus Venturii in Frage?


    LG Christopher

    Ja bei mir auch aber trotzdem ekelt es mich da. Wer weiß, was sich da über die Jahre so alles im Boden angesammelt hat, dass dann in den Pilzen landet. Da belasse ich es dann beim Anschauen und Fotografieren. Bei mir tauchen innerorts nur die Netzhexen auf. Das Einzige was mich am Straßenrand nicht stört sind Baumpilze an noch stehenden Bäumen. Austernseitlinge, Schwefelporling und sowas. Da nehme ich dann auch mal mit an wenig befahrenen Straßen.


    LG Christopher

    Ernsthaft? An solchen Stellen würde ich mich nicht trauen zu sammeln. Friedhof, Stadtpark, Badesee - alles kein Thema. Aber direkt beim Verkehr? Bäh.

    Aber jedem das seine.


    Josef-08 Bei mir im Hauswald sieht es erfreulicherweise in fast allen Laubwaldstücken so aus. Gibt hier aber auch im Umkreis generell sehr schöne Wälder.


    LG Christopher

    Schlimm sowas...ich kenn das :giggle:

    Dito! :D


    Heute im Hauswald noch einmal in bisher unbekannte Laubwälder rein. Wie zu erwarten war, sieht es dort nicht anders aus als bei den zuletzt besuchten Stellen.


    Dazwischen immer wieder schönste Perlpilze:



    Teils sogar Perlpilz und Steinpilz direkt nebeneinander:


    Bei dem hier gehe ich vom Bronzeröhrling aus. Ein etwas hell gefärbtes Exemplar, aber das Farbspiel ist dennoch irgendwo typisch. Und in der Ecke des Waldes kommt die Art auch vor. Wäre dann mein fünftes entdecktes Habitat im Hauswald.


    Ansonsten gab es noch diverse schöne Gelbporige Raufüße:


    Vermutlich Buchenspeitäubling (habe ihn nicht entnommen):


    Ziegenlippen und Netzhexen:


    Und dann noch etwas bei dem ihr mir helfen müsst: Was zum Teufel habe ich hier gefunden? Sieht aus wie ein Steinpilz, ist aber knallgelb an Hut und Stiel. Die Farben sind NICHT verfälscht, sondern tatsächlich so intensiv. Es ist auch kein Befall, denn in dem Habitat standen einige von diesen Exemplaren mit identischer Färbung herum, auch jüngere Kandidaten. Stielnetz ist wie beim Sommersteinpilz unten etwas dunkler, nach oben hin heller bis weißlich werdend, Fleisch nicht blauend, Röhren gelblich-grünlich. Geruch unauffällig, Steinpilz-artig.

    Edit: Boletus Venturii?! (Zitronenhütiger Steinpilz)


    Nachtrag: Nen Monster-Steinpilz gab es ja auch noch :D
    Müsste ein Sommersteinpilz sein.


    LG Christopher

    Die Beutelstäublinge liegen bei mir in den Fichtenschonungen teils noch jetzt vom letzten Jahr rum. Auch solche Riesenteile. Ist schon beachtlich, wie groß die werden können.


    LG Christopher

    Da fehlen uns einfach noch die Plätze

    Such dir nen Laubwald, am besten recht weitläufig mit folgenden Eigenschaften:

    • Nicht zu dicht bewachsen
    • Kein oder kaum Beerengestrüpp
    • Boden entweder nur mit Laub oder auch mit Moosinseln sowie (nicht zu dichten) Grasinseln
    • Gesunde Mischung aus Buchen, Eichen und dazwischen auch junge Buchen, Eichen

    In solchen Wäldern hast du, wenn sie in der Gegend gerade schieben, fast schon die Garantie irgendwo einen Hotspot zu finden. Besonders gern stehen sie im Moos, in unmittelbarer Nähe von jungen Buchen oder Eichen, sowie in Grasinseln. Bevorzugt wärmere Spots die auch etwas Sonne abbekommen.


    Wenn man dafür mal ein Auge hat, trifft man die Plätze in neuen Habitaten meist sofort. Gute Wegweißer sind immer grüne Knollis und auch, wie ich auf den letzten Touren festgestellt habe, Perlpilze.


    LG Christopher

    Sommer-Steinpilze zum Dritten :)

    Einmal dran schnuppern hätte dir vermutlich ein Licht aufgehen lassen, sofern du weißt, wie Steinpilze riechen. Die Sommersteinpilze riechen aber nochmal viel angenehmer als die Fichtensteinpilze - zumindest empfinde ich das so.

    Vor denen kann man sich aktuell nicht retten.


    LG Christopher