Beiträge von Shroom!
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So langsam scheint es mir, dass es im Hauswald völlig egal ist, wo man hingeht. An irgendeinem Fleck findet sich immer was tolles.
Theorie geprüft und bestätigt. Am Waldrand entlang und in den erstbesten zugänglichen Laubwald rein. Kurzer 30 Minuten Streifzug. Fund 1: Perlpilze
Direkt dahinter ging es dann mit einer Sommersteinpilz-Plantage los. Da Südhang schon alles zu alt. Dazwischen immer wieder Raufüße (verschiedene Arten, weitgehend aber Hainbuchen und Gelbporige Raufüße).
Ein Stück weiter gab es ein dichter bewachsenes Waldstück in dem sich eine Wiese von Raufüßen (sonst keine Arten) erstreckt hat. Das ging über etwa 60 Meter so. Hier mal ein Video von einem kleinen Ausschnitt. Völlig irre was hier abgeht. Man kommt da fast nicht durch ohne irgendwas zu treten.Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.LG Christopher
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Wie bei mir, irre. Toll eingefangen mit den Fotos.
LG Christopher
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Ich habe seit Jahren ein Handy Stativ mit flexiblen Beinen. Sowas ist recht praktisch.
LG Christopher
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Muß seit Jahren Medikamente einnehmen, die begünstigen leider leichtes Zittern der Hände, hat aber auf den Alltag sonst keinen Einfluß, außer bei solchen feinen Dingen, wo mans gaaanz ruhig halten muß und eventuell um ein klein wenig korrigieren muß.
Da würde dann nur etwas festes helfen, ein kleines Stativ oder was ähnliches, was ohne Probleme in den Rucksack passt.
Hol dir halt beim nächsten Smartphone-Kauf was mit optischer Bildstabilisierung. Gibt's ja mittlerweile genug Auswahl, selbst im günstigeren Mittelklasse-Segment.
LG Christopher
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Besteht bei denen irgendeine Gefahr, bezüglich einer kleinen Kostprobe auf bitter oder scharf im Wald?
Mir ist nichts bekannt, solange man ausspuckt.
Bestätigen kann ich das mit bitterlich oder scharf bei älteren Exemplaren bisher nicht. Die Frage ist halt, was diese Berichte mit "Alt" meinen.
Oder nicht jeder nimmt es wahr.
LG Christopher
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Hier wird's mir langsam unheimlich. War nochmal Brombeeren sammeln um die geschmacklosen Gartenbeeren etwas aufzuwerten. Danach dachte ich mir: Ach komm, wenn du schon in der Nähe bist, schaust mal noch in ein Laubwaldstück wo du noch nie im Sommer warst.
Im Winter habe ich dort Austernseitlinge und Unmengen an abgestutzten Drüslingen gefunden - der eine oder andere mag sich noch an die üppig behangenen Äste erinnern. Von meinen üblichen Plätzen ist das ein Stück entfernt, weshalb ich dort in der Regel im Sommer nicht hinkomme, wenn ich die bekannten Stellen checke.
Was mich dann bzw. uns (hatte Begleitung) dort erwartet hat, war dann doch recht überwältigend. Los ging es harmlos mit einer schönen Gruppe Riesenschirmlinge:
Kurze Zeit später dachte ich mir dann, dort drüben sieht es nach typischer Sommersteinpilzstelle aus. Dort fanden sich dann Perlpilze als Vorbote und ein paar Meter weiter dann auch tatsächlich der erste Sommersteinpilz:
Nur wenige Meter weiter im Gras gab es dann plötzlich Unmengen an Gelbporigen Raufüßen. Die Art scheint jetzt endlich in das sonst gewohnte Massenwachstum zu starten, welches bisher ausblieb.
Dann war wieder für etwa 15 Minuten Ruhe, bis dann plötzlich an einem Übergang vom Laubwald zum Fichtenwald bei einer Gruppe junger Fichten folgendes aus dem Laub blitzte: Der nächste größere Fichtensteinpilz.
Kuze Zeit später klappte dann die Kinnlade runter: Ein Monster Fichtensteinpilz um diese Jahreszeit. Sowas kenne ich eigentlich nur aus dem Herbst und auch dann selten in so einer Größe.
Dem folgte dann ein absolutes Hainbuchen-Raufuß-Paradies. Über richtig große Fläche war der Boden regelrecht zugepflastert mit ihnen. Normal sammle ich die ja nicht, aber dort konnte ich mir mit gutem Gewissen mal ein paar nehmen, ohne Schaden anzurichten. Das ist das erste Mal, dass ich die Art mit echtem Massenwachstum gefunden habe. Einfach toll. So kenne ich das hier sonst nur vom Gelbporigen Raufuß.
Und als ob das noch nicht genug war, ging es dann nochmal mit den Sommersteinpilzen und Fichtensteinpilzen los:
Also wieder ein neues Knaller-Habitat entdeckt. So langsam scheint es mir, dass es im Hauswald völlig egal ist, wo man hingeht. An irgendeinem Fleck findet sich immer was tolles. Einfach unglaublich, was hier nach dem mauen trockenen und teils kalten Sommeranfang abgeht. Und das nach dem relativ guten vergangenen Jahr, wenngleich da die Schnecken den Großteil bekommen haben.
LG Christopher
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Du sammelst ja nicht erst seit gestern Pilze und hast noch nie C. radicans gefunden? Kann ich kaum glauben, die stehen doch wirklich fast überall, besonders im urban geprägten Gebiet wie Parks, Grünstreifen an Straßenrändern usw.
Die Art scheint nicht überall so häufig zu sein. Ich hatte erst zwei Funde der Art, letztes Jahr den Erstfund und neulich nochmal in meinem Hauswald. Innerorts kommt er überhaupt nicht vor bzw. habe ich ihn noch nicht gefunden. Auch Sommersteinpilze gibt es bei mir innerorts nicht. Netzhexen sind dafür in der Nähe von Linden recht häufig anzutreffen. Verschiedene Champignons tauchen auch hier und da mal auf, vor allem auf den Grünflächen von Parkbuchten oder begrünten Verkehrsinseln sowie Spielplätzen.
LG Christopher
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Wenn die Lappen in mehr als der Hälfte zäh sind und sich nicht mehr ohne viel Kraft durchschneiden lassen würde ich ihn als zu alt bezeichnen.
LG Christopher
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Das kann ich bestätigen.
Alte Stümpfe am Wegesrand sind bei mir allerdings auch häufig damit befallen. Praktischerweise einer direkt am Eingang zum Hauswald.
LG Christopher
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Sehe hier auch nichts, was gegen den Flocki sprechen würde. Die Zeichnung am Stiel kann recht variabel sein. Es gibt auch noch verschiedene Arten und Varietäten, aber das hier müsste schon der normale Neoboletus Erythropus sein.
LG Christopher
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Da dieses Farbspiel für die Art einzigartig sein soll dürfte die Sache - sofern das stimmt - dann wohl klar sein. Glückwunsch!

LG Christopher
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Verschiedene Online Quellen sind sich bezüglich des Farbspiels beim Silberröhrling einig:
- Färbt sich bei Verletzung im Hut himmelblau
- Im unteren Stielbereich rötlich
- Dazwischen blassblau oder leicht grünlichblaue Tönung
- Nach einigen Stunden verblasst die Färbung zu einem trüben Gelb
Könnte schon hinkommen nach deinem Schnittbild?
LG Christopher
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Tolle Bronzeröhrlinge, Glückwunsch!
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Außerhalb dieser Hotspots gibt's die kaum.
Aber woran machst du das fest? Wie gesagt, die lassen sich kaum blicken. Wenn ich nicht so exzessiv in die Pilze gehen würde, hätte ich die womöglich gar nicht bemerkt. Die Chance zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, ist halt relativ gering, wenn man nur 1 - 2 mal die Woche oder noch seltener in den Wald geht.
Mich würde mal interessieren, was genau die Art zum Fruchten bringt. Ist es einfach nur eine bewusste Pause vom Myzel oder braucht es ganz spezifische Wetterverhältnisse? Letztes Jahr war es z.B. früh warm aber auch extrem nass. Da bin ich schon echt gespannt, wenn mal wieder ein ähnliches Jahr kommt, ob sie sich dann wieder blicken lassen.
LG Christopher
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Mit Galli-Netz, schick! So nen groben Kandidaten hatte ich auch schon länger nicht mehr.
LG Christopher
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man bekommt das nur nicht so mit weil sie eher selten sind
So selten sind sie zumindest bei mir nicht - bezogen aufs Myzel. Sie fruchten nur nicht sehr oft wie es scheint. Hatte ja letztes Jahr recht viele Funde davon an unterschiedlichsten Stellen in verschiedenen Wäldern. Am besten Spot standen relativ großflächig verteilt etwa 50 Fruchtkörper rum. Die Jahre davor haben sie sich nie blicken lassen und heuer bisher auch nicht mehr. Ist schon interessant mit den Pilzen. Die Pfifferlinge machen es bei mir ähnlich. Letztes Jahr waren sie überall, dieses Jahr wieder kein einziger Fruchtkörper an allen entdeckten Stellen.
LG Christopher
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Also ich kenne den Glattstieligen Hexenröhrling / S. Queletii nur mit deutlich (rost)rotem Hut (viel gesättigter als bei deinem Fund) im jungen Stadium, im Alter dann eher ins Orangene gehend.
Das Blauen war bei meinen Funden identisch mit den restlichen Hexen, also auch am Stiel bei Berührung. Keine Ahnung, wie variabel die Merkmale sein können. Ist auf jeden Fall ein interessenter Fund, den du da gemacht hast.
LG Christopher
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Fleckig sind die Röhren der Raufuße ja meist am Ende der Tour sowieso. Da reicht schon eine leichte Berührung bei denen.
LG Christopher
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So eine wunderschöne Pilzart. Hier im südlichen Bayern ist der Bronzeröhrling relativ häufig. Taucht bei mir auch jedes Jahr in weiteren Sommersteinpilz-Habitaten auf, breitet sich also definitiv stark aus. Dieses Jahr gab es sogar schon im Juni einen Fund bei den ersten Sommersteinis. Bin schon gespannt, ob meine vergangenes Jahr entdeckte Stelle gegen Ende August wieder Massenwachstum hinlegt.
LG Christopher
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Ob die geschmort in Sauce schmecken?
Ja, habe schon Gulasch daraus gekocht. Würde sie allerdings nur für den Ansatz braten, dann beiseite legen und am Schluss wieder rein zum fertig garen, sonst zu weich.
beim Auskochen reduziert man die Oxalsäure.
Der Oxalsäure Gehalt ist beim Riesenporling deutlich geringer als beim Schwefelporling, ist also nicht so schlimm, wenn man den nicht auskocht.
Schmeckt der Riesenporling ähnlich wie der Schwefelporling?
Der Grundgeruch ist ähnlich, abzüglich der Honig- bis Eierartigen Note vom Schwefelporling. Der Geschmack unterscheidet sich grundlegend. Der Riesenporling schmeckt ohne spezielle Behandlung deutlich angenehmer. Besonders beim Trocknen wird er sehr geschmackvoll und sehr Umami-lastig. Die Brühe beim Rehydrieren geht in Richtung "pilzige Rinderbrühe".
LG Christopher
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Jup, entweder nur angeknabbert oder Eier reingelegt. Rotfüße oder Filzer generell haben das auch gerne und sind dann meist an den Stellen im Hut mit Gängen durchzogen. Einfach Schnittbild machen, wenn man nichts sieht oder der Befall geringfügig ist ab damit in den Korb - oder eben halt nicht. Jeder wie er mag.
LG Christopher
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Boah, Christopher, schick mal welche rüber
. Das ist ja Wahnsinn.Geht bei dir bestimmt auch bald los

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Bei mir geht es auch in anderen Wäldern so richtig rund bei den Sommersteinpilzen. Nahezu überall wo es eine Mischung aus jungen und alten Buchen sowie Eichen hat, stehen sie sehr zahlreich herum.
Auch die Bronzeröhrlinge sind da, interessanterweise aber meist schon überständig und rissig auf der Huthaut.
Die Gelbporigen Raufüße sind im heutigen Waldstück schon weiter und auch zahlreicher vertreten:
Auch Hainbuchen Raufüße haben sich wieder gezeigt. Die Art hat wohl ein gutes Jahr erwischt.
Eine Flockenhexe, die ich vor einer Weile stehen gelassen habe, hat sich prächtig und völlig makellos entwickelt. Die durfte wieder stehen bleiben.
Dafür kamen ein paar knackige Rotfüße aus dem Umfeld mit:
Die Anis-Champignons stehen jetzt auch überall rum und erreichen schon im jungen Alter prächtige Größen:
LG Christopher
