Beiträge von Paulis

    Hoffentlich werde ich hier nicht gesteinigt, wenn ich immer wieder die violetten "Lackies" zeige. Ich habe mit ihnen den Herbst verbracht, eine echte romantische Beziehung :)


    27.10.2024


    Danke schön MeckPilz! Mjam mjam mjam :P

    Deine Brötchen möchhte man am liebsten aus dem Monitor herausbeißen! Was ist außer Austernseitlinge auf dem Brot noch drauf?

    Ein Süpchen habe ich an den Feiertagen auch genießen können - bei mir waren es ausschließlich getrocknete Hexenröhrlinge (ein Weihnachtsgeschenk für meine Mami, sie hat sich sehr gefreut).

    LG Paulis

    Hallo, auch meinerseits Glückwunsch ganz von unten der Reihe nach bis ganz nach oben :)

    Und danke an alle Mitspieler für die schönen Bilder :thumbup:

    Erikas Bild hätte ich mir ein Wenig höher vorstellen können (meine Empfindung), aber dieses Erika-Phänomen ist fast schon traditionell :)


    LG Paulis

    Vielleicht kannst du ja mal im Forum recherchieren. Ich kann dazu spontan diesen Link anbieten:


    Danke sehr. Ich wollte nicht, dass du für mich die Arbeit machst, sorry. Vielleicht haben wir Gluck auf einen Gluckenrichter, der uns zur Hilfe eilt und einen Urteil fällt.

    LG Paulis

    Glucken alleine aufgrund der Optik zu identifizieren führt hier im Forum immer mal wieder zu Diskussionen. Scheint nicht immer eindeutig zu sein

    Lieber Michael, diese Aussage hat meine Neugier geweckt. Bis jezt, wohl bemerkt, ohne entsprechende Literatur, habe ich Breitblättrige Glucke für ziemlich eindeutig gehalten (ich esse sie nicht). Besser gesagt, ich habe geglaubt, dass Krause Glucke ganz anders aussieht. Aber na ja, ich habe jetzt 2 Arten genannt, es gibt sicher mehrere. Darf ich um eine kurze Nachhilfe bitten?


    Anbei meine "Breitblättrigkeit" von 3.8.2024 aus reinem Nadelwald, nicht so groß wie von PilzDome, dafür aber ein Wenig eindeutiger, oder?


    PilzDome: hoffentlich hast du nichts dagegen, dass ich mich deiner Anfrage angeschlossen habe - danke für die Inspiration.



    LG Paulis

    Eine Spitzenerinnerung an den 12.10.2024, der hat mich gewalting angestunken, der Phallus impudicus



    Und hier noch sein älterer Bruder aus der gleichen Hexenbrut, paar Hexeneier waren auch noch am Schlüpfen



    LG Paulis

    Findest Du solche frisch aufgeworfene Stellen, so wirst Du bei intensiver Suche immer auch Hirschtrüffel finden

    So habe ich meine ersten Hirschtrüffel (und die einzigen) gefunden.


    Ich habe anfangs November auf riesigen Hexenröhrlingen Fraßspuren/"Schürfspuren" beobachtet (Hutoberfläche), die für mich ungewöhnlich groß waren. Hase/Kaninchen oder Reh? Keine Ahnung.


    Ich kann mir nur rein laeinhaft und rein spekulativ vorstellen, dass Verträter von allen Tiergruppen unter Umständen Pilze fressen. Die Tiere können nicht zu der Apotheke (oder zu einem Drogendealer, auch das ist aus dem Tierreich bekannt) gehen und dann bedienen sie sich mit den Stoffen, die man eventuell in der artspezifischen Nahrung nicht findet (sprich: Katzen fressen Kräuter).


    Ich stelle mir jetzt vor, dass die Pilze eine Standardnahrung von großen Wirbeltieren wären. Die Wälder wären pilzleergefreßen. Für mich erklärt die schützende Toxizität der Pilze, dass es nicht so ist.


    Das Thema finde ich sehr spannend, hoffentlich kommen mehr qualifizierte Meinungen dazu.


    LG Paulis, das Tier, das die Pilze frisst :)

    Hallo, eins von meinen "Las-Vegas-Bildern" - viel Farben in der Dunkelheit.

    So endet es, wenn man bei Dämmerung in dichtem Wald einen violetten Lacktrichterling ohne Stativ fotografiert.:rolleyes:

    Also bewundert bitte minestens die Farbe :)

    Aufnahme am 12.10.24



    Sollte das stimmen, was man im Internet bei Online-Vorträgen über das wissenscheftliche Arbeiten hört, verzetteln sich viele Wissenschaftszweige im Stil "Wie viele Engel passen auf eine Nadelspitze"

    Mehr Artikel, mehr Veröffentlichungen, mehr Impakt... Das alles ebnet Wege zu gewissen Dingen..

    Aber, ein Schelm, wer Böses denkt...


    Off-Topic Grüße

    Paulis

    Als Beobachter aus der Ferne (ich bin doch nicht verrückt, nein, noch nicht) kann ich nur sagen: Alles klar, ein Känguru-Bräunling, solange es von den Mykologen nicht zu dem Khakling zugeordnet wird. Abgehackt.

    Danke Steffen und Bläuling (und Andy und Vidar mit der Daumenzustimmung bei Steffen).

    Ich nehme den Pilz als Clitocybe cf. fragrans mit, bzw. als "einen stark anisriechenden Trichterling, der keiner C. odora ist".


    Es überrascht mich, dass ich anisriechende Trichterlinge schon zum dritten Mal mit meiner Nikotinisten-Nase gefunden habe. Es war echt lustig. Ich war schon auf dem Rückweg zum Auto und dann habe ich Anis gerochen. Dann paar Schritte zurück, damit ich die Spur noch mal wittern kann, noch kurz geschaut, ob es in der Nähe eine Bude gibt, wo man eventuell Weihnachtskeckse backen könnte, bzw. ob die Bude nicht aus Lebkuchen besteht, und dann habe ich den Pilz gesucht und in 3 Meter Entfernung gefunden. Vielleicht kann ich mich auf Trüffel-Schwein umschulen lassen :/


    LG Paulis

    Liebes Forum, ein Anfänger fragt...
    Ich möchte glauben, es handelt sich um einen Anistrichterling (nach-anis-riechender Clitocybe). Wenn ja, wäre eine makroskopische Art-Eingrenzung möglich? C. frangrans, obsoleta, …?)


    Habitat:
    Waldrand mit großen Fichten und kleineren Nadelbäumen, 30 Meter von einem See entfernt, 465 Meter

    Wetter:
    Fund am 14.12.2024, Temperaturen tagsüber 2-4 Grad, in den Nächten frostig, etwa -2 Grad, und zwar mindestens eine Woche lang.
    Fruchtkörper allgemein:
    2 FKs entnommen, 5 stehen gelassen, Frosteinwirkung garantiert, alle FKs in gleichem Entwicklungsstadium (Neues wächst nicht nach), nur ein einziger Hut weißt keine Ausbleichung (Hygrophanität) auf (mit Laub teilweise bedeckt und geschützt)
    Geruch:
    Aufdringlich nach Anis! Den Pilz habe ich nicht gefunden, er hat mich gefunden – er hat sich aus 2-3 Meter Entfernung erschnüffeln lassen.
    Hut:
    Farbe sieh Foto, etwa 4-5 cm Durchmesser, 6 von 7 ausgeblichen
    Lamellen:
    Farbe sieh Foto, weißlich creme, herablaufend, viele Zwischenlamellen
    Stiel:
    Basis beim Schneiden leider abgebrochen, nicht hohl, vielleicht wattig, dünn, kleine Rillen in meinen Augen wahrnehmbar
    Fleisch:
    Sieh Schnittbild. Weiß, Am Stielrand dunkel creme

    Sporenpulfer und Gescmack: leider keine Angaben


    BILD 1: alle FKs, der FK rechts ohne Ausbleichung


    BILD 2: 2FKs entnommen von unten


    BILD 3: ut des größeren entnommenen FK


    BILD 4: Schnitt, Stielbasis leider abgebrochen


    BILD 5: Blick von unten


    BILD 6: hier kann man die Rillen auf dem Stiel erahnen (Kunstlicht)


    LG und vielen Dank

    Paulis