Wobei.... eine schöne, hübsche Flechte auf dem Grabstein wäre am Ende auch ne prima Sache.... Oder KaMaMa ? ![]()
Beiträge von Thorwulf
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Genau die PDF ist es!

Viel Vergnügen/Freude und neue Erkenntnisse bei der Lektüre.

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N'abend,
auf der Privat-Homepage von Prof Oberwinkler (Link siehe etwas weiter oben) gibt es einiges interessantes Material von ihm als PDF, u.a. eine Datei mit immerhin 143 Seiten "Mykologie am Lehrstuhl Spezielle Botanik und Mykologie der Universität Tübingen, 1974-2011", die man auch erstmal durcharbeiten muss....


Schöne Ostern!
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Wünscht sich nicht jede/r Pilzfreund/in so etwas od. einen ähnlichen auffallenden Pilz auf seinem Grab, egal was es da noch für einen Grabstein gibt....?

Damit Frohe Ostern allen hier!
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Hallo Steffen,
ich bin mit dem Model Carson CP-45 MeasureLoupe 11,5x Messlupe mit LED, UV-Licht und Messskala recht zufrieden.
LG, Marcel
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Das sollte passen, Martin.

Danke sehr für die Aufklärung.
LG
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Nunja, diese Daphne zeigt sich auf einer Art von Sonderterrain, einer Abraumhalde vom Uranerzbergbau, bei Fagus, inmitten vom Abraummaterial, weitgehend im Halbschatten-Bereich….. Am Haldenfuß befinden sich Magerwiesen, keine Landwirtschaft, und dieses Gelände (Wiesen vor der Halde) hat anscheinend viel Stickstoff, dürfte humusreich und feucht sein und auch Kalk bieten, weil sich hier allenthalben Brennnesseln in ihrem Anfangsstadium zeigen.
Über das Habitat der gesamten Halde bin ich mir noch nicht ganz im Klaren, aber bei meinen bisherigen Streifzügen hab ich hier sehr verschiedene Vegetationsökologien ausmachen können, u.a. fand ich auch Zeigerpflanzen, die man i.d.R. dem mehr kalkreichen/basischen Terrain zuordnet (z.B. Gänsedistel, Klatschmohn u.ä., jeweils verblüht).
Wabenköpfe wie Orchis hätten also dort womöglich in Teilgebieten eine Chance....
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Ja, Daphne mezereum hat irgendwie was, auch vom Bouquet bzw. Duft her....
Ich war heute nochmals ausgiebig auf der Seidelbast-Halde unterwegs, mitunter im tiefsten Dickicht, und komme jetzt mit meinen Funden von gestern dort auf nur sieben Exemplare etwas verstreut. Mithin scheint dieses Pflänzlein hier doch schon recht selten zu sein....
Ich hoffe jedenfalls, dass sich trotz dieser Tatsache, hier wohl eine Rarität gefunden zu haben, noch Wabenköpfe finden und evtl. auch noch eine Orchidee so als Sahnehäubchen.....
Nun, wir werden ja sehen....

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Ich bin hier auch sehr gespannt....
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Männers, und auch Ladies natürlich,
vor genau drei Jahren ging's hier schon mal um die Frage: Sclerotinia binucleata (oder Dumontinia Tuberosa)
Nur mal so....
Schönen Sonntagabend!
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Hallo Nobi,
ja, Orchis purpurea ist auch eine sehr schöne Orchidee. Wenn ich diese hier in Ostthüringen finden sollte, melde ich dies dem dortigen AHO sofort, weil diese Orchideenart seit Mitte der 80er Jahre nirgends mehr gefunden wurde.
Die letzte Beobachtung von Orchis purpurea war 1985 bei Gera.
Ophrys sphegodes wurde in Sachsen m.W. bislang wirklich noch nicht gesichtet, vielleicht triffst Du ja mal irgendwann auf diese Schönheit zufällig. In Ostthüringen gab es aber ein paar Funde in einem Habitat, wie ich es hier jetzt zufällig entdeckt habe.
Schauen wir mal, was sich da so noch alles entwickelt und tut, demnächst, auch bzgl. Wabenköpfe....
Jedenfalls war diese Woche bei mir irgendwie eine Woche der Zufallsfunde…..

Schönen Sonntag!
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Männers, egal wie - ich werde die Stelle diesen Monat definitiv nochmals aufsuchen, denn sowohl die Spinnen-Ragwurz als auch die Wabenköpfe hätten ja dann ihre Zeit.

Danke Euch vielmals!

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N’abend Peter,
Ophrys sphegodes wurde dort wohl schon mal kartiert, wo ich Daphne mezereum heute fand. Beides scheint dort in dieser Bergbaufolgelandschaft aber mehr als selten zu sein, wie meine weiteren Recherchen an sehr guten Quellen ergeben haben.
Aber sonst stimmt's leider: Auch die Kartierer (Feldbotaniker wie Feldmykologen) gehören leider zu einer gefährdeten und seltener werdenden Art....
Schönen Abend!
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Auf einer Wismuthalde fand ich heute bei der Suche nach Gyromitra esculenta (leider nicht gefunden) auch etwas unerwartet das Echte Seidelbast (Daphne mezereum). Es ist auf der Roten Liste der geschützten Wildpflanzen und hier in Ostthüringen sehr selten. Laut Fachliteratur ist die Stetigkeit nur bei 10 – 20 % in der Region, zum Vorkommen auf Bergbaufolgeflächen, wo ich ihn vorhin fand, k.A.
Das Habitat auf dem Terrain war jedenfalls lehrbuchmäßig: halbschattiger Standort, bei Fagus, mäßig nahrhafter Boden, mit Abraummaterial…. Ob sich da dann auch noch Orchideen finden?
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Männers, es müsste in den allermeisten Gebieten Deutschlands noch bis weit in den Spätfrühling/Frühsommer tagein, tagaus regnen, damit das Grundwasserlevel wieder ein halbwegs normales bzw. verträgliches Maß erreicht hat. Ich bin gerade über jeden Regenguss mehr als glücklich. Die Natur braucht den Niederschlag mehr als dringend.
Ich hoffe noch auf ein paar regenreiche Tage im vielversprechenden Monat April.

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Muss man LAUT und am besten mit Kopfhöhrern hören:
Paloma Faith - Never Tear Us Apart (Official Video)
(Und kommt fast, also beinahe besser als das Original..... und ich bin ein INXS-Fan der ersten Stunde.....)
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Gothic-Pilze

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N’abend Steffen,
ich war vorhin nochmals auf nen kurzen Sprung in das Auengelände bei der Wismuthalde, um dort der Bach-Pestwurz schnell mal unters Röcklein zu schauen, auf der Suche nach Ullas Schleimis…..
Nach unzähligen erfolglosen Pestwurz-Inspektionen sah ich zwischen Pestwurz, Buschwindröschen usw. erst einen Admiral (Vanessa atalanta) (?) und nur eine Handbreite davon entfernt.... siehe selbst

Es ist wie immer: Nicht wir finden die Pilze, sondern die Pilze finden uns.

LG, Marcel
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Guerilla-Botanik ganz nach meinem Geschmack: Asphalt-Wildnis - Fionn Pape
Ab sofort gehts auch nur noch mit Kreide in der Hosentasche durch die Betondschungel, mit Blick auch auf all unsre "Freunde"











Schönen Mittwoch-Nachmittag!
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Hallo Steffen,
der Nationalpark Kellerwald-Edersee liegt dort ums Eck und ist alleine schon wegen dem Großbestand an Laubbäumen, insbesondere Hainsimsen-Rotbuchenwälder und Eichen-Trockenwälder höchstspannend und einen Besuch wert. Es sind dort wohl auch über 600 Arten von Großpilzen zu finden, rund ein Viertel davon bilden Mykorrhiza.
LG
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Jetzt will ich es aber auch wirklich wissen..... Nächstes Wochenende geht's dort wieder in das Terrain, am besten gleich ganz früh zeitig, und ich schau mir mal die Blätterunterseiten genauer an.

Zum Glück ist ja nun abends länger hell....

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Hallo,
auf den gerade herauskommenden Blättern der Roten Pestwurz gibt es auch Schleimpilze. Die wachsen dann an der Unterseite der Blätter: Didymium tussilaginis und Didymium vernum.. Das sind dann graue bzw. braune kleine Kissen mit Kalkkristallen bedeckt. [...]
Na prima, dann kann ich hier ja tausende von Blütenstände absuchen.....

Ich geh dann mal ab morgen ins Sabbatical.

Oder ich schick Dir die Standort-Koordinaten....

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Hallo Maria,
Dankeschön für diese Information. Dies war mir bisher gar nicht bewusst. Wieder was dazu gelernt.

Mir gefällt diese Art schon alleine deshalb, weil diese irgendwie "pilzartig" daher kommt .... hat in diesem Stadium irgendwie was von einem Schopftintling, zumindest so von der Kontur her.

LG
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Nee, nee, wir brauchen Nichts außer Luft, Liebe und ab und zu mal ein Fischbrötchen

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N'abend Murph
Für Dich - Viola odorata, Märzveilchen.... Heute an der Waldkante auf einem Steinbruchgelände im vogtländischen Elstertal gesichtet. Der Zeigerwert für diese Veilchengewächse ist wohl "mäßig feucht".

