Beiträge von Navajoa

    Hallo,


    ja, KI muss lernen dürfen. Hier genau sehe ich das Problem. KI lernt viel aus/von Wikipedia. Doch vieles dort ist vollkommen veraltet, teilweise falsch. Beiträge seit mehr als 10 Jahren nicht überarbeitet worden, vollkommen veraltet alles. Bei Wikipedia arbeitet kaum noch jemand mit. Die Zahl derer, welche Beiträge erstellen und aktuell halten, sinkt permanent.

    Und das lernt dann die KI. Leider. Falsch verstandener Datenschutz, Copyright etc. sind hier hinderlich.


    Pilze: Eines Tages müssen doch einmal alle Merkmale einer Pilzart feststehen. Dann kann die KI das lernen. Die KI müsste einmal Zugriff auf alle Pilzbücher der letzten Jahre bekommen. Aber so, wie das jetzt ist, wird das wohl nichts werden.

    Die einzelnen Pilzarten müssten Nummern bekommen. Dann spielt der aktuell gültige lat. Name keine Rolle mehr. # 2412 bleibt immer diese Nummer. Bei Fischen wird das teilweise schon so gehandhabt.


    Medizin: Hier ist die KI bereits sehr hilfreich. Eine Freundin arbeitet in einem Krankenhaus. Ein Patient hatte eine unklare Krankheit. Die KI wurde mit den Symptomen gefüttert und fand heraus, dass weltweit einige Patienten ähnliche Symptome hatten, und in der Tat konnte die Ursache gefunden werden. Ohne KI hätten die Ärzte wohl niemals die Ursache gefunden. Weil aber Krankheiten, Symptome, Verlauf, etc. in die Datenbanken kommen, konnte dem Patienten geholfen werden. Finde ich super.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Leute, eventuell macht es ja einen Unterschied, ob man eine schnelle Lernhilfe nur für sich selbst zusammen stellen möchte, mit 327 sehr oft beschriebenen Speisepilzen und deren potentiell gefährlichen Doppelgängern oder ein Buch über Fadenkeulchen in Mitteleuropa nebst brauchbarem Bestimmungsschlüssel, mit wissenschaftlichem Anspruch. Ersteres kann KI vielleicht schon (?), zweites vermutlich nicht. Meine Frage war jedenfalls erstere.

    Einen guten Wochenstart euch allen und beste Grüße vom Stefan

    Hallo Stefan,


    ja, klar. Macht man das nur für sich selbst, ist vieles ok, mit dem andere eventuell wenig anfangen können. Ich habe z. B. etliche kleine Sachen entwickelt, welche MIR den Alltag leichter machen. Andere verstehen nicht einmal den Sinn dieser Sachen …

    Und wenn es Dir dazu noch Spaß macht – alles gut.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Peter,


    na ja, es mag Ausnahmen geben. Nur frage ich mich, wie viele Jahre man benötigt, bis man selbst jeden beschriebenen Pilz in der Hand hatte.


    Ob nun physisches Buch oder nicht: Das finde ich nicht unwesentlich. Für mich hätte die elektronische Form, ohne Layout (Text und Bilder getrennt), viele Vorteile zu bieten. Wenn ich PDFs habe, kopiere ich den Text. Ich lese fast nie als PDF.


    Wie sich alles entwickeln wird – abwarten. Wir werden es nicht ändern können. :gneutral:⁣ Eigentlich ein unendliches Thema …


    Viele Grüße,

    Steffen


    Hallo Peter,


    so kritisch würde ich das nicht sehen. Man muss der KI mehr Informationen geben, mMn.


    Pilzbücher: Da schreibt doch ohnehin einer vom anderen ab. Ich kenne da ein aktuelles Beispiel, auf welches ich nicht näher eingehen will. Die Merkmale der Pilze werden im Internet gesucht, kopiert, die KI bringt sie in gewünschte Reihenfolge – fertig ist das Buch.

    Kein Autor wird Pilze selbst sammeln, die Merkmale selbst feststellen etc. Wie sollte das auch gehen?


    Interesse halber habe ich voriges Jahr ein Pilz-Kochbuch von der KI machen lassen. Top. Das kann man sofort so anbieten.


    So nebenbei: Die spannende Frage ist, ob es zukünftig noch Bücher geben muss. Ich denke nicht. Man kann sich den Text herunterladen, die Bilder auch. Den Text kann ich so formatieren, wie ich ihn gerne lesen möchte: Schriftart, Größe u. s. w. Und Bilder hätte ich endlich einmal in groß auf dem Monitor. Suchfunktion nach jedem Wort, komplett indiziert das Buch eben. Was mit einem gedruckten Buch halt nicht geht. Und man könnte sich das komplette Layout des Buches sparen. Ein wesentlicher Kostenfaktor.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Moin Steffen,

    Danke für den Tipp! Ich lese/höre auch immer vom Nelkenschwindling als "Suppenpilz". Ich geh mal davon aus, daß man nur die Hütchen verwendet?

    Aber von der Wiese esse ich lieber keine Pilze; die Leute haben einen Hund...🐕

    ... ja, ich habe damals nur die Hüte genommen. Wenn man die Pilze trocknet und das pulverisiert, dürfte das egal sein.

    Das mit dem Hund ist nun mal solch eine Sache... g:D


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Wutzi,


    danke für's Zeigen. Dann geht es also los bei Dir.


    Ich war gestern einmal schnell schauen, Pilze in/auf Nadelstreu gibt es, das war's. Es ist auch recht kühl draußen. Aktuell sind es 5 Grad am Boden. Warten wir ab, ob sich überhaupt etwas zeigen wird. Bei den letzten 50 Litern vor ein paar Wochen kam dann absolut nichts.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo, liebe Pilzfreunde,


    vor etwa anderthalb Wochen kam es bei Plauen im Vogtland zu einem Waldbrand. Das Gebiet liegt gewissermaßen vor meiner Haustür. Das Gelände ist sehr hügelig und schwer zugänglich. Aus Sicherheitsgründen bleibt die betroffene Waldfläche noch mindestens vier Wochen für die Öffentlichkeit gesperrt. Bereits jetzt wurden Bußgelder von bis zu 10.000 € wegen unerlaubten Betretens verhängt.


    Der zuständige Förster, die Jagdpächter und der Waldbesitzer sind regelmäßig vor Ort. Außerdem ermittelt die Polizei weiterhin zur Brandursache. Sämtliche Wege ins Brandgebiet sind deutlich als gesperrt gekennzeichnet. Hinzu kommt die Gefahr von umstürzenden Bäumen, deren Stammfuß durch das Feuer stark geschädigt wurde.


    Falls jemand überlegt, die Fläche dennoch zu betreten: Bitte respektiert die Absperrungen und wartet, bis das Gebiet offiziell wieder freigegeben wird.


    Gestern hatte ich die Gelegenheit, die Brandfläche mit einer Sondergenehmigung und in Begleitung des zuständigen Försters zu besichtigen. Später kam auch der Waldbesitzer hinzu, ein promovierter Forstwissenschaftler. Der Rundgang war äußerst interessant und bot viele Einblicke zur Geologie und der Waldwirtschaft dort aus erster Hand.


    Insgesamt sind rund sieben Hektar Wald vom Brand betroffen. Besonders tragisch ist der Verlust vieler nachgezogener Jungbäume von etwa vier Metern Höhe, überwiegend Abies alba (Weißtanne). Der entstandene Schaden ist enorm. 20 Jahre Wiederaufforstungsarbeit sind verloren gegangen …


    Nach aktuellen Schätzungen müssen zwischen 50.000 und 60.000 Bäume neu gepflanzt werden. Verwendet wird dabei sogenannte Containerware, da diese nach dem Auspflanzen keinen nennenswerten Wachstumsstillstand erleidet. Teilbereiche der Brandfläche wurden bereits aufgearbeitet, und die Wiederaufforstung soll schon in der kommenden Woche beginnen. Es ist der Kampf zwischen den Bäumen, Gräsern und Sträuchern. 3–4 Mal im Jahr werden die Anpflanzungen von Gras und Sträuchern befreit, wurde berichtet.


    Interessant ist, wie unterschiedlich die einzelnen Brandbereiche ausgeprägt sind. Manche Flächen wurden nur oberflächlich erfasst, während andere große Mengen an Totholz enthalten hatten. Je nach Zustand werden die Flächen entweder beräumt und neu bepflanzt oder in ihrem aktuellen Zustand belassen. Diese Informationen stammen direkt vom Waldbesitzer und sind für zukünftige Beobachtungen ungemein wertvoll.


    Wie zu erwarten war, sind bereits die ersten Brandstellenpilze erschienen. Wie ich in Thüringen an einer Brandstelle sehen konnte, reicht dazu schon die Feuchtigkeit des Löschwassers aus. Hier hat es aktuell Regen, die gesamte Brandstelle ist sehr nass. Besonders auffällig ist Pyronema omphalodes (Kleinsporiger Feuerbecherling), ein leuchtend orangefarbener Ascomycet, der oft schon kurz nach Bränden, (7 Tage reichen bereits aus) große und auffällige Polster bildet. Wie schon jetzt zu sehen ist, werden sich hier riesige Polster ausbilden, genauer gesagt sind sie eben am Entstehen.


    Spannend wird sein, welche weiteren Arten sich im Herbst zeigen werden. Viele der typischen Brandstellen-Becherlinge erscheinen dann erst im kommenden Frühjahr.


    Sobald sich weitere interessante Brandstellenpilze entwickeln, plane ich, Exkursionen in das Gebiet anzubieten – natürlich erst nach Aufhebung der Sperrung.



    Leider herrschte zur Begehung voller Sonnenschein, daher sind die Bilder kontrastreich. Ich hatte in der nassen Asche laufend auch nur ein Smartphone mit, die Kamera blieb zu Hause.


    Beispiel einer Brandstelle:




    Die schöne Sitzbank hatte Glück und blieb vom Feuer verschont:





    Überall erscheint Pyronema omphalodes (Kleinsporiger Feuerbecherling), oft in großen Flächen:





    Nadeln und Blätter bieten einen guten Größenvergleich:






    Das solls für heute aus dem Brandgebiet gewesen sein.


    Wie immer, ich hoffe, ihr hattet etwas Kurzweil beim Lesen und Ansehen,

    Grüße,

    Steffen

    Genau darin liegt für mich der Knackpunkt: Hätte die Raupe einen ganz eigenen, unverwechselbaren Geruch, könnte ich die Begeisterung darüber durchaus nachvollziehen. Der Geruch wird jedoch überwiegend als essigartig wahrgenommen, und das ist letztlich ein Duft, den wohl jeder bereits kennt.

    Die Raupe riecht für mich (ebenso wie die Schnecklinge) schon auch irgendwie essigartig, aber das ist eben nur eine Komponente. Insgesamt ist der Geruch sehr komplex, süßlich, leicht ranzig, säuerlich (aber nicht sehr). "Geruch nach Essig" wäre für mich eine völlig unzutreffende Beschreibung, denn es fehlt die stechende Komponente. Ich kenne keine Literatur, die einzig "nach Essig" als Geruchsbeschreibung bei den diversen Schnecklingen angibt. Aus gutem Grund.

    Der einzig mir bekannte Pilz mit einem Essig nahekommenden Geruch ist der Brennenden Rübling (dessen Lamellen man dazu kräftig quetschen muss).


    Der Pilz riecht nach Leuchtgas, steht geschrieben. Wie das riecht, werde ich wohl nie erfahren. Trotzdem kann der zugehörige Pilz bestimmt werden. Beschreibungen der Pilze: Ein Autor schreibt vom anderen ab, wie üblich. Jeder schreibt „Leuchtgas“, obwohl das seit Jahrzehnten keiner mehr kennt. Ich geh mir mal eine Tee kochen lassen ...

    Hallo,


    sorry, ich konnte vorhin hier nicht weitermachen, ich musste etwas anderes machen.


    Aber nun ist schon geschrieben worden, was auch ich vermute. Schade. Denn mein Ziel war es, den Threadersteller dahin zu führen. Leider konnte ich das nicht zu Ede bringen. Mein Anfang waren die Bäume, dann die Kiefern, dann die Nadeligkeit usw. …


    Das ist mir hier im Forum bedauerlicherweise schon mehrfach so passiert. Das war das letzte Mal, dass ich mir diese Mühe gemacht habe, den Fragesteller zum Ziel zu leiten.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Mein spektakulärster Fund des Jahres 2026; seit Jahren schon auf meiner olfaktorischen Finden-wollen-Liste.

    Ich bin ja etwas enttäuscht, wie wenig Anklang hier meine Raupe des Weidenbohreres Anklang findet ;( habt ihr alle schon mal dran gerochen oder bestimmt hier niemand Schnecklinge?

    Hallo Thomas,


    ja, diese dicken Raupen bekommt man nicht alle Tage zu Gesicht.


    Ich hatte ebenfalls schon das Vergnügen, diese Art zu beobachten und natürlich auch an ihr zu riechen. Optisch sind die Tiere für mich ein echtes Highlight, olfaktorisch hingegen eher unspektakulär.

    Genau darin liegt für mich der Knackpunkt: Hätte die Raupe einen ganz eigenen, unverwechselbaren Geruch, könnte ich die Begeisterung darüber durchaus nachvollziehen. Der Geruch wird jedoch überwiegend als essigartig wahrgenommen, und das ist letztlich ein Duft, den wohl jeder bereits kennt.


    Viele Grüße

    Steffen

    Wer schönere Fotos von R. rhodoxanthus will, sollte selber den pilz finden und dann davon tolle Bilder machen.

    FG

    Oehrling

    Hallo Oehrling,


    es geht doch mMn darum, dass es so manchem halt unverständlich ist, dass, wenn jemand einen lange gesuchten Pilz endlich gefunden hat, er dann nicht einmal so halbwegs brauchbare Bilder macht. Ich gehöre auch dazu.


    Wie Du und ich jedoch bemerkt haben, sind die Ansprüche verschieden. Und dem stimme ich zu.


    Viele Grüße,

    Steffen


    Hallo Birgit und Matthias,


    dafür haben wir andere tolle Sachen im Angebot. g:-)



    Regen: Ich hatte in den vergangenen Tagen rund 15 Liter. Schön verteilt auf kleinen Dosen.


    Aber: Nicht weit weg sind es 50 Liter gewesen. Und in Chemnitz regnet es in Massen, so wie immer und das ganze Jahr über.


    Kaiserling in Chemnitz: Das ist 55 Jahre her und die Bestimmung, wie schon erwähnt, eventuell nicht korrekt.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Liebe Pilzfreunde,


    heute, am Mittwoch, dem 19. August, findet, wie immer ab 20:00 Uhr, das Onlinetreffen statt.


    Alle sind dazu herzlich eingeladen!

    • Wer möchte teilnehmen?
    • Wer hat etwas Spannendes zu zeigen?
    • Gibt es Fragen oder andere Anliegen?

    Wir freuen uns auf einen regen Austausch und ein lustiges Besammensein.


    Mir geht es heute nicht gut, ich werde versuchen, den Tag mehr oder weniger zu überstehen – ich bin heute nicht dabei.



    Viele Grüße

    Steffen

    Haaaa,hex he... :rain: Seit gestern 12 Liter bei mir! Ich wusste erst gar nicht was das ist, dachte, ich schwitze zu sehr...Aber nööö, gestern morgen Gewitter- ich liebs, alle Fenster aufgerupft ( okay, das Dachfenster hätte es jetzt nicht gebraucht, siehe Foto) aber immerhin, Wald, Wiese und Kellertreppe ( ist durch gelaufen, durch die Dachtreppe) sind schön feucht.

    LG Hilmi, die zum Glück Nachbarn hat, die auf dem Festnetz anrufen um das Dachfenster-Malheur zu melden

    Hi,


    nee, nee, nee. Kannst nix machen lassen – einmal Regen in Monaten und schon säuft das Haus ab. :gcool:


    10 Liter hier bei mir seit gestern.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    na ja, so tragisch würde ich es nicht nehmen und sehen.


    Jeder, der die Dienste von Google, WhatsApp und Ähnlichem nutzt und permanent auf seinem Smartphone herumklimpert und das mit sich herumträgt, verrät über sich ja freiwillig und selbst alles. Von daher - Don't Panic.


    Trotzdem interessant, was so alles möglich ist.



    Viele Grüße,

    Steffen