Beiträge von Navajoa

    Hallo Josef,


    Du hast richtig gesehen, hier stehen in der Tat Pappeln.


    Pappeln sind aber kein Muss, meine anderen Sto haben z. B. reinen Fichtenbewuchs.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    wie, es gibt 2 Sorten/Arten?


    Da muss ich ehrlich sagen, das ich das nicht wusste.


    Ich habe seit vielen Jahren im Garten Pflanzen, welche von meinem Kakteenfreund aus NRW stammen. Das dürfte dann schon der „originale“ sein.


    Mir schmeckt Bärlauchpesto – aber bitte nur zur Saison, ganzjährig will/muss ich das nicht haben.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Steffen,


    Gratulation zum frühen Fund :thumbup: . Nun weiß ich endlich wo ich Morcheln meucheln kann :ghurra: . Es tut mir Leid, dass Du in dieser Saison keine mehr finden wirst, da ich das ganze Vogtland abernten werde. Das mache ich aber nur weil mein Vorrat zur Neige geht. Die nächsten Jahre hast Du dann wieder Ruhe vor mir.


    VG Jörg

    Hallo Jörg,


    aha, da musst Du aber am besten einen Tieflader mitbringen, um die Massen abtransportieren zu können... :grofl:


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    das Pesto mache ich fertig und bewahre es im Kühlschrank auf. Da hält es sich einige Zeit. Wichtig ist mMn, obenauf immer eine dünne Schicht Olivenöl zu haben, damit kein Luft drankommt.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    ich war heute unterwegs um nach Spitzmorcheln zu sehen. Bei mir kommen M. elata und M. norwegensis vor.


    In den letzten Jahren fand ich die ersten M. e. immer um den 23. März herum, egal wie das Wetter war. Und ich wohnen in der kältesten Ecke von Deutschland.


    So ist auch dieses Jahr, der erste Fund konnte gemacht werden:



    Zum Glück bin ich resistent gegen das Morchelfieber, eine heimtückische Krankheit, welcher schon so mancher Pilzfreund erlegen ist. :gfiesgrins:



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Pilzfreunde,


    angeregt durch Cornes Beitrag „Unterwegs im Auwald“ habe ich mich auf die Suche nach Rutstroemia bulgarioides, dem Fichtenzapfen-Stromabecherling gemacht.

    Bei meiner Recherche wurde klar, dass die Fundorte in richtig nassen Fichtenbeständen zu suchen sind. Die Nähe von Wasser ist mMn Voraussetzung. Der Boden sollte/muss bemoost sein. Und ich kenne genau 2 solche Sto in meiner Nähe.


    Also ab in den Wald!

    Dort angekommen waren die Fichtenzapfen teils richtig reichlich vorhanden. Nun hieß es Suchen. Der Fundort liegt rund 400 m hoch.

    Das Habitat ist sehr feucht, es fließt ein kleiner Bach, es ist teils sumpfig, es wachsen viele Moose, Totholz ist teils bemoost:






    Wie erwartet waren auch andere Pilze auf den Fichtenzapfen zu finden, so Strobilurus esculentus, der FiZaRü und Mycena strobilicola, der FiZaHe.


    Strobilurus esculentus, teils mit ausgegrabener Pseudorhiza, mit welcher der FK mit dem Zapfen verbunden ist:




    Bald hatte ich erste Zapfen mit verdächtigen schwarzen Punkten. Aus der Entfernung sah das aus, wie kleine FK der Gesuchten. Bei näher Betrachtung waren es lediglich Löcher, welche Insekten in den Zapfen hinterlassen haben. Nach 1,5 Stunden und gefühlt tausenden von Zapfen später, dann endlich der erste Fund!

    Bilder in Netz zeigen meist fast schwarze FK, meine waren jedoch eher Senffarben.









    Bei näherer Betrachtung sah ich, das FK, welche an der Unterseite oder in Bodennähe waren, deutlich dunkler, bis fast ganz schwarz waren.

    Weitere Funde gesellten sich dazu und dann war es so weit, dass ich die Kameras und Stative ausgepackt habe und mit dem Knipsen begann. Nach 45 min war das auch erledigt und ich trat mit etlichen Zapfen im Gepäck den Rückweg an.


    Zu bemerken ist noch, das die Zapfen mit den Funden immer sehr „frisch“ aussehen. Ich habe niemals Funde auf stärker zersetzten Fichtenzapfen gemacht.


    Die FK sind kurz gestielt:




    Der Durchmesser der größten Becher beträgt bei mir 8-9 mm:



    Zu Hause habe ich dann noch einige Aufnahmen im Lichtkasten gemacht. Da ich die Entwicklung der Becher beobachten will, habe ich die Zapfen ordentlich gewässert und in Dosen gepackt. Dabei viel mir auf, dass sich beim Kontakt mit Wasser die vorher senffarbenen FK innerhalb kurzer Zeit wieder schwarz färbten. Leider waren sie nun für weitere Bilder zu nass.


    Am nächsten Tag habe auf den Zapfen die am Vortag geknipste Gruppe wieder gesucht und erneut abgelichtet. Diesmal sind die FK deutlich dunkler und man sieht auch, dass diese gewachsen sind.

    Am Fundtag war der letzte Niederschlag 3 Tage her, es war trocken, wir hatten 11 °C und die Sonne schien. Die Oberseiten der Zapfen und auch die oberen FK waren trocken. Und die Pilze zeigten die gelbliche Färbung. Sind die FK richtig nass, so erscheinen sie fast schwarz.


    FK am Fundtag, abgetrocknet:




    Die identische Gruppe am Folgetag, auch gewachsen, ordentlich feucht, jedoch nicht mit Wasser benetzt:



    Der Farbunterschied ist sehr deutlich.


    Ich finde den Farbwechsel interessant und wollte euch das einmal demonstriert haben.



    Es bleibt abzuwarten ob und wie sich die Pilze in den Dosen weiterentwickeln.


    Ich hoffe wie immer ihr hattet Kurzweil beim Lesen und Ansehen!


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    tolle Bilder, danke.


    Ja, von den kleinen Bechern gibt es wirklich tolle Arten.


    Gestern hatten wir hier bei mir -9 °C. Aber nun soll es wärmer werden. Dann suche ich einmal die Stelle auf, wo ich mir die FiStroBe vorstellen könnte.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Liebe Pilzfreunde,


    es ist Mittwoch, das Onlinetreffen findet heute um 20 Uhr statt.


    Jeder ist dazu herzlich eingeladen!


    Wer möchte etwas zum Zeigen, oder hat Fragen, oder sonst ein Anliegen?



    Ich selbst versuche heute mit dabei zu sein.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    zum Thema Heil- & Vitalpilze habe ich nur die eine Meinung – es geht ausschließlich ums Geldverdienen!


    Und, wenn man nun schon die schädliche Wirkung bewiesen hat, wie z. B. beim Birkenporling, dann wollen bestimmte Leute das natürlich nicht hören...



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    ich habe mich mal damit dem Fundorten beschäftigt. Wichtig scheint mir zu sein, das es wirklich feucht ist, also Wasser in der Nähe ist. Das würde u. a. erklären, warum mir der Fichtenzapfen-Stromabecherling trotz Unmengen an Fichten, Moos etc., noch nicht über den Weg gelaufen ist. Aber ich kenne hier bei mir ein gute Stelle mit einem Flusslauf und Fichten...


    Viele Grüße,

    Steffen

    Auf Maipilze bin ich auch schon heiß, da habe ich eine kleine Streuobstwiese die jedes Jahr voll steht und keiner sammelt die obwohl es relativ stadtnah ist.

    Hallo,


    am Geschmack der Maipilze streiten sich auch die Geister. Ich selbst mag ihn gar nicht, eine Freundin findet diesen Pilz ganz toll.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Corne ,


    danke für's Zeigen und Mitnehmen.


    Der Fichtenzapfen-Stromabecherling (Rutstroemia bulgarioides) ist ganz toll. Den würde ich gerne vor die Linse bekommen…



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    und herzlich Willkommen!


    Hier im Forum wirst Du bestimmt interessante Sachen und hoffentlich auch Gleichgesinnte aus Deiner Umgebung finden.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    siehe auch #2.424


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo zusammen,

    das westliche Hohenlohe (Öhringen, Künzelsau) hat seit gestern abend 23 Uhr teils ergiebigen Dauerregen. Wieviel Liter auf den m² es nun genau sind, steht noch nicht fest, aber es werden so etwa 10 bis 15 sein. Da noch keine Blätter an den Büschen und Bäumen sind, erreicht alles den Erdboden.

    FG

    Oehrling

    Hallo Oehrling,


    das ist natürlich für die Natur prima. Nach dem trockenen Winter wird alles benötigt.


    Aktuell habe ich wieder ein paar Tropfen. Das summiert sich. Aktuell sind es schon 6 Liter für heute. Das ist deutlich mehr, als angesagt wurde. :ghurra:


    Viele Grüße,

    Steffen