Hallo,
zur Rotfärbung habe ich folgende Beobachtung gemacht:
Ich nutze für meine Studioaufnahmen einen "Spieß"; 2 mm Messingschweißdraht. Darauf werden die Pilze beim Knipsen "freischwebend" platziert.
In folgenden Bild sieht man ein Birkenpilz, welcher durchbohrt war:

Der Draht ging von unten rechst nach oben links, das Loch ist deutlich zu sehen. Durch das Durchhbohren wurde das Gewebe natürlich gequetscht. Und die dadurch entstandene Färbung sieht man auch. Um Schnittbilder zu machen benutze ich sehr, sehr scharfe Messer; ist ein Steckenpferd von mir. Durch den Schnitt kam es zu keinen Verfärbungen; klar, ich führe auch ein ziehenden Schnitt durch.
Hier der Hut des obigen Pilzes, wieder prov. zusammengesetzt:

Folgendes Bild zeigt einen Birkenpilz mit rötlicher Verfärbung nach rund 15 min. Der Pilz zeigt neben dem fleckigen Hut auch einen deutlich dickeren, keulenförmigen Stiel:

Grüße,
Steffen