Moin,
Vergleich mal mit Nebelkappen.
VG
Jan
Moin,
Vergleich mal mit Nebelkappen.
VG
Jan
Hallo zusammen,
vielen Dank, dann wird das wohl nichts mit der Bestimmung. Trotzdem ein hübsches Kerlchen.
VG
Jan
Hallo Jörg,
Hallo,
enthält aber wohl geringe Mengen Gyromitrin.
wo, zum Teufel, kommt immer wieder diese Behauptung her? Weil dieser Pilz Lorchel heißt? Das die Grubenlorchel wie die Herbstlorchel, (Gattung Helvella) nach nichts schmeckt und als Speidepilz für mich daher irrelevant ist, steht auf einem anderen Blatt. Beide Arten haben mit den Giftlorcheln (Gyromitra) absolut nichts zu tun.
VG Jörg
zum Einen steht es bei Pilze123:
Zum Anderen in dieser Dgfm-Mitteilung
aus der dieses Zitat von Prof. Dr. Siegmar Berndt stammt:
"Geringste Spuren von MMH wurden auch in der Grubenlorchel - Helvella
lacunosa Afzel. und in der Elastischen Lorchel - Helvella elastica Bull. gefunden."
ebenso wie dieses Zitat:
"Im Gegensatz zur tödlich giftigen Gift-
oder Frühjahrslorchel - Gyromitra esculenta
(Pers.) Fr. - enthält die Herbstlorchel -
Helvella crispa (Scop.) Fr. - nur Spuren
des Lorchelgiftes Gyromitrin bzw. seines
Abbauproduktes Monomethylhydrazin
(MMH). Die Würzburger Toxikologin
und Mykologin Prof. Dr. med. em. Ruth
Seeger beschreibt H. crispa als „völlig
ungiftig“ (Seeger 1981)."
Beide Zitate sind auf Seite 64 in der PDF zu finden. Prof. Berndt gibt auch Quellen an, in die ich nicht reingelesen habe:
"Andary C, Privat G & Bourrier M-J (1985): Variations of Monomethylhyrazine Content in
Gyromitra esculenta. Mycologica 77 (2): 259 – 264.
Azéma RC (1979): Mémoire sur la toxicité des Gyromitres. Documents Mycologiques 10: 1-28.
Seeger R (1981): Giftpilze – Pilzgifte – Pilzvergiftungen. Deutsche Apotheker Zeitung 44:
2431-2438.
Teuscher E, Lindequist U (2009): Biogene Gifte. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stutt-
gart, 963 S.
Vierstein H, Jurenisch J, Kubelka W (1980): Vergleich des Giftgehaltes der Lorchelarten
Gyromitra gigas, Gyromitra fastigiata und Gyromitra esculenta. Ernährung 4: 392-395. "
VG
Jan
Hi,
wobei diese beiden Arten ja prinzipiell essbar wären…..)
die Grubenlorchel wird zwar meist als essbar angegeben, enthält aber wohl geringe Mengen Gyromitrin. Gyromitrin ist in größeren Mengen in der Frühjahrslorchel enthalten und kann bei Verzehr dieser Art insbesondere bei Rohgenuss das Gyromitrin-Syndrom verursachen mit Schädigung von Zentralnervensystem und Leber bis hin zu Multiorganversagen und Tod. Die Grubenlorchel empfiehlt sich deshalb auch nicht gerade zum Essen, finde ich.
VG
Jan
Hi,
Danke!
Hat der so früh noch keine Flocken?
wenn der Hut aufschirmt kommt die Huthaut nicht mit dem Wachstum hinterher und reißt ein, so entwickeln sich dann die Schuppen.
VG
Jan
Hi,
das sind aus meiner Sicht am ehesten sehr alte Schwefelköpfe, wenn die Farben unverfälscht sind vermutlich rauchblättrige.
VG
Jan
Moin,
heute war ich in einem Fichtenwaldstück unterwegs und habe auf einem Stumpf diese hübschen behaarten Porlinge entdeckt. Über Bestimmungsvorschläge würde ich mich freuen. Einen besonderen Geruch habe ich nicht feststellen können. Die Oberseite war blaugrün und dicht behaart, zur Anwachsstelle hin braun. Die Unterseite war weiß mit feinen Poren. Das Fleisch war weiß und zoniert (auf dem letzten Bild zu sehen).
Danke und Grüße
Jan
Moin,
Vergleich doch Mal mit dem Dickblättrigen Schwärztäubling:
Dickblättriger Schwärztäubling, Dickblättriger Schmutztäubling (RUSSULA NIGRICANS)
VG
Jan
Hi,
gegen Amanita citrina spricht aus meiner Sicht, dass die Knolle nicht scharf gerandet und abgesetzt ist und die Velumflocken auf dem Hut nicht grobschollig genug sind. Die rötlichen Verfärbungen sehe ich auch nicht nur an der Huthaut, sondern auch an der Stielbasis. Eine geriefte Manschette erkenne ich auch nicht, würde ich aber auf die Bildqualität schieben wollen.
VG
Jan
Moin,
mit den rötlichen Verfärbungen dürfte das ein Perlpilz (Amanita rubescens) sein. Eingepfropft ist die Knolle soweit ich weiß nur beim Pantherpilz.
VG
Jan
Also ich setze mal voraus, dass der weiße bis gelbe Röhrenmündungen hat, die sieht man ja leider nicht.
Moin,
das ist ein Fichtensteinpilz. Eine Verzehrfreigabe ist das aber nicht.
VG
Jan
Moin,
der hat bestimmt Lamellen, die hier vom Velum verdeckt sind. Schneid ihn mal der Länge nach durch, dann findest du sie.
VG
Jan
Ok, dann bleibt es bei irgendeinem Goldfellschüppling. Danke fürs Erklären ![]()
Hallo ihr zwei,
das macht die Sache doch schon klarer für mich. Vielen Dank. Gibt es denn eine Chance, die 4 Arten makroskopisch noch weiter aufzudröseln? Und gibt es einen Überbegriff für die 4 Arten, sodass ich den zumindest irgendwie ansprechen kann? ![]()
VG
Jan
Moin,
das dürfte eine Nebelkappe sein.
VG
Jan
Hi,
Wo unterscheiden sich denn diese beiden Arten bei der Oberflächenstruktur?
Beim Flaschenstäubling sind die Stacheln einzeln stehende runde Kugeln mit einem spitzen Ende, beim bräunlichen Stäubling sind die Stacheln zusammengesetzt, das heißt in Grüppchen angeordnet und länglicher.
VG
Jan
Hallo,
heute in einem Buchenwald an einem Buchenstamm habe ich zum ersten Mal den Goldfellschüppling gefunden, so fern es "den" Goldfellschüppling gibt, denn ich glaube, dass ich hier schon öfter gelesen habe, dass sich da mehrere Arten dahinter verbergen.
Im Gerhardt gibt es jedenfalls nur einen gelben Schüppling mit bräunlichen Schuppen auf gelbem Grund an Hut und Stiel sowie schleimigem Hut, aber trockenem Stiel, deshalb bin ich beim Goldfellschüppling gelandet.
Also meine Frage ist: Liege ich richtig? Und wenn ich richtig liege, ist der Goldfellschüppling eine Art, ein Artenaggregat, eine Sektion...?
Hier noch die Bilder:
Danke und Grüße
Jan
Hi,
ich würde mich freuen, wenn mir jemand meinen persönlichen Erstfund von S. viscidus bestätigen könnte. Die Hutoberfläche war schleimig und der Geruch unbedeutend. Ansonsten geben die Bilder die Farben ziemlich naturgetreu wieder und sprechen, denke ich, für sich. Das Habitat war ein Buchenwald mit eingestreuten Lärchen.
Lieben Dank und Grüße
Jan
Moin,
die würde ich auch so nennen.
VG
Jan
Moin,
"Falsche Rotkappe" ist ein Trivialname von Aureoboletus projectellus. Das auffälligste Merkmal wäre das sehr grobe Netz, hier ist es sehr fein. Ich bin deshalb auch beim Fichtensteinpilz.
VG
Jan
Moin,
ich halte den Fichtensteinpilz schon für sehr wahrscheinlich. Die Oberflächenbeschaffenheit (glatt) und Farbe des Hutes passt, es ist sogar der typische weiße Rand ausgeprägt. Die Porenfarbe (olivgelb) und -form (rund) passt auch. Beim Kuhröhrling wären die Poren gröber und eckig. Beim Stiel kann man so nur die Farbe beurteilen und dieses blasse Braun passt auch gut zum Fichtensteini. Aber eine sichere Bestimmung geht so natürlich nicht.
VG
Jan
