Hallo Thiemo,
die beiden Quellen wären diese, ohne Gewähr, daß es stimmt.
Ziegelroter Täubling, Ziegelroter Birkentäubling (RUSSULA VELENOVSKYI)
Hatte letztes Jahr einen einzelnen gefunden und per Täublingsregel für essbar befunden, der passte makroskopisch zu dieser Art, der ganz leicht frische mentholähnliche Geschmack war wahrnehmbar. Gefunden nördlich von Hannover an einem Gewässer, sandiger saurer Boden, Kiefern etwas weiter vom Gewässer weg, direkt dabei viele Birken, Eichen.
An selbiger Stelle finde ich sonst vor allem Perlpilze und R. parazurea. Deutlich erkennbaren fischigen Geruch, nicht daß ich etwas festgestellt hätte, hab aber auch nicht diesen Reibetest gemacht, hatte ihn als mild eingestuft und er ist mit in der Pfanne gelandet, gebraten hatte er einen sehr guten leicht nussigen Geschmack. Konsistenz roh, wie zubereitet recht fest, war auch noch ein frisches Exemplar. Könnte auch gut ein anderer gewesen sein, aber eine erkennbare Schärfe, wie beim Graustieltäubling oder bei z.b. R. parazurea, komplett Fehlanzeige, auch das mentholartige war nur der Geschmack, Schärfe wenn überhaupt gerade so über der Schwelle, daß mans wahrgenommen hat, kann aber auch daran liegen, daß ich vorher einen probiert hatte, wo ich mir bezüglich parazurea nicht ganz schlüssig war, der war etwas schärflich, daher kann gut sein, daß ich den Geschmack noch im Mund hatte.
LG
Daniel