Beiträge von Daniel224

    mir sieht das weg dem dem büscheligen Wachstum und der welligen Huthautstruktur beim jungen Pilz nach dem Eichenfilzröhrling aus.

    Hallo.


    Hätte der Brauen Filzröhrling nicht auch meist ein recht deutliches Stielnetz?

    Irgendwie meine ich an der Stielbasis des ersten Fotos, links unter dem Holzritterling, eine kleine stellenweise karottenfarbige Färbung zu erkennen.

    Das würde ja für den Eichenfilzröhrling sprechen.

    https://www.123pilzsuche.de/daten/details/efilz.jpg

    Auf dem rechten Bild von den Schnittbildern meine ich das karottenfarbene auch ganz minimal zu erkennen.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    hier hat es die Tage einiges an Champignons vorm Haus und am See gegeben.

    Die waren schneller wabbelig bei der Hitze, als man gucken konnte, kaum aus der Erde raus, daneben ganz viele kleine, wo gar nichts draus geworden ist, so max. 5 Cent Größe.

    Ansonsten staubig.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    wenn die Lamellen nicht splitterten, sondern sich wenn man dran reibt speckig anfühlen und sich wie ineinander schmieren lassen, dann würd ich auch Frauentäubling vermuten.

    Da wär dann noch eine Kostprobe gut, der müßte dann komplett mild sein.

    Farben sind da eher weniger gut zum bestimmen, die Hutfarben sind beim Frauentäubling ziemlich variabel, wie mans bei Täublingen so kennt, das hatten wir ja schon öfter.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    na dann wohl bekomms, ich machs nicht so.

    Davon kann man, auch bei den genannten Arten nur von abraten, bitte die Zeitspanne von 15 Min einhalten, eher etwas mehr.

    Das mit dem zu braun und trocken werden, da muß man so lang rumfummeln mit Fett und Temperatur, bis mans raus hat.

    Fett erhitzen und dann auf etwa 2/3 runter, Pilze rein, 4-5 Min braten, dann weiter runter, ggf. etwas Fett dazu und zu Ende braten.

    Nicht zuviel auf einmal in die Pfanne.

    Häufiger umrühren, beim braten salzen ist nicht so gut, macht man bei gutem Steak ja auch nicht.

    Das kriegst du mit der Zeit raus, nur Mut, ich hab auch ziemlich lang gebraucht, bis ichs raus hatte.

    Einfacher und bisweilen sehr aromatisch find ich eben Schmorgerichte und Suppen.

    Kauf doch mal ein paar vernünftige Champignons und probier das mit denen aus, wenn da mal was zu dunkel wird, wärs nicht ganz so schade, als wenn der hart erkämpfte Steinpilz nix geworden ist.

    Empfehlen würd ich auf jeden Fall eine gute Pfanne, keine mit Kunststoffbeschichtung oder Keramik.

    Ich nehm eine emaillierte Eisenpfanne, bzw. blanken Edelstahl.


    LG

    Daniel

    Ich zähle nie die Minuten (außer bei Hexen), sondern esse Pilze dann, wenn sie gut durch sind. Hatte noch nie Probleme.

    Hallo,

    kann man machen, für sich selbst, aber empfehlen würde ich das nicht, es gibt Arten, da ist es unproblematischer, als bei anderen, das sollte man dann wissen, womit man das kürzer machen kann und wo nicht. Wenn das nicht ganz klar ist, dann 15 min. Minimum, eher 20, so halte ich es immer. Damit nichts zu dunkel und trocken wird oder auch bei längerer Garzeit trotzdem noch eine gute Konsistenz/Geschmack hat, das hängt einmal von der Temperatur, als auch von weiteren Zutaten.

    Bei Perlpilzen rate ich dringend davon ab. Und bei den Rauhfüßen, erst Recht die verschiedenen Rotkappen, ebenso.

    Was die Hexen betrifft, ebenfalls.

    Pilze so zu garen, daß man auch die lange Garzeit einhält und trotzdem ein gutes Ergebnis hinbekommt auf dem Teller, das ist gar nicht so einfach, aber es funktioniert.

    Manche Arten haben bei Einhaltung dieser Zeit durchaus eine weichere Konsistenz, aber das ist dann eben so, die sind so.

    Wer sowas nicht mag, der hat ja einige festere Arten als Alternative, das muß man sich dann eben der Reihe nach erarbeiten.

    Mich störts nicht, wenn manches eben teils sogar etwas glibbrig schleimig werden kann.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    bei Birkenpilzen und Co., die esse ich gern klassich mit Ei, Zwiebel und Petersilie, die dann frisch kurz vor Ende dazu, aber in Maßen.

    Das Pilzaroma sollte man natürlich nicht übertünchen, aber so manches hat an Schmorgerichten durchaus eine geschmacksverstärkende Wirkung.

    Kommt auch auf die Zubereitung an. Die Konsistenz ist eine andere Sache, eher weicher, aber das stört mich nicht.

    Das ist ein Suppenrezept aus Polen, vor allem gut für Maronen, die sind ja schon aromatisch. Das Ganze mit etwas Tomaten und eher etwas herb angesetzt, mit Loorbeerblättern, Wacholderbeeren, Zwiebeln, Knobi, etwas Tomate, ganz bischen Sellerie und Möhren.

    Das Ganze wird scharf angebraten mit ordentlich Röstaromen und dann auf kleiner Flamme etwa eine Stunde geköchelt.

    Das Pilzaromas riechst du dann von weitem schon und schmeckst es auch sehr intensiv.

    Auf dem Teller kannst du dann noch etwas Joghurt/saure Sahne mit frischem Dill dazu geben oder in der Suppe mit Grießklößchen.

    Als Einlage ist gekochter Buchweizen auch super.

    Pur ist natürlich auch sehr gut, mag ich auch mit am liebsten, aber längere Garzeit gleich weniger Aroma und gleich labberige Konsistenz, das muß nicht sein.

    Etwas Bissfestigkeit und ein starkes Aroma geht auch nach 45 min. Garzeit ohne Probleme, das hängt nur vom richtigen würzen und garen ab.


    LG

    Daniel

    Die Garzeit sollte auf jeden Fall eingehalten werden, daß muß schon sein. Du mußt dann nach dem Anbraten, wenn du sie eher knusprig haben möchtest, etwas an der Temperatur drehen und runter gehen, das muß man austesten, ich weiß, was du meinst, das kann schnell sehr dunkel und trocken werden. Größere Mengen Wasser dazu geben wär bei sowas natürlich nicht gut, nur wenig.

    Ich habe auch länger gebraucht,bis ichs raus hatte, klappt auch nicht immer, manchmal wirds auch etwas duster oder weicher. Die richtige Pfanne spielt auch eine Rolle beim braten, ich nehme grundsätzlich keinerlei beschichtete Pfannen/Töpfe. Als Fett eigentlich fast immer hochwertige Butter. Die Temperatur darf eben dauerhaft nicht zu hoch gedreht werden, da muß man dran drehen, die Kerntemperatur ist dann trotzdem noch hoch genug. Am Fett sparen sollte man auch nicht, aber natürlich nicht schwimmend.

    Das ist wie, wenn man ein gutes Steak brät, das dauert etwas, bis man den richtigen Dreh raus hat. Beim Anbraten salzen würd ich auf jeden Fall lassen, erst kurz vor Schluß.

    Frische Kräuter u.ä. auch, sonst ist das Aroma weg.

    Hallo,

    das Flachland beginnt ja bei uns erst. Wir liegen etwa auf 55 m Höhe. Die ersten Höhenzüge 20km südlich und westlich von mir gehen so bis um 400m.

    Das nächste etwas höhere Terrain, da müßte ich in den Harz, das wären etwa um 100km, da gehts dann bis etwas über 1100m.

    So siehts bei mir aus, wohne fast direkt am See, etwa 300m zu Fuß davon entfernt.

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    LG

    Daniel

    Hallo Peter,

    ist Geschmackssache, ich mag sie gern mit Eiern, Zwiebeln und Petersilie, so klassich eben.

    Aber es gibt schon so einige Röhrlinge, die sind eher etwas sehr mild, mit weniger Eigengeschmack.

    So eine ordentliche Portion frische Perlpilze, das ist schon was ganz anderes.

    Die habe ich mal süß zubereitet. Pur in Butter gebraten und dann mit ein klein wenig richtig dunklen Waldhonig drauf, dazu dann so ein richtig dunkles pures Roggenbrot.

    Flockenhexen hab ich bisher in der Pilzsuppe gehabt, mag ich aber ebenfalls am liebsten pur gebraten in Butter und dann mit auf dem Salat.


    LG

    Daniel

    Ich dachte es mir auch, aber ich war der Meinung der Schoenfuss hat Netz am Stil.

    Hallo,

    würd auch Schönfuß sagen. Das Netz ist doch deutlich zu sehen.

    Gute Sicht ist wichtig beim Pilze sammeln. Falls deine Brille mal erneuert werden müßte, dann lass machen, hab ich auch erst gemacht, ganz schön teuer geworden, aber was hilfts, muß sein.

    Kannst dir natürlich auch zusätzlic noch eine Lupe besorgen, sowas kostet ja nicht wirklich viel.

    Schöner Fund, hatte ich bisher noch nicht.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    15 Minuten ist schon eine gute Richtschnur bei den genannten Arten.
    Beim Perlpilz die Huthaut entfernen und den Ring, geht ganz leicht. Den Stiel kannst du verwenden, wenn er noch gut ist, einfach klein schneiden und mit rein.

    Flockenhexe und die Birkenpilze/Rotkappen und Co. auf jeden Fall 15 min., in mancher Literatur heißt es 15 bis 20 min.

    Da muß man sich etwas reinfuchsen, hauptsache nicht zu kurz, das kann Probleme bereiten, wenn Pilze nicht lang genug durchgegart worden sind.


    LG

    Daniel

    Hallo,


    ja, das sieht deutlich nach Netzhexe aus.

    Auf dem Schnittbild sieht man auch deutlich, was mit den "roten Röhren" gemeint war, die Röhrenmündungen, ansonsten gelblich, sieht man da ja sehr gut auf dem Bild.

    So habe ichs auch gemeint und komplett falsch ausgedrückt. Es gibt Röhrlinge mit roten Röhrenmündungen, aber so wie Matthias es schrieb auch welche mit roten Röhren. So kenne ich die ja auch, erst letzte Woche, die waren fast genau wie dieser, nur etwas stärker zerfressen im Stiel.

    Vielen Dank allen für die Erklärung und die entsprechenden sehr guten Bilder dazu. :daumen:


    LG

    Daniel

    Hallo Daniel,

    es gibt bei uns nur sehr wenige Röhrlinge mit roten Röhren. Alles aus der Verwandschaft von Hexenröhrlingen und Satanspilzen hat bei uns gelbe Röhren, da färben nur die Poren mehr oder weniger Rot.

    Ja ist richtig. Habs falsch ausgedrückt, so wie du es schreibst, ist es, so meinte ich es auch. Es wirkt auf die meisten eben, als ob es so wäre.

    Röhrenmündungen rot

    Hallo,

    es gibt zahlreiche Röhrlinge mit roten Röhren und Stielnetz, das hat nicht nur der Satansröhrling.

    Der würde im Anschnitt auch schwächer blauen, als die Netzhexe oder Flockenhexe.

    So, wie Jörg das auch sagt, der junge Satansröhrling hat oft eine sehr helle Hutfarbe, so weißgrau.

    Der hat auch nicht so ein gelbes Fleisch, wie die Netzhexe, eher so gräulich weißlich bis hin zu einem hellen gelb.

    Der Geruch kann bisweilen auch streng sein, im Alter sehr unangenehm.

    Birke und Netzhexe passt gut zusammen, das find ich hier öfter so.

    Ich denk auch das ist eine Netzhexe...beim Blick seitlich unter den Hut, eher Ruine...Vorsicht einsturzgefährdet!


    LG

    Daniel

    Hallo,

    aber da wär der Geruch sicher aufgefallen, der riecht ja wie mancher Täubling, z.b. R. amethystina oder R. turci, da gibts ja auch diesen Jodoformgeruch Marke Omas alter Medizinschrank. Den Geruch kenne ich, habe einen von beiden letztes Jahr an einer Stelle mehrfach gefunden(Fichtenwald), welcher genau, weiß ich nicht, aber der Geruch war eindeutig, komplett mild.

    Also ich vermute weiter die graue Muffrübe. Hab den noch nicht probiert, aber wenn der so schmeckt, wie er riecht, was viele sagen, na das heben wir uns mal für irgendwann auf.


    LG

    Daniel

    Eine pilzigen Geruch ahbe ich aber bei dem noch nie wahrgenommen

    Ich auch nicht. Aber der Waldboden als solches kann so riechen. Vielleicht war der Rübengeruch eher schwach, weil der auch etwas trocken war und der Geruch des Erdreichs hat das übertüncht? Kann schon sein. Wenn man den Hut durchschneidet, dann riecht man den eigentlichen Geruch meist(nicht immer) schon deutlich. Manch einer nimmt das vielleicht auch nicht ganz so stark wahr. Meine Frau hat seit Corona etwas Einschränkungen beim Geruch, bei nicht wenigen Rauchern kann das auch beeinträchtigt sein etc.

    Hallo,

    also den Perlpilz würde ich auch ausschließen, die Farben auf den Bilden in den Madengängen wirken eher bräunlich.

    Glänzender Ring, war das eventuell nur reichlich Schneckenschleim, der FK wirkt schon etwas angeknabbert?

    Etwas Trockenschaden find ich, ist auch zu sehen.

    Erinnert mich irgendwie an den grauen Wulstling.

    Der riecht manchmal rübenartig, rettichartig, kann aber auch sehr schwach sein, das pilzige kann natürlich auch von der Basis kommen, das Erdreich da kann durchaus auch so riechen, man kennt diesen Geruch ja aus dem Wald.

    Der stachelschuppige würde u.a. so nach Medizinschrank riechen, oder so nach Krankenhaus/Apotheke mehr oder weniger stark.

    Der hätte unter der Huthaut und im Stiel manchmal auch eine leicht grünliche Färbung.

    Stachelschuppiger Wulstling, Einsiedler-Wulstling Amanita solitaria

    Schwierig, bin aber irgendwie beim grauen Wulstling.


    LG

    Daniel

    Seitdem verwende ich das relativ preiswerte "Zeckito Ultra-Protect".

    Ja, genau das meine ich, das nehme ich auch. Das ist deutlich günstiger als das Markenprodukt z.b. von Autan und war auch noch im Angebot, zudem gibts bei Rossmann mit der App ja diese 10% auf fast alles Gutscheine. Ich merk keinen Unterschied zum Markenprodukt, es ist ganz klar weniger geworden, ganz läßt sichs nicht verhindern.

    weil zu Hause habe ich Katzen die bringen die Zecken gratis ins Bett

    Ja ok, bei Haustieren kannst du es eh nie verhindern, wenn die draußen sind, ist eben so.

    in Nordamerika gibt es eine Impfung gegen Borreliose, bei uns geht's leider nicht das es hier verschiedene Arten der Borreliose gibt und da funktioniert eine Impfung nicht.

    Da gab es vor Jahren einen schönen Vortrag zu während einer Ärzte/Pilzberaterfortbildung in München am Klinikum rechts der Isar,

    Ja, ich weiß, ich hab da schon mehrfach etwas gelesen zum Thema, sie forschen aber bis jetzt ist hier noch nichts groß bei rum gekommen, naja Antibiotika gibts und da mußt du dann eben hoffen, daß sie helfen. Deshalb auch besser so wenig wie möglich im Leben davon konsumieren, nur wenns sich gar nicht verhindern läßt.

    Konventionelle tierische Produkte, ja ich weiß, daher konsumiere ich davon ebenfalls so wenig wie möglich, seit über 20 Jahren kaum noch, dann lieber weniger, aber vernünftig.

    Beim Arzt, nur wenns sich absolut nicht verhindern ließ und das war exakt 4 Mal der Fall, in den letzten 35 Jahren, das hält sich ja noch arg in Grenzen.

    Meine letzte Erkältung, wo ich überhaupt was aus der Apotheke genommen habe, war 1994.

    Was willste machen, das Einzige ist Hose in die Socken und Shirt in die Hose und ggf. einsprühen mit Antizeckenmittel.

    Nach dem Wald eben absuchen und duschen, aber auch all das hilft manchmal nicht.

    Gibt ja auch so spezielle Kleidung, aber recht teuer.

    Gegen FSME kann man sich impfen lassen wer möchte und Borreliose, da gibts Antibiotika, bischen Risiko ist eben immer, dann darf man nicht in die Natur und bleibt bei Betonumgebung, nur da krieg ich irgendwann einen Knall.

    Was die Blaubeeren als solches angeht, na die findest du in den Heidewäldern im Norden ja oft bodendeckend über große Flächen. Im Raum Hannover jedenfalls überall in den Nadelwäldern.

    Sind tatsächlich etwas weniger dieses Jahr, naja ist eben so, dafür gabs anderes reichlich, Wildkirschen, Bärlauch etc.