Moin,
nichts ist sauber, das gibt es nicht.
Selbst in einem wirklich theoretisch sauberen Wald hast du aber trotzdem im Boden wer weiß was an faulenden/schimmelnden organischem Material, dazu unzählige Tiere, die sich davon ernähren und dort leben und auch Dinge natürlicherweise hinterlassen. Das ist kein steriles Labor.
Die Hinterlassenschaften menschlicher "Entwicklung" sind natürlich eine andere Geschichte, das kommt noch dazu, das sit aber kein Problem des Anstands zur Straße, da ists konzentrierter, klar, aber im restlichen Wald alles genau so vorhanden.
Daher macht mir der Hundehaufen oder die Hasenköttel eher die wenigsten Sorgen. Wenn der Haufen nun grad da neben dem Steinpilz ist, tja Pech gehabt, wenn 10 m weiter einer steht, den nehm ich, der andere bleibt eben für die Waldbewohner.
Mit den natürlich vorkommenden Keimen in Kontakt zu kommen ist aber auch nicht nur von Nachteil. Das ist ein wichtiger Beitrag für unser Immunsystem.
Warum haben denn so viele, die nur noch auf Beton leben und nahezu nie mit der Natur in Kontakt kommen immer mehr Allergien und wer weiß was?
Wenn ich beim Sammeln was essen will, dann gibts nen Schluck Wasser über die dreckigen Pfoten und nen Lappen im Rucksack und gut ist. Davon hab ich mir noch nie was geholt.
LG
Daniel