Beiträge von Daniel224

    Moin Jörg,

    habt ihr die so in der Natur gefunden oder wart ihr da bei jemand auf dem Garten? Ich hab mal vor ein zwei Jahren irgendwelche gezüchteten weißen Erdbeeren bei einer der Supermarktketten gesehen, aber nicht gekauft, waren auch ziemlich teuer. Ich glaub, die stammen nicht von hier, sondern von über dem Teich, von da aus wurden die glaub ich so vor ein paar hundert Jahren mitgebracht, da werden sich sicher so einige verselbstständigt haben.


    LG

    Daniel

    Hallo Chrstopher,

    tja, so kanns gehen. Ich war heute doch noch mal auf ner kurzen Runde an meine Sommersteinistellen, nix, rein gar nichts. Im ganzen Wald exakt null, außer ein paar ganz winzige Dinge und die üblichen Porlinge. Was solls, dafür gabs dann eine Schale Vogelkirschen, die tragen dieses Jahr auch weniger, aber ausreichend. Die mögen ja viele auch nicht, ich esse sie gern, mag den herbsüßen Geschmack. Auch gut für Marmelade.


    LG

    Daniel

    Moin,

    Pilze gabs heute mal nicht, im Moment ists auch ruhig, außer die Pfiffies, dafür heute ab in die Erdbeeren. Auf dem Dorf nah bei meinen Eltern. Mit einer meiner liebsten Sorten Erdbeeren, Honeyoye, dazu gabs noch einen kleinen Korb Sonata. Insgesamt 5,3 kg Erdbeeren. Und danach die nachmittägliche Zuckerorgie...die in einer größeren Schale zum essen und 12 große Gläsern Marmelade endete. Reicht für ein Jahr für mich und meine Eltern.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    nein die werden natürlich vorn trocknen nicht gegart. Ich meinte das nur so, nicht das jemand das quasi als "Gewürz" kurz vor Ende nimmt und die Garzeit damit nicht erreicht wird, die muß eben wie bei frischen eingehalten werden. Gegart trocknen, ich glaub weniger, daß das funktioniert.

    Ich find den gelbberingten bisher nur bei Fichte, was aber nichts heißen muß. Das rötliche, wie beim Perlpilz ist gleich, die Knollenform auch, die Riefung am Ring ebenfalls. Von oben hab ich die auch schon mit etwas mehr Gelbstich gehabt, ist aber variabel, mal so mal so, wie bei den anderen auch, mal heller mit heller rosalich, mal dunkel rotbräunlich. Bisher kein einziges stämmiges Exemplar, eher recht langstielig und zierlich (Hutdurchmesser so max. 5-6cm) im dicken Moos, in einer ehemaligen Fahrrinne von Forstfahrzeugen von vor langer Zeit, links und rechts geschützt von einer Art "Hecke" aus jungen Fichten, die wachsen da in der Rinne und an den Seiten, die gut 60 cm steiler hoch gehen.

    Die Stelle ist auch dauerfeucht, nahezu 365 Tage im Jahr.

    Achtest du auf die klar ersichtliche Rotfärbung, die Knollenform und die geriefte gelbliche Manschette, dann kannst du den kaum verfehlen, unklare Exemplare bleiben sowieso immer da.

    Den haben die Maden irgendwie noch lieber, also da mal einen ohne zu finden war schwer bisher, die dauerfeuchte Stelle bietet da wohl gute Lebensbedingungen :)

    Geschmacklich, kein Unterschied, Geruch frisch ebenfalls nicht.

    Ich sammel ihn nicht, aufgrunddessen, daß er zumindest dort, wo ich ihn finde vergleichsweise selten ist und der andere reichlich.

    Hatte den einmal verkostet, 3 Stück, genügt, schmeckt lecker, wie der andere auch. Aber ich bin der Ansicht, es ist besser, den zu schonen.



    LG

    Daniel

    Falls du mal diesen hier finden solltest, der wäre ebenfalls essbar, finde ihn bei mir bei Fichten, aber eher seltener. Die FK sind bisher immer eher zierlicher ausgefallen, aber der gelbe Ring ist eindeutig. Im Zweifel, lass stehen. Ich nehm sie nicht mit, weil ich sie eher selten finde und schone, von den normalen gibts genug. Hab ihn einmal mitgenommen, vom Speisewert kein Unterschied.

    Moin,

    probier die mal pur, das lohnt sich. Wirklich mal absolut ohne alles. Das mit dem Honig, drin schwenken, kann man machen, aber im Prinzip kannste dir das sparen, machs einfach auf dem Brot drauf, aber nur so ein bischen, nix übertünchen. Man kann die aber auch mischen mit anderen. Das mache ich aber meist nur, wenn ich das mit Fleisch für Saucen mache.

    Wichtig ist auch, wenn man sie trocknet, darauf zu achten, die Garzeit einzuhalten, mind. 15 Minuten. Das Aroma geht sicher etwas unter, aber zu von vornherein etwas herberen Geschichten, z.b. was mit Wild, da bringt das seinen Teil zu dem Gesamtgeschmack der Sauce. Man muß ja in diesem Fall nicht den Eigengeschmack der einzelnen Art hervorheben, sondern da gehts ja eher um einen Gesamtgeschmack. Wenn die Konsistenz dann leidet, das ist völlig wurscht, der Geschmack zählt, bei getrockneten und Pulver ist die Konsistenz ja auch unwichtig.


    LG

    Daniel

    Moin,

    ich benutze immer so ein Mittel von einer der Drogerieketten, was man so aufsprüht, also ich hab das Gefühl, daß hilft sehr gut, weniger Mückenstiche, viel weniger Zecken, letztes Jahr nur eine, falls ich nix übersehen haben sollte an Minidingern. Und die Hirschlausfliegen, also bisher kein Thema. Sicher ist das etwas Chemie, ganz gesund sicher auch nicht, aber ich glaube, das hält sich in Grenzen, allergisch reagier ich nicht drauf.

    Ansonsten hilft nur lange Kleidung und ggf. ein Moskitonetz, sowas gibts bei uns z.b. in solchen Läden für gebrauchte Bundeswehrklamotten und Zeugs.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    das sind welche von letztes Jahr, die hab ich vor der Haustür auf dem Grünstreifen. Hab eben gerade mal nach nem frischen geschaut, leider nur ein ganz alter.

    Die Fotos sind von auf dem Balkon, bei Tageslicht, der Teller nur als weißer Hintergrund.

    Würde deinen auch Stadtchampignon nennen, zumindest so auf den ersten Blick.

    1.

    2.


    LG

    Daniel

    Moin,

    Fichtensteinis find ich hier selten vor Ende Juli bisher, vorher nur Sommersteinis. Tja, mal so mal so, hatte zwar viel geregnet, aber der Wind hier über dem platten Land trocknet, wie ein Fön.

    Nachts wars dazu recht frisch.

    Die Moore sind triefnass, aber da tut sich langsam was, das dauert eben so seine Zeit, da gehen die Uhren immer etwas anders. Halt woanders vieles früher, hier scheinbar zum Teil etwas später. Die Pfiffies, alles, wie gehabt, fast pünktlich. Bei einigen gabs ja verspätete Maipilze, die kamen hier zweimal, bis Mitte Mai, danach kommen die Pfiffies, fast immer, dieses Jahr nahezu genau wie letztes Jahr.

    Es kommt, wenns kommt, abwarten :)


    LG

    Daniel

    Moin,

    wichtig ist die Garzeit, die sind roh giftig. Mindestens die 15 Minuten, wie Oerling das schrieb, wenn du etwas drauf legen möchtest, kein Problem. Du mußt die nur vorsichtig braten, damit sie dir nicht anpappen und zerbröseln. Gilt jetzt, falls du eine unbeschichtete Pfanne hast, bei beschichtet aber auch nicht zu heiß, halt langsam. Welches Fett, reine Geschmackssache. Zieh die Huthaut lieber ab, die taugt nix. Der Ring, auch weg damit. Die Stiele sind oft madig, wenn das was ist säbel ich die immer komplett weg, nehm den nur bei dicken knolligen Exemplaren, die bis unten ohne Maden sind sowas dann zu schälen ist simpel. Habs ebenfalls mal mit probiert, find ich ohne besser.

    Der Geschmack von frischen Perlpilzen ist durchaus empfindlich, finde ich. Das betrifft vor allem Salz, nur ein Hauch zu viel, komplett Mist. Und die brauchen von vornherein schon wenig. Am besten gar nichts und pur.

    Mir ist das Abziehen aber meist zu mühsam, weil sie immer nur streifenweise abgeht. Bei vier, fünf Fruchtkörpern kann man das ja noch machen, aber wenn man einen größeren Fund hat...

    Ja nun, nach dem Vergnügen kommt die Arbeit :giggle:


    LG

    Daniel

    Moin,

    da stimme ich Oerling zu, Huthaut sollte man abziehen, den Ring entfernen und bei dicken Stielen schäle bzw. schabe ich diese dünn ab. Ist dem Geschmack auf jeden Fall zuträglich.

    Das tört das feine Aroma des Perlpilzes beim zubereiten. Man könnte das natürlich übertünchen mit diversen Gewürzen, aber gerade beim Perlpilz ist das schade, der hat ein so tolles Eigenaroma, da würze ich fast gar nicht, meistens überhaupt nicht.

    Muß jeder selber wissen, aber ein großartiger Verlust ist es ja nicht. Und bei Perlpilzen ist die Huthaut ja nun super leicht zu entfernen, die läßt sich ohne jeglich Fummelei einfach so wie ähnlich wie Tortenstückchen abziehen.

    Was bei meinen Fundorten ein weiteres Problem ist, der Sand, den hast du oft oben drauf und das knirscht dann, muß auch nicht sein. Die Stiele, wenn überhaupt in dünne Scheiben schneiden, die sind etwas faserig, kam mir dann manchmal bei dickeren Stielstückcvhen so vor, wie bei etwas faserigem Spargel.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    na immerhin, ich warte noch auf den ersten Steini dieses Jahr, dafür gabs heute die erste Marone, ebenfalls hinüber, blieb auch bei der einen. Ein paar vereinzelte Täublinge, alles nass und matschig. Stäublinge/Boviste ebenfalls bisher Fehlanzeige. Ein paar riechbare Stinkmorcheln und einen kleinen frischen Birkenporling. Dann kurz vor Ende, der erste Pantherpilz für dieses Jahr und tatsächlich knapp daneben ein ebenfalls matschiger Perlpilz. Zum Essen gabs, wie letzte woche bereits, eine kleine Portion Pfiffis. Ist noch ziemlich ruhig hier.


    LG

    Daniel

    Ja, das ist so ähnlich, wie bei den Semmelstoppelpilzen, die kenne ich aus dem Urlaub bei Familie, die sammeln sie da gern, gibts recht häufig.

    Also auch an wärmerer Stelle, das passt ja.

    Tja, was willst du machen, hier hats eigentlich genug geregnet, aber der Wind trocknet wie ein Fön.

    Also bleiben wie gehabt nur noch die dauerfeuchten Teile der Moore. Bisher ists hier eigentlich alles bis auf vorzeitige Einzelfunde, eher etwas spät dran, außer die Pfiffis, die können zwar auch eher, aber meist find ich die ersten größeren Funde so gen Ende Mai.

    Es ist schade drum, da sind einige geschmacklich sehr gute Arten dabei, aber ich bin für mich auch dafür, es besser zu lassen.

    Aufgrund der Diskussion um das Thema Aagritin, halte ich mich auch bei den gezüchteten etwas zurück. So zwei dreimal im Jahr hab ich Lust drauf, hier gibts einen richtig guten Züchter in der Nähe, ist sicher keine günstige Adresse, aber bei einem halben Pfund hält sichs arg in Grenzen, die Qualität muß bei sowas passen, sonst schmecken die nicht gut.

    Belassen wir sie besser der Natur und erfreuen uns an dem schönen Anblick :)

    Hab ich mir gedacht, die mögens gern kalkig. Merk dir die Stelle gut, die sind standorttreu. Rotbuche passt, da find ich sie auch. Riech mal frisch dran. Ich find die riechen zwar genau so fruchtig, wie andere Arten auch, aber haben dazu so eine pilzig würzige Note, man erkennt aber beides klar. Achte auch mal auf etwas ähnliche Hutfarben. Die finde ich zum einen an eher wärmeren Waldrändern, durchaus sonnig gen Süden, als auch dahinter in dichterem Laub und unter vielen engstehenden jungen Buchen im Halbdunkeln, da wirken die Hüte manchmal durchaus eher etwas mehr helldottergelb/beige zuerst, gilbt später auch nach. Die können scheinbar etwas mehr Trockenheit und Wärme ab, wo andere schon eher nicht wachsen.

    Die kannst du auch ohne Probleme etwas länger im Essen garen, bei so Schmorgerichten mit Fleisch, die bleiben durchaus etwas fester.

    Moin,

    Perlpilze sieht gut aus, bei allen gezeigten Pilzen/Pilzteilen ist die rötliche Färbung deutlich erkennbar, bei dem einen dickeren auch mit viel Mühe die Riefung am Ring. Da versuch mal beim nächsten Mal, das etwas genauer abzulichten, auch für dich. Die Knollenform passt auch.

    Die blassen Pfiffis sind meiner Meinung nach ebenfalls richtig. Die können teils fast cremeweißlich sein, wo du sie findest, aber nach dem Entnehmen und im Anschnitt, auch bei Druck, da gilbt das recht zügig, passt. Die sind zudem oft nicht gerade klein, können recht kräftig werden. Die find ich des Öfteren schon recht festfleischig. Manche andere sind empfindlicher.

    Was war denn das für ein Wald, wo du die Pfiffis gefunden hast? Was für Bäume? Und kannst du in etwa sagen, was das für ein Boden war? Ist das vielleicht etwas kalkig da?

    Schöner Fund, gratuliere.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    tja, trotz nicht wenig Regen in der letzten Zeit wars jetzt ein paar Tage leicht windig, die Laubwälder teils staubtrocken, Sommersteinis und im Prinzip nahezu alles Andere auch, Fehlanzeige.

    Exakt einen winzigen angefressenen Täubling habe ich gefunden in einer Stunde, neben den gewohnten Porlingen und Co.

    Ich beobachte halt momentan die Stadtchampignons vor der Haustür auf dem Grünstreifen, zu dem einen von die Tage sind immerhin zwei dazu gekommen. ^^

    Egal, was solls, gibt genug anderes zum ernten momentan, Erdbeeren, Kirschen auch schon die ersten, Unmassen wilde Heidelbeeren, Walderdbeeren...

    Wird Zeit, die Marmelade von letzes Jahr ist längst alle.


    LG

    Daniel

    Moin,

    ja klar, in südlicheren Gefilden gehts etwas eher los. Hier oben hatten einige aber auch frühere Funde. Ist egal, es kommt, wie es kommt.

    Die Reizker kommen hier auch noch, wenns erste Bodenfröste gibt, aber die kannst du dann meist vergessen. Die sind dann nicht selten ziemlich wässrig, wenns dazu noch regnet und man weiß nie, ob der ein oder andere schon was abgekriegt hat. Sowas lasse ich stehen. Röhrlinge und Co. sind dann auch fast alle weich und glibbrig.


    LG

    Daniel

    Komisch, also hier bei mir geht alles irgendwie seinen gewohnten Gang, etwas eher, als gewohnt hatte ich nur Flockies und Netzhexen gefunden, Steinis z.b. bisher null. Vor der Haustür fangen gerade die Stadtchampignons an, exakt einer bisher :)

    Ach ja: Wenn das der einzige Pilz war, der so zerteilt nun seine Wege gegangen ist – welche Gefahr besteht denn da nochmal für Deine Kinder?

    Das war jetzt der eine Fruchtkörper, was ja nicht heißt, daß keine weiteren kommen könnten und möglicherweise auch noch diverse andere Arten, man weiß ja nie, was sich da an Pilzen im Boden befindet.

    Oerling stimme ich da zu. Wenn die Kinder schon etwas älter sind, wieso nicht ganz normal an die Natur heran bringen und den Kindern das beibringen.

    War ja bei ihm auch so, bei mir ebenfalls.

    Wenn diesbezüglich Angst besteht, den restlichen Garten zu checken nach etwaigen problematischen Gewächsen, ist dann sicher auch keine schlechte Idee oder eben beibringen, wenn alt genug.

    Hallo,

    um ganz sicher zu gehen kannst du vor Ort einen Pilzsachverständigen kontaktieren, der dir deinen Gartenfund dann genau erklären kann.

    Hier kannst du für deine Region suchen:

    Pilzsachverständige finden / DGfM

    Schau auch mal, ob du da noch mehr davon findest, um mal welche in verschiedenem Zustand zu finden. Die nimmst du dann vorsichtig komplett raus und nimmst sie mit, damit der PSV dir dann am lebenden Objekt erklären kann, worum es sich handelt.


    LG

    Daniel

    Ei und Pilze mag ich nicht so gerne. Ich finde, das killt bei den meisten Arten den Geschmack.

    So verschieden sind die Geschmäcker. Es gibt schon einige Arten, wo ich das auch nicht so gern mag, aber z.b. für Birkenpilze und Co. und Maronen mag ichs sehr gern.

    Bei Perlpilzen find ich z.b., daß man beim Salz eher sparen sollte. Die find ich am allerbesten pur gebraten, ohne alles und dann auf purem Roggenbrot, ungesalzen, das bischen Salz im Brot genügt, mit Ei find ich die z.b. auch ganz gruselig. Bei Pfiffis, kann man machen, aber die find ich besser in kräftig würzigen Saucen zu Fleisch, am besten in Verbindung mit Wild.

    Manche machen gern Käse über gebratene Reizker, find ich nicht gut.