Beiträge von Daniel224

    Das mit der Heilung war allgemein und unspezifisch gemeint auf diverse mögliche Magen-/Verdauungsprobleme!

    Sorry, ist etwas mehr, aber das Thema Reflux ist ein sehr ernstes und darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, das kann äußerst böse enden.

    Du triffst es exakt auf den Punkt. So ist das bei dieser Problematik auch, jeder Körper und jeder Zwerchfellbruch ist völlig anders.

    Die einzig sinnige OP Möglichkeit gibt es derzeit nur in einer Klinik in Berlin, das ist in etwa so wie bei einem Leistenbruch, mit einer Art Netzverstärkung, die in das Gewebe eingearbeitet wird.

    Alle bisherigen Verfahren, die nannte man Fundoplicatio, die taugen nichts und halten nicht lange und das Problem kommt oft schnell wider und leider ist das nicht rückgängig zu machen und führt bis zum Verlust großer Teile des Magens, nein danke.

    Daher ist es wichtig, wenn du diese Probleme hast, geh dringend zum Gastroenterologen und lass das abklären, falls du das nicht eh schon längst gemacht hast. Das muß per Magenspiegelung kontrolliert werden, das ist total simpel heutzutage, du merkst davon nix, weils mit Narkose gemacht wird, wenn du willst, einzig danach 24 h kein Auto fahren. Und wenns so ist dann führt an den Säureblockern kein Weg dran vorbei. Alles andere, wie Rennie und Co, oder solche Gelgeschichten lösen das Problem nicht, verschlimmern es nur, das sind ausnahmslos Sachen die man dazu nehmen kann wenns die Blocker mal nicht reichen, oder für Leute die nur mal Sodbrennen haben, wenns beim Griechen oder in der Kneipe mal etwas viel war. Bis das mit den Medis verschwindet, bzw. sich auf ein erträgliches Niveau senkt dauert es etwa 4 - 6 Wochen, wenn ein dauerhafter Spiegel vorhanden ist und eventuelle Entzündungen abklingen. In dieser Zeit mit dem Essen aufpassen. Danach austesten was geht und was nicht. Was nicht geht weglassen, auch wenns schwer fällt. Ich kenne zwei Leute, die dran gestorben sind, auf ekelhafte Art und Weise, ein guter Bekannter, mit Anfang 30 und mein Opa, mit 63, bei dem war allerdings auch noch zusätzlich Alkohol mit im Spiel.

    Das mit dem Sodbrennen ist keine Kleinigkeit, leider.

    Das mit der Ernährung, jeder hat so seine Sünden, ich genau so, aber wenn man das mit den Medis unter Kontrolle hat, dann macht das kaum noch Probleme, nur mal ein zwei Tage etwas stärkere Restbeschwerden, die harmloser Natur sind in der Regel. Ich machs doch auch, wer sündigt nicht gelegentlich?

    Im Prinzip ists doch einfach, alles weiter essen, bis auf ein paar Sachen. Die ärztliche Abklärung ist ein muß, ohne wenn und aber.

    Ich kann nur von mir sprechen wegen Ernährung, was gar nicht geht, so viel ists nicht.

    Alles an Fett und Öl zum kochen und essen weg, außer Olivenöl und Butter, Sonnenblumenöl und vor allem Rapsöl ist der letzte Mist. Leinöl ist auch noch sehr gut.

    Geräuchertes Fleisch/Wurst muß weg.

    Alle Softdrinks weg, weil da überall Säuerungsmittel drin sind, die gehen gar nicht, also auch Fertigprodukte mit sowas nicht mehr.

    Chips und Co. weg, ebenfalls viel Kakao, der fördert Reflux, also lieber keine dunkle Schoki, lieber hellere.

    Alkohol in Mengen über den Empfehlungen, Wein nur säurearme Rebsorten, trocken saurer Geschmack heißt nicht zwingend viel Säure.

    Schwarzer Tee, bei vielen, grüner auch, also bei mir.

    Kein billiger Kaffee, der schlecht geröstet ist, die Industrie röstet Kaffee bei 700 Grad drei Minuten, das mag beim Steak gut sein, außen gut innen roh, aber beim Kaffee nicht, nur hochwertig Langzeitröstung. Gibts bei euch in HH genug Adressen, hab grad auch einen aus Hamburg. Dunkel geröstet gleich schlecht verträglich, ein Ammenmärchen, hell gleich mehr Säure und zu kurz geröstet.

    Tomatenmark geht gar nicht, braucht man auch nicht, Tomatensauce einkochen geht auch so und ein Schluck Nudelwasser reicht zum andicken.

    Scharf geht ebenfalls nicht, also Chili und Pfeffer nur ganz wenig, Ingwer auch nicht oder Curry, alles eben nur gering dosiert, ich nehm all das fast gar nicht mehr.

    Vollkorn gesund, ja, aber nur vom hochwertigen Bäcker, alles andere kannst du vergessen, viele können das gar nicht richtig verdauen und haben davon Probleme, ich vertrags gar nicht.

    Sauerteigbrot auch nicht. Hefe geht problemlos(siehste, auch Pilze :) ), Weißbrot gilt als Refluxauslöser, völliger Blödsinn, vernünftiges eben nicht, im Gegenteil, ich esse fast nur weißes Brot. Denk mal an Süditalien und servier da mal Pumpernickel, da kriegst du nen Tritt vors Schienbein, ich kauf welches von nem Bio Bäcker, nach italienischem Rezept.

    Das hält sich doch arg in Grenzen. Denk an die gute Küche im Italien Urlaub auf dem Lande, halt nur mit wenigen Ausnahmen, scharf und zu sauer, warum isst man sowas denn nur im Urlaub? Fertigprodukte? Das haut dir die 90 jährige Nonna um die Ohren und treibt dich dann mit Peitsche in den Wald zum Steinpilze sammeln.

    Und einfache Küche, wie auch ein einfaches Leben, aufs Wesentliche beschränkt, so mache ich das schon lange.

    Frisch kochen und sich die Aromen aus der Natur holen, mehr braucht man nicht tun. Und wenn keine Zeit zum Kochen ist, dann eben nicht, frische Tomaten, bischen Öl, Salz und ein Stückchen Käse und Brot dazu, fertig. Tomaten gibts bei uns jeden Tag, der rote Farbstoff ist einer der besten Mittelchen für die Pumpe und weiteres.

    Daher konzentriere ich mich bei den Pilzen auch vorrangig auf die Küche, da ist vieles für uns aller Gesundheit im Wald, was wir noch gar nicht genau wissen.


    LG

    Daniel

    vielleicht gar zu heilen

    Hallo Mausmann,


    heilen kannst du einen offenen Magenschließmuskel mit gar nichts an Ernährung, das ist ein Muskeldefekt, ein Zwerchfellbruch, ähnlich einem Leistenbruch.

    Das geht nur per OP und die Verfahren sind alles andere als ausgereift, da der Zwerchfellmuskel anders als die Leiste ist. Hiatushernie heitß der Fachbegriff, das ist bei den meisten die Ursache für dauerhaftes Sodbrennen. Insofern muß man das betrachten wie Inkontinenz, nicht nach unten sondern nach oben.

    Die 30 kg haben zwei Jahre gedauert etwa. Diät bringt gar nix, die hört irgendwann auf. Weniger essen bringt auch nix, ich hunger doch nicht.

    Alles ändern hin zu einer vernünftigen natürlichen Ernährung, das ist alles, mehr brauchts nicht. Es ist, um das zu erreichen kein Verzicht nötig, gar keiner. Du kannst alles essen.

    Nur das industrielle Fertigfutter muß weg. Künstliche Farbstoffe sind für die Leber ein größeres Problem als Alkohol z.b.

    Mal sündigt man, aber ganz selten. Der Körper braucht all den Mist nicht. Man nehme sich ein Beispiel am Wald, was man wirklich braucht.

    Dahin muß man zurück, ohne wenn und aber. Am allerbesten ist eine mediterrane Ernährung. Meine Blutwerte sind super, ich habe Nierenwerte wie mancher Sportler mit 18 nicht, obwohl die mit dem Alter natürlich weniger werden. Ich muß jedes Mal lachen beim Arzt wenn er mir sagt, daß ich leicht zu niedriges Cholesterin habe. Hat nichts zu sagen. Und werd den Teufel tun und auf Fleisch verzichten oder auf guten Käse. Aber alles nur natürlich und in Maßen, die Natur bietet so viel, da brauchst du merhrere Leben um alles zu probieren was es da zu essen gibt.


    LG

    Daniel

    Moin Uwe,

    ich esse Pilze nicht so sehr häufig. Ich halte mich in der Regel an die Empfehlung von einmal pro Woche ca. 250g, max. 300 g.

    In der Saison hab ich auch mal zwei oder dreimal welche gegessen, aber eher selten und wenn dann nur bei meinen geliebten Reizkern, da die ja nun zum Einfrieren nichts taugen und irgendwie einlegen hab ich noch nie probiert, also wenns dann mal viele gab, hab ich die restlichen einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt, so lose auf einem Teller.

    Wenns dann doch mal mehr von anderem gab, dann einfrieren, trocknen mache ich nicht.

    Sodbrennen von Pilzen an sich, null. Eher im Gegenteil, das ist ja das merkwürdige. Die Zubereitung ist eher ein Problem, Speck und Zwiebeln geht gar nicht, mag ich eh nicht. Fette Sahnesauce geht auch nicht, mag ich auch nicht wirklich gern. Am liebsten auf mediterrane Art, Tomaten, Pasta, ganz einfache Sauce oder pur gebraten in Olivenöl und bischen Knobi, so als Antipasti einfach mit Brot und Salat dazu. Für Saucen mag ich da gern die Version wie gestern, mit saurer Sahne, aber max. die mit 10%. Besser mit Joghurt, der war aber grad alle gestern.

    Manche Arten mache ich gern leicht asiatisch, Rotfüße und Kuhröhrlinge z.b., aber auch die fettarme, milde Version, eher mit viel frischen Kräutern als Suppeneinlage mit Hähnchenbrust und Koriander zusammen, bischen Ingwer geht, ist scharf, aber so intensiv, daß man wenig braucht, das geht dann.

    Ich nehm ja Säureblocker, muß ich, daher ists mit den Beschwerden auszuhalten, kaum vorhanden, aber man merkts schon immer mal wieder etwas, daß da was ist. Und das verschwindet nach manchen Arten ganz für einige Tage, vor allem bei Reizkern, welche von denen ist egal, ich mag sie alle gern.

    Sodbrennen von Pilzen an sich, genau das Gegenteil, das ist ja das komische. Ich kann mir das auch nicht erklären. Aber nicht jede Art gleich, manche bewirken fast nichts,

    Champignons z.b., Steinpilze auch kaum. Am meisten hab ich das bei Reizkern gemerkt, das da was ist, was das stark bessert für eine gewisse Zeit. Bei Maronen auch. Und wo es mir auch sofort aufgefallen ist, beim Riesenbovist. Bei Kuhröhrlingen auch. Ich bilde mir das auch nicht ein, ich hab den Mist schon lange und das fällt auf. Mein Gastroenterologe hat auch keine Erklärung dazu, aber schließt nicht aus, daß da irgendwas drin ist. Reizkern wird eine hochantioxidative Wirkung nachgesagt, manch anderer Art auch und eben genau so eine Ernährung ist bei Reflux und allgemein sehr zu empfehlen. Was aber genau dafür verantwortlich ist, ich habe keine Ahnung.


    LG

    Daniel

    Moin,

    bei uns zum Glück nichts deutlich unter null. 5 Grad Luft, Boden um 2 Grad, stellenweise null. Morgen auch noch mal. Im Wald ists wie viele sagen oft geringfügig wärmer, ich vermute mal ein bis 3 Grad Unterschied könnten es sein, ist aber nur geschätzt.

    Und wenn das jetzt nur so eine kurze Phase war und es danach über null bleibt, dann ist noch nichts verloren. Abwarten.

    Wenn doch dann eben Austern.

    Wie ist das bei denen eigentlich, wie lang dauert das nach den ersten Kälteeinbrüchen, bis die kommen?

    Bei manch anderer Art geht das ja schnell nach dem Regen, hab ich ja bei meinen Funden gesehen, vor einer Woche war an gleicher Stelle nichts außer den üblichen alten Porlingen.

    Wachsen die Austern nicht auch deutlich langsamer?


    LG

    Daniel

    kannst du bitte deine Fotos nummerieren. Erst in den Text einbinden, dann kannst du sie beschriften. So ist mir das zu unübersichtlich.

    Hallo Claudia,


    hab das mal versucht zu machen, ist das so besser und übersichtlicher?

    Du hattest Recht, so wie am Anfang wars nicht wirklich gut.


    Hallo Oerling,

    habe mir mal die vermutete Art Täublinge in der Literatur angesehen, das passt schon sehr gut, aber wie du es schon schreibst, mit einer gewissen Restunsicherheit.

    Bezüglich der Verwertbarkeit wäre die vermutete Art essbar, ich habe ihn probiert und etwa 30 bis 40 sek. gekaut, geschätzt. Natürlich wieder ausgespuckt den Rest.

    Er schmeckte mild, allenfalls eine minimalst wahrnehmbare Schärfe, das etwa nach zwei oder drei Minuten und nur kurz wahrnehmbar, für etwa eine Minute. Ich habe einen recht guten Geschmackssinn, mancher würde das vielleicht gar nicht bemerken, so wenig war das, gerade so über der Schwelle des Wahrnehmbaren.

    Aber das würde ja zu deiner Vermutung passen, laut Literatur ist der in den Lamellen leicht scharf.

    Ist für mich auch ein Erstfund, hab ich noch nie gefunden, werd mir den morgen noch mal genauer anschauen vor Ort, will da ja dringend noch mal hin und weiter schauen, was es noch so gibt.

    Den Anhängselröhrling, der es wohl ziemlich sicher ist, ebenfalls nicht, den anderen Röhrling hatte ich schon einmal gesehen in einem ähnlichen Wald in der Region.

    Zwei Erstfunde, na das ist doch mal was Schönes, freue ich mich sehr drüber.


    LG

    Daniel

    Hallo Jörg,


    du liegst richtig mit deiner Vermutung, ich sammel hauptsächlich für die Küche, da ich sehr gern Pilze esse, aber nicht nur. Mich interessiert bei einigen Arten auch deren mögliche positive Wirkung auf die Gesundheit, bei Reizkern habe ich das oft genug an mir selbst beobachtet. Ich leide seit Jahren aufgrund eines nicht schließenden Magenschließmuskels an Reflux, also Sodbrennen. Das kannst du durch angepasste Ernährung zwar etwas reduzieren, aber die Öffnung ist da und man muß zwangsläufig Säureblocker nehmen, sonst verändert sich irgendwann die Speiseröhrenschleimhaut bösartig. Man muß auf ein paar Dinge verzichten, sehr scharfe Sachen, manche sauren Dinge, Alkohol ist problematisch, geräuchertes, zu fettiges Fleisch im allgemeinen, ist aber individuell bei jedem, muß man austesten was geht und was nicht. Es bleiben oft Restbeschwerden, die sind meist harmlos, aber nerven schon und immer wenn ich eine Portion Reizker gegessen habe, dann ist auch das weg für mehrere Tage. Manche sagen dem Birkenporling eine ähnliche Wirkung nach, hab ich bisher noch nicht probiert.

    Mich interessiert halt die gesundheitliche Seite sehr, wenn man gelegentlich welche isst, daher will ich gern mehr kennenlernen an essabren Arten, um die Ernährung zu bereichern.

    So mache ich das seit vielen Jahren auch was Obst und Gemüse angeht, bunt gemischt und alles mögliche, meine Blutwerte geben mir Recht, das da was dran ist, da ich eine mediterrane Ernährung bevorzuge, ich habe dazu ein Buch der deutschen Herzstiftung gelesen und habe meine Ernährung komplett umgestellt und insgesamt über 30 kg abgenommen. Dazu meinen ehemals hohen Blutdruck ohne eine einzige Tablette auf fast normal herunter bekommen. Leider jetzt dieser Long Covid Mist, aber auch da bin ich fest davon überzeugt, daß es mich schlimmer getroffen hätte, würde ich mich anders ernähren und mic kaum bewegen. Da ich mich auch als es richtig mies war trotzdem in dem Wald gezwungen habe, hat sich das alles langsam gebessert und es bessert sich weiter, nur dauert das sehr lange, aber außer der Natur hat die Medizin nicht zu bieten, also muß man selber ran, wie unsere Vorfahren, die auch nix anderes hatten. Bisher mit beachtlichem Erfolg.

    Mich interessiert auch das Thema Pilze im Allgemeinen. Ich habe einmal einen super interessanten wissenschaftlichen Artikel zum Thema Kahle Kremplinge gelesen. Vor allem welche Bedeutung diese Art für die Wälder hat, insbesondere in durch was auch immer stark geschädigten Wäldern und anderen Flächen. Eine sehr wichtige Art für das Ökosystem. Ich such das mal raus und poste das mal hier. Das Thema Wald interessiert mich auch sehr, also die Bedeutung des Waldes für uns alle und was man davon lernen kann. Vieles davon sollte einem zu denken geben, ob das was wir alle so alltäglich machen und toll finden so wirklich richtig ist. Vieles davon würden sämtliche Waldbewohner mit nein beantworten. Aber die Menschheit hält in großen Teilen eisern dran fest, daß es richtig ist, sich den eigenen Ast abzusägen, die Gründe sind bekannt, Pablo hat es vor kurzem erst exakt richtig geschrieben.


    LG

    Daniel

    Hallo,


    ich werd die Fotos bei Tageslicht draußen machen, ging heute nicht mehr, es war schon zu dunkel, daher hab ich das in der Küche gemacht.

    Numerieren und beschriften mache ich, danke für den Hinweis, muß ich gleich mal versuchen, hab das mit so vielen Bildern noch nicht gemacht hier.

    Meinst du mit der Leiche den halben wabbeligen? Ich vermute es mal. Hab halt mehrere mitgenommen, in verschiedenen Altersstadien. Da der Anhängselröhrling geschützt ist, bring ich die morgen exakt wieder da hin, wo ich sie gefunden habe, wollte da morgen sowieso nochmal schauen, was es noch so gibt.

    Die beiden Steinpilze samt den beiden kleinen Rotfüßen und der Minihexe hab ich gegessen. Die Hemileccinum Depilatum, ich bin mir sicher, daß es welche sind, waren bis auf einen madig, hab sie halt komplett mitgenommen wegen der Fotos, den heb ich auf, vielleicht gibts morgen noch mehr, einen Tag im Kühlschrank wird gehen denk ich.

    Was meint ihr zu den Täublingen?


    LG

    Daniel

    Hallo,

    nun nochmal das Ganze, numeriert und beschiftet, ist auch wirklich besser Claudia, du hast Recht.


    1. mir nicht bekannte Täublingsart, habe probiert, Geschmack mild, Fleisch im Anschnitt innen weiß, bei jungen nicht hohl/kammerig im Stiel nur bei älteren Exemplaren im Stielinneren wattig und Richtung Basis leicht kammerig hohl, Geruch pilzig, Stiel brüchig, stark splitternde Lamellen,Stiel leicht rosa überhaucht, Lamellen ganz jung weißlich, älter gelblicher.

    2. weitere Fruchtkörper

    3. rosa überhauchter Stiel, bräunliche Flecken an der Basis

    4. älterer, ebenfalls rosa überhauch

    t

    5.

    6.

    7.

    8.

    9. stark splitternde Lamellen

    .

    10.

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    11. Mein abendlicher Snack heute, mit bischen Sahne, Zwiebeln, bischen Wurzelgemüse und etwas Parmesan mit Ciabatta, sehr lecker, naja die Rotfüße und die Hexe taugt ja mit Sahne gar nichts, die beiden Arten mache ich sonst ganz anders, aber wegen den drei Mini Dingern lont was anderes nicht. Die mag ich lieber in ner guten Suppe, asiatisch angehaucht, da find ich die super.

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    12. Meiner Meinung nach Hemileccinum depilatum, die Stiele sehen etwas zerfleddert aus, aber alle Hüte waren fest. bis auf einen alle madig, den heb ich auf und werd morgen früh nochmal da schauen, da ist bestimmt noch mehr, schauen wir mal. Hab sie halt so mitgenommen für die Bilder zu Hause, sonst wären die da geblieben, hab alles aufgehoben, auch die Täublinge, nehme alles was ich nicht gegessen habe wieder mit in den Wald morgen.

    13.

    14. kein Netz

    15. Stielbasis

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    Die von euch nach Bild beurteilten Anhängselröhrlinge. Habe die Literatur und einiges im Netz durchforstet und komme auch zu dem Ergebnis, die kommen alle exakt dahin zurück, wo ich sie her habe, auch wenn sie gut wären und essbar, geschützt ist geschützt, basta.

    16.

    17. samtige Oberfläche, sehr fest wirkender Hut

    18. Unterseite, feines gelbliches Netz zum Hut hin sichtbar, mit bloßem Auge kaum erkennbar, mußte die Lupe nehmen

    19. Stielbasis, an beschädigten/angefressenen Stellen am Stiel rötlich/rotbräunlich, Madenfraßgänge im Inneren ebenso

    20.

    21. weiterer Fruchtkörper, innen madig, Hut trotzdem fest, Stiel etwas weicher, Madenfraßgänge bräunlich rotbräunlich, Röhren im Anschnitt blauend, Fleisch eher gar nicht

    22. Stielbasis dieses Fruchtkörpers

    23. Röhren auf Druck blauend, sehr feste Röhren, nicht weich schwammig

    24. Schnittbild des zuerst gezeigten Fruchtkörpers dieser Art, Bild Nr. 16 - 20

    Gelbliche Färbung direkt nach Anschnitt stärker, läßt mit der Zeit nach und ist dann nur im Randbereich des Stiels stärker gelblich und am Übergang zum Hut, hier im Anschnitt kein blauen zu sehen, kann aber laut Literatur mal mehr mal weniger stark ausfallen. Bei Maronen kenne ich das auch bei den kleineren ganz festen so.

    25. leicht beschädigte Hutoberseite verfärbt bräunlich/rotbräunlich

    26. Stielbasis zum Rand stärker gelblich innen bräunlich/rotbräunlich, hier vermutlich ebenfalls Untermieter für die Verfärbung innen verantwortlich

    27.

    28. sehr alter Fruchtkörper(Teil davon) sehr weich

    29. Unterseite des sehr alten Teilstücks, Röhren dunkler verfärbt, das Innere des Stiels bräunlich verfärbt

    Hallo Coröhrling,

    dein Tipp mit dem Buchenwald war goldrichtig, heute versucht und einiges gefunden.

    Hallo Murph,

    vielen Dank für den Tipp, ist ja nicht weit weg, werd ich mal austesten.

    Ach der Aufsatz, was solls, in den schwierigen Zeiten momentan ist man über jedes liebe nette Wort dankbar, also hier im Forum habe ich bisher, auch was Long Covid angeht die meisten netten und vernünftigen Worte zu lesen bekommen, ich danke euch allen sehr dafür.

    Na dann werd ich mal in nem neuen Post die Funde zeigen. Ich hoffe die Bilder sind was geworden, hab die zu Hause in der Küche mit dem Handy gemacht.


    LG

    Daniel

    Nee mit der Brechstange nicht, ich bin nur irgendwie gefrustet von dem ganzen Jahr, die blöde Infektion, Long Covid, dann die Hitze und Trockenheit, ein sehr bescheidenes Jahr.

    Hildesheimer Wald bin ich seltener bisher gewesen, werd ich mal testen. Hab heute im Ort bei uns Unmassen Chamoignons gesehen um zwei Linden drumrum. Vermutlich Karbolegerlinge, die rochen ziemlich chemisch und gilbten sofort auf Druck am Stiel mit dem Fingernagel.

    Ich glaub, ich bin auch zu verwöhnt von 2020, wo ich ähnliches wie mit den Steinpilzen da mit Maronen erlebt habe und letzten Winter mit den Austern.

    Erzwingen kannste gar nichts. Die Erfahrung über Jahre machts eben aus, viele hier machen das schon Jahrzehnte und da ist viel mehr vorhanden davon.

    Man muß sich auch in die Materie einarbeiten und dazulernen, das geht eben nicht von heute auf morgen.

    Das mit nach dem Frost hab ich letztes Jahr gesehen, auch eine Woche danach gabs reichlich Reizker, als es wieder wärmer war, viele madig, wie immer, aber genug zum essen.

    Im Wald ists oft geschützter als im freien Feld, das ist richtig, daher mach ich mir bei um null weniger Sorgen, abwarten. Perlpilze gibts aber mehr als genug dieses Jahr und die find ich lecker.

    Werd noch mal zum See fahren :)

    Diesen Rauhfuß mit dem schwarzen Hut find ich toll, den auf deinem Foto, bildschönes Kerlchen.

    Manchmal ist man auch nur zur falschen Zeit am falschen Ort.


    LG

    Daniel

    Hallo Uwe,


    ok alles klar verstehe. Naja eine Verwechslung mit einer Marone, also der Stiel sieht ja schon deutlich anders aus, bei der Ziegenlippe schon eher oder beim braunen Filzröhrling.

    Der Stiel bei dem neuen soll ja auch eher zäh faserig sein.

    Auf jeden Fall interessant, mal sehen, ob ich den mal finde.

    Heute gabs in einem Park im Ort Unmassen kleine Champignons um zwei Linden drumrum, aber was für welche weiß ich nicht. Die rochen aber ziemlich streng, irgendwie chemisch, der Stiel gilbte sofort bei Druck mit dem Fingernagel, ich denk mal Karbolegerlinge, aber immerhin schön anzusehen. Na wenigstens was zum schauen.

    Wenn ich mal einen neuen finde mach ich Fotos.

    Und ganz lieben Dank für die Erklärungen.


    LG

    Daniel

    Ok, seit wieviel Jahren sammelst du den und isst den?

    Bisher scheint er dir ja zu bekommen vermute ich.

    Bei Butterpilzen ists ja auch so eine Sache, die sammel ich nicht, obwohl sie hier reichlich vorkommen, da bin ich mir nicht sicher aufgrund der Bedenken zu dieser Art.

    Aber den Neuen sammeln wahrscheinlich schon viele, auch außerhalb Deutschlands und bisher scheint ja nichts passiert zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, daß etwaige Probleme bezüglich dieser Art noch nicht bis zu den Fachleuten durchgedrungen sein könnten. Da wäre sicherlich von der DGfM schon was dazu gekommen, also das denke ich mal.

    Es heißt ja man soll erstmal eine kleine Menge probieren und wenn da nichts ist, dann kann mans machen.

    Und jetzt hats heute ein Gewitter nach dem anderen gegeben, allgemein sehr viel geregnet die letzten Tage und jetzt das, das wars dann wohl in meinem Urlaub mit Pilzen, ich steh morgen nochmal ganz früh auf und versuchs nochmal bis es dunkel wird, dann isses das wohl gewesen, keine einziger Beutel gefroren, nichts. Dazu noch die verrückt spielende Gesundheit, was für ein bescheidenes Jahr.

    Hallo Stefan,


    vielen Dank fürs posten der Links, werd ich mir mal durchlesen. Werd trotzdem erstmal vorsichtig bleiben, so besonders scheint er ja geschmacklich nicht zu sein, einige beschreiben ihn als mittelmäßig, also was solls, gibt reichlich genug andere Röhrlinge, wollen wir mal hoffen, daß die Art nicht wirklich zu viele andere verdrängt.

    Ich werd mich mal durchs Netz forsten. Nimmst du den immer mit zum Essen, wenn du ihn mal findest? Ich hab den in der Region Hannover bisher im Kiefernwald noch nicht gefunden, wird wohl nur eine Frage der Zeit sein. Bin mir nicht sicher, ob ich den wirklich probieren möchte, bevor nicht genaueres bekannt ist. Daher müßte man mal Richtung USA recherchieren, da gibts doch sicher auch nicht wenige Sammler, die für Speisezwecke sammeln. Erstmal nicht.

    Warten wir ab, ob er, wie es in der Literatur vermutet wird, einheimische Pilzarten verdrängt.

    Das wär keinesfalls gut. Bloß nicht

    Ja, der ist essbar, für mich ein mittelmäßiger Pilz. Ob schon jemand den nicht vertragen hat, kann ich nicht sagen.

    Wird der denn an seinem Ursprungsort Nordamerika gegessen? Da wirds doch sicher Berichte über mögliche Unverträglichkeiten oder Wechselwirkungen mit anderen Dingen wie Medikamenten geben, vermute ich mal. Ist der da vielleicht sogar im Handel?

    Hallo,


    ich habe schon mehrfach über diese neue eingeschleppte Art gelesen und ein paar Videos gesehen.

    Gefunden hab ich ihn bisher nicht bei uns im Kiefernwald. Wie ist der Speisewert zu beurteilen? Esst ihr den, bzw. ist er wirklich essbar?


    LG

    Daniel

    Hallo,

    sieht nach einem Parasol aus, aber ohne Gewähr, der Fruchtkörper ist aber nur was zum dran rumschnippeln und Versuch einer Bestimmung, zum Essen nicht mehr, so wie der aussieht, sowieso nur, wenn man selbst das Gefundene zu 100% erkennt. Aufgrund des Fragezeichens in deinem Post bestehen aber Zweifel, daher bitte sein lassen.

    Merk dir die Stelle mal und wenn frische kommen, geh mit denen mal zum PSV und nimm, wenn vorhanden, ruhig mal jüngere, wie ältere mit.


    LG

    Daniel

    Hallo Jörg,


    ja ok, ist halt alles Geschmackssache. Der eine dies der andere das, ganz normal. Ich ess gern Ziegenkäse und Joghurt, das ist ja auch ein ziemlich spezielles Aroma, damit kannst du auch viele jagen, ich mags gern.


    LG

    Daniel

    So einiges auf dem Bild sieht wirklich nicht mehr gut aus. Das Häufchen im Vordergrund ist ja der Abfall, na gottseidank, das ist was um sich kräftig was einzufangen an fiesen Geschichten Marke Lebensmittelvergiftung.

    Wenns auf dem Bild ein Sandröhrling ist, dann wär der aber auch schon mit hoher Wahrscheinlichkeit nix mehr. Die sind an sich nicht schlecht, aber nur kleinere feste Exemplare, ich mag sie.

    So wie auf diesem Bild die kleineren, das wäre bei dieser Art die vernünftige Größe, so sammel ich die, der große ähnelt deinem.

    Obs der nun genau ist, das kann ich aber nicht genau sagen, nur ungefähr.

    Würde aber durchaus passen von den Bildern her.

    Sand-Röhrling – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    So ist der aber eh nix mehr, nur was zum schauen und Bestimmungsversuch.

    Bei neuen Arten, die man sich erschließen möchte, sollte man sowieso verschiedenste Altersstadien mal in der Hand gehabt haben um die genauer zu betrachten.

    Bei unbekannten Arten ist es auch besser diese in einem separaten Behälter mitzunehmen, bei so manch hochgiftiger Art kann ein kleines Stück reichen um böse Probleme zu verursachen.

    Bei der vermuteten Art wäre das kein Thema, aber es ist und bleibt nur eine Vermutung, daher handhabe ich das auch mit vermeintlich "harmlosen" mir unbekannten Röhrlingen grundsätzlich so, mit allem.

    Genau in so einem Wald war ich heute morgen, etwas hinter Peine, laut Bodenkarte richtig gut was Feuchte angeht, nichts.

    Ich habe keine Ahnung was hier schief läuft, ich hab langsam das Gefühl, daß hier so einiges mehr Schaden genommen hat, als man so annimmt, leider.

    Außer einmal die paar Perlpilze nichts. Dazu noch Long Covid. Das ist das absolut schlechteste Jahr meines gesamten Lebens, mit Abstand.