Beiträge von Daniel224

    Das ist auch so ein Klassiker, wo sich schon mancher vertan hat:

    https://www.123pilzsuche.de/daten/details/galle2u.jpg

    https://www.123pilzsuche.de/daten/details/SommersteiniE7.jpg


    ob das die App erkennt? Bei den beiden wär eine Geschmacksprobe eher unproblematisch, aber ziemlich eklig bitter unter Umständen, habs mehrmals probiert, bitter ist gar kein Ausdruck gewesen.

    Bitte bei Champignons auch dran denken, daß einige davon durchaus reichlich diverse Schadstoffe wie Schwermetalle anreichern können. Bei manchen anderen Arten ist das Thema radioaktive Belastung ja leider immer noch ein großes Problem, bitte auch nicht vergessen. Manche Regionen waren damals nach Tschernobyl stärker belastet, als andere, z.b. Teile von Bayern. Bis das alles verschwunden ist wirds wohl noch ein paar Millionen Jahre dauern bei einigen Stoffen.

    Wenns ein Champignon war, so sieht es zumindest aus, dann kann das, wenns einer der giftigen war zu Magen/Darm Störungen führen, also Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Schwindel. Auf jeden Fall zum Arzt, wenn was ist, die Bilder aufheben und den Rest auch.

    Champignons sind ein ziemlich komplexes schwieriges Feld bei der Artenvielfalt, die teils nur schwer zu unterscheiden ist, ich kanns nicht, ich erkenne einige, daß es welche sind, aber was genau, keine Chance. Das ist ein Fall für einen Sachverständigen.

    Pilzkenntnis ist gut, Kontrolle bis man sich zu 100% sicher ist besser. Das dauert seine Zeit, oft viele Jahre.

    Vielleicht nimmst du mal an einer oder mehreren geführten Touren teil mit einem PSV. Dazu etwas Literatur auf dem aktuellen Stand. Und für den Anfang würde ich von Champignons auf jeden Fall die Finger lassen, die kauf ich lieber auf dem Markt vom Züchter aus der Region.

    Für eine halbwegs sichere Pilzbestimmung braucht es mehr und bessere Fotos, Schnittbilder (Längsschnitt) vom Fruchtkörper sowie eine Beschreibung von Geruch und Geschmack (nicht herunterschlucken, sondern ausspucken!).

    Eine Geschmacksprobe sollte man bei nicht wenigen Arten dringend sein lassen, daß kann böse Folgen haben. Bei Täublingen z.b. kann man das so machen, wenn man sie als Täublinge erkennt, bei Steinpilz und Gallenröhrling ist das auch ok, aber bei manchen Arten...auf gar keinen Fall.

    Hallo Phili,

    Pilzbestimmung per Foto App taugt grundsätzlich gar nichts.

    Der im Boden befindliche Teil des Fruchtkörpers kann so z.b. gar nicht erkannt werden, der ist aber oftmals äußerst wichtig. Die Unterseite kann so ebenfalls nicht richtig erkannt werden. So von der Seite kann man eventuell erahnen, daß es sich um irgendeinen Champignon handelt aufgrund der rosa Lamellen, aber bei mehr als 50 Arten ist das so defintiv nicht möglich genaueres zu sagen.

    Farbveränderungen können so nicht erkannt werden, gilben und röten z.b.

    Der Geruch kann so auch nicht erkannt werden.

    Pilze so zu bestimmen kann lebensgefährlich sein, falls man plant diese zu Speisezwecken zu sammeln!

    Man müßte den ganzen Fruchtkörper sehen, ein Schnittbild, Hutfarbe, Lamellen, Farbreaktionen bei Druck/Anschnitt etc, Geruch, näheres vom Ring, Stielbasis, Standort u.s.w.

    Ist so nicht möglich den eindeutig zu bestimmen.


    LG

    Daniel

    Ganz klar ein Netz. Dann scheidet der Flocki defintiv aus und der Glattstielige auch. Sind das eventuell zwei verschiedene? Der eher orangene Röhrenboden bei dem einen könnte der kurznetzige sein, aber auch beim anderen sind orange Töne leicht erkennbar auf dem Bild. Aber wieso ist die Rotfärbung zwischen Röhren und Hutfleisch nicht zu sehen? Komisch.

    Merkwürdig, beim kurznetzigen müßte ja eigentlich auch die Rotfärbung zischen dem Fleisch und den Röhren zu sehen sein, habs erst gestern bei einer Netzhexe gesehen, die hatte auch einen gelben Röhrenboden.

    Aber wie es Oerling schreibt, das weinrote Fleisch passt nicht zum Flocki.

    Sehr gute Frage, ich weiß es nicht.

    Hallo,


    hätte der kurznetzige nicht wie der netzstielige eine Rotfärbung zwischen Röhren und Hutfleisch? Sehe ich hier so nicht auf den Bildern.

    Die Farbe des Röhrenbodens wär wichtig, bei der Flockenhexe müßte der doch eigentlich gelblich sein, beim netzstieligen auch, beim kurznetzigen eher orange, zumindest laut Literatur.

    Wenn man beim unteren Foto genau hinschaut, ist da nicht in dem sehr dunkel gefärbten Teil ein Netz zu erahnen, schwer zu sagen, kann auch täuschen, speziell da um den einen ganz dunklen Fleck drumrum. Pilzkörble schreibt ja,daß das Hutfleisch unter den Röhren leicht orange wär Das weinrötlich gefärbte Stielfleisch wäre ja auch eher ein Merkmal für den kurznetzigen laut Buch. Sehr schwer zu sagen, ich bin mir nicht sicher, was es sein könnte.


    LG

    Daniel

    Hallo Anton,

    ja meist ist das so, die kommen bei uns immer so ab Anfang November +/- zwei Wochen, mal sehen, vielleicht dieses Jahr früher.

    Das Vogtland ist ja sowieso etwas höher gelegen und so wie ich das mal gelesen hatte, auch oft ein "Kälteloch". Auch die Gegend um Hof herum. Ist das so?

    Bei den Wettervorhersagen über Woche bin ich skeptisch, diesen Sommer klappte das ja manches Mal nicht mal von heute auf morgen.

    Welche Art auf so ein Klima besonders empfindlich reagiert, ich weiß es nicht. Gut ist das sicherlich nicht.

    Hier ists außer stellenweise immer noch das reinste Trauerspiel. Morgen gehts wieder los, ich hab zwei Wochen Urlaub. Entspann dich mal sagen mir viele, ab aufs Sofa...blablabla.

    Ich brauch Bewegung, sonst krieg ich eine Macke, womöglich noch den ganzen Tag Fernseh Gedudel, da war der gestrige Nachmittag bei strömendem Regen und 8 Grad im modrig sumpfigen Dschungel Erholung pur, da war kein Mensch weit und breit unterwegs.


    LG

    Daniel

    Hallo Wolfgang,

    nein mach ich auch nicht, ich geh weiter schauen, ob was da ist oder nicht. Pilze gabs heute zwar keine, aber dafür waren an zwei Bäumen an einem Waldrand noch ein paar kleine wilde Pflaumen dran, knallsüß und lecker. Immerhin, eine Handvoll Nervennahrung.

    Mir macht nur die Vorwarnung vor Bodenfrost Sorgen bei uns, bei euch ist keine. Wenns nur knapp um null ist, muß das nichts heißen, man weiß es nicht, abwarten. Was dann schon stand ist dann aber mit Vorsicht zu genießen, sehr oft durchnässt, weich und hinüber. Wir werden sehen. Abschreiben sowieso nicht, dann eben bald die ersten Austern, in ein paar Wochen, die sind hier zuverlässig bisher jedes Jahr gekommen, ich mag sie gern. Samtfußrüblinge trau ich mich nicht dran, gibts hier auch oft, aber da bin ich mir absolut unsicher.


    LG

    Daniel

    Hallo Thiemo,


    danke für die Erklärung. War auch nur eine vage Vermutung aufgrund der Färbung, weil bei Fundort Rotkiefer genannt wurde.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    sowas ähnliches habe ich schon mehrfach bei Sellerieknollen innen gesehen, insbesondere, wenn die etwas holzig trocken waren.

    Die Stellen im Sellerie waren auch so weißlich bis leicht bräunlich gefärbt und schwammig weich, aber nicht faul, so schaumstoffartig, hab den dann entsorgt, drumrum war der auch nicht mehr doll.

    Ich würd auf Trockenheit tippen.


    LG

    Daniel

    Was willst du machen, dieses Jahr ist komplett für die Katz, da wirds stellenweise gar nichts mehr groß geben. Niedersachsen Mittwoch und Donnerstag Bodenfrost bis -1 Grad. Da wächst dann eh nix mehr, kommen wohl bald die Austern, wenn überhaupt. Die kamen hier zumindest immer pünktlich wenns kalt wurde, für die brauch ich nicht fahren, die gibts vor Ort reichlich.

    Ich hoffe ja, daß es bei den ein zwei Tagen bleibt und danach noch was kommt. Wenn das noch mehr kalte Nächte gibt, dann ists wohl vorbei, beovr es angefangen hat. Manche hier in der Region haben wenigstens ein bischen was gefunden. Wenn ich an 2020 zurück denke, da mußtest du in manchem Wald aufpassen, nicht auf die Maronen drauf zu treten, Jahr später, schon weniger, dieses Jahr, null. Vielleicht mach ich vorm Frost noch ne Tour in den Harz, vielleicht ists da besser, ist mir eigentlich zu weit, aber einmal kann man das mal machen, nur wo, schwer zu sagen, rund um Goslar und Bad Harzburg ist zu stark belastet von den Metallhütten und vom Bergbau.

    Laut Bodenkarte auch nicht wirklich.

    Ich glaub ich fahr noch mal zum See und durchforste den Dschungel da nochmal. Nur leider wars da so feucht, daß fast alles schon hinüber war.