Beiträge von Daniel224

    Und bitte nicht vergessen, da es jetzt in einigen Regionen Bodenfrost gab, das kann einen Fruchtkörper schneller verderben als man denkt, in solchen wetterbedingten Situationen noch genauer drauf achten und lieber stehen lassen und einfach den Wald auskundschaften, wo was ist, für nächstes Jahr oder später, falls eine längere wärmere Phase kommt und sich doch noch was zeigt. Auch viel Nässe kann nicht gut sein, dann noch in Verbindung mit niedrigen Temperaturen. Bei Maronen z.b. hat man dann oft glasige wässrige Stiele und Fleisch unter Umständen, das kannst du nahezu immer vergessen, bei größeren Maronen, die noch gut sind, empfiehlt es sich, die Röhrenschicht zu entfernen, das geht ganz leicht, ich mach das bei solchen immer so, wenn die aber sonst noch gut sind, muß man bei jedem einzeln entscheiden. Gilt für andere Arten genau so, immer genau hinschauen. Wo es wieviel Bodenfrost gab, kannst du auf den bekannten Wetterseiten detailliert sehen, beim DWD, wetteronline z.b., beim DWD auch eine Karte bezüglich der Bodenfeuchte, die durchaus interessant ist.

    Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Bodenfeuchteanwendung

    Wetter aktuell Deutschland - Wetter Messwerte - WetterOnline
    Wetter aktuell Deutschland - Aktuelle Messwerte der Wetterstationen auf einer anschaulichen Wetterkarte von wetteronline.de
    www.wetteronline.de

    Ich finde rotmilchende Reizker keine schlechte Wahl für erste eigenständige kulinarische Versuche.

    Hallo,

    ist durchaus richtig, aber ging ja auch um die Qualität eines Fruchtkörpers, um diese vor Ort bereits einzuschätzen, das gehört auch dazu, das muß man auch lernen zu erkennen. Wenn ich manchmal so sehe, was einige für Maronen im Korb haben, die haben ja schon im Rohzustand eher die Konsistenz von einem Smoothie.


    LG

    Daniel

    War eben eine Vermutung, kann durchaus sein nach einer Infektion. Wurde in nicht wenigen Fällen so beschrieben. Geschätzt leiden etwa 10% der bestätigten Infizierten unter längerfristigen Beschwerden, kenne einige auf der Arbeit, die solche Geruchsprobleme haben, die merken das vor allem bei bekannten Dingen, wie Kaffee. Ich hab auch seit 6 Monaten Probleme, schmecke aber alles wie vorher, hatte aber auch etwa 4 bis 6 Wochen Probleme damit, vieles war schwächer und wässriger, vor allem Kaffee, Milch/Käse, ist aber wieder alles da.

    Aus der sonstigen Nahrung bekannte Gerüche können einige bei Pilzen vorkommen, wie Geruch nach Heringslake/Fischgeruch, das muß nicht zwingend mit Verderb zusammenhängen, beim Brätling oder einigen Täublingen z.b., manches riecht nach Anis, Marzipan, Bittermandeln, ähnlich wie rohes Fleisch, verschiedene Nüsse, Knoblauch, Liebstöckel(Maggi Geruch), Sellerie, wie Obst, womöglich vielleicht auch wie Oregano/Majoran. Ich weiß es nicht genau, aber für ausgeschlossen halte ich das nicht, bei welcher Art, keine Ahnung, habe ich so bisher noch nie gerochen. Auf jeden Fall interessant. Merk ich mir mal und werd drauf achten, wenn ich mal einen dieser Arten finden sollte.

    Na ja gut am Ende trag ich natürlich das Risiko, danke bin auch der deutschen Sprache mächtig. War mir sicher dass es ein Reizker war und die sind ja nunmal ungiftig, und irgendwann will ich auch mal Erfahrungen machen ohne zwanzig Jahre Pilzkunde zu studieren.

    Hallo,

    jeder, wie er mag. Aber hinterher bitte keine Reklamationen. Die Bedienungsanleitung wurde lang und breit erklärt.

    Pilze sind eben kein Fast Food. Das ist Slow Food hochgradig, daher dauert das eben seine Zeit. :snail::snail::snail::snail::snail::snail:

    Bezüglich des beschriebenen Oregano Geruchs, wie lange nehmt ihr den schon wahr, seit Jahren oder erst dieses Jahr?

    Das würde ja nicht wirklich dazu passen.

    Hatte einer von euch oder mehrere schon eine Corona Infektion, wo Geruch und Geschmacksstörungen aufgetreten sind?

    Da kann es durchaus zu Fehlgerüchen kommen, mancher rieht dann durchaus am Apfel und riecht verbrannten Kaffee, hats oft gegeben.

    Weil Oregano ist schon auffällig.

    Das wär eine Vermutung, da wir selbst auch mit Long Covid zu tun haben und meine bessere Hälfte auch ein paar Geruchsstörungen und Einschränkungen hat.

    Hallo Rainer,

    sehe ich genau so. Ich vermute auch mehrere Arten. Einen Mohrenkopf sehe ich genau so wenig auf den Fotos, wie Peter. Den Pechschwarzen schon eher.

    Peter hat das ja geschrieben, daß die sehr variabel sein können. Könnte also durchaus auch der Rußfarbene sein oder der Rauchfarbige Milchling.

    Eine Kostprobe der Milch, so wie oerling es schreibt, ist natürlich auch eine Möglichkeit.

    Ist nie ganz ausgeschlossen, daß so manche Art von dem Idealbild, wie sie üblicherweise aussieht abweicht, das sieht man hier ja recht oft, z.b. bei Hexenröhrlingen, da rätselt man ja oft, weils nicht eindeutig ist.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    ist nicht beim Mohrenkopf der Übergang von den herablaufenden Lamellen in der gleichen Farbe wie die Hutoberseite und die Lamellen meist weiter deutlich sichtbar herablaufend?

    Sieht doch hier ziemlich weißlich aus und irgendwie find ich den Stiel etwas zu hell, ist der beim Mohrenkopf nicht in der Regel siehe Farbe Hutoberseite? Sind eben keine Fotos aus dem Wald bei Tageslicht, hatte ja selber auch den Fehler gemacht.

    Also ich würd auch Pechschwarzer Milchling schätzen.


    LG

    Daniel

    Hallo,


    das sind eindeutig Rotkappen meiner Meinung nach. Welche Art genau, da müßte man die genauer unter die Lupe nehmen.

    Sehen toll aus. Glückwunsch zum Fund, die find ich nur sehr selten bei uns, meist die Birkenrotkappe.


    LG

    Daniel

    Hallo Frank,

    ja leider ist es in manchen Regionen wohl immer noch zu trocken, vor allem Sachsen Anhalt, große Teile Brandenburgs, Teile Mecklenburgs und das östliche Schleswig Holstein und ein paar wenige Gebiete Badens und Württembergs. Dazu noch teils Bodenfrost, der aber wie viele ja gesagt hatten im Waldinneren nicht zwingend so streng sein muß.

    Hier war bis vor kurzem rein gar nichts los und nun kommt vieles auf einen Schlag.

    In was für Wälder gehst du denn meistens bzw. liegt ihr schon höher und ists kälter bei euch? Bei uns ist es bei um null geblieben, nur in den Hochlagen der südlich Hannovers beginnenden Mittelgebirge hats Bodenfrost gegeben. Aber auch das muß gar nichts heißen, ein zwei Tage ein bische Frost und dann längere Zeit nix und am tage recht warm, da kann noch einiges kommen. Hier ists teils immer noch Wüste, vor allem im Nadelwald, da ists etwas besser in Gewässernähe, an Seen und Bächen, aber allgemein besser im Laubwald zur Zeit.

    Tut mir leid, daß es bei dir so mau aussieht zur Zeit.


    LG

    Daniel

    Im Eimer ist nicht nur nichts, sondern genau im Gegenteil. Und wieder in von Coröhrling empfohlenen Gefilden, ok die Stelle kannte ich schon. Da leben so riesige prähistorische Hühner, die legen so leckere große Eier :giggle:

    Sind die nicht hübsch? Hatte bloß ne kurze Hose an und wollt da nicht weiter stöbern, das Gestrüpp war sehr hoch, morgen früh geh ich nochmal in die Freilandhaltung Eier suchen.

    1. Calvatia gigantea, etwa gut 20cm Druchmesser, etwas oval, schon älter

    2. der gleiche noch einmal

    3. zwei weitere, noch sehr gut

    4. und noch einer, auch noch gut

    Hallo Peter,

    also ich denke nicht, daß ich mit meinen Beiträgen den fragenden Sammler zum Verpeisen von Unbekanntem angeregt habe. Und die anderen auch nicht wirklich. Das mag möglicherweise vom Wortlaut her so rüberkommen in manchen Beiträgen, aber es haben doch die meisten unter den Beiträgen stehen, wie das hier mit Verzehrfreigaben ist und was im Zweifelsfalls zu tun ist, das wird doch lang und breit im Forum diskutiert, und das sehr häufig, beinahe täglich, was ja auch richtig ist und sein muß. Und der Fragesteller ist offenkundig des Lesens und der deutschen Sprache mächtig.

    Wer natürlich auf eigenes Risiko tausende Male nicht empfohlene Dinge tut, ohne entsprechende Kenntnisse über die Art und das Risiko, der muß das selbst verantworten, wie bei so vielem im Leben.

    Ich für meinen Teil machs nicht, ich kann nur jedem davon abraten, es zu tun, aber was derjenige dann selbst macht, ist mir wurscht.

    Ich habe gestern auch etwas Neues probiert, und nein ich war nicht beim PSV damit, eine Täublingsart. Aber ich erkenne Täublinge zu 100%, also das es welche sind und die Täublingsregel ist mir komplett bekannt. Ich weiß auch, daß einige mild schmeckende Arten trotzdem nicht empfohlen werden und man bei denen eher abrät, auch warum man das tut bei den Arten. Insofern ist das Risiko für mich gering in diesem Fall, außer das ich unter Umständen eine ziemlich Chili ähnliche Art gekostet habe oder was ziemlich bitteres. Das Risiko bei grünen Täublingen und eventuellen Verwechslungen mit jungen kugeligen grünlichen Wulstlingen und ähnlichem ist auch zu 100% klar. Wie beim Perlpilz und Pantherpilz, die kann ich auch zu 100% sicher unterscheiden, habe beide die Tage gefunden. Und wenn welche nicht eindeutig bestimmbar sind, weil noch sehr jung oder aufgrund fehlender oder unklarer Merkmale, dann bleiben die immer da, die Schnecken und Maden wollen ja auch was zum futtern haben.

    Reizker habe ich von früher schon ausgiebig gekannt aus Kindheitstagen, bloß habe ich sie damals nicht gemocht, hab mich aber trotzdem mit denen erstmal beschäftigt, bevor ich sie das erste Mal zum Essen gesammelt habe.


    LG

    Daniel

    In manchen Gegenden ist es nachts ziemlich frostig gewesen, sicher, aber die Bodenfeuchtekarte ist in vielen Regionen sehr vielversprechend.

    Coröhrling hat es mir geraten eher in Wälder mit älterem Buchenbestand zu gehen, also eher Laubwald, direkt bei mir vor Ort gibts einige davon, der Boden ist eher kalkhaltig, da finden sich dann entsprechende Arten, die aber sehr zahlreich. Angesichts dieser Hitze und Dürre vorher schon erstaunlich, wie schnell das geht. Ich hatte die Tage ja u.a. Hemileccinum depilatum gezeigt, ich war noch einmal in dem Wald und was soll ich sagen, sowas hab ich noch nie gesehen, mindestens 30 Stück nah beieinander, einer größer als der andere, alle natürlich nix mehr zum Essen, aber egal, reichlich Sporen für den Nachwuchs. Dazu hab ich nochmal nach den Anhöngselröhrlingen geschaut, da waren ebenfalls gut 10 Stück, ähnlich große Dinger, dazu noch nah dabei Wurzelnde Bitteröhrlinge und mehrere ebenfalls riesengroße alte Netzhexen. Nicht wenige Perlpilze, allerdings eher dünnfleischige, lohnt nicht. Pantherpilze gabs auch, gelbe Knollis, viele so ganz kleine. Verschiedene Täublinge. Irgendwelche Champignons am Feldrand vorm Wald, Parasole, Rotfüße und andere kleine Arten, also das war schon reichlich.

    In höheren Lagen, und in Monokulturen mit Fichten und Kiefern war allerdings echt kaum was, einige kleine Arten, die ich nicht kenne. In der Heide nördlich von Hannover auch eher mau, aber was solls, erkunden wir die Laubwälder, die haben wir genug. Müssen ja nicht zwingend Maronen sein, Steinpilze gibts in Buchenwäldern auch mehr als genug, die sieht man da nur etwas schwerer manchmal. Also ich finds angesichts dieser Extreme in diesem Jahr erst Recht interessant, wie schnell das geht und was innerhalb kurzer Zeit so passiert. Ist was ganz Neues für mich und ziemlich interessant. Ich war auch gefrustet, klar, viele, aber es ist so wie es ist, also beobachten wir, wie es weiter geht.

    Und die Saison ist nicht vorbei, die ist nie vorbei, die beginnt am 01.01. und endet am 31.12. :giggle:

    Dann habe ich nach giftigen Reizkern gesucht und keine gefunden.

    Potentielle Verwechslungspartner von so mancher Art müssen nicht direkt da vorkommen, wo du eine Art findest, die du sammeln möchtest. Falls doch welche im Vorjahr da waren muß das ein Jahr später nicht zwingend so sein. Vielleicht waren welche da, Wochen zuvor. Vielleicht hast du sie nur nicht gesehen, weil die irgendwo im Gebüsch standen und du sie übersehen hast. Vielleicht passt der Wald für die Arten nicht, der Boden, die Bäume etc. und so weiter und so weiter und so weiter.

    Der Wald und die Pilze sind ein hochkomplexes Gebilde, ich selbst bin nach Jahren immer noch fast am Anfang. Ich kenne einiges und kann es sicher bestimmen, aber sehr viel weiß ich auch noch nicht und lerne immer wieder neues dazu. Wenn ich z.b. Rotfußröhrlinge finde, die genau zu unterscheiden ist gar nicht so einfach.

    Manche Art kommt in zig verschiedenen Hutfarben vor, z.b. der Frauentäubling.

    Manchmal fehlt ein wichtiges Merkmal,z.b. ein nicht mehr vorhander Ring am Stiel, der vielleicht abgefressen oder abgefallen ist.

    Manches ist im ganz jungen Staduim durchaus problematisch.

    Manche schneiden Pilze ab, aber bei einigen Arten ist der im Boden befindliche Teil sehr wichtig.

    Manche Maronen verfärben sich nahezu gar nicht bläulich an den Röhren wenn sie ganz jung sind oder es sehr trocken ist.

    Manch älterer Steinpilz kann ein etwas dunkleres Netz am Stiel haben, nicht mehr weißlich.

    Manche Hexenröhrlinge sind sehr schwierig zu bestimmen, wenn sie nicht eindeutig sind, zu denen gibt es hier regelmäßig Diskussionen, welcher es nun sein könnte, weil es nicht gut erkennbar ist.

    Champignons sind ein sehr schweres Gebiet, da gibts viele Dutzende Arten, die nur schwer zu bestimmen sind.

    Und und und.

    Auf die Schnelle geht bei der Materie gar nichts.Da muß man sich reinknien bis zum Anschlag.

    Bzw. so wie ich gerstern mehrere Stunden quasi fast mit der Nase im Waldboden rumwühlen mußte, um eine farblich sehr schwer zu sehende recht kleine Art Täublinge zu finden, die nahezu genau so aussehen wie der Waldboden und drumrum ists halb dunkel und alles mit Laub und Bodenbewuchs bedeckt. Aber nur so geht das, wenn man was neues entdecken will.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    Sandröhrlinge sind meist etwas säuerlich im Geschmack. Falls die nichts mehr waren würdest du das jetzt aller Wahrscheinlichkeit schon merken. Das dauert bei verdorbenen Lebensmitteln meist nicht allzu lange, kennt man doch, hat sicher fast jeder schon mal im Leben gehabt, z.b. ein Joghurt, der nicht mehr gut war und einem dann ein paar Besuche auf der Toilette gebracht hat. Aber eine Lebensmittelvergiftung kann auch sehr sehr unangenehm ausfallen, was ich vor vielen Jahren bei einem Döner zu spüren bekam, das dauerte fast 10 Tage, bis es wieder gut war. Und bei verdorbenen Pilzen ist das sicher manchmal nicht weniger unangenehm. Wenn dann jemand vielleicht noch in irgendeiner Art vorerkrankt ist, Medikamente nehmen muß, kann das noch ekliger werden.

    Murph sagte es ja schon, woher weißt du, daß die Antwortenden sich wirklich auskennen? Jeder kann sich irren, auch ein langjähriger Sammler oder ein PSV, der hier nur Bilder sieht, kann dir nur eine Einschätzung geben. Im Zweifel muß das ein PSV vor Ort betrachten und den Fruchtkörper komplett in der Hand haben und mit dir persönlich sprechen.

    Ich empfehle dir, dich einmal etwas eingehender mit der Materie zu beschäftigen, bevor man irgendwas isst, was man nicht kennt, das kann einen durchaus schneller unter die Erde befördern, als man annimmt. Zumindest aber ins Krankenhaus.

    Ohne jegliche Erfahrung ist das ziemlich gefährlich, was du machst.

    Besuch mal, wenn du ein entsprechendes Angebot in der Nähe hast eine geführte Tour, am besten mehrere. Und besorg dir ein oder zwei vernünftige Pilzbücher auf dem aktuellen Stand.

    Aber wie du ja hier auch lesen kannst, selbst eine essbare Art, die leicht zu erkennen ist, kann Probleme verursachen, wenn sie zu alt ist. Also auch das gehört dazu, die erkannte Art zu beurteilen, ob der jeweilige Fruchtkörper noch gut ist oder nicht. Das macht man doch beim Einkaufen bei Obst/Gemüse auch, also schauen obs noch was taugt oder nicht.

    In Manchen Discountern siehts da abends auch traurig aus in den Regalen, vor allem im Sommer. Da kannst du gepflegt auch einiges gleicn entsorgen, vor allem Pilze. Wenn ich Pfifferlinge im Supermarkt sehe, da kann einem in >98% der Fälle schlecht werden, wie die aussehen. Vor allem eingeschweißte sind besonders oft widerlich.


    LG

    Daniel

    Hallo Mausmann,

    ist doch klar, keine Krankenakten öffentlich, niemals. Aber da es bei dir gut abgeklärt ist und du das machen läßt, ist das richtig so, sonst kann das böse enden.

    Die ganzen Tipps sind auch nur auf meinen Körper bezogen, das ist sehr variabel.

    Na gut, mit Öffis ist das schwieriger, vor allem wenns weiter abseits liegt, noch habe ich gottseidank ein Auto und kanns mir noch leisten. Dann bleibt wirklich nur das direkt damit zu erreichende Umland.

    ich sehe da im Bild kahle Birken. Die dürften wohl hinüber sein - leider

    Hallo,

    na dann kannst auf denen ja bald vielleicht Birkenporlinge finden :)


    Noch ist gar nichts vorbei, vorbei ist es grundsätzlich nie, irgendwas gibts immer, auch wenns nur irgendwelche alten Porlinge sind und außerdem kommen dann die Winterpilze. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß bei uns in den bergigen Regionen, also Mittelgebirge bis etwa 450m wirklich fast nichts zu finden ist, erst zu trocken, jetzt zu kalt. Nadelwälder bei uns auch fast gar nichts momentan. Aber Coröhrling hat mir geraten, es eher in Laubwäldern mit viel älteren Buchen zu versuchen, ein sehr guter Rat, da gabs die letzten zwei Tage trotz niedriger Temperaturen reichlich, viele verschiedene Arten. Wenn man natürlich in einer Region lebt, wo jetzt doch etwas Bodenfrost war, abwarten, wie sichs entwickelt, kann ja wieder wärmer werden und doch noch was kommen, man weiß nie. Und wenn nicht, auf die Austern ist meist immer Verlass, hat man ja auf einigen Bildern jetzt bereits gesehen. Was solls, es ist so wie es ist. Hauptsache man geht raus in die Natur und bewegt sich an der frischen Luft und irgendwas gibts immer zu sehen.

    Hallo,

    hab irgendwas falsches eingefügt und mußte das löschen, naja ist schon spät :)


    Am besten Stiele abschneiden, salzen und Hüte und halbierte Stiele auf der Pfanne kurz von beiden Seiten scharf braten.

    Exakt so ist das am besten. Ob nun mit Öl oder Butter ist Ansichtssache, ich bin eindeutig für Butter. Mit Schweineschmalz soll gut sein, aber das vertrag ich nicht.

    An Gewürzen ausschließlich nur Salz, alles andere würd ich defntiv weglassen.

    Ich halbiere auch die Hüte bei allen, habs oft genug erlebt, das der Stiel einwandfrei wirkte und im Hut doch Maden waren.

    Reizker sind leider sehr oft madig. Oftmals reichts bei größeren beim Sammeln mit dem Finger leicht in die Vertiefung am Hut zu drücken und wenns gleich Knack macht, kannst du den stehen lassen, lohnt nicht mehr weiter zu schauen. Selbst ganz kleine frisch heraus gewachsene, die noch mit dem Hut wie auf dem Moos aufliegen,

    sind nicht selten die reinsten Maden Ufos :haue:

    Die Sandröhrlinge sind schon ziemlich groß, die sind meist nur recht klein zu gebrauchen. Wenn die schon etwas weicher sind, lieber weg damit, ist es nicht wert sich für die beiden den Magen zu verderben.

    Hallo,

    die findest du momentan nach dem Regen in dem Zustand reichlich bei uns in den Laubwäldern, hatte heute und gestern einige davon, nicht wenige bereits komplett mit Goldschimmel überzogen. Die auf den Fotos sind definitiv alle hinüber, das geht bei denen sehr schnell.


    LG

    Daniel

    Der Geruch ist intensiv, schwer zu beschreiben, irgendwie künstlich.

    Hallo,

    könnte es sein, daß der von dir beschriebene künstliche Geruch etwas anisartig war, so ein Mix aus pilzig nach Wald plus ganz minimal wahrnehmbaren Geruch nach billigen Aniskeksen Marke Discounter, also kein echter Anis, sondern eher so "Aroma", wenn man momentan an so nem Aufsteller mit Weihnachtskram dran vorbeigeht und das wahrnimmt? So riechen die Sommeraustern manchmal ganz leicht, kann aber auch fehlen.


    LG

    Daniel

    Moin,

    sehe es genau so wie Mausmann, die beiden dickeren sind Steinpilze, auf dem Bild mit dem Finger auf dem kleineren sieht man bei dem einen etwas gelbere Röhren, der ist schon etwas älter, der kleinere hat weiße Röhren, ist etwas jünger. Auf dem Stiel des Steinpilzes kannst du bei genauem Hinsehen, ggf. mit Lupe, ein feines i.d.R. weißliches Netz erkennen, welches bei älteren Exemplaren auch dunkler sein kann. Die anderen 4 Röhrlinge sind Maronen. Auf dem Stiel des Maronenröhrlings ist kein Netz, oder eine ähnliche netzartige Struktur zu sehen.

    Der Stiel ist längs gefasert, farblich durchaus unterschiedlich, in hellerem gelblichen Braun, aber auch manchmal dunkler. Oft ist der Stiel zur Hutunterseite hin etwas heller gefärbt. Die "Maserung" des Stiels ist eingewachsen. Man spürt das durchaus beim drüberstreichen mit dem Finger.Weiteres Merkmal sind die meistens auf Druck blauenden Röhren und das leicht oder stärker blauende Fleisch, beim Steinpilz blaut weder das Fleisch noch die Röhren auf Druck oder Anschnitt.

    Manche Maronen haben eine etwas festere knubbeligere Form und auch einen recht dunklen feinsamtigen Hut, manche sind etwas weicher und heller und der Hut glatter wirkend, ist aber die gleiche Art.

    Die Löcher im Stiel auf dem Bild mit dem Anschnitt des Stiels sind Madenfraßlöcher, wenn man sowas sieht, am besten gleich im Wald weiter abschneiden bis nichts mehr da ist, bzw. wenns sich im Hut fortsetzt komplett da lassen. Maronen wie Steinpilze sind leider oft madig. Wenn man sie da lässt am besten wieder exakt da hinlegen, wo man sie entnommen hat, auch wenn man sie zerschnitten haben sollte.

    Weiter viel Erfolg beim Sammeln :)


    LG

    Daniel

    Hallo Uwe,


    du siehst das ja so wie es aussieht genau so, also nach dem Snack heute weiß ich warum das nicht Wenige sagen, das höre und lese ich nicht zum ersten Mal.

    Aber nicht alle Röhrlinge, ich liebe Maronen und Steinpilze, aber so manche andere, die muß man schon etwas anders zubereiten und würzen, sonst schmecken die einfach nach kaum was, wenn ich jetzt mal an Rotfüße denke z.b. oder Kuhröhrlinge/Sandröhrlinge. Pur Rotfüße schmeckt nach fast nix. Hab ich ja gestern wieder gemerkt bei den zwei Minidingern. Die teils schleimige Konsistenz bei Röhrlingen stört mich dagegen gar nicht. Soll nicht heißen, daß ich die alle nicht mehr sammeln werde, doch natürlich, ich esse die alle gern, manche brauchen aber doch eine etwas aufwändigere Zubereitung, damit sie schmecken.

    Das war das erste Mal Täublinge in meinem Leben und wird nicht das letzte Mal bleiben. Das werden die nächsten Arten sein, mit denen ich mich näher beschäftigen werde.

    Die heute waren so dermaßen schwer zu erkennen im Buchenlaub, was teils drüber lag, ich bin Ewigkeiten gebückt da rumgekrochen, manche hab ich nur entdeckt, weil da irgendwo ein großer angefressener rumstand und ich stehen blieb und drumrum den Boden absuchte. Was noch dazu kam war, daß drumrum auf dem Boden auch noch Efeu oder wahlweise Waldmeister war, also noch teils bodendeckend alles grün und manche standen dazwischen. Und dann noch im Halbdunkeln im Wald, bei der Hutfarbe, das muß man sich echt hart erarbeiten. Steinpilze,. vor allem kleinere ist in dem Wald schon schwierig zu erkennen teilweise, aber die Dinger sind eine Herausforderung fürs Auge.

    Macht nichts, mir hat das gut getan, den halben Tag im Wald, zwischendurch ins nächste Dorf kurz Pause und beim Bäcker ein zwei Käffchen, bischen quatschen, schöner Urlaubstag, ich habs genossen.

    So, habe heute die vermuteten Anhöngselröhrlinge exakt dahin zurück gebracht, wo ich sie entnommen habe, ist besser so.

    Die nicht mehr brauchbaren Hemileccinum depilatum auch, bis auf einen, der ist mit anderen Pilzen in der Kühltruhe gelandet.

    Was die Täublinge angeht, ich hatte sie ja roh probiert und die waren mild, bis auf die bei der von oerling vermutetetn Art im Buch leicht beschriebene Schärfe.

    Ganz leicht, gerade so über der Schwelle des Wahrnehmbaren. Ich hab die guten aufgehoben im Kühlschrank, die etwas älteren auch wieder mit in den Wald genommen und hab nach mehr gesucht und noch ein paar gefunden, 12 Stück, alles recht kleine. Hab einige etwas angefressene stehen lassen, bzw. mir bei Sonne am Waldrand genauer angeschaut, und "seziert". Farblich waren die durchaus unterschiedlich, einige dunkler, aber alle in irgendeinem violett, alle mit den rilligen Stielen und dem leichten rosa auf dem Stiel. Hab auch weitere Geschmacksproben gemacht, noch drei Mal, von unterschiedlich gefärbten. Alles exakt gleich. Zusammen waren das etwa 200g. Ich konnts mir nicht verkneifen und hab sie mir heute gemacht, weil ich ja eigentlich nur einmal die Woche Pilze esse, aber was solls, pur leicht knusprig gebraten mit wenig Butter, die waren sehr sehr lecker, Schärfe wie gehabt, fast null, bitter null, das Aroma war super.

    Die Stelle merke ich mir, vielleicht kommen ja noch welche nach.

    Für die würd ich so manchen Röhrling stehen lassen.

    Was die Reizker angeht, nicht nur Reizker, ich hab das auch bei Maronen gemerkt, aber weniger. Besonders stark auch bei Riesenbovisten, bei Flaschenstäublingen auch.

    Steinpilze nicht ganz so.

    Aber wieso so wenig Reizker bei dir in der Nähe, die Heide beginnt doch quasi südlich der Elbe, Nadelwald gibts doch da mehr als genug.

    Ein guter Kumpel wohnte mal beruflich eine Zeit nahe Hamburg, der ging auch immer sammeln und Reizker gabs da genug.

    Gut ist das z.b. etwas östlich von Maschen/Ramelsloh, Wald zwischen Buchholz und Bendestorf, westlich des Golfclubs Hittfeld, mit der S1 Richtung Wedel und dann nördlich von Rissen die Wäldchen, auch ganz ok, aber prinzipiell und östlich von Aumühle ist doch auch ein guter Wald. Also das dürfte meiner Meinung nach eher das kleinste Problem sein, die haben wir da immer gefunden, ok Fichtenreizker sind nicht jedermanns Sache, ich mag sie, wenns halt kein Kiefernwald ist.