Was mir bei Inochlora in einem der Wälder aufgefallen ist, die wuchsen oft direkt zwischen ziemlich bodenbedeckendem Efeu. An Wegrändern sowieso auch. Da aber eher kleinere, die größeren eher zwischen dem Efeu und auf einer dicken Laubschicht, die da zu entdecken war teils schwierig, da bin ich mal mehrere Stunden in halb gebückter Haltung durch den Wald geschlichen, um ja keinen zu zertreten. Die sind bei so nem Boden mit teils dunklen Blättern und dazu noch dunkelgrünem Efeu auch teils sehr schwer zu erkennen, meist war da irgendwo ein großer oder älterer, da wußtest du, da sind meist noch mehr nah dran. Was die violette Färbung des Steils angeht, mal so mal so auf allen Untergünden und Begleitbewuchs da. Nah dran waren u.a. Holunder und Haselnüsse, Brombeeren eher weniger und eher im licheren Teil des Waldes da, je tiefer rein und dunkler desto weniger. An selbigem Standort gabs auch immer in direkter Nachbarschaft viele Rotfüße und zumindest dieses jahr auch viele Perlpilze, die allerdings grundsätzlich nie an den Efeustellen, aber kaum ist der Bewuchs vorbei, Perlpilze reichlich und gelbe Knollis ebenso reichlich oft eher ziemlich kleine filigrane mit ausgeprägter gelber Färbung, ganz toll anzusehende Exemplare zum Teil.
Beiträge von Daniel224
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Brauchst ja nicht zwingend in die Hochlagen, im Hildesheimer Wald bei Sorsum z.b. beginnt der Nadelwald doch recht weit unten. Direkt da z.b. wo die ICE Strecke in den ersten Tunnel führt.
Oder da bei Blaupunkt drumrum.
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Der käme auch in Frage, aber der wäre bei Feuchtigkeit eher glänzend schmierig, ist auf den Bildern weniger zu sehen, einen feuchten Eindruck machts da ja etwas.
Irgendwie passt trotz sehr varibler Hutfarben bei so vielen Täublingen, diese Farbe auf den Bildern irgendwie nicht ganz dazu.
Älter ist die Hutmitte oft eher etwas dunkler, nicht so gelblich/gelbgrünlich, violette Töne können aber auch vorkommen. Oft ist die Hutmitte eher etwas dunkler.
Unter der Huthaut würde der ähnlich wie Ionochlora aussehen, rosalich/violett und an den Schneckenfraßstellen auch, da sieht man am Hutrand, wenns die Beschädigungen auf Schnecken zurückzuführen sind, nichts rosaliches. Die rillige Struktur ist zumindest laut Buch und weiteren Bildquellen auch gröber als bei Ionochlora.
Ich kann mich auch komplett täuschen, ich bin auch erst seit diesem Jahr dabei mich mit Täublingen zu beschäftigen, Ionochlora und Parazurea waren die ersten, mit denen ich mich näher beschäftigt habe, da beide hier vergleichsweise häufig vorkommen.
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Versuch mal zu erkunden, ob du bei dir nah dran einen Kiefernwald hast, bischen Fahrerei ist manchmal leider nicht ganz zu vermeiden, wenn man absolut gar nichts nah bei sich hat.
Das kenne ich mit massenweise alten Reizkern, letztes Jahr auf meiner letzten Tour in meinen beiden Stammwäldern in der Südheide nahe Hannover.
Kannst ja im Herbst mal in Niedersachsen Urlaub machen, wenn das möglich ist, die Heide ist ein wunderschönes Fleckchen Erde, ich mag das sehr gern.
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Maronen sind sehr aromatisch, da stimme ich dir zu, die Steinpilze gehen dann in Suppen oder manchen Saucen oft unter, das muß man dann anders zubereiten.
Versuch die mal in recht großen, aber nicht zu dicken scheiben zu braten in Olivenöl, nicht würzen, erst hinterher und dann anzumachen wie so italinische Antpasti, da finden sich unzählige Rezepte im Netz, was die Würzung angeht. Nicht zu kurz garen bzw. braten, sonst fehlen auch die Röstaromen.
Also ich sammel keine Hallimasch, die werden durchaus als etwas kritisch eingestuft laut DGfM, diese Arten nehm ich nicht. Ist aber Ansichtssache.
Kannst es bei dem Wetter definitiv nochmal versuchen, achte aber auch auf die Nachtwerte, Frost wär Mist, unter 5 Grad, da kommt unter Umständen auch nicht mehr so sehr viel.
Wär eher was für einen Ausflug Richtung Heide, da hast du eventuell noch mehr Erfolg, also jetzt nicht bis nach sonstwohin, aber so Richtung Burgdorf/Großburgwedel.
Da könnt ich dir z.b. das Oldhorster Moor empfehlen
Google MapsFind local businesses, view maps and get driving directions in Google Maps.www.google.comDas Burgdorfer Holz ist auch immer eine ganz gute Idee.
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Hallo,
ich kenne mich der Mikro Sache null aus und mit den weiteren Chemikalien auch nicht, kann nur nach Bild urteilen und kenne beide genannten Arten, habe auch beide dieses Jahr mehrfach in der Pfanne gehabt. R. Ionochlora finde ich ebenfalls nicht selten in einem Lössgebiet, der Hildesheimer Börde, in einem Buchenwald mit ein paar anderen Bäumen dazwischen. Die können durchaus etwas größer werden, ist aber auch hier eher weniger der Fall, kann aber auch Glückssache sein. Der Standort könnte passen, Lössgebiet heißt nicht zwinend nur kalkreicher Boden, kann ja auch oberflächlich leicht sauer sein, in der Literatur lese ich zu Ionochlora, neutral bis leicht sauer.
R. Parazurea finde ich nahezu nur auf saurem Sandboden, zwar eher nicht bei nadelbäumen, sondern dort an Laubbämen, oft bei Eichen, sehr häufig im direkten Zusammenhang mit kleinen Birkenwäldchen in Moorgebieten.
Ich bin für Ionochlora, das passt vom Standort.
Was den Geschmack betrifft, finde ich Inonochlora auch dezenter scharf in den Lamellen als Parazurea, bei Ionochlora wäre auch nicht selten ein rosalich überhauchter Stiel zu sehen und eine feine rillige Stieloberfläche, die ist nach meiner Beobachtung bei Parazurea auch etwa gröber bisweilen. Parazurea finde ich im Allgemeinen auch deutlich brüchiger als Inochlora, so mancher im Korb hat am Rand etwas gelitten am Ende der Tour oder die Lamellen bröselten etwas.
Violette Farbtöne können beide auf dem Hut haben, gerieften Hutrand auch beide, gelbliche Töne zur Hutmitte auch beide, bereifte Hutoberfläche ebenfalls.
Kann mich täuschen, aber ich würds ungefähr so einschätzen, so zumindest hab ichs aus der Literatur gelernt.
Ich meine auch, daß bei Ionochlora wenn man die Huthaut abzieht drunter eher etwas gräulich rosa oder auch ins violette gehende Farbtöne zu sehen sind, bei Parazurea nur gräulich, teils recht dunkles grau.
Bezüglich des Speisewerts, ich find beide sehr gut und sammel sie sehr gern.
LG
Daniel
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Hallo Uwe,
ja das kann man wohl sagen, hab heute nahe Hildesheim bei Ottbergen eine Buche gesehen, eine riesen Stamm, bis in 2 Meter Höhe teils komplett voll überwuchter, am Boden drumrum auch, die waren da überall.
LG
Daniel
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Hallo Andreas,
sieht für mich irgendwie nach einer Hallimasch Art aus, aber welcher, ich weiß es nicht wirklich. Könnte das der Fleischfarbene Hallimasch sein oder bin ich hier komplett auf dem Holzweg, ist nur eine vage Vermutung? Meist erkenne ich sie, so wie heute im Wald massenhaft aber der hier, gute Frage.
LG
Daniel
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Hallo,
ja super. Und was hat er gesagt, was du für Arten gefunden hattest, waren auch Lachsreizker dabei?
Das verschiedene Arten nah beeinander stehen, das gibts öfter, wenn da alle wichtigen Bäume vorkommen , teils gemischt, dann hast du oftmals mehr als eine Art nah beeinander.
LG
Daniel
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Hallo Azalee,
so wie Benjamin das beschreibt mach ich das bei den großen auch, aber erst zu Hause, meist sieht mans im Wald schon, aber wenn du die da quasi schon klein schnippelst, dann zerbröselt dir alles bis zu Hause. Bei den ganz großen, Stiel ab komplett und den Hut vierteln, wenn alles gut ist, kannst du alles verwenden, die Stiele auch, die einmal längs durch.
Wenn das Wetter passt, auch nachts kein Frost und zumindest über 5 Grad etwa, dann kannst du das bis Dezember versuchen, die nächsten 2 - 3 Wochen auf jeden Fall noch.
Wenn nix mehr braucbares dabei ist, auch egal, dann einfach nur als Erkundingstour und Stellen merken, steigert die Vorfreude auf nächstes Jahr

LG
Daniel
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Wenn du Hallimasch magst und die gern mal in riesigen Mengen sehen möchtest, dann fahr mal nach Ottbergen, da in dem Wald wo oben auf dem Hügel diese katholische Wallfahrtskirche ist, da war ich heute mal unterwegs oder die B 6 Richtung Goslar, direkt hinter Wendhausen ist so ein Parkplatz im Wald, da war ich heute auch vorher mal, so ne kleine Stichprobe, Hallimasch ohne Ende. Außer Hallimasch und Unmassen Nebelkappen war sonst wenig zu sehen. Am Rand dieser breiten Allee zur Kirche rauf, da gabs ein paar interessante Sachen zum Schauen, die mir allesamt nicht bekannt waren, viele ganz kleine Arten und eine Art fast weiße Täublinge in größerer Zahl, hab nicht probiert. Das ist gut, daß du drauf achtest, man kennt ja diese Bilder aus dem Wald und von hier auch, was teilweise gesammelt wird, Glückwunsch, dann hats sichs gelohnt.
Fraßstellen sind ok, bis zu einem gewissen Grad eben, muß man von Fall zu Fall beurteilen, und auch auf Schimmelstellen achten, aber wenn nix ist und man nur geringfügig ausschneiden muß, der Rest noch fest ist, kann man machen, bei so großen maronen die Röhren entfernen, ist oft besser, auch von Fall zu Fall entscheiden.
Oben im Nadelwald da auch fast gar nix, außer ein paar Steinpilzleichen und selbiges an Maronen, dazu ein paar Kompostsammler mit Plastiktüten.
Außer ein zwei brauchbaren Perlpilzen war nix besonderes, die blieben da, lohnt nicht.
Hab dann nochmal woanders gehalten auf dem Rückweg, bei Harsum, Nebelkappen reichlich und ebenfalls Hallimasch und viele Schwefelköpfe, paar ältere Täublinge, sonst nix.
Ja das wars dann wohl so langsam. Insbesondere in den bergigen Regionen, das geht nicht mehr lange, in den Heidegebieten wirds auch ruhig, obwohl das Wetter noch passt, aber die große Welle ist vorbei, bischen was kommt immer nach, aber keine großen Mengen mehr erfahrungsgemäß, aber was heißt das schon bei dem teils verrückt spielendem Klima, warten wir es ab und erkunden weiter.
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Hallo murph,
ich glaube er meinte das eher allgemein bezogen auf so manche Kundschaft, die an der krummen Gurke rummeckert oder an bräunlichen Bananen.
Das ist in der Tat Verschwendung, da kann vieles bedenkenlos noch gegessen werden.
In Bezug auf Pilze allerdings ist davon dringendst abzuraten, darüber diskutiere ich auch nicht, da bin ich auch ganz streng und wählerisch, der Rest bleibt da und bleibt für andere Tiere und zum weiter vermehren.
Ich vermute nicht, daß er dir pauschal unterstellt, auch beim Einkaufen verschwenderisch zu sein und an allem rumzumäkeln, ich tu es nicht und würd es mir so auch nicht erlauben, sowas ohne es zu wissen einfach mal pauschal zu behaupten. Darauf zu schließen, nur weil ein Sammler nur die Rosinen rauspickt, was ich grundsätzlich auch so mache, das wär ja völlig daneben, wenns ernsthaft so gemeint war, glaub ich aber nicht, kam wohl nur so rüber im Wortlaut vermutlich. Das Foto dabei und dann die Kritik an manchen Verbrauchern ist aber nicht ganz passend find ich, Steinpilze nehm ich mit wenigen Ausnahmen auch nur so mit, anderes ebenfalls.
Es wird leider im Allgemeinen zu viel in den Läden verschwendet, was noch gut wäre. Das sehe ich auch sehr kritisch.
LG
Daniel
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Moin,
sieht schon in etwa nach einem Parasol aus, eine 100% Sicherheit und etwaige Essensfreigaben können über das Forum und per Bild nicht gemacht werden, daher maximal 99%. Im Zweifelsfalle bitte immer zu einem Pilzsachverständigen vor Ort, der kann dir diese Art genau erklären, auch deinen Fund.
Was die Fots betrifft, ist es besser, immer in natürlichem Licht und so genau wie nöglich, Hut von oben, Seite, unten, bei Schirmlingen unbeindgt den Stiel so exakt wie möglich darstellen. Ring ist verschiebbarm das hast du ja selbst so herausgefunden, das wär auch wichtig. Bei vielen Arten brächte es auch ein Schnittbild vom gesamten Fruchtkörper, auch wegen etwaiger Verfärbungen etc.
Kannst du ja beim nächsten Mal machen, wenn du wieder einen findest. Der auf dem Bild ist, aber, auch wenns einer ist, meiner Meinung nach schon hinüber, deutlich zu alt, der wär eh nix mehr zum Essen, selbst wenn du den sicher bestimmen kannst.
Der Hinweis von andri ist richtig, roh sind die giftig.
Auf dem einen Bild, wo du ihn in der Hand hälst, da ist eine Straße zu erkennen, vom Sammeln direkt an solchen Straßen, wo durchaus einiges an Autos und LKW´s pro Tag vorbeikommt ist generell abzuraten aufgrund der nicht selten möglichen erheblichen Belastung, da sollte man schon einen gewissen Abstand halten, je stärker das befahren ist umso mehr, z.b. wenn eine Autobahn in der Nähe ist. Wenns nur zu Zwecken der Bestimmung ist, dann natürlich völlig egal.
LG
Daniel
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Hallo Azalee,
kann ich dir nur zustimmen, die sind super geschmacklich und der Duft ist toll, in Verbindung mit der Butter.
Mal ein paar in der Mischpfanne gehen auch, so mit Tomatensauce, aber oft ist das eher nix, so wie du das gemacht hast ist es eigentlich am besten. Am besten schmeckt das, wenn man die in ner unbeschichteten Pfanne brät, da werden die richtig kross. Und halt erst hinterher salzen, wie beim Steak. Ich lass selbst das Salz manchmal weg und ess die pur.
Das die Fruchtkörper im älteren Stadium trichterförmig werden ist sehr häufig, hat aber nichts zu sagen. Die können genau so gut sein wie kleinere. Wenn drunter schon richtig viel Sporenpulver auf dem Boden ist, dann ists meist zu spät, auch wenn die weder madig noch äußerlich komisch wirken, die sind dann innen, so zumindest meiner Beobachtung nach schon etwas bröseliger, das Fleisch wirkt dann vor allem in der Hutmitte etwas grieselig und lässt sich leichter zerbröseln. Aber wenn nix ist, dann spricht absolut gar nichts gegen die ganz großen Dinger, hast du ja bei Steinpilzen und Maronen auch, das du mal so ein riesiges Prachtstück hast ohne jeglichen Kratzer oder Maden. Grünverfärbungen hast du vom Sammeln an sich auch, das geht schnell an Druckstellen, auch am Hutrand, hat nix zu sagen, bei noch stehenden kann das einerseits auch von Druckstellen sein, aber auch bei älteren vorkommen, bei manchen Edelreizkern auch mal so an ner kleinen Stelle, muß man ebenfalls immer von Fall zu Fall beurteilen, ist kein Ausschlußkriterium. Alles was labbrig erscheint, lass weg, das geht oft vom dünneren Hutrand bei älteren her los und besonders auch in der Hutmitte, auch bei viel Nässe und niedrigen Temperaturen. Bezüglich Maden bei älteren kannst du dir das entnehmen auch sparen und mit dem Finger in die Hutmitte drücken, wenns knacl macht und du durch bist, weißt du Bescheid, das der bewohnt ist. So lange die Fruchtkörper gesamt betrachtet aber einen festen einwandfreien Eindruck machen, kannst du du auch bedenkenlos größere verwenden. Wenn in irgendeiner Form glasige Stellen auf dem Hut sind, dann auch vorsichtig, das löst sich manchmal schon etwas Huthaut ab, wenn man mit dem Fingernagel drüber geht, die auch am besten da lassen.
Am besten auch mal einige ältere und auch vermadete entnehmen und auseinander schnippeln um sich die etwaigen Veränderungen anzuschauen, dann hat man das alles recht schnell raus, was noch was taugt und was nicht. Die auf deinen Bildern machen zumindest nach Foto alle einen guten Eindruck.
LG
Daniel
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Hallo Pilzenoob,
mit 99,9% Wahrscheinlichkeit eine Flockenhexe.
LG
Daniel
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Hallo,
wie es Malone schon schrieb, kommt ganz gut hin. Wenns etwas schwer erkennbar sein sollte, dann kannst du ja den Stiel lösen und ggf. mit einer Lupe vergrößern und genau nach einem Netz suchen im Zweifelsfalle. Kommt aber schon gut hin.
Ich sammel sie nicht mehr, nicht weil ich sie nicht erkennen würde, ich mag die nicht so gern.
LG
Daniel
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Moin,
nein du täuscht dich nicht, die sehen ziemlich nach Pfifferlingen aus, etwas ältere größere.
LG
Daniel
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Hat sich ja gelohnt bei dir in Diekholzen, ist ja nicht wenig. Die Maronen sind teils ziemlich groß, wenn die alle noch fest waren, dann lohnt sich das.
War gestern auch unterwegs und werd heute auch noch mal. Aber gestern hats gerade so fürs Essen gereicht. Maroenen bis auf eine ähnlich große wie deine und eine kleine alle hinüber, manche grenzwertig, blieben auch da. Viel wars nicht, 2 Maronen, 1 Pifferling, 1 Blaugrüner Reiftäubling, 5 Edelreizker und zwei weitere Täublinge wo ich mir auch nicht ganz sicher war, welche Art es nun war, aber sie waren bei der Kostprobe komplett mild. Ich habe einen der Rosatäublinge vermutet, den großen oder kleinen Rosatäubling, vom Wald passte das für beide Arten. Ist dann alles in einer Pilzsauce gelandet, die Reizker waren da auch gar nicht verkehrt drin, die mache ich ja sonst eher nicht so, gab halt ne Mischung als Sauce.
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Hallo Anton,
so mache ich das auch, ich nehm auch mal die etwas schrumplige Paprika mit, zum Kochen ist die doch noch gut, die bekommt man dann ja auch nicht selten im Preis reduziert.
Schon leicht bräunliche Bananen auch, das ist doch das Beste für einen Milchshake, da brauchst du keinen Zucker und das Aroma ist viel intensiver.
Man sieht doch obs nur etwas reifer ist oder schon Gammel, wenn man sich etwas damit auskennt. Ob die Gurke nun krumm ist oder nicht oder die Karotten, mir doch egal.
Pilze sind eben eine ganz andere Sache, da muß man aufpassen, aber bei der etwas weicheren Tomate z.b. , die kannst du noch verwenden zum Soße kochen.
Das ist in der Tat der heutige Wohlstand.
LG
Daniel
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Hallo,
ich find bei uns gabs dieses Jahr allgemein sehr viele Wulstlinge, vor allem Fliegenpilze und Perlpilze.
Gelbe Knollis waren aber weniger als letztes Jahr. Kann jetzt nur für meine Stammwälder sprechen, aber das fiel schon auf.
Vor allem Perlpilze waren es sehr viele.
Gibt ja auch Jahre mit sehr vielen Pfifferlingen und mal weniger. War regional wohl ein sehr gutes Jahr für Wulstlinge.
Gestern nachmittag war ich für ne kleine Runde unterwegs, da merkte man aber schon, daßm es deutlich ruhiger wird, es geht Richtung Winter, immer noch Perlpilze, aber kaum einer noch zu gebrauchen. Bei ein zwei größeren hab ich überlegt, die waren noch ok, aber der Hut vergleichsweise dünn, was solls blieben beide da.
LG
Daniel
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Moin,
die anderen Fruchtkörper sehen von unten zumindest nach Hexenröhrling aus, könnten auch Flockenhexen sein, da müßte man halt den Rest sehen.
Die Bilder, wo du den einen ganz zeigst sind schon mal gut, weil auch in natürlichem Licht gemacht, zu Hause unter Kunstlicht kann das verfälscht dargestellt werden.
Den hast du auch im Ganzen fotografiert, so ists auch richtig, immer komplett mit Stielbasis und allem, da können sonst bei so mancher Art Merkmale fehlen. Und möglichst immer so nah dran wie es geht, ohne das es unscharf wird, halt je nachdem wie das grad möglich ist vor Ort.
Halt im Zweifelsfalle immer ein Bild von oben auf den Hut, eines von unten, eins vom Stiel nah dran, wegen der Flocken oder einem Netz und anderem und eins vom Anschnitt, auch wegen etwaiger Verfärbungen bei bestimmten Arten, das können dann Verfärbungen durch den Schnitt sein und auch bereits vorhandene wichtige Farbmerkmale.
Z.B. beim Fichtensteinpilz u.a. der hätte direkt unter der Huthaut eine rötliche Färbung, die man beim Durchschneiden meist gut erkennt. Manches hat markante Farben im Stiel, die wichtig sind, z.b. bei Rotfußröhrlingen.
Frag einfach, falls noch weiterer Erklärungsbedarf besteht, hier gibts für nahezu alles an Arten jemanden, der dir da näheres sagen kann.
Weiter viel Erfolg bei der Suche.
Dir ein schönes Wochenende.
LG
Daniel
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Das da ist sein Arbeitsplatz und der Wagen ist Teil der Gerätschaften, die für den Job benötigt werden. Denkst du deine Abgase, die du auf der Straße ausstößt mit deinem Auto gelangen nicht in den Wald, wenn du durch einen fährst oder auch wenn du in der Stadt wohnst und in einer gewissen Entfernungeiner ist, herrscht bei euch dauerhafte Windstille und 365 Tage im Jahr kein Regen? Der fährt das auch nicht den ganzen Tag durch die Gegend aus Langeweile. Viele Wälder sind ja auch eher Holzplantagen, das ist so gesehen eine landwirtschaftliche Nutzfläche wie der Rübenacker vorm Wald. Wer schädigt mehr, der Förster oder an einer stark befahrneen Straße durch den Wald mit hohem LKW Anteil fahrende Durchgangsverkehr und das jeden Tag.
Wer stört mehr, der eine Förster oder auf manchen Straßen mitunter zehntausende Kraftfahrzeuge pro Tag?
Der fährt doch mit dem Jeep nicht immer quer durch den Wald, der verfestigt den Weg aber weiter, der war vorher meist eh schon fest, weils den seit Ewigkeiten gibt.
Du bist auch ein Teil des Problems, wir alle. Es muß sich schon mehr ändern, als zaghafte Kleinigkeiten, die wenig bringen und Jahrzehnte brauchen bis sie so ungefähr funktionieren.
Im Ganzen umdenken. Wir sollten uns alle hinterfragen, ob das so richtig ist, was wir treiben und zwar so schnell wie möglich.
Und ausnahmslos alle.
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Dafür gibts auch keine digitale Lösung, das funktioniert ausnahmslos nur analog.
Falls doch eine App angeboten werden sollte wie etwa "Der Weg zu mehr Leben mit der Natur" das kann wenns um Pilze geht schnell auf dem Friedhof enden, wenn man das nicht hinterfragt und wenn es um irgendwas anderes geht, schnell zu einem teuren Abo führen mit dem man dann den neuen Briefkasten der Briefkastenfirma bezahlt.

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die Tüte kann man leichter verstecken, falls ein Forstbeamter auftauchen sollte.
Mit dem Raubbau an der Natur sind nicht nur die Pilze gemeint, die gesamte Natur.
Ich hab nichts vor einem Förster zu verbergen und vor etwaigen Kontrolleuren, daher bräuchte ich auch nichts, was ich leichter verstecken kann.
Leute, erlaubt Euch und auch anderen ein bisschen Freiheit und Lebensfreude.
Freiheit und Lebensfreude sind nur auf Dauer möglich, wenn wir sie uns erhalten, der momentane Weg vieler, im Umgang mit der Natur führt zwangsläufig zum Verlust der genannten Dinge, für alle irgendwann.
"Es muss nicht alles, was von oben vorgeschrieben wird, sinnvoll sein und blind ohne Hinterfragung hingenommen werden."
Es geht auch gar nicht um die Vorschiften in den Gesetzbüchern. Die sind sowieso überall anders, teils nur gering, teils erheblich unterschiedlich.
Es geht um ein ganz anderes Gesetz, das Gesetz der Natur. Die Natur stellt die Regeln für dein Dasein auf, auch das du überhaupt hier bist. Die kannst du ablehnen und hinterfragen oder nicht hinterfragen, was auch immer du tust, sie sind da. Je mehr du dich dran hälst, desto mehr hast du vom Leben, Freiheit und Lebensfreude inklusive.
Sich davon auszunehmen ist nicht möglich, das ist nicht vorgesehen. Wenn die Menschen es trotzdem tun, dann kannst du jeden Tag aufs Neue sehen was dabei rum kommt, nichts gutes.
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Ja sicher, irgendwas gibts immer, das ist hier in der Region weniger das Problem.
Sammelst du im Winter gern Austernseitlinge?
Die gibts hier massenhaft überall. Vor allem im Giesener Wald, ernten geht nicht ist komplett NSG, aber die sieht man da oft direkt am Weg.
