Beiträge von Daniel224

    Ich denke das laubwald ganz gut geht.

    Moin,

    genau das ist bei mir auch so, die richtig dicken Dinger immer bei Laubbäumen, im Buchenwald hier aber eher die kleinen filigranen, die großen immer in Birkenwäldern, aber Laubbäume hab ich auch so beobachtet.


    LG

    Daniel

    Na dann gute Nacht in manchen Wäldern, was ich da heute gesehen habe, unfassbare Mengen, tausende Fruchtkörper, allein an der einen Buche keine Ahnung wieviele, alle schon alt und teils mit Schimmel bedeckt. Drumrum um den Baum sah es ähnlich aus, wie als ob das von nen feinen Spinnenetz teils überdeckt war, so ein feiner weißlicher Schimmel.

    Viele Fruchtkörper hatten auch stattliche Ausmaße, an manchen Stellen von klein keine Spur, nur so riesen Dinger.

    Hallo oerling,

    doch, hatte ich erwähnt, etwas weiter zurück, das ich beim nächsten Mal lieber einen extra Behälter mitnehmen werde, weil die mir zu empfindlich sind, mir sind ein paar auf dem Transport zerbrochen. Ist wohl auch irgendwie in den vielen Beiträgen untergegangen, ich hätte es besser in einem exakter beschreiben sollen, mache ich beim nächsten Mal, danke für den Hinweis und sorry.

    Trotzdem lieben Dank für deine Einschätzung.

    Das mit den Täublingen ist schon sehr komplex, da bin ich für jeden Rat dankbar, für deinen erst Recht, du hast mir schon mal sehr gut bei Täublingen geholfen, dafür danke ich sehr.

    Ich kanns nicht genau sagen, nur irgendwie versuchen einzugrenzen, aber es hieß ja bereits weiter oben, das die wohl auch eher ein Fall fürs Mikroskop wären.

    Ich hab für Speisezwecke gesammelt, nach Täublingsregel essbar und ich fand sie sehr lecker.


    LG

    Daniel

    Hallo Sebastian,

    könnte das mit der Trockenheit zusammenhängen? Nicht die dieses jahr, aber in den vergangenen Jahren gabs ja regional immer wieder Wassermangel. Könnte das die Bäume doch derart geschädigt haben, daß die sich jetzt so breit machen an den geschwächten Bäumen?


    LG

    Daniel

    Hallo oerling, stimmt mit den gelblichen Lamellen, der eine wo mans sieht war auch etwas älter, das würde ja gegen minutula sprechen, eher für Aurora der im Alter gelbliche Lamellen hat, man siehts ja auf den Bildern die jüngeren etwas heller. Aurora dazu steht im Buch, leicht bereift, minutula oft gänzlich bereift. Das trifft auf die auf den Bildern ja nicht zu, gänzlich bereift, sind sie auch nicht gewesen, die jetzt am Wochenende auch nicht. Was aber bei Aurora der Fall wäre, ein voller Stiel, die hatten allesamt ausnahmslos einen kammerigen Stiel der innen wattig war. Allerdings hab ich dieses Wochenende einen etwas größeren gut 200 m weiter entdeckt, aber kein Foto gemacht, der vom Habitus eher Aurora, der stand einzeln, die kleinen immer in größeren Mengen. Das war an einer Stelle so ein moosiges Stück am Wegrand, so als ob das vor Ewigkeiten mal ein Holzlagerplatz war, so eine Einbuchtung, Bewuchs ein paar Mini Birken Moorgräser und ganz wenig Brombeeren. Drumrum Kiefernwald an den Rändern immer anderes, wie Birken, Eichen und Sträucher. Etwa so 5 m breit 20 m lang das Stück, ging noch etwas am Wegrand danach weiter links und rechts etwa einen Meter, dann war abrupt Schluß. An der Stelle geschötzt etwa 50 Fruchtkörper, die andere Stelle war in einem anderen Wald, an einem Moortümpel, direkt am Weg, überwiegend Kiefernwald, Boden bedeckt mit Nadelstreu und teils ohne großartigen Bodenbewuchs, keine Heidelbeeren. Ansonsten an Bäumen Birken und Vogelbeeren, da wuchen sie drunter, auch nur eng begrenzt so eine Stelle, etwa 2 Meter breit und gut 10 m lang, etwa geschätzt 20 Fruchtkörper, ansonsten in beiden Wäldern, die ich gut kenne, Fehlanzeige bisher an anderen Stellen.

    Sporenpulver auf dem Boden und aufgenommen vom Moos auf ein schwarzes Tuch weißlich, vielleicht ganz leicht cremefarben, aber war jetzt auch nicht wirklich vernünftig gemacht vor Ort, nur so ungefähr. R. velenovskyi hätte laut Literatur aber festes Fleisch, davon kann bei denen keine Rede sein, sehr zerbrechlich. und im nassen matschigen Zustand fast zwischen den Fingern zerlaufend, sehr glibbrig und äußerst glasig wirkend, fast wie ein flüssiges Gel.

    Und hätte der auch so einen recht deutlich ausgeprägten Buckel auch schon in dem kleinen Zustand?

    Der Apfeltäubling wär doch auch durch den Geschmack aufgefallen, der ist doch bisweilen anfangs leicht scharf, die waren ausnahmslos mild, habe mehrere Kostproben an zwei Stellen und an zwei Wochenenden gemacht, von verschiedenen Fruchtkörpern, ausnahmslos mild, keinerlei geschmackliche Auffälligkeiten. Hab einen mal mit nassen Lappen oben abgewischt und gesäubert und ein Stück mit Huthaut probiert, kein Unterschied. Die Huthaut läßt sich schwierig abziehen, nicht bis zur Hälfte, drunter weißlich.

    Hallo Karl,

    das kommt mir irgendwie bekannt vor, hab heute in einem Laubwald bei Hildesheim Unmengen von denen gesehen, an einer sehr großen sehr dicken alten Buche war vom Boden bis in über 2,5 m Höhe rundrum alles voll, am Bodendrumrum auch, egal wo da im Wald, überall waren die. Scheint ja ein gutes Jahr für die zu sein.


    LG

    Daniel

    Hab mal ein paar Bilder von meinen depilatum von diesem Jahr, sorry Bilder am Abend aus der Küche, aber man erkennts eigentlich ganz gut.

    Schnittbild leider nicht mehr vorhanden, habe das Bild irgendwie leider gelöscht. Rot war bei denen auch nix groß, innen aber ein wenig.

    Am Hut ist depilatum klar erkennbar finde ich. Was den Speisewert betrifft, naja ging so, besonders fand ich sie nicht, werds nächstes Jahr nochmal versuchen auf ne andere Machart.

    1. Hutoberseite

    2. Hutoberseite

    3. Hutunterseite und Stiel

    4. Hutunterseite und Stiel

    5. Stielbasis

    Hallo,

    ist die Stielbasis auf dem Bild, wo man das "Netz" vermutet nicht irgendwie wurzelnd, das würde ja nicht zu impolitum passen oder täusche ich mich da?

    Bin nicht sicher. Depilatum, da wär doch auch irgendwie mehr oder weniger rot an der Stielbasis und auch im Anschnitt zur Basis hin innen im Fleisch.

    Das weißliche zum Teil blassgelbliche Fleisch deutet aber irgendwie auf impolitum hin.

    Depilatum hatte ich selbst dieses Jahr einige, die sahen schon anders aus, auch die älteren.


    LG

    Daniel

    So ist das gut, gerade bei denen lieber etwas länger erkunden. Und selbst wenn du selbst zu 100% sicher bist, weiter erkunden und mit anderen sprechen oder schreiben, immer eine gute Idee. Wenn du die komplett zu 100% kennst, dann ists ganz oft, so, daß du die ganz oft schon von weitem erkennst.

    Und nicht vergessen, wenn du sie sammelst, Huthaut abschälen, die ist nichts, seitlich am Hutrand, etwas darunter vorsichtig mit dem Messer ansetzen und abziehen, geht feucht etwas schwieriger, aber funktioniert ansonsten leicht. Stiel ebenso dünn schälen und Ring entfernen.

    Und egal wie lange man die schon kennt, ich würd immer empfehlen alle Merkmale zu kontrollieren, egal wie eindeutig man den schon auf 10 m Entfernung erkennt, machen viele immer so, besser ist es immer.

    Mann Mann Mann, das ist aber auch ein Prachtstück, wo hast du den genau gefunden? Was war da für ein Wald direkt am Fundort, sieht auf den Bildern nach Laubwald aus.

    Ich hab die dicksten meist bei Birken gefunden. Heide erwähnst du ja, das klingt nach Sandboden und eventuell mooriger Region.

    Also bei den zuletzt geposteten Fotos, der Stiel mit Loch, würd ich klar Edelreizker sagen, ziemlich eindeutig.

    Manche müssen gar keine großartigen Grübchen haben, es gibt das auch mal, das mans nur am unteren Stielende zur Basis hin gerade so erahnen kann, das kann man dann gern mal übersehen,wenn da dick sand dran ist, da bleibt dir dann nurübrig, das so gut wie möglich zusäubern um es zu überprüfen.

    Gänzlich ohne Grübchen käme dann der Fichtenreizker ins Spiel, auch der kann neben denen vorkommen, falls da auch Fichten mit dazwischen sind, die können mitunter direkt nah beeinander stehen. Da verfärbt sich die Milch auch recht schnell weinrötlich, nach so max. 15 bis 25 min. etwa.

    Gar nicht so einfach bisweilen.

    Aber das Gute an der Sache ist, wenn du Reizker zweifelsfrei als solche erkennst, dann wären etwaige Vertauscher allerhöchstens Geschmackssache, da gibts ein paar Unterschiede, manche sind eben etwas herber. Ich mag sie alle. Und die Reizker sind sehr gut für die Gesundheit, alle, ausnahmslos. Ich merke das selbst, da ich unter Reflux leide aufgrund eines Zwerchfellbruchs.

    Trotz säureblockender Medikamente, ohne die ich Gefahr laufe erstens unendliche Schmerzen zu haben und Krebs zu bekommen, bleiben aber immer mal wieder auftretende Restbeschwerden in Form von leichtem Sodbrennen, ohne Medis nicht auszuhalten. Aber kaum esse ich eine Portion Rezker, selbst wenn sie in Butter beraten sind, denn fettig ist natürlich oft Auslöser von Sodbrennen, danach habe ich oft für min. eine Woche Ruhe. Die haben eine hochantioxidative Wirkung, da sind einige sehr wertvolle Dinge enthalten, eine sehr wertvolle Bereicherung für die Gesundheit und geschmacklich für mich eine Delikatesse.

    Schau dir mal den an, soll laut wikipedia in Europa in Südfrankreich vorkommen, sonst eher in Mittelamerika und Asien, na mal sehen, vielleicht auch irgendwann mal bei uns, man weiß nie, bei sich veränderndem Klima, aber der sieht doch sensationell aus, oder?

    Indigo-Reizker – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Also ich denke, du hast eventuell einen jüngeren spangrünen dabei gehabt, der unter Umständen geschmacklich eher mild ausgefallen ist und es dir deswegen nicht so aufgefallen ist.

    Magst du denn sonst gern bittere Lebensmittel, wie manche Salate, Früchte , Kräuter und auch herbes bis sehr herbes Bier, dann bist du ja solche Geschmäcker gewohnt, könnte gut sein.

    Auf dem Foto tags darauf siehts fast wie ein Zwieback aus :) da kann man mit viel Fantasie eventuell etwas minimal grau grünliches erahnen, das würde aber normalerweise nie so lang dauern, das dauert oft grad mal bis man wieder am Auto ist nach ein paar Std. Tour, spätestens zu Hause in der Küche.

    Klein bischen variabel ist das bei denen immer mal, kann glaub ich auch sein, wenn die etwas trockener sind.

    An einer meiner Stellen ist eine etwa 15m breite Schneide mit unbefestigtem Weg, an einer Seite gleich Übergang zu Kiefern, da wie gewohnt, an der anderen Seite Eichen, einige auch hintereinander und Birken dazu, erst nach vielleicht 30 m in Kiefern übergehend, aber auch unter den Eichen welche, weil da ja auch immer mal wieder kleine und kleinste Kiefern dazwischen sind oder nah bei, da sind die aber oft trockener und dünnstieliger, aber nur die, die bei den Eichen und zwischen dem Laub wachsen.

    ich persönlich würde mir da jedenfalls so keine Diagnose zutrauen.

    Da geb ich dir Recht, ich mir auch nicht, daher alles reine Vermutung. Aus beiden genannten Bereichen, hab bei wikipedia nachgeschaut, da scheiden ja zumindest die teils leicht schärflich schmeckenden aus. Einige der da erwähnten Arten kommen zumindest farblich ähnlich da nah bei auch vor, schwer zu sagen, ich vermutete das vor allem auch wegen der Größe, die waren alle ausnahmslos sehr klein, die meisten kaum 5 cm, eher so drei bis 4 cm. Kugelig vom Habitus nur in ganz kleinem Zustand, dann höchstens 1 bis 1,5 cm maximal, ab 2 cm meist schon aufgeschirmt. Sehr filigran und sehr schnell labbrig werdend.

    Sporenpulverfarbe, zumindest das, was man auf dem Moos zum Teil erkennen konnte, weiß.

    Insofern meine sehr vage Vermutung R. Minutula. Egal wo ich die fand, die beiden Wälder sind gut 6 km auseinander, aber von der Sache als solche gleicher Wald gleiche Bäume, die waren immer größenmäßig und farblich wie die auf den Bildern, das Sporenpulver bei allen älteren, wo man auf dem Boden was sah, weiß.

    Hatte auch mal ein schwarzes Tuch mit dabei und hab versucht ein bischen Sporenpulver drauf zu bekommen, eindeutig weiß.

    An der einen Fundstelle waren zwar Kiefernmonkulturen aber direkt nah dabei waren es Birken und Eichen, an der anderen Stelle ebenfalls Kiefern im Hintergrund und direkt dabei Birken und Vogelbeeren.

    Das ist dann aber auch alles, was ich dazu schätzen kann, es scheint ja auch, wie ihr es sagt schwer zu sein, ihr habt da die Erfahrung, was das angeht, ich machs halt nur nach Täublingsregel vor Ort und ggf. Sporenpulverfarbe.

    Letztendlich ist es auch egal, wenns um die Küche geht, ich erkenne sie zweifellos als Täublinge und habe sie mit Kostprobe als komplett mild befunden und dann sind sie in der Pfanne gelandet. Bin gespannt ob da nächstes Jahr wieder welche kommen, ich werd auf jeden Fall einen extra behälter für die mitnehmen, am besten so ne Pappschale für Heidelbeeren, die kleinen filigranen Schönheiten sind sehr empfindlich, aber ich finde sie wunderschön. Geschmacklich sind sie auch sehr gut, also ich find sie lecker zumindest.

    Hallo Sebastian, hallo Oliver,

    auch wenn ich von vielem nichts verstehe, was ihr hier postet, damit kenne ich mich nun gar nicht aus, aber trotzdem schon mal vielen Dank für die vielen Infos zu den genannten Arten bezüglich der makroskopischen Bestimmung. Ich find die Täublinge ein super interessantes Thema, damit möchte ich mich gern näher beschäftigen, da gibts super viel zu entdecken.

    Auch für die Küche.


    LG

    Daniel

    Ich sammel die auch erst seit 2 Jahren, nur gibts die hier in der Heide bei den ganzen Monokulturen häufig.

    Die Farbe am Anschnitt am Stiel verfärbt sich meiner Beobachtung nach beim Edelreizker nicht weinrot, nach einiger Zeit, insbesondere, wenns dann irgendwann trockener wird blasst das aus und wird immer grünlicher, eher so ein blasses graugrünlich, man kann das karottenorange aber noch erahnen.

    Hatte mehrfach aber auch weinrote dabei, da vermute ich recht junge spangrüne, die sind jung auf dem Hut mitunter noch fast ohne legliche Grüntöne, kann gut sein, hatte manchmal auch einen etwas herberen Geschmack mit zwischen den anderen, aber eher vereinzelt. Habe aber eine Stelle da gibts die massenhaft, so auf gut 150 m Weg links und rechts, Edelreizker miest eher am Weg und knapp dahinter und auf offenen Flächen, im Wald eher weniger, der ist da auch oft dicht bewachsen mit Hiedelbeeren, die spangrünen aber durchaus auch weiter drin, wo mehr Bewuchs ist, warum auch immer. Aber nur die eine Stelle, da sammel ich die anderen auch. Da gibts auch selten mal den Wechselblauen, sowohl in dieser tollen blaugrauen Färbung, als auch dieses lehmig braune, wo man in der Hutmitte so einen dunkelbrauneren Punkt sieht manchmal. Obwohls da auch einige Stücke Fichtenbestand gibt, Fichtenreizker bisher Fehlanzeige, die find ich woanders, selbige Region, aber anderer Wald, gut 10 km entfernt. Lachsreizker, nicht das ich wüßte bisher, daß ich den mal hatte, Weißtannen sind da keine.

    Hallo Benjamin,

    kann das vielleicht auch an den nicht natürlichen Lichtverhältnissen liegen? Ist ja in der Küche gemacht worden das Bild. Eigentlich kenne ich das auch, daß die Verfärbung zu weinrot schneller geht. Aber gibts das beim Edelreizker doch, mir wär bisher nichts dergeleichen bei denen aufgefallen. Es blasst eher aus, aber weinrot, nicht wirklich.

    Mit diesem Pilz hab ich aber noch nicht so viel Erfahrung und wollte mich lieber nochmal hier versichern.

    Hallo adrich,

    das mit den Essensfreigaben übers Forum ist ja klar, ist online nicht möglich.

    Bitte insbesondere bei Wulstlingen erst sammeln, wenn man diese Art zu 100% selbst und zweifelsfrei erkennt.

    Es ist zu 99,9% ein Perlpilz, ein wunderschönes richtig stämmiges Exemplar.

    Hab mir mit denen auch länger Zeit gelassen und mich damit beschäftigt.

    Bitte vorm ersten Mal in der Küche unbedingt so lange die Art erkunden, bis du alles wichtige dazu kennst, auch die etwaigen Verwechslungsmöglichkeiten, wie u.a. den Pantherpilz und den grauen Wulstling z.b. der Panther wäre durchaus was, was einen auf den Friedhof bringen kann, also bitte äußerste Vorsicht walten lassen und immer jegliche wichtigen Merkmale einwandfrei bestimmen, Rübenartige Knolle, gerieften Ring, der aber auch beim grauen Wulstling so vorkommt und beim Panther auch manchmal und ganzwichtig die rötlich rosalichen Verfärbungen, die oft am Stiel und an der Basis wenn Maden und andere Fra0stellen vorhanden sind, gut zu erkennen sind. Beim geringsten Zweifel, weil irgendwas nicht erkennbar ist, an Färbung oder ein nicht mehr vorhandener Ring, bitte unbedingt stehen lassen, keine Risiken eigehen insbesondere nicht bei Wulstlingen, bei allem anderen natürlich ebenso nicht.

    Grundsätzlich immer ganz ausbuddeln, inkl. Knolle, wenn er abbricht, was oft der Fall ist, wenn er madig ist, dann kannst duir die Knolle sparen, dann ist der an der Bruchstellemeist komplett rötlich, das ist dann nicht zu übersehen, die kann man dann aber auch oft komplett vergessen, die sind oft sehr madig, außer dieses Jahr kaum.

    Da du ja selbst sagst, daß du dich mit denen noch nicht so gut auskennst, bitte erstmal weiter erkunden und lieber damit warten.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    möglicherweise hast du mehrere Arten im Korb gehabt, weinrot verfäreben würde sich der Edelreizker laut Literatur nicht, kann also sein, daß du einen Spangrünen Kiefernreizker dabei hattest oder einen Lachsreizker, falls da Weißtannen gestanden haben sollten. Du hast ja teils grünliche Verfärbungen angesprochen, könnte eventuell sein. Allerdings würdest du den geschmacklich durchaus merken, der hat eine etwas herbere Note, so ein leicht herb bitteres Waldaroma, kann aber auch variabel ausfallen, mal mehr mal weniger, manch einer schmeckt bitter auch weniger bis gar nicht oder einer isst sowieso gern bittere Salate oder mag gern richtig knackig herbes Bier, der ist eher an Bitterkeit gewöhnt und nimmt das weniger stark wahr.

    Ich kenne den Spangrünen, nehm die auch gern, wenn welche da sind.

    Bei zwei anderen Arten hatte ich mir in den letzten Wochen auch die Frage gestellt, was es sein könnte, geschmacklich zumindest komplett mild ohne jegliche Schärfe.

    Das Bild ist leider nicht optimal, weil abends zu Hause gemacht, ich hab diese Art als essbar eingestuft nur aufgrund Täublingsregel, konnte es aber auch nur ungefähr eingrenzen, könnt ihr trotz der nicht optimalen Bilder was erkennen? Hab es zwei Wochen danach nochmal da versucht an den beiden Stellen, nur noch ein paar kleine, aber alles komplett matschig.

    Die Fruchtkörper auf den Bildern sind max. 3 cm breit, manche ältere vor Ort max. 5-6 cm.

    Hab entweder R. Aurora oder Russula Minutula vermutet, zuminest farblich, auch dieser farblich passende Buckel in der Hutmitte haben mich auf einen der beiden schließen lassen.

    Boden war sandig sauer, ein Moorwald, hauptsächlich Kiefern, teils Fichten, aber an den Wegrändern Birken, Eichen, diverse Sträucher.

    Das ist das Bild, hab es halt nur für mich gemacht, hatte es neulich schon mal gepostet, da hatte ein User noch eine andere Vermutung, aber der kam irgendwie nicht hin.

    Geschmacklich in der Pfanne waren die sehr gut, etwas nussig, wenn man sie in Butter brät. Leider nicht komplett mit Stielbasis, da bereits im Wald geputzt.

    Auf dem 6. Bild, ebenfalls aus der Küche, zwei von mir als Parazurea eingestufte und ein Hut von R. Vesca, der Stiel ist mir abgebrochen, war aber einer, hab den größeren daneben gekostet, der war mir dann leider runtergefallen und bin blöderweise auch noch drauf getreten, schade.

    Der Teller ist zwecks Größenvergleich ein Frühstücksteller kein großer Essteller.

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    Ich kanns halt nur so versuchen, aber wenn das schon mit Mikro zum Teil schwierig ist, das ist dann wirklich nur was für die Experten.

    Was das Thema Speisewert angeht sind alle drei ähnlich gut.

    Grisea könnte aber auch sein, da der Hut ziemlich empfindlich wirkt, eher bröselig am Hutrand, wie bei Parazurea auch, ich fand die Ionochlora immer etwas weniger empfindlich.

    Da ich aber hauptsächlich für die Küche sammle, wär da jetzt die Verwechslung egal, würde sowieso bei Zweifeln erst mal kosten.