Beiträge von Suku

    Lieber Jörg,


    es ist sehr peinlich, mein Gedächnis hat mich im Stich gelassen. Natürlich hat der Panther keinen gerieften Ring. Paulis hat mich per Konversation auch schon drauf aufmerksam gemacht. Ich habe den Pantherpilz schon etliche Male gefunden, umso trotteliger von mir.


    Danke für die Hinweise, ich ändere das.


    LG Michael

    Liebe Pilzfans,


    heute habe ich in diesem Jahr den ersten Pantherpilz gefunden (dachte ich in meiner Schusseligkeit, deutlicher geht die geriefte Manschette wohl nicht... :grotwerd:. Danke Hannes2 und Paulis, es ist der Graue Wulstling). Traditionell erscheinen die hier immer nahezu zeitgleich mit den Sommersteinpilzen unter zwei alten Eichen.



    Ein schönes Stadium, wie ich finde. Hier kann man noch gut erkennen, wie sich der Ring vom "Bergsteigersöckchen" (das keines ist) trennt. In meiner Fantasie sieht man auch, wie die Riefen am Ring durch die Lamellen "geprägt" wurden. Allerdings weiß ich nicht, ob das überhaupt so ist. Das "Söckchen" ist leider nicht so deutlich ausgeprägt, ich glaube daran haben sich die Schnecken, die auf den Bildern zu sehen sind, schon gütlich getan (klar, schließlich ist das ja auch keins, wie sich das für den Grauen gehört :haue: ). Der typische Rettichgeruch (für A. excelsa) war ziemlich markant.




    Dieser vermadete und arg angefressen Flocki war mir ein Foto wert, weil sich die Raupe so schön unter den Hut geklemmt hatte. Vielleicht suchte die Schutz vor Regen... Rot und Grün bringen einen hübschen Kontrast. Ich habe keine Ahnung von solchem Krabbelzeug, meine App nennt die Rundflügel-Kätzcheneule (Orthosia cerasi).





    LG Michael

    Hallo Maren,


    ich bin dann so ungeduldig, dass ich sofort losziehe. Nach 1-2 Wochen wirkt sich der Regen nach meiner bescheidenen Erfahrung auf die Fruchtkörperbildung aus.


    LG Michael

    Hallo Reinhard,


    die ersten Sommersteinpilze im Jahr sehen nach meiner Erfahrung nahezu immer so von Maden zerlegt aus. Ich habe in diesem Mai inzwischen an verschiedenen Stellen welche gefunden, überall das gleiche. Wenn die massenweise auftreten, z.B. nach Regen, wenn es lange trocken war, gibt es eine Chance auf verwertbare Exemplare. Ansonsten könnte man die Maden auch beim Sommersteinpilz beinahe als ein Bestimmungsmerkmal werten.


    Ob das hier wohl auch mal einer war?




    LG Michael

    Hej Grüni/Kagi,


    <X vielleicht unterscheiden sich an dieser Stelle Gourmands von Gourmets. Dann stellt sich allerdings wieder die Frage: wer is(s)t wer.


    Dazu gab es hier auch mal ne Diskussion:



    LG Michael

    Hi Peter,


    Stemonitis würde ich mit dem letzten Bild auch vermuten, leider habe ich aber überhaupt keine Ahnung. Ich antworte hier, weil ich bekunden will, dass ich diese Serie von Fotos, die die Entwicklung dokumentieren, wirklich Klasse finde :daumen:. Lehrreich und ästhetisch.


    LG Michael

    Lieber Pilzgemeinde,


    der erste Sommersteinpilz ist mir heute über den Weg gelaufen. Ich hatte eigentlich schon früher damit gerechnet, nachdem dieses Jahr vieles so früh erschienen ist. Alle Pilzfliegen im Umkreis haben sich auf diesen armen Kerl gestürzt:



    Der nächste guckt auch schon aus dem Boden:



    Der Birkenpilz muss schnell gewachsen sein. Am Donnerstag war noch nichts zu sehen, heute war er schon hinüber:



    Dieser hier wird eine gelbe Lohblüte sein, nehme ich an. Leider unscharf fotografiert:



    Um einen Toast zu belegen wird es wohl reichen. Einige (kleine) Echte Pfifferlinge (Cantharellus cibarius). Das charakteristische Gelb kommt auf dem Bild leider nicht zur Geltung. Die größeren sind wohl Blasse Pfifferlinge (C. pallens).

    Für mich geht geschmacklich bei Pilzen nichts über frische Pfiffis:




    LG Michael

    Hej Grüni,


    sehr spannend, schön dass du Fotos machen konntest. Aber sach mal: um die Zeit sollten Menschen in unserem Alter im Heiabettchen liegen, seelig schlummern und sich nicht rumtreiben.


    LG Michael

    ist es besser, viel besser als man glaubt...


    Hier war es zu Beginn des Frühjahrs nicht so trocken, wie es aus anderen Teilen Deutschlands im Forum berichtet wird. Es gab nur einige sehr warme Tage, aber viel Niederschlag. Zwischendurch war's mal arg kalt, einige frisch ausgeschlagene Bäume haben gelitten. Der Pilzwuchs ist aber mehr betroffen von übereifrigen Parkpflegern, die ihre Bestätigung darin suchen, die Grasnarbe sichtbar zu halten :cursing:. Außerdem bringt die ausreichende Feuchtigkeit andere Probleme mit:



    Ich vermute mal, das ist ein leergefressenes Hexenei. Das Ausbuddeln ist nicht schadfrei gelungen:



    Ein weiteres Opfer:



    Das war nicht der Täter, wohl aber die Verwandtschaft:



    So sah der Pilz vermutlich vorher aus. Ein Perlpilz mit seltsamer Hutfarbe. Zunächst hatte ich wegen der metallisch anmutenden Färbung an einen Scheidenstreifling gedacht, die dort auch gerne wachsen. Ein Blick unter's Röckchen brachte Aufklärung. Leider verweigerte das Sillyphone hartnäckig die Fokussierung des Hutes:




    Die hier haben die Rasenmäherattacke überlebt, weil sie sich an den Rand gequetscht haben. Viel größer werden die Pfiffis hier leider nie. Scheint eine Besonderheit dieses Myzels zu sein:



    Mehr fand sich heute, neben diverser LBMs und etlicher Stechmücken in Libellengröße nicht.


    Danke für's Mitgehen und LG

    Michael

    Hallo Raphael,


    ich habe keine Ahnung von mikroskopischen Merkmalen und denke, du hast dich bestimmt durchgeschlüsselt. Diese weißen Pilze sind für mich als Anfänger mindestens genauso schwierig, wie LBMs. Trotzdem mal ein Schuss ins Blaue: meine erste Idee rein makroskopisch war Clitocybe. Vielleicht der Bleiweiße Firnis-Trichterling (Clitocybe phyllophila)...


    LG Michael

    wer lässt Junghexen auch eine Woche warten???! :gomg:

    Babyhexen! Es waren Babyhexen! Und es war kalt, sehr kalt! Und ich wollte mal nicht gierig, sondern geduldig sein, sehr geduldig! Aufsitzrasenmäher sind die Geißel der Pilzsucher im Park. Grmff.

    Aus aktuellem Anlass: gestern war ich im Park, freudig gespannt auf die 4 Flockis, die ich eine Woche zuvor stehengelassen hatte, weil die noch so klein waren. Dann die böse Überraschung. Ich glaube, das Gedicht macht klar, was passiert war.


    Absurdistan

    oder

    Rachefantasien


    Hier steh' ich im Regen, es schneit warme Flocken,

    Schlittschuhläufer schwimmen im See,

    Im Gras liegen kleingehackt stattliche Brocken

    Fliegende Sporen, so rot wie Schnee.


    Da fand sich doch grad' noch ein Gärtner ganz einsam,

    Im Hexenring, bestimmt neunzehn Stück.

    Mit grüner Hose, in hellblau ganz kleidsam,

    Jämmerlich weinend, sich windend vor Glück.


    Am Horizont vorn ein liebliches Scheusal,

    Rattert und knattert mir lautlos ins Ohr.

    Der Steinpilz am Steuer bekreuzigt sich neunmal

    Steht lachend dahinter, schaut grimmig hervor.


    Staunend steht, gelangweilt springend,

    Ein weißes Schaf, dunkel gelockt,

    Traurig im Baum, stumm, heiter singend,

    Kräht es: "Wer hat das verbockt?"

    Hier war's warm und einen Tag lang recht nass. Heute gab's dann den ersten Perlpilz des Jahres. Leider ohne Beweisfoto, Schlaufon zu Hause vergessen. Im Stiel hausten die Maden so eng, wie die Menschen einst in Kowloon Walled City in Hongkong.


    LG Michael


    Ich glaube, die hast du übersehen. Schau mal unter "Systematik"

    Wo du Recht hast... :grotwerd: :gomg:. Klassischer Fehler bei der Recherche: in Google Schwefelporling eingegeben. Erster Wiki Treffer https://de.m.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Schwefelporling angeklickt und nicht gecheckt, dass der Gattungsname den richtigen Treffer ergeben hätte. Und dafür hier ein ganzes Forum beschäftigt. Nur um Gerüchten vorzubeugen: ich habe nicht orgiastisch in den 1. Mai gefeiert. Ich kann auch ohne Alk verpeilt sein.

    Danke für die Richtigstellung euch allen. Der Groschen fällt halt manchmal in Pfennigen


    LG Michael

    Infolgedessen ist die Schreibweise "Laetiporus sulfureus" korrekt.

    Hi Öhrling,


    du wirst philologisch recht haben. In meiner Literatur und im Netz wird er aber regelmäßig "Laetiporus sulphureus" geschrieben, wie auch z.B. Tricholoma sulphureum. Im Gegensatz zu z.B. Cortinarius sulfurinus.


    LG Michael

    Danke euch, Oskar und Schupfnudel!


    Ihr habt meinen Kopf wieder sortiert :gidee:. Mir ist grundsätzlich klar, dass die Familie den Gattungen übergeordnet ist. In Wikipedia sind weitere Arten, die zur gleichen Gattung gehören, meistens aufgeführt, bei L. sulphureus aber nicht. Im Netz habe ich dann nur in 123Pilze von L. montanus gelesen, ansonsten taucht beim Suchbegriff Schwefelporling eigentlich immer nur L. suphureus auf.


    Zum Begriff Schwefelporlingsverwandte habe ich gar nix gefunden. Auch mein kürzlich erworbenes "Pilze Europas" schweigt sich darüber, bis auf die Erwähnung, dass es sie gibt, aus. Das hatte mich irritiert. Die aktuell häufig stattfindenden Neu-Sortierungen tragen sicherlich dazu bei. Und da soll mal jemand verstehen, dass es zwar die Familie der Schwefelporlingsverwandten gibt, die Gattung Laetiporus aber nicht dazu gehört =O .


    LG Michael

    Liebe Pilzer*innen,


    gestern habe ich beim Maispaziergang diesen knackfrischen Schwefelporling (Laetiporus sulphureus?) an einer Kirsche gefunden:



    Im Zuge dessen habe ich mich etwas ausführlicher mit der Art befasst. Dabei bin ich auf die erstaunliche Information gestoßen, dass der früher in die Familie der Schwefelporlingsverwandten (Laetiporaceae) eingeordnet wurde. Ich habe es so verstanden, als gäbe es mehrere Arten in der Gattung? Vielleicht unterschieden, ob an Nadelholz oder an Laubholz wachsend? Meine (bescheidene) Literatur gibt dazu nichts her. Eine Internet-Recherche hat mich auch nicht weiter gebracht. Letztendlich konnte ich nur Infos zum Gemeinen Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) finden. Gibt's bei uns nur noch eine Art? Habe ich was gründlich missverstanden?


    Vielleicht kann mir ja jemand auf die Sprünge helfen. Danke schonmal.


    LG Michael


    PS: gewürfelt und in Eipanade fettarm im Ofen mit Umluft gebacken, hat der mich nicht aus den Socken gehauen. Nette Konsistenz (Hühnchen halt), wenig Geschmack, Völlegefühl verursachend...

    Liebe Pilzler*innen,


    ja es sind noch Babys, aber die ersten Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) strecken hier dieses Jahr nach den Frosttagen ihre kleinen Köpfe aus dem Moos.



    Mit dem Myzel bin ich per Du, die sind immer recht früh. Leider bleiben sie sehr klein, es dauert einige Wochen, bis sie maximal Daumennagelgröße erreichen.



    In der Nähe fand ich diese Pilze:


    Die würde ich als Ockerbrauner Trichterling (Clitocybe gibbosa) bezeichnen.



    Auf den beschriebenen Buckel in der Hutmitte habe ich leider nicht geachtet, die Fotos geben dazu auch keinen Hinweis.



    Ich hätte aber keine Idee, was zu dieser Jahreszeit sonst noch in Frage käme.


    LG Michael

    Hoi zäme,


    ich habe heute eine gebrauchte Version der ersten Auflage erhalten. Da lassen sich ein paar Euronen sparen. Es ist ein wirklich beeindruckendes Werk, das mMn trotz der Fülle an Fotos und Informationen übersichtlich gestaltet ist. Der Aufbau der Schlüssel ist sehr gut zu überblicken und scheint für mich auch ohne Erfahrung mit Schlüsseln, bewältigbar zu sein. Z.b. hier finden sich unter "Downloads" das Inhaltsverzeichnis und v. A. Korrigenda für die erste Ausgabe.

    Allerdings muss ich jetzt erst einmal Bodybuilding betreiben, um das Teil bewegen zu können. Es wiegt nahezu 5 kg.


    LG Michael

    Hi coröhrling97 Cornelius,


    danke für die Idee, das halte ich für eine sehr plausible These. Zumindest makroskopisch, auch mit creme- bis hellgelben Lamellentönen, passt das sehr gut. Das Habitat erfüllt ebenfalls genau die Ansprüche.


    LG Michael

    Hallo Sebastian_RLP,

    danke für deinen Hinweis. Mikro kann ich nicht, entsprechend werde ich nicht zu einem zuverlässigen Ergebnis kommen. Rein makroskopisch fehlen m.E. die Gelbtöne, auch für G. ocior. Um das irgendwie überzeugt untermauern zu können fehlen mir aber sowohl Erfahrung im Feld als auch beim Schlüsseln.


    Daniel224 ,

    auch dir danke für deinen Hinweis. Frauentäubling kann ich definitiv ausschließen. Den hatte ich wahrscheinlich letzte Woche, da habe ich noch den Vergleich zu "schmierigen" oder "cremigen" Lamellen gut in Erinnerung. Den ersten Flocki habe ich irgend in diesem Jahr (kaum zu glauben) am 10. März gefunden.


    LG Michael