Danke, habe dir eine PN geschickt.
Gruß Armin
Danke, habe dir eine PN geschickt.
Gruß Armin
Hallo und danke an Björn für die Dokus und Alexander für die Erklärungen.
Ich habe mich vor ein paar Jahren auch an einer Brandstelle an verschiedenen (?) Anthracobias abgearbeitet mit keinem zufriedenstellenden Ergebnis.
Wenn ich sie jetzt nochmals überarbeiten will, stellt sich die gleiche Frage wie früher: welche Literatur ist die richtige > @ Alexander?
Gruß Armin
Hallo zusammen.
Vor ein paar Jahren habe ich mich öfters mit den Milchlingen beschäftigt.
Leider hatte ich den Lila Milchling nie gefunden.
Um so mehr freut es mich jetzt, dass ich ihn nun gefunden habe.
Lactarius lilacinus, 28.10.2026, Ottweiler (Saarland)
Fundort: Nasser Sumpfbereich an einem Weiher unter Erle
Mittlegroß, Hut blasslila oder besser rosagrau, nicht schmierig.
Stielfarben wie Hut, Lamellen mehr cremeocker.
Milch > weißlich, nicht verfärbend, im erstem Moment mild > dann bitter > bitterschärflich
Sporen ca. 7-8,5 x 5,5-7µm, überwiegend netzig, +/- Rippen
Vorkommen
In PiDe in der Nordhälfte auffallend stärker kartiert, von Mitte- bis Süddeutschland eher spärliches Vorkommen.
Lit (u.a):
P.d.Schweiz Bd.6-36 und Lactarius Heil-Claus.-Verb-Vesth.
Auch neu für mich, weniger selten, aber zumindest erwähnenswert:
Pholiota tuberculosa, Krummstieliger oder auch Rötender Schüppling
31.10.2026 bei Eiweiler, auf totem Laubholzast.
Kleiner gelber Pilz, bis 2,5 cm Hutdurchmesser, trocken filzig mit angetrückenden Schüppchen, Rostflecken in den Lamellen ähnlich einem Flämmling.
Stiel zur Basis rötend. Stielring vergänglich, kaum ersichtlich. Geschmack bitter.
Sporen: bohnenförmig 7-9x4-5µm, Keimporus kaum sichtbar
Cheilozystiden: auffallend, überwiegend stark kopfig.
Lit. (u.a.)
P.d.Schweiz: Bd4-441 / FoTE/ FoTE Keys / gute Doku: CEMAS
Gruß Armin
Hallo Mikromeister,
genau das dachte ich auch im ersten Moment: Nanu, du bist doch keine Biene..🤔
Hallo zusammen,
es ist nicht der erste Beitrag hier im Forum zum Marienkäfer-Pilz, aber es gibt ja auch mehrere Beiträge vom Steinpilz... ![]()
Aufgefallen ist mir dieser kleine Marienkäfer mit seinen gelben Puscheln, als er sich zusammen mit ein paar Artgenossen, an einer Parkuhr zu schaffen machte, wahrscheinlich um sich ein Winterquartier zu suchen.
Er war im Gegensatz zu seinen Artgenossen schon auffallend träge und bewegte sich kaum noch.
Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, ihn mitzunehmen, um seine Parasiten, die kleine gelben Mitesser, näher zu untersuchen.
Nach ein paar Tagen war er erlöst, dh. er musste bei mir keine zusätzlichen Schmerzen erleiden!!
Asiatischer Marienkäfer Harmonia axyridis, auch Vielfarbiger bzw. Harlekin-Marienkäfer.
Sicheres Merkmal: ein schwarzes M bzw W auf dem Halsschild > Foto
Beschreibung aus Internet!
Hesperomyces harmoniae (alter Name: Artenkomplex hesperomyces virescenc)
Er gehört zur Fam. Laboulbeniales der Schlauchpilze, die parasitisch auf div. Insekten leben.
Die gelb-grünlichen, stäbchenförmigen Auswüchse von ca. 0,5-1mm werden Thalli genannt und sind im Panzer des Marienkäfer verankert.
Der Frkp. mit Perithecium /Asci/ Sporen ist nur ein Teil des Thallus und entspringt, nicht wie "gewohnt" aus einem Mycel, sondern jedes dieser Auswüchse ist quasi ein kompletter Pilz mit männlichen und weiblichen Fortpflanzungsorganen.
Weiteres kann man hier nachlesen:
Tinting Nr 127 und
Hesperomyces virescens (Marienkäferpilz) – Fundkorb
sowie Beiträge hier im Forum: zu finden unter "Marienkäfer" ![]()
Gruß Armin
Hallo Björn,
danke für die interessanten Beiträge.
Schöne Funde.
Gruß Armin
Hallo Felli,
bei meinem Fund von deinem Link , waren meine frischen Frkp. (wie schon in meiner Fundbeschreibung erwähnt) vor Ort weißlich mit einem sehr schwachen Lilareflex. Nach 2-3 Stunden zuhause, nach Transport in Papiertüte, schon mit deutlichem Lilaton, der sich nach 1-2 Tagen (frisch, kühl ohne Kühlschrank) noch verstärkte. Im späteren Exsikkat dunkelten sich die Spitzen zu dunkelbraun bis schwärzlich und der Lilaton war verschwunden.
Gruß Armin
Hallo Björn,
deine Makrobilder mit dem Mikroskop und die Aufnahmen der Dendrohypidien sind natürlich stark. Von den stark verästelten und lang gestreckten Dendrohyphidien habe ich auch einige Aufnahmen, wobei mir manchmal die Unterscheidung von "normalen" Hyphen und Dendrohyphidien unklar war.
Danke für die Aufnahmen.
Gruß Armin
Hallo zusammen,
die Gattung Resupinatus kannte ich bis jetzt nur als kleine pleurotoide, seitlingsartige Frkp. mit Lamellen, die seitlich oder am Scheitel am Substrat angewachsen sind, wie z.B. Resupinatus applicatus.
Resupinatus poriaeformis (Pers)Thorn,Moncalvo & Redhead 2006
Napfförmiges Stromabecherchen, hat jedoch winzige cyphelloide, napfförmige Becherchen, gedrängt angeordnet, ähnlich wie bei Cyphellopsis (Merismodes) anomala. Der erste Eindruck lässt auch einen Ascomyceten vermuten.
Ich fand ihn am 10.10.26 auf der Innenseite eines Laubholz-Rindenstückes, auf einem seit Jahren abgelagerten Holzhaufen in der Nachbarswiese.
Makro: Frkp. grau-weißlich, napfförmig, kugelig-becherartig mit fransigem Rand. Die Frkp. mit 0,2-0,4mm Durchmesser sitzen stark gedrängt, ohne Stiel auf einem weißlichen fein-filzigen Subikulum (> Foto Detail).
Mikro:
Sporen: rundlich, subglobose oft mit deutlichem Apikulus: 5-6,5(7) x 4,5-6µm, Q: 1,1-1,2 Randhyphen als knorrig verzweigte Dendrohyphidien (>Foto Detail).
Lit: FoTE 2 (S.1084) mit Schlüsselband (S. 733)
Gruß Armin
Hallo Bernd,
also wenn du "nun wirklich keine Ahnung von Mikroskopie" 🤔hast, dann gibt es für meine Kenntnisse keine Kategorie.
Mir fehlen aber sicher die Lateinkentnisse
sonst hätte ich wahscheinlich diese Fragen so nicht gestellt.
Die im Schlüssel erwähnten Skellethyphen konnte ich auf deinen Fotos nicht wirklich erkennen.
Ich denke das wird dann schon alles so passen. Danke für den Hinweis auf die Abhandlung von Frank Dämmrich.
Gruß Armin
Hallo Bernd, danke für den Beitrag, sehr interessant.
Zur Auflösung kann ich nichts beitragen, aber ich habe eine Frage zur Bestimmung.
Laut Beschreibung im Thelephora/Tomentella Schlüssel und Mikroskizze von Elia Martini
sollte die Art Rhizomorphen, dimitisch mit Skeletthyphen haben.
Konntest du diese sehen?
Wenn nicht, wie lässt sich die Art im Schlüssel von den anderen spitzstacheligen Thelephora im Umfeld T. fungicola abgrenzen?
Gruß Armin
Hallo Cognacmeister,
hast du die KOH Reaktion getestet?
Deine Mikroergebnisse mit apikal spitz ausl. Zystiden, Schnallen, Sporenform (Größe?) sprechen für M. fuscoatra.
Gruß Armin
Hallo zusammen,
nach Mycoacia fuscoatra und M. nothofagi nun für mich ein weiterer Fadenstachelpilz
Mycoacia uda oder neu nach Index fungorum u. Mycobank:
Mycoaciella uda (Fr.) CL Zhao....Fungi9 (2023) / Wachsgelber Fadenstachelpilz
Nach pilzedeutschland.de ist er bei uns häufiger als die beiden vorherigen Arten.
Ich fand ihn jetzt zum ersten Mal am 22.08.26 in meinem Hauswald bei Marpingen, an der Boden-Unterseite an einem Laubholzast.
Mit seinem leuchtenden Gelbgrün grenzt er sich optisch deutlich von M. fuscoatra und M. nothofagi ab.
Makro:
Frkp. resupinat, wachsgelb mit Grüneinschlag, mit kleinen ca. 1mm langen spitzen, wachsartigen Stacheln. Mit KOH verfärbt sich der Frkp. weinrot-rotbraun (wie auch bei M. fuscoatra).
Mikro:
Sporen: 4,5-5,5x2-2,5 µm, J-, oft mit Tropfen.
Zystiden spindelig ca. 20µm. Schnallen vorhanden.
In der Spitze der Aculei mit überwiegend stäbchenförmigen Kristallen.
Lit: FoTE2 und Schlüsselband, FE12 Bernicchia, BKBd2 Nr.170.
Anmerkung
Bei der schwach wachsartigen Konsistenz ist es immer schwierig, ein mikroskopisch klares Bild zu erzeugen. Vielleicht hat jemand einen Tipp, wie man +/- wachsartige Frkp. aufbereitet bzw. mit spez. Reagenzien (?) bessere Bilder erzeugen kann. Gerade bei den Rindenpilzen ist man von diesem Problem öfters betroffen. Das Thema wäre fast einen eigenen Thread wert, aber es passt gerade hierhin, und vielleicht kann jemand dazu etwas sagen.
Gruß Armin
Hallo zusammen,
der Rotfleckende Porling ist kein seltener Porling, aber für mich nach 2010 erst mein 2ter Fund.
Physisporinus sanguinolentus (Alb&Schwein.:Fr.) Pilat
Index fungorum und Mycobank führen als akt. Name Meripilus sanguinolentus
nach Neubewertung in Mycologia 117(4) /2025
Eine Art mit vielen Synonymen, wird auch oft in der Gattung Rigidoporus geführt.
RLZ: Physisporinus
Neunkirchen, 08.08.26 am Zoo, auf Unterseite (Boden), eines liegenden Nadelholzstamms.
Weißfäulerreger!! (Hmh, siehe Foto
) >> siehe Anmerkungen zur Sukzession am Schluss
Poren (bis 5/mm) verfärbten direkt vor Ort nach ca. 1min bei Berührung rötlich, später zu Hause bräunend.
Sporen 4.5-6µm breit-oval-rundlich, dünn + dickwandige Hyphen
Kleine Abweichungen bei meinem Fund zu BK2 377:
- die bei BK (und anderer Lit.) erwähnten Kristalle waren nicht vorhanden
- dünn und dickwandige Hyphen (BK: nur dünnwandige)
- Basidien bei meinem Fund kleiner als bei BK
- BK: zystidenartige Hyphenenden mit inkrustierter Spitze > habe ich keine gesehen.
> mein Fund entspricht der Beschreibung bei Ryv+ Melo (inkl. dickwandigen Hyphen).
Lit. Poroid fungi of Europe Ryv+Melo 2017 / BK2 Nr 377 /FoTE Vol2 Seite 944
………………………………………………………………………..
Anmerkungen zur Sukzession Weißfäule/Braunfäule
Irritiert hat mich die offensichtliche Braunfäule am Stamm (>Foto), weil
P. sanguinoletus ein ausgewiesener Weißfäulepilz ist.
Mit Hilfe der KI konnte ich dann Interessantes über die zeitliche Abfolge von holzabbauenden Pilzen (=Sukzession) erfahren.
Vorab erklärt die Ki, (Kurzfassung) dass bei Fäulearten am selben Holzstück meist zuerst die Weißfäule und dann die Braunfäule auftritt.
Auf meine Frage, wie das zu Physisporinus sanguinolentus auf dem braun vermorschten Stamm zusammenpasst, hat sie folgende Erklärung:
KI:
Dass du den Rotfleckenden Porling (Physisporinus sanguinolentus) – einen klassischen Weißfäuleerregger – auf einem braun vermorschten Nadelholzstamm findest, ist kein Widerspruch, sondern biologisch absolut logisch.
Physisporinus sanguinolentus ist ein ausgeprägter Spätbesiedler (Folgezersetzer). Er besiedelt Holz oft erst dann, wenn es bereits stark vorkultiviert, weich und feucht ist.
Wenn der Nadelholzstamm vorab jahrelang von einem typischen Braunfäulepilz (wie dem Rotrandigen Baumschwamm oder dem Zaunblättling) zerfressen wurde, ist das Holz braun, würfelig und morsch. Der Physisporinus zieht nun als Nachmieter in diese braune Ruine ein. Er nutzt die verbliebenen Lignin-Reste und andere organische Verbindungen, die der erste Pilz übriggelassen hat.
In den feuchteren Außenbereichen, direkt am Bodenkontakt (ja, war auf der Bodenseite vom Stamm) oder in Spritzwasserzonen, nistet sich der feuchtigkeitsliebende Physisporinus sanguinolentus ein und erzeugt dort lokal seine Weißfäule.
Physisporinus baut zwar biochemisch Lignin ab (Weißfäule), aber da das Holz bereits stark degradiert und mit Erde/Humus durchsetzt ist, kann es die typisch "helle, faserige" Weißfäule-Optik gar nicht mehr richtig ausbilden.
Kurz gesagt: Du hast hier ein perfektes Praxisbeispiel für eine sukzessive Stafette beobachtet. Der Stamm war zuerst braunfaulend, und der Weißfäulepilz räumt jetzt die Reste auf.
Zum Schluss hat mich die KI noch gefragt:
Hattest du die Gelegenheit, den Pilz anzufassen oder zu ritzen, um das typische blutrote Anlaufen der Poren zu beobachten?
Ist schon clever so eine KI, mit der kann sich richtig gut unterhalten. 🙂
Gruß Armin
Hallo zusammen,
über die gelben, makroskopisch auffälligen Konidienbüschel, die diese Traubenbasidie
Botryobasidium aureum
im späteren Stadium überziehen, lässt sich diese Art rel. einfach bestimmen. Nicht alle Traubenbasidien haben auch ein anamorphes Stadium, jedoch B. aureum gehört zu der Gruppe mit Konidien, die fast nur über die Konidien zu unterscheiden, bzw. bestimmbar sind.
Bis jetzt war mir B. areum nur von Fotos und der Literatur her ein Begriff.
06.08.2026 bei Marpingen, 2 Funde auf der feuchten Unterseite von morschem Laubholz.
Die Funde bestanden fast nur noch aus kleinen verteilten Kolonien des gelben anamorphen Konidien Stadiums.
Die Vermutung vor Ort hat sich insbesondere aufgrund der großen zitronenförmigen Konidien-Sporen, inkl. Konidien-Träger und Konidien-Zellen bestätigt. Dieses Konidien Stadium hat man früher als Haplotrichum aurem bezeichnet.
Die für ein Botryobasidium typisch mehrsporigen Basidien inkl. teleomorphen Sporen waren bis auf ein paar wenige einzelne Sporen, auf den grau-weißlichen Resten, nicht mehr vorhanden.
Ähnliche gelbliche Konidien-Sporen werden auch bei Botryobasidium conspersum beschrieben, wobei Konidien-Träger und Konidien-Zellen anders ausgebildet sind (>CfoE Larss.+Ryv. Vol 1)
Schönes Makrobild mit gelben Konidienbüschel: FoTE Vol 2 Seite 993
Gruß Armin
Hallo zusammen,
da auf wochenlang sonnenverbrannter Erde keine "richtigen" Pilze zu erwarten sind, habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und dieses dünne, trockene Ästchen mit einem Rindenpilz mitgenommen. Böse Menschen würden dazu "Dreck am Stecken" sagen
.
Aber ich konnte dieses Teil, quasi Exsikkat, noch rel. gut bearbeiten und bestimmen:
Brevicellicium olivvascens (Bres.) K.H.Larss &Hjortstam,
Gelblicher Kurzzellenrindenpilz bzw. Cremeweiße Stachelhaut
Im Nachhinein musste ich feststellen, dass ich diesen Rindenpilz schon 2021 gefunden habe. War mir nicht mehr präsent, so dass ich zum ersten Mal die Art, mit dem neuen Bestimmungsband (3) zu FoTE, erfolgreich schlüsseln konnte.
Makro:
Sehr dünn, Oberfläch creme-ocker, fast glatt, jedoch mit feinen kleinkörnigen Warzen.
Mikro Basidien: dick-kleinkeulig bis schwach zylindrisch mit Schnallen.
Sporen: 4-5µm, oval-rundlich und auffällig asymmetrisch mit gut sichtbarem Apikulus. Hyphen dünn bis schwach dickwandig, 3-4 µm, manche jedoch stark verdickt angeschwollen und kurzzellig (nach Lit gehören sie zum Subhymenium).
Sphaerozysten, direkt an den Hyphen, wie beschrieben und skizziert in CfoE Vol1 konnte ich nicht sauber herausarbeiten. Sie sind auch als schwierig zu finden aufgeführt. Jedoch einige rundliche Zellen mit unklarem Ursprung fand ich in den Präparaten.
Lit: CfoE Vol1 / Bestimmungsband (3) zu FoTE / BK2 Nr 116
Internet: Enrique Rubio in CEMAS / Homepage Stefan Blaser Nr. 116
Gruß Armin
Hallo ToniS,
ich habe kein Ahnung von sowas,
aber es sind interessante Formen ![]()
Gruß Armin
Hallo Steffen,
kann man problemlos machen.
Willi Marchina von uns " Hochwälder Kahlköpfen"
hat das mehrfach u.a. 2011 und 2019 praktiziert.
Sommer- Herbst die Sklerotien sammeln, in ein Sandbeet einstreuen und im nächsten Frühjahr kommen die Keulchen
Ich habe das auf unserer Homeseite 2x dokumentiert:
2 Bilder 2011
5 Bilder 2019
auf der geöffneten Seite mit
> zum nächsten Bild weiterscrollen
Ist noch "veraltete Technik" müsste noch funktionieren.
Sollte mancher Browser Sicherheitbedenken haben: einwilligen, wir sind harmlos🙂
Gruß Armin
Hallo Cognacmeister,
T. umbrinospora hatte ich noch nicht.
"Sind das inkrustierte Hyphen schon aber wen ma sie alles anschaut oder bleibt am Ende wohl nur tomentella punicea oder. In koh und melzer keine Reaktion"
> Bei T. punicea müssten sich die die Inkrustationen / amorphe Masse an den Hyphen mit KOH langsam auflösen
Gruß Armin
Hallo Bärbel,
ich wusste wirklich nicht wie du das meinst, wollte dich nicht angreifen und fühlte mich auch nicht belästigt. Wenn das so rübergekommen ist tut es mir leid.
Gruß Armin
Hallo Pilzmausi,
wenn sich deine Antwortauf meinen vorherigen Beitrag bezieht, so hast du evtl. das Thema missverstanden. Das war auch nicht mein Anliegen mit meiner Anfrage an KI und ist auch nicht das eigentliche Thema der Diskussion.
Vielleicht sollte es auch ein Scherz sein, dann👍.
Gruß Armin
Hallo zusammen,
ich selber kann zur Thematik nicht viel beitragen.
Aber warum sollen wir nicht den Bock fragen was er will, wenn der Gärtner ihn nicht mehr los werden kann:
Frage an KI:
Warum werden immer weniger Pilzseiten von Pilzeforum eu bei einer Pilzsuche bei google angezeigt?
(oder andere ähnliche Fragen)
> "rot" hinterlegt von mir
Antwort KI:
Dass spezifische Foren wie pilzforum.eu (oft auch als pilzeforum.eu gesucht) bei konkreten Pilzfragen seltener in den oberen Google-Ergebnissen auftauchen, liegt an grundlegenden Änderungen in Googles Suchalgorithmen sowie an der Konkurrenz durch moderne Plattformen. Google bewertet Forenstrukturen heute anders als noch vor einigen Jahren.
1. Strengere Qualitätsupdates (E-E-A-T und Helpful Content)
Google bewertet medizinische, gesundheitliche und potenziell gefährliche Themen (dazu gehört auch die Bestimmung von Gift- und Speisepilzen) extrem streng.
• E-E-A-T Richtlinien: Google fordert für sensible Themen Expertise, Erfahrung, Autorität und Vertrauenswürdigkeit.
• Nutzergenerierte Inhalte: Forenbeiträge stammen oft von anonymen Hobby-Mykologen (die wie wir keine Ahnung haben 🙄). Google stuft diese Beiträge bei kritischen Bestimmungsfragen algorithmisch oft als "weniger sicher" ein als strukturierte Fachportale.
• Beispiel: Offizielle Seiten wie die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) oder etablierte Portale mit fester Redaktion werden bei Kernfragen bevorzugt.
• DGfM-ev
2. Technisches SEO und Mobilfreundlichkeit
Ältere Foren-Software erfüllt oft nicht die modernen technischen Standards, die Google für ein gutes Ranking voraussetzt.
• Core Web Vitals: Google straft Seiten ab, die auf Mobilgeräten langsam laden oder sich beim Aufbau verschieben. Viele klassische Foren-Layouts schwächeln hier im Vergleich zu modernen Webseiten.
• Indexierungsprobleme: Foren erzeugen durch Filter, Sortierungen und hunderte Antwortseiten enormen "Duplicate Content" (doppelte Inhalte). Google zieht es vor, eine einzige, klar strukturierte Informationsseite anzuzeigen, statt sich durch lange Diskussionsthreads zu arbeiten.
• Google for Developers
3. Kommerzielle Verdrängung und strukturierte Konkurrenz
Große Verlage und kommerzielle Natur- und Gartenmagazine haben das Thema Pilze stark für sich entdeckt.
Google Help
• SEO-Optimierung: Plattformen wie das 123Pilzforum oder große Garten- und Kochmagazine investieren massiv in Suchmaschinenoptimierung (SEO).
• Such-Intent: Google liefert bei Suchanfragen wie "Steinpilz erkennen" lieber eine übersichtliche Tabelle oder Steckbriefe mit hochauflösenden Bildern. Forendiskussionen sind für den schnellen Leser oft zu unübersichtlich.
4. Das Aufkommen von KI und Rich Snippets
Google versucht, Fragen direkt auf der Suchergebnisseite zu beantworten.
• Durch KI-Zusammenfassungen (AI Overviews) und hervorgehobene Snippets (Ausgestellte Rezepte/Steckbriefe) greift Google die Daten ab und baut eigene Antworten. Der Klick auf ein tiefer liegendes Forum entfällt dadurch für viele Nutzer komplett.
Gruß Armin
Danke Karl, danke Frank
für die Richtigstellung zu Taxonomie und Dateneintrag bei RLZ.
Bei der Datenabfrage im RLZ muss ich etwas übersehen oder fehlgedeutet haben.
Wahrscheinlich muss ich öfters Funde melden, um das System besser zu verstehen🙂
Die Dateneingabe als Einzelmeldung ist ganz ok, aber das Handling zur Datenabfrage ist für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig.
Gruß Armin
Hallo zusammen,
nachdem wir 2022 (Hochwälder Kahlköpfe) bei einer Exkursion zur Artenvielfalt im Saarland zum ersten Mal eine Bekanntschaft mit der Gattung Fadenstachelpilze, Mycoacia (> M. nothofagi) machten, konnte ich nun mit
Mycoacia fuscoatra (Fr.):Fr.)Donk 1931 einen weiteren Fadenstachelpilz bearbeiten (pEF).
23.07.26 Marpingen-Berschweiler, am Lochwiesbach, MTB 6508.3, auf morschem Laubholzast, im ausgetrockneten Schlammbereich.
Makro: 1-3mm lange, weißlich bis braune Stacheln (> nach 3 Tagen getrocknet braun-schwarz), pfriemförmig zugespitzt aber apikal überwiegend "abgerundet" auf dünnem Subikulum. Hymenium verfärbt sich mit KOH 3% braunrot.
Mikroskopisch:
Sp: 4,5-5,5 x 1,8-2,2µm, zylindrisch-elliptisch.
Endhyphen in der Stachelspitzen oft stark mit Kristallen inkrustiert.
Hymenialzystiden aus einer verbreiterten Basis spitz zulaufend bis ca. 50 x 4-5µm.
Hyphen 2-3ym mit Schnallen.
Vergleich mit Mycoacia nothofagi von 2022 Makroskopisch ist M. fuscoatra unserem Fund M. nothofagi von 2022 sehr ähnlich.
M. nothofagi hatte etwas längere Stacheln, die apikal öfters zähnchenartig bzw abgeplattet eingerissen waren. Mikroskopisch hatte M. nothofagi keine zugespitzte Hymenialzystiden und kaum stark inkr. Endhyphen.
Literatur: CfoE Vol2/ BK2Nr.162 / FoTE neuer Schlüsselband 2026 (inkl, FoTEVol2) / C0NEVol8 / BernicchiaFE12
Verwundert hat mich, dass M. nothofagi im neuen Schlüsselband zu FoTE nicht erwähnt wird.
Taxonomie Je nach taxonomischer Auffassung wird der Schwarzbraune Stachelpilz als Mycoacia fuscoatra (Index fungorum + MycoBank) oder als Phlebia fuscoatra geführt. Nach neueren molekularen Auffassungen müsste er als Phlebia fuscoatra (Fr.) Nakasone (1997) benannt werden.
Warum man trotz eindeutiger (?) molekularer Zuordnung zu Phlebia, die Art noch nicht einheitlich der Gattung Phlebia zugeordnet hat ist mir unklar. Ich vermute, weil hier noch mehrere Arten von Mycoacia und andere Gattungen berücksichtig werden müssen, für die noch kein einheitliches Konzept besteht:
Hierzu sagt CfoE Vol2 Seite 157, Anmerkung zu Genus Mycoacia DONK:
Molekulare Untersuchungen haben gezeigt, dass ein solches Konzept dazu führt, dass die Gattung nicht monophyletisch ist.
In RLZ sind die Funde als Mycoacia aufgelistet, wobei fuscoatra aber auch bei Phlebia eingetragen werden kann. Ich werde meinen Fund beim RLZ als Mycoacia eintragen, wenn ich nichts Gegenteiliges höre. Ich denke man wird irgendwann die Funde zusammenführen.
Gruß Armin
