Hallo zusammen.
Frkp. bis 12 cm habe ich übersehen, da ziehe ich den Kahlkopf zurück ![]()
Hallo zusammen.
Frkp. bis 12 cm habe ich übersehen, da ziehe ich den Kahlkopf zurück ![]()
Hallo Klaus,
hier mein Bild, dazu.
Die Verfärbung muss nicht immer so deutlich sein.
Gruß Armin
Hallo Klaus,
seh ich da ein (sehr) schwaches "Grünblau", dann, vergleiche mal hiermit:
Psilocybe cyanescens, Blauender Kahlkopf.
Steht gerne unter Pappel und oft spät im Jahr.
Gruß Armin
Hallo Günther,
vielen Dank für deine Rückmeldung.
Da hat es sich für uns als +/- Cortinarius - Laien doch gelohnt, sich intensiver mit unserem Fund zu beschäftigen.
Viele Grüße und nochmals danke von den alten Bekannten aus dem Saarland.
Gruß Armin
Hallo Andy,
danke für den Tipp.
Sieht makroskopisch bei Mycoquebec recht gut aus. Jedoch passen, zumindest hier, die zu kleinen und fast subglob-eiförmig beschriebene Sporen mit einen Q von 1, 29 eher nicht.
Ich werde den Vorschlag aber weiterverfolgen. Ob hier C. eburneus synonymisiert wird ? Ist schon ein Kreuz mit den vielen Synonymen.
Gruß Armin
Hallo zusammen, nach längerer Zeit wieder einen schönen Gruß aus dem Saarland.
Wir sind mit unserer Gruppe mit einem Cortinarius vom Umfeld C. barbatus s.l. nicht weitergekommen.
Eigentlich passt vieles recht gut zu Cortinarius (Thaxterogaster) barbatus, aber auch zu Thaxterogaster emollitoides (> siehe Punkt Literatur)
Weitere Arten in diesem Zusammenhang: C. ochroleucus, C. eburneus C. cristallinus, wobei uns die Zuordnung, Synonyme und div. Beschreibungen in der Lit. Probleme bereiten.
Wichtiger Hinweis: Wir haben kein Spezialwissen oder größere Erfahrung bzgl. Cortinarius.
Fund
Anfang Nov. 2023, Marpingen/Saarland in einem Park, mehrere Frkp. jeweils unter 2 einzelnen Weißtannen (Birke im Umfeld).
Die Art beobachte ich jetzt schon seit 3 Jahren an gleicher Stelle, unter Weißtanne!
Beschreibung: Mittelgroß, einzeln, Gruppe und büschelig.
Hutdurchmesser 3-6cm, blass cremefarben, Mitte leicht ockerbraun, nicht weiß-glasig! Jung halbkugelig bis +/- stumpf gebuckelt, alt ausgebreitet oft mit breitem, flachem Buckel!
Ränder oft fast rechtwinklig gebogen, manchmal etwas grob gerippt. Hutrand mit überhängender Huthaut! Rand heller, weißlich glänzend.
Stiel Ca.4-7 cm x 0,8-1,5 cm, aber auch kurzstielig. Stiel apikal schwach wollig-faserig, nach unten oft verdickt und Basis zugespitzt, im Schnitt gelblich.
Lamellen jung grau-gelb, alt auffallend (leuchtend) safrangelb!
Cortina vergänglich, rotbraun gefärbt.
Stiel frisch schwach bis stärker klebrig, aber nicht schleimig!!
Hut nur frisch sehr schwach klebrig bis fast trocken. Später Stiel ohne Feuchtigkeit nur noch schwach klebrig, Hut trocken.
Geschmack*
Huthaut leicht bitter bis bitter, Fleisch mild bis leicht bitter.
Geruch*
Geruch frisch +-süßlich angenehm, später bei Zimmertemperatur stark unangenehm!
* Geruch und +- bitterer Geschmack wurde von uns unterschiedlich stark wahrgenommen, jedoch beim unangenehmen Geruch nach Erwärmung waren wir uns alle einig.
KOH-Reaktion auf Hut eher negativ.
Sporen Abwurf Wasser: Mittel 7,7 x 4,7 / (6-9,5 x 4-6), Q = 1,65 (1,53-1,78), sehr feinwarzig, elliptisch-mandelförmig, schwach dextrinoid.
Immer wieder im Präparat zerstreut, einzelne große Sporen von 9-9,5µm, jedoch 2sp Basidien (Vermutung) haben wir nicht gesehen.
Anmerkungen zur Lit: Unser Pilz entspricht recht gut Cortinarius barbatus (Batsch) Melot wie (u.a.) abgebildet und beschrieben in Cort. Flora Photographica sowie bei Kr. BaWü Bd5 und FTE1-S 692.
Fast alle Funde nach Lit. sind Laubbäumen, speziell Buche und Eiche zugeordnet. Kriegelsteiner BaWü 5 spricht von einem obligaten Buchenbegleiter.
Bei BK Bd.5 Nr. 276, als C. eburneus, hört sich Beschreibung und Vorkommen auch unter Abies, sowie der Hinweis auf vereinzelt größere Sporen gut an, jedoch die Sporen sind zu breitelliptisch (Q =1,2-1,6).
In FTE1 Vol1 692 wird unter C. barbatus auf C. emollitoides hingewiesen:
Hut weniger schleimig, weniger bitter, Hut weniger glasig-weiß, mehr zimtfarbig,
Passt eigentlich noch besser.
Viele Fotos in: https://svampe.databasen.org/taxon/63485 zu Thaxterogaster leucoluteolus (Rob. Henry) Niskanen & Liimat,
die auch gut zu unserem Fund passen würden, zumal hier auch viele Funde unter Weißtanne (!) aufgeführt werden.
Th. emollitoides wird hier als als Synomym von Th. leucoluteolus aufgeführt.
Weitere Lit: Soop & al. Cortinarius subg. Vibratilis , DNA Analyse / Schlüssel Kyper et al. 2011 / Funga Nordica: Schlüssel und Beschreibung Cortinarius barbatus und C. emollitoides.
Vielleicht hat jemand ähnliche Funde zu C. barbatus s.l. spez. unter Weißtanne gemacht und kann zur Abgrenzung beitragen.
Im Voraus vielen Dank für Rückmeldungen zu unserem Problem.
Mit freundlichen Grüßen
Armin Groß
Hallo Sebastian
Schreibfehler ?
Ich denke, deine schönen Scutellinia Fotos👍 sollen S.crinita heißen?
S. citrina hat doch globose Sporen.
Gruß Armin
Ok, wenn die Ascos flach sind kann es keinen C.tenuispora sein. Ich sehe die Ascos auf deinen Bildern nur von oben.
Aber auf erstem Bild linksaußen mittig, sieht es irgendwie nach einem abgestutzten Fuß aus.
Ich habe mal ein Mikrobild von dieser Woche beigefügt, das ich als C. tenuispora abgelegt habe. So viel spitzer sind die Sporen nicht.
Deine Sporengröße mit ca. 10x 3µm ist schon etwas kleiner, aber auf deinem letzten Sporenbild ist zumindest eine Spore mit ca. 13µm vorhanden, wenn ich deinen Maßstab richtig deute.
Gruß Armin
Hallo Chris,
Vergleiche mal mit Cudoniella tenuispora dem Backenzahn Kreisling.
Gruß Armin
Eine konkrete Bestätigung oder kritsche Anmerkungen zu meinem Fund habe ich hier im Forum zwar erhofft, war aber eigentlich auch kaum zu erwarten,
wenn man die nur wenigen Lentaria Fundpunkte in Pilz Deutschland.de betrachtet.
Zur Absicherung bzw. näheren Einordnung meines Fundes, habe ich dann mal nachgehakt:
Josef Christan hat mir nun das Ergebnis Lentaria albovinacea als sicher bestätigt.
Herzlichen Dank an ihn, wie auch an Klaus Siepe, der mir den Tipp zu J. Christan, als Mitautor in Mycologia Bavarica 22 gab:
Kellnhofer, E. & J, Christan (2022): Die Weiße Holzkoralle (Lentaria subcaulescens) -ein Erstnachweis in Bayern.- Mycologia Bavarica 22: 153-162
Zum Abschluss hier noch einmal ein wichtiges Indiz für albovinacea und gegen subcaulescens, entsprechend dem engen Konzept nach Corner (1970),
das auch von den beiden Autoren im Bavarica Artikel vertreten wird, solange keine umfassende molekulare Aufarbeitung der Lentaria erfolgt ist:
Eine Beobachtung, die schon bei der Erstveröffentlichung Deutschland 1993 zu L. albovinaeca in ZMykol 59.2 von Lohmeyer/Christan/Gruber beschrieben wurde
und auch im Bavarica Artikel als auffällig für albovinacea herausgestellt wird, ist die
"Die deutliche Verfärbung, vor allem bei Dunkelheit nach dem Transport."
In der ZMykol wurde dabei auf eine Schachtel als Transportgefäß hingewiesen, bei mir war es nur ein Papiertütchen.
Bavaria: Interessanterweise sind die violetten Färbungen der Äste von L. albovinacea sehr lichtempfindlich, d.h. im Dunkeln bzw. zugedeckt nimmt die purpur bis violette Färbung deutlich zu,
wärend sie am Licht ausblasst und als Exsikkat nicht mehr sichtbar ist.
>> mein vor Ort Foto, Nachher(zuhause) und vom Exsikkat (+/- bräunend) bestätigen diese Beobachtungen.
Gruß Armin
Hallo Ingo,
das sieht nach viel Arbeit aus.
Ich denke das Foto vom "Subhymenium" sieht doch recht gut nach rundlichen Zellen aus.
Natürlich kann man beim Quetschen vereinzelte Basidien nicht ausschließen, die eventuell rundl. Zellen vortäuschen können, trotzdem denke ich, dass du hier richtig liegst.
Das Thema Schnallen ja/ nein wird wohl eine Frage bleiben. Vielleicht werde ich in den nächsten Tagen (?) ein Exsikkat in Ruhe nach Schnallen bearbeiten.
Gruß Armin
Hallo zusammen, da es z.Z. eher weniger Funde zu melden gibt und passend zu meinem weißen Minikeulchen auf Moos in der vorigen Woche, hier noch ein schönes seltenes Keulchen vom November auf Strohstreu und Holzspänen.
Lentaria albovinacea Pilat / Lilaweißes Holzkeulchen
Fundbeschreibung:
21.11.22, St. Wendel, Nähe Hallenbad MTB 6508/242, auf nassem Strohstreu mit Holzspänen und Sägemehl, als Bodenabdeckung auf aufgeschütteten Erdboden für eine Pferdesport-Veranstaltung vom Sommer 2022.
Frischer Frk. (>Foto2) weiß mit sehr schwachem rosalilablau Reflex. Innerhalb 2-3 Stunden rosalila und nach 1-2 Tagen stärker verfärbend.
Frk. korallenförmig, kurzer Stiel mit +/- verzweigenden Ästen und 1-3 gegabelten Spitzen.
mak1
Mak2
Mak3
Mak4
Mak5
Mikro:
Sporen: wenige vorhanden, kein Abwurf möglich (>Fotocollage): ca. 5-7 x 2,5-3(3,5) µm,
elliptisch bis zylindrisch mit manchmal schwach eingedellter oder auch eingeschnürter Mitte, schwach amyloid, hyalin.
Hyphen: manche stark angeschwollen breit bis 20µm +/- dickwandig. Schnallen vorhanden
Mik1
Mik2 breite Hyphen
Literatur:
Erstveröffentlichung in Deutschland 1993 Pdf Artikel in ZMykol 59.2 von Lohmeyer/Christan/Gruber.
Die in diesem Artikel beschriebene Verfärbung von weißlich nach lila, sowie Vorkommen auf Holzspänen, einschließlich der Mikrodaten passen alle sehr gut zu meinem Fund. Siehe auch P.d.S. BK Bd.2 Nr. 439.
Im Band 6 (Marcel Gannaz und Michele Raillere-Burat) zu den Cahiers De la FMBDS, ist L. albovinacea abgebildet und beschrieben.
Enthalten in Band 6 ist auch ein Schlüssel zu Lentaria, sowie einen Hauptschlüssel zur Abgrenzung der Gattung Lentaria zu ähnlichen clavarioden Gattungen wie Clavulinopsis, Clavaria, Thyphula etc.
Abgrenzung gegen Lentaria subcaulescens (Rebent.) Rauschert
Als wichtigste Abgrenzung soll L. subcaulescens nur Hyphen bis max 12µm haben, gegenüber L. albovinacea mit Hyphen bis 25µm.
Gemessen habe ich Hyphen bis 20 (22µm) > siehe auch letztes Foto.
In dem Artikel von André De Kesel LENTARIA SUBCAULESCENS, EEN ZELDZAAM KORAALZWAMMETJE in Sterbeeckia 37: 39-40 (2022), und auch im Cahiers 6 wird auf diese Unterscheidung hingewiesen. Zumindest nach dieser Unterscheidung spricht mein Fund eindeutig für L.albovinacea.
Bei Laessoe & Petersen in FTE 2 S. 1133 wird L. subcaulescens abgebildet und beschrieben u.a mit dem Hinweis auf L. albovinacea und der Bemerkung, dass es in dieser Gruppe noch kein Konsens gibt, was schnell einleuchtet wenn:
nur etwas schmalere Hyphen, etwas weniger Blauverfärbung und ein etwas lose, lockerer verästelter Frk. eine andere Art ausmachen. Das wirft das schon Fragen auf, zumal ich bei der Abbildung und Beschreibung in FGTE kaum einen Unterschied zu meinem Fund sehen kann.
Zusammenfassung: für lentaria albovinacea Pila sprechen:
- Die Erstbeschreibung für Deutschland in der ZfM 59.2 von Lohmeyer/Christan/Gruber
- Die eindeutig breitere aufgeblasene Hyphen nach Cahiers 6 De la FMBDS und im Artikel Sterbeeckia 37: 39-40 (2022)
- Die mehr lila verfärbende und etwas kräftigere Frk. (gegenüber subcaulescens).
Für kritische Einwände oder Ergänzungen bin ich wie immer dankbar
Gruß Armin
Hallo Ingo,
Zu den Schnallen ja oder nein:
Ich fand bei meinem Fund keine Schnallen, die ich als eindeutig zu bezeichnen würde.
Jedoch 2(3) Mal war ich schon im Grenzbereich. Mich würde es nicht wundern, beim nochmaligen, intensiven Suchen (bei meinem Fund) auch vereinzelt eindeutige Schnallen zu finden.
Glückwunsch zum 2ten Fund.
Bin gespannt auf die Mikros.
Ich denke, es ist jetzt aus mit dem beschaulichen Leben im Untergrund. Die weißen Keulchen wollen in die Öffentlichkeit, heraus aus der exotischen Minderheit mit sporadischem Auftreten.
Gruß Armin
Hallo Ingo, Danke für die Blumen. Zu Hymeniumschnitt:
Für mich mit meinen Mitteln unmöglich am frischen Präparat.
Auch beim Versuch mit angetrockneten und trockenen Frkn. war zwar keine breiige Masse vorhanden, aber ich erhielt beim "Schneiden" nur kleine Bröseln.
(Satire ein) Vielleicht wegen den rundichen Zellen im Subhymenium, die ich dadurch finden wollte (Satire aus).
Wenn es zur DNA Überprüfung kommt, werde ich mich vorher melden.
Zu deinem neuen Fund (Beitrag : 2x weiß auf grün) bin ich gespannt auf das mikr. Ergebnis.
Die kleine Keulchen zeigen sich langsam als ein Massenpilzchen
(?), eventuell man muss nur zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Mileu suchen. Vielleicht ist Ihnen auch egal mit welchem Namen sie angesprochen werden.
, aber wir Pilzler wollen es ja immer genau wissen.
Gruß Armin
Hallo Klaus, vielen Dank für deine Stellungnahme.
Die Problematik mit den Trennmerkmalen bzgl. Schnallen und apikal fertil oder steril kann ich gut nachvollziehen.
Zur DNA-Untersuchung, da schau ich mal was sich machen lässt. Es wäre schon interessant zu wissen, ob sich der Fund den neuen Ergebnissen von Olariaga, Laesoe, Petersen und Hansen zu Bryopistillaria oder zu Ceratellopsis p.p. zuordnen lässt.
Nochmals Dankeschön
Gruß Armin
Hallo zusammen, nach längerer Zeit wieder einen schönen Gruß aus dem Saarland.
Frei nach dem Motto "ohne Moos nix los" inspizierte ich alte vermooste Welle-Eternitpatten am Gartenhäuschen meines Nachbarn.
Auf diesem nassem "Bryophyta-Bioptop" fand ich neben Arrhenia (Omphalina) rickenii, der Mauer-Geröllnabeling und Arrhenia retiruga, der Blasse Adermoosling (ungewöhnlich klein 1-2mm), eine kleine Gruppe mit schönen weißen Minikeulchen von ca. 1mm.
Mein vorläufiges Ergebnis:
Bryopistillaria sagittiformis (Pat.) "cf" (Syn. Ceratellopsis sagittiformis)
Olariaga, Huhtinen, Læssøe,J.H. Petersen & K. Hansen, comb. nov. Fig. 7. MycoBank MB831378.
Mein Ergebnis Bryopistillaria sagittiformis „cf“ sehe ich als Arbeitsname, wobei ich eine Art aus der Ceratellopsis Gruppe nicht ausschließen kann.
Abgebildet mit Makro-und Mikrofotsfotos, Beschreibung inkl. Schlüssel in:
Phylogenetic origins and family classification of typhuloid fungi, with emphasis on Ceratellopsis, Macrotyphula and Typhula
Olariaga, S. Huhtinen, T. Læssøe, J.H. Petersen, and K. Hansen STUDIES IN MYCOLOGY 96: 155–184 (2020)
> https://www.ncbi.nlm.nih.gov/p…s/PMC7388190/#!po=31.6216
Fundbeschreibung:
13.01.23, Marpingen MTB 6508.14 auf nassem Moos, auf altem Welle-Eternit.
Weiß, clavarioid,ca. 0,5-1,2 x 0,2-0,3mm, wie flaumig bereift, +/- kurzer (ca.0,1-0,3mm), schmaler, abgesetzter, +/-kahler, glasiger Stiel.
Jung apikal +/-lanzettlich, älter keulenförmig und apikal stumpf. Ohne Sklerotium.
2-4 Frk. aus einer Basis (mit Subikulum ?), die sich dann in Gruppen gesellig-büschelig aufreihen.
02-03-04 Mak Bild
Mikro:
Sporen ellipsoid, 4,5-6(7) x 3-3,5µm, hyalin, inamyloid, Bas. (1)2-4sporig, 17-22 x 4-6µm, ohne Schnallen. 2-4 Sporen gruppierten sich oft oder bildeten auch größere Gruppen. Bis in die Spitze fertil (zumindest bei älteren Frk) und nicht steril, wie z.T. angegeben in der Ceratellopsi Gruppe.
05 Mikro Bas_Sp
Hyphen:
Ca. 3-8µm breit, zylindrisch bis schwach erweitert, verdickt an den Septen, keine Schnallen gefunden, keine Skeletthyphen.
Am "Subikulum": 3-5µm breite, zylindrische, lang, gerade, septiert, mit Verzweigungen, keine Schnallen.
Die breiteren Hyphen (laut Schlüssel: 2,5 -6(9)mm, ohne Schnallen im Gegensatz zu den nur 2,5µm schmalen und nicht erweiterten Hyphen mit Schnallen der Ceratellopsis Gruppe, sprechen hier u.a. für B. sagittiformis.
Schlüsselstelle:
14. Medulla-Hyphen < 2,5 μm breit; subhymeniale Hyphen nicht geschwollen, < 2,5 μm breit; auf abgestorbenen Pflanzenresten;
Schnallen (immer(?) vorhanden........Ceratellopsis p.p.
14. Medulla-Hyphen 2,5-6(-9) μm breit; subhymeniale Hyphen rund-rundlich, 4-10(-12) μm breit; oft auf lebenden Moose;
Schnallen fehlend............Bryopistillaria sagittiformis
07 -08 Mikrobilder Hyphen mit Subikulum
In der Originalbeschreibung mit Mikrofoto wird auf globose-subglobose Zellen im Subhymenium hingewiesen. Ein Hymeniumschnitt zur differenzierten Darstellung des Subhymenium funktionierte nicht, wegen der sehr weichen wässerigen Konsistenz. Auf meinem Foto sieht man eher undeutlich vereinzelte +/- rundliche Zellen, wobei es sich hier auch z.T. um Basidien handeln könnte, die das Ganze verfälschen und in Frage stellen kann. Dieser Punkt ist für mich ein Schwachpunkt bzgl. meiner Zuordnung zu sagittiformis.
09 rundl. Zellen
Mikromäßig habe ich es nicht als Highlight empfunden, wegen den relativ viel trüben undeutlichen Strukturen. Mich würde interessieren, ob jemand ähnliche Erfahrung gemacht hat. Meine farbliche Überfrachtung von einigen Bildern gefällt mir selber nicht, aber manche Strukturen konnte ich sonst nicht kenntlich machen.
08 Mikrobild rundliche Zellen
Kristalle: laut Originalbeschreibung manchmal zwischen den Medulla-Hyphen vorhanden, bipyramidal oder sphaeroid.
Kristalle waren bei meinem Keulchen massenhaft vorhanden. Ob bipyramidal oder sphaeroid kann ich nicht richtig beurteilen, sie sehen zumindest der Abb. in Phylogenetic.. sehr ähnlich.
10 Mikrobild Kristalle
Hier noch ein Übersichtsbild
10 Kat-Übersichtsbild:
Literaturhinweis:
Mein Ausgangspunkt war das Foto in Fungi o.temp Eu Vol.2 Seite 1097 als Ceratellopsis sagittiformis was augenscheinlich genau mein Keulchen zeigt. Übrigens eine top Literatur mit erstklassigen Bildern und genialen "Bestimmungsrädern", wenn man sich, wie ich hier, zu unbekannten Gattungen vortasten will.
Jedoch 2 Angaben in Fungi o.t.eu passten bei mir nicht: a)Schnallen vorhanden b) größere Sporen (5,5)7-8,5 x 3,5-4,5 µm.
In comb. nov 2020 als Bryopistillaria sagittiformis (Pat.) >Link oben
sind diese Differenzen zu meinem Fund nicht mehr vorhanden: dh. ohne Schnallen und kleinere Sporen von 4,5-6,5(-8) x 3-3,5(-4)µm
Im dem verlinkten Artikel: Phylogenetic origins and family classification ..2020),
wurde u.a. C. sagittiformis aus Ceratellopsi Gattung in die neue Gattung Bryopistillaria eingegliedert:
Bryophil, ohne Schnallen, ohne Skeletthyphen, inamyloid, breitere bis 6(9)µm breite Hyphen und kugelige bis subkugelige Hyphen im Subhymenium.
Übrigens wurden in dieser Phylogenetische Untersuchung viele:
„Namen, die früher in Ceratellopsis platziert wurden und unvollständig bekannt sind, hier ausgeschlossen oder als illegitim deklariert.“
Ich könnte mir vorstellen, dass bei intensiver Suche im feuchtem Moos diese kleine Keulchen viel öfter gefunden werden.
Exsikkat vorhanden
Hinweis zu Beiträgen im pilzeforum eu:
Beiträge aus der Ceratellopis Gruppe von thorben96 und Mreul mit Klaus Siepe:
thorben96 (2020):
mreul (2015-2017 Bestimmungsloses Winzigkeulchen):
Nachtrag: nach meiner Bearbeitung sah ich noch diesen neuen Beitrag von ogni volta vom 11.01.23
Rückmeldungen würden mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Armin Groß
Hallo Ingo (bin hier relativ neu, kaum Beiträge),
ich habe gerade deinen Beitrag gesehen und auch ein kleines weißes Keulchen auf Moos bearbeitet welches augenscheinlich deinem Fund zumindest sehr ähnlich ist.
Kurz: ca. 1mm, inamyolid, Sp. 4,5-6(7) x 3-3,5µm. Frk. Spitze fertil, Hyphen bis 8µm, keine Schnallen gesehen, ohne Skeletthyphen, viele Kristalle
Anhand Artikel:
Phylogenetic origins and family classification of typhuloid fungi, with
emphasis on Ceratellopsis, Macrotyphula and Typhula
Olariaga, S. Huhtinen, T. Læssøe, J.H. Petersen, and K. Hansen
STUDIES IN MYCOLOGY 96: 155–184 (2020)
> https://www.ncbi.nlm.nih.gov/p…s/PMC7388190/#!po=31.6216
Mein vorläufiges Ergebnis:
Bryopistillaria sagittiformis (Pat.) „cf“
Olariaga, Huhtinen, Læssøe,J.H. Petersen & K. Hansen, comb. nov. Fig. 7. MycoBank MB831378.
hier die Schlüsselstelle wo die Ceratellopsis Gruppe von der neuen Gattung Bryopistillaria getrennt wird:
14. Medulla-Hyphen < 2,5 μm breit; subhymeniale Hyphen nicht geschwollen, < 2,5 μm breit; auf abgestorbenen Pflanzenresten;
Schnallen (immer(?) vorhanden........Ceratellopsis p.p.
14. Medulla-Hyphen 2,5-6(-9) μm breit; subhymeniale Hyphen rund-rundlich, 4-10(-12) μm breit; oft auf lebenden
Moose; Schnallen fehlend............Bryopistillaria sagittiformis
Die rundl. Zellen sind bei mir ein Schwachpunkt, weil ich wegen der weichen, wässerigen Konsistenz das Subhymenium nicht
differenzieren konnte. Ich habe +/- undeutlich rundl. Zellen mit Fragezeichen.
Bryopistillaria sagittiformis, Syn. Ceratellopsis sagittiformis
In fungi o. temp eu S. 1097 wird C. sagittiformis noch mit Schnallen und etwas größeren Sporen angegeben, als in der Neukombination als
Bryopistillaria
Für mich ist diese Gattung inkl. Umfeld völliges Neuland,
aber vielleicht kannst du mit den Angaben trotzdem etwas anfangen
Meinen Fund habe ich fertig bearbeitet und ihn wahrscheinlich morgen mit mehr Details und Bildern hochladen
Mit freundlichen Grüßen Armin
Hallo Ingo,
danke für die Klarstellung.
Ich dachte, man müsste mit 2 verschiedenen, vorgefertigten Lugol-Konzentrationen arbeiten, um zu einem aussagefähigen Ergebnis zu kommen.
Damit hat sich meine Frage zu Melzer auch erledigt.
Zum Abschluss noch 2 Fragen. Die Ascus-Reaktionen beziehen sich also auch immer auf einen lebenden Ascus, wobei aber wahrscheinlich das Reifestadium einen nicht unerheblichen Einfluss hat?
Überprüfung von Ascus Jod-Reaktionen an einem Exsikkat sind immer irrelevant oder kann man das nicht so ausschließlich sagen?
Herzlichen Dank für die Informationen
Gruß Armin
Hallo Matthias, hallo Interessierte,
wenn auch die Resonanz auf den kleinen Asco nicht sehr groß war, möchte ich euch zum Abschluss noch über den Bestimmungserfolg informieren. Hans-Otto Baral hat im Spezialforum Ascofrance die Art, wie zuletzt vermutet, als Laetinaevia diaphana Rehm Baral bestätigt.
Manchmal lohnt es sich am Ball zu bleiben.
Danke dir Matthias für die richtige Zielrichtung. Dein erster Hinweis: "Auf jeden Fall ein sehr interessanter Fund" hat sich (denke ich) bestätigt.
> http://ascofrance.com/forum/72…a-auf-heracleum-giganteum
Gruß Armin
Hallo zusammen, Hallo Mathias,
Etwas spät, aber bei unserem Mikroskopiertreffen die letzten 2 Tage waren wir vom Internet abgeschnitten (quasi knapp neben der „Internet Milchkanne“).
Zu deinem letzten Satz: „Die rote Reaktion müsste sich dann beim Nachuntersuchen ja bestätigen lassen“.
Hierzu ein Ja mit Einschränkungen. Meine schwachrote Ascu-Spitze Reaktion mit Baral. Lös. sah ich beim ersten Präparat +-frisch rel. gut. Mit KOH Vorbehandlung blau
Bei den nachfolgenden Präparaten in den nächsten Tagen mit+- angetrockneten Frk. konnte ich nur noch eine sehr schwache Reaktion feststellen.
Jetzt mit getrockneten Frkn. erhalte ich mit Lugol ein sehr schwaches „Weinrot“ und bei KOH Vorbehandlung und anschließend Lugol ein Blau, aber auch schwach.
>> wenn diese Reaktionen ausreichend sind, dann wäre das Hemiamyloid IKI rb (wenn ich das richtig verstanden habe ) > siehe Foto 9 als Zusammenstellung
@ Asco Spezialisten:
Die Abhandlung bei Baral zu den Reaktionen und auch bei den Fotobeschreibungen von Ingo Wager in Asco Sonneberg kenne ich, wobei ich eventuell manches falsch verstanden oder überlesen habe.
Folgende Zusammenhänge sind mir etwas unklar:
Wie ändern sich Reaktionen (im Normalfall) an frischen oder angetrockneten Frkn. bzw am Exsikkat. Es wird von schwacher bzw. stärkerer Jod-Reaktion gesprochen, wobei oft auch auf eine mögliche schwache Jod-Konzentration im Lugol hingewiesen wird. Wie nimmt die Jod-Konztr. in Lugol mit der Zeit ab und wie kann ich einfach testen, ob meine Jod-Konzentration in meinem älteren Lugol noch i.O. ist?
Die angegeben Reaktionen beziehen sich in der Regel auf eine lebenden fast reifen Ascu ? Wie ändern sich die Reaktionen bei noch unreifem bzw. schon abgeschossenen Ascu.
Wenn ich eindeutige Reaktionen (frisch) bei einer Art habe, stellt sich dieses Problem natürlich nicht. Oft habe ich aber schwache unklare Reaktionen an nicht mehr so frischen Frkn. Ich mische mir oft Melzer frisch (Melzer I+II). Kann ich durch das Mischungsverhältnis eventuell eine eindeutigere Reaktion austesten?
Mir ist schon klar, dass man nicht auf alle Fragen eine eindeutige klare Antwort geben kann und vieles auch Erfahrung ist, aber vielleicht interessieren ein paar grundsätzliche Aussagen zu dem Thema auch den ein oder anderen Asco-Neuling, der nicht so tief in der Materie drin ist.
Meine Fragen spiegeln ganz konkret auch mein Heracleum Becherchen. Im ersten Foto habe ich ein J- festgehalten, weil die nachfolgenden Reaktionen sehr schwach waren. Wenn die Reaktionen ausreichend sind wäre das IKI rb
Mein vorläufiges Ergebnis Laetinaevia diaphana / Naevia diaphana cf ist für mich noch die beste Option. Wenn es noch eine Meinung von einem Asco-Spezialisten gibt, wäre das hilfreich.
Vielen Dank
Gruß Armin
Das müsste zumindest nahe dran sein:
Laetinaevia diaphana (Rehm) Baral, in Baral, Weber & Marson, Monogr. Orbiliomycetes: 1669 (2020)
Syn: Calloria diaphana Rehm / Naevia diaphana Rehm,/ Calloria diaphana Rehm/ Unguicularia diaphana (Rehm) Nannf.,/ Calloria fusarioides var. alpigena Rehm
Vergleichpräsentation: Enrique Rubio am 18.Mai 21 in https://www.centrodeestudiosmi…osasturianos.org/?p=40970
Hier passt vieles. Makroskopisch ist der Frkp. etwas blasser, aber mikroskopisch gibt es nicht viel zu beanstanden. Vor allem das Foto von den "saetenartigen Haaren“ passt bestens zu meinem Foto: Nr 6.
Recherchiert habe ich nach dem Hinweis Naevia diaphana von O.Baral in Asco france zu einem Beitrag mit dem Thema „Iridinia-Hyalocrotes?“ von „boccaccio“ Björn Sothmann am 27.01.2020, zu MAB-Exkursion Leyerbachtal 20.01.20.
Hier berichtet Björn Sothmann von einerm „pinkish ascomycetes at the base of dead stems of Heracleum mantegazzianum“:
Spore size (12.9-15.1) µm x (4.5-5.4) µm, mature spores septate once or twice (if twice, the spore is divided in a ration of 1:1:2), spores are surrounded by a hyaline gelatinous material.
Hairs are massive and sharply pointed.
Siehe auch >>> MAB-Exkursion Leyerbachtal 20.01.20 Teil 2
Für weitere Hinweise/Bestätigungen/Berichtigungen bin ich dankbar.
Gruß Armin
Hallo Matthias,
danke, dass du dich mit meinem Becherchen beschäftigt hast.
Laetinaevia uvidula mit den vielen Beschreibungen bei Baral ist ein guter Tip. Der übergeordnete Calloria(Naevioidiae) Ordner war auch mein Einstieg, aber L. uvidula hatte ich so nicht im Blickfeld.
Ich habe mich jetzt nur auf die Schnelle in diesem Komplex umgesehen und kann noch nicht viel näheres dazu sagen.
Auch Laetinaevia corneoflavida (an Urtica dioica) ist so ein Kandidat, der makroskopisch (wenn auch etwas kleiner) gut hinkommt incl. Sporen.
Was Asci Reaktion betrifft, die ich mit J- angegeben habe muss ich hier noch einen Zusatz nachschieben. Mein erstes Präp. mit Baral. Lösung war schwach braunrot-blau, was sich aber nachher bei weiteren Präp. nicht mehr bestätigte. Also eher eine unbefriedige Ausssage, aber es war halt so. >> siehe beigefügtes Foto: asco spec ga8
Zu den "Haaren" :
Im ersten Präp. habe ich sie ignoriert, weil ich auch nicht wusste, ob sie eigentlich dazugehören. Als die dorenartigen, saetenartigen Gebilden später wieder mehrfach auftauchten, konnte ich sie nicht mehr ignorieren. Ob sie mit den makroskopischen büschelartigen Gefilz auf der Außenseite zu tun haben, weiß ich nicht.
Ab Diestag treffen wir uns (Hochwälder Kahlköpfe) für 2 Mikroskopietage, wo wir uns mit den getrockneten Becherchen noch beschäftigen können.
Vielleicht hat noch jemand gezielte Fragen, die wir dann abarbeiten können.
Vorerst vielen Dank
Gruß Armin
Hallo zusammen, Gruß aus dem Saarland
Kleine Becherchen auf der Innenseite von mehreren Heracleum giganteum Stengeln vom Riesen-Bärenklau.
Im ersten Moment dachte ich an Brennesselbecherchen, calloria urticae, die vielleicht gerne einmal auf größerem Fuß leben wollten.
Makro- und mikroskopisch bestehen da schon einige Gemeinsamkeiten. Meine Heracleum Becherchen sind aber kleiner, mehr blassgelb -orange, weniger orangerot, nicht scheibenähnlich aufsitzend, stärker rasig gedrängt, haben breitere Sporen und auch etwas breitere Asci. Von oben gesehen sind die Becherchen einheitlich rundlich, im Gegensatz zu Calloria urticae und haben auch keinen dunklen Rand.
Der C. urticae Vergleich (inkl. Foto) soll hier nur zur Beschreibung meines Fundes beitragen.
Mak:
Blassgelb, weniger orangerot, ohne Stiel, 0,2-0,5mm Durchmesser, stumpf kreisel-becherförmig aufsitzend. Rand und außen unregelmäßig mit feinen weißlich, glasartig, kleiigen "Haarbüschel" besetzt (>Stereolupe, siehe Foto). Die Becherchen befanden sich in Massen sehr gedrängt auf der Innenseite der Stengel, auf dem porösen Mark. Einige wenige waren auch auf der Stengel-Außenseite.
Mik:
Sporen von 11-14(15) x 4-5,5µm in Wasser, 0-1(3)x septiert.
Paraphysen 1,2-2,5µm überwiegend gerade zyl.auslaufend, apikal einige schwach verdickt-gekrümmt (2,5-3,5µm), aber kaum kopfig, septiert, manche im oberen Teil breit +- gegabelt. Die Paraphysen überragen die Asci +- (10-15µm) und ließen sich nicht gut freistellen. Ohne auffallende Inhalte in KOH.
Asci 50-70 x 9-11(12). J- mit Lugol (und auch KOH Vorbehandlung + Baral.Lös). Asci-Basis eher ohne Haken (nicht eindeutig gesehen).
Auffallend sind die aus einer verbreiterten Basis saetenartig, spitz zulaufenden +- dickwandigen Elemente. Es könnten eventuell die glasartigen Haarbüschel sein, die ich mit der Stereolupe sah. Die verbreiterte Basis sah manchmal wie gegabelt wurzelnd aus(?).
Im Calloria Umfeld bei Ingo Wagner habe ich nichts gefunden und auch in den CCAscomycota Ordner 7i: Calloria(Naevioidiae) von Baral fehlt mir einfach das Know how um tiefer einzusteigen.
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen.
Gruß Armin
Hallo Harald,
ich kann dir hier nicht viel weiterhelfen. Vielleicht kannst du noch einmal mikroskopieren. Schau dir die Zystiden näher an, Wenn du vereinzelt apikale Inkrustationen siehst, könntest du mit Hyphoderma praetermissum vergleichen. Der sollte dann aber auch Stephanozysten haben, die aber schwierig zu finden und zu sehen sind.
Gruß Armin
Hallo Harald,
vor ein paar Wochen hatte ich mich in der Hyphoderma roeocremeum Gruppe auch mit H. occidentale (subdefinitum) beschäftigt.
Was mich an deinem Sporenfoto etwas stört, ist die Sporenform. Im Vergleich mit CoNE und Bernicchia müssten deine Sporen eigentlich etwas schmaler bzw. länglicher sein?
Ich kenne mich da nicht wirklich aus, war nur so mein erster Eindruck.
Gruß Armin
