Beiträge von FlorianK
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Servus Peter,
1. könnte gut passen, trau ich mir aber ohne zusätzliche Infos nicht mehr dazu zu sagen
2. würde ich eher für H. ceracea halten
3. C. pratensis
4. links: H. chlorophana, rechts: vermutlich H. ceracea
5. mikropflichtig, aber C. helvola könnte gut passen
Liebe Grüße
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Servus Björn,
gratulation zu den schönen Zungen (und natürlich auch zu den Schönheiten aus den anderen beiden Beiträgen) und einen herzlichen Dank fürs Vorzeigen dieser schönen Doku und der ausführlichen Mikrofotos.
Solch ein Erdzungenaufkommen würde ich auch gerne mal erleben... bei mir waren es bisher immer nur Kleingruppen und Einzelfruchtkörper.
Einen herzlichen Dank auch an Karl W fürs Verlinken der weiterführenden Publikationen zu den Zungen... die ersten beiden waren mir noch gar nicht bekannt.
Liebe Grüße
Florian
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Servus Werner,
so ganz sicher war ich mir bei der colemannianus anfangs auch nicht, obwohl die schon ziemlich riesig gewesen wären für fuscescens (bis ca. 5cm)
Hab sie zwar nicht selber nachuntersucht, dürfte aber nix anderes dabei rausgekommen sein. Vermutlich wurde die Hutfarbe durch die Witterung der vorangegangenen Tage beeinflusst (Wechsel aus trockenen Föhnwinden und mehrmals leichten Nachtfrösten)
Liebe Grüße
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Grüß euch,
inzwischen sind hier reifbedeckte Wiesen am Morgen schon ein recht normaler Anblick. Ein paar Wiesenschwammerl haben sich aber in den letzten Tagen doch noch finden lassen.
Leider hat uns, während unseres Kartierungswochenendes im Nationalpark, in dem wir eigentlich nochmal ein Hauptaugenmerk auf die Almweiden legen wollten, der Frost einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir waren "gezwungen" einen Tag in einen kleinen Urwald auszuweichen. Daher sind auch noch ein paar Fotos von nicht-Wiesenpilzen dabei, die aber nicht weniger schön anzusehen waren.
Mal sehen ob sich noch ein oder zwei Urwaldtouren ausgehen, bevor in den Bergen Schnee liegt, aber langsam wird's wohl Zeit die Dungpilz-Fruchtkammern auszupacken
Cuphophyllus colemannianus
Ramariopsis robusta
Hygrocybe ingrata
Clavaria (cf.) incarnata
Volvariella surrecta
Frantischekia mentschulensis
Camarops tubulina
Flaviporus citrinellus
die beiden letzten in trauter Zweisamkeit
Liebe Grüße
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Servus Bernd,
wie Aretah schon geschrieben hat wird auch in diesem Fall der Blick durch‘s Mikro nicht ausbleiben.Die von mir gestern gezeigten Fruchtkörper von G. atropurpureum waren beispielsweise auch bis 8x1cm groß.
Bei den Entolomen solltest du diese Saison nicht mehr viel erwarten. Das sind eher Sommerpilze.
30 Arten in einer Saison auf nur 4ha sind schon eine Hausnummer. Da wirst du in den nächsten Jahren sicher noch viel zu entdecken haben.
Liebe Grüße -
Grüß euch...
langsam wird's ungemütlich und die Saison in höheren Lagen neigt sich dem Ende zu, aber die Gebirgsexkursionen der letzten Tage haben doch noch mal einiges an spannenden Funden zutage gefördert.
Durch eine Vielzahl an Neufunden konnte ich in dieser Saison auch die Artenzahlen bei den CHEGD's für das Gebiet des NP-Kalkalpen in unerwartete Höhen treiben.
Nach nur zwei Jahren der intensiven Kartierung sieht der momentane Stand so aus. (Bei den Entos kann ich nur eine Schätzung abgeben, weil ich mich, aufgrund der aktuellen Unklarheiten in der Gattung, großteils auf die Beschreibung und maximal vorläufige Benennung der Kollektionen beschränkt habe)
C6,H34,Eca.35-45,G5,D5
Entoloma madidum (schon wieder in einem neuen Suchgebiet)
Entoloma prunuloides
Porpolomopsis calyptriformis
Hygrocybe punicea
Hygrocybe fornicata
Hygrocybe ceracea
Gliophorus laetus
Microglossum atropurpureum
Clavulinopsis helvola
Ramariopsis robusta
Liebe Grüße
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Servus,
absoluter Wahnsinn, und dann noch solche Prachtexemplare! Die Art ist inzwischen wohl die unangefochtene Nr. 1 auf meiner Pilz-Wunschliste
Liebe Grüße
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Servus Martin,
das ist ganz sicher H. cirrhatum und das Holz ist auch eindeutig Buche.
Kann man auch schön an der Struktur der Rindeninnenseite und der Schnittfläche erkennen
Liebe Grüße
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Grüß euch,
heute geht's mal wieder weiter. Leider waren die letzten Touren nicht sonderlich ergiebig, und inzwischen schaut der Schnee schon ziemlich weit runter, aber ich hoffe mal, dass es in den nächsten Tagen doch noch mal weiter rauf ausapert. Bodenfrost sollten auch die Hochalmen noch keinen abbekommen haben, und in niedrigeren Lagen geht inzwischen ziemlich die Post ab.
Lycoperdon caudatum
Cantharellopsis albidum
Entoloma catalaunicum
Entoloma madidum
Cuphophyllus russocoriaceus
Cuphophyllus colemannianus
Cuphophyllus virgineus
Cuphophyllus (virgineus var.) fuscescens
Cuphophyllus (virgineus var.) ochraceopallidus
Cuphophyllus flavipes
Hygrocybe splendidissima
Hygrocybe chlorophana
Hygrocybe ingrata
Liebe Grüße
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Servus und Willkommen im Forum
im Link anbei findest du alle relevanten Infos, Baupläne, Formeln etc.
Liebe Grüße
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Grüß euch...
also langsam werd ich neidisch... die Möglichkeit neben einem Haufen Wiesenpilzlern noch H. spadicea zu treffen und am Ende noch Gansl futtern... ich wünsch euch viel Spaß, gutes Wetter und einen Haufen bunter Schwammerl
Liebe Grüße
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Servus Adrian,
Cantharellus und Craterellus sind die beiden Schwestergattungen in der Familie der Cantharellaceae (Pfifferlingsartige).
Cantharellus (Pfifferlinge) umfasst die typischen Eierschwammerl-Arten
Craterellus (Kraterellen) umfasst die ganzen restlichen Leistlinge, also die ganzen Trompetenpfifferlinge uÄ
Liebe Grüßer
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Grüß euch,
... lange hat's gedauert, bis es mich das nächste Mal auf die Alm verschlagen hat...
weil sie einfach viel zu schön sind um sie nicht zu zeigen, und uns die beiden Arten heute den ganzen Tag treu begleitet haben, gibt's zuerst eine kleine Wiederholung
Porpolomopsis calyptriformis
Clavulinopsis fusiformis
Aber natürlich gab es auch noch ein paar Neuigkeiten
Entoloma bloxamii s.l.
Pseudotricholoma metapodium
Pseudotricholoma cf. metapodium (auch die vergammelten Fruchtkörper rundum haben kein nennenswertes Schwärzen gezeigt. Wird wohl nix anderes rauskommen, aber mal schauen)
Geoglossum cf. vleugelianum
im Sphagnum am Rand eines Übergangsmoores; Spp: spätreifend, 3-7 Septen, 42-75µm; Paraphysen braun, sehr variabel geformt, Septen teilweise eingeschnürt, teilweise nicht, Endzellen nur teilweise verdickt, zylindrisch, keulig, pyriform, globos
Liebe Grüße
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Servus Karl,
die Bovista hab ich nach Jeppson bestimmt. Stimmt perfekt mit der von ihm als B. pusilla vorgestellten Art überein.
Die Geoglossum habe ich anhand der Stielbekleidung, in Kombination mit den recht langen Sporen (bis 105, mittel etwas über 90µm) und den Paraphysen mit meist +-subglobosen, angeschwollenen Endzellen als G. fallax bestimmt. Die Fruchtkörper waren war noch ziemlich unreif (Septierung der Sporen war noch nicht zu erkennen), aber nach den mir vorliegenden Infos sollte da nichts anderes in Frage kommen
Abgeglichen hab ich sie mit der Beschreibung von Kees Roobeek in "aardtongen in de duinen van noord kennemerland".
Liebe Grüße
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Grüß euch,
nach der bereits überraschend ereignisreichen Sommersaison in meinen geliebten Almflächen geht es nun endlich auch bei den typischen Herbstarten los. Nachdem nun auch endlich die Witterung wieder nach Wiesenpilzen aussieht, werd ich in nächster Zeit regelmäßig unterwegs sein.
An dieser Stelle werde ich euch die Highlights meiner Kartierungsexkursionen in den nördlichen Kalkalpen zusammenfassen.
Erst mal noch ein paar nette Funde von anfang September, bevor die erste längere Trockenperiode des Jahres das Wachstum in den Wiesen mal auf Pause gestellt hat.
Bovista pusilla
Porpoloma pes-caprae
Cuphophyllus roseascens
Hygrocybe intermedia
... und dann noch ein paar von gestern
Cuphophyllus berkeleyi
Clavulinopsis laeticolor
Clavulinopsis fusiformis
Porpolomopsis calyptriformis
Geoglossum fallax
...to be continued soon...
Liebe Grüße
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Servus Romana,
mit den schlanken und eher kleinen Sporen bleiben eigentlich nur H. ceracea und insipida, wegen des Gesamteindrucks (soweit ich diesen anhand der Bilder zu beurteilen wage) wäre ich auch bei ceracea. Allerdings hab ich mit den beiden Arten nur sehr wenig persönliche Erfahrung.
Zum aktuellen Status von C. helvola var. geoglossoides kann ich dir auch nix genaueres sagen, bzw. nur meine persönliche Meinung zum Besten geben.
Ich halte nix von dieser Varietät, weil mir bei größeren Kollektionen immer wieder mal junge Fruchtkörper unterkommen, die einen deutlich erdzungenartigen Habitus zeigen. Daher bin ich der Meinung, dass dies ganz schlicht und einfach in der normalen Variationsbreite von C. helvola liegt und den Rang als Varietät nicht verdient.
Aber wie gesagt... nur meine persönliche Meinung, ohne mich näher mit der Thematik auseinandergesetzt zu haben.
Liebe Grüße
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Servus Romana,
mit den weiteren Merkmalen bin ich auch ganz bei dir und würde die Kollektion als H. reidii ablegen.
Die leicht schuppige Huthaut (die mir zugegebenermaßen heute morgen gar nicht aufgefallen ist) würde da durchaus auch ins Konzept passen. Boertmann schreibt dazu: "cuticle sometimes cracked which may give the cap a squamulose appearance"
die Clavulinopsis helvola ist mit den Sporen auf jeden Fall eindeutig
Liebe Grüße
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Servus Romana,
hast du die H. cf. reidii auch gekostet, bzw. die Sporenform angesehen? Sieht irgendwie bitter aus

zu der H. cf. ceracea trau ich mir, in dem Zustand und ohne Mikros, keine weitere Aussage zu. Da könnten auch noch einige andere Arten passen
die Clavulinopsis sp. erinnert mich stark an C. helvola. Wäre über die markanten, höckerigen Sporen leicht abzusichern
Liebe Grüße
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Servus Foxpilz,
auf jeden Fall ein spannender Fund, den du uns zeigst.
Um optimale Exsikkate, speziell auch zum späteren sequenzieren, zu erhalten, würde ich die Trockentemperatur noch etwas niedriger ansetzen.
40°C und eine möglichst rasche Trocknung sind optimal, dH. die Probe in nicht zu große Stücke schneiden und vor allem möglichst schnell nach der Ernte (wenige Stunden) auf den Dörrapparat legen. Jegliche Lagerung vor der Trocknung kann die Qualität der Probe deutlich verschlechtern und die Wahrscheinlichkeit von Falschergebnisse bei der Sequenzierung erhöhen.
Weiters sollte noch erwähnt werden, dass zur Sequenzierung am besten junge Fruchtkörper geeignet sind, während sich für die morphologische Untersuchung etwas ältere Fruchtkörper besser eignen. Wenn möglich also sowohl junge wie auch reife Pilze ernten und trocknen.
Liebe Grüße
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Grüß dich,
wenn die Farben so passen, dann sollte das Chromosera viola sein.
Lg
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Servus Bernd,
die Meinung von Stefan und Werner teil ich zwar, ich seh da auch recht typische Birnenstäublinge, möchte mich aber auch der Literaturempfehlung von Stefan anschließen.
Hab mir die Monographie von Jeppson gerade zugelegt und bin absolut begeistert. Da werden die Stäublinge und Boviste plötzlich überraschend logisch und ich konnte die letzten Tage recht flott die meisten meiner alten Exsikkate abarbeiten.
Liebe Grüße
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Die Saftlinge hatte ich auch so bestimmt, wurde aber an anderer Stelle korrigiert.
Servus Jörg,
ganz sicher bin ich mir da auch nicht (weil ich die Stieloberfläche nicht so recht einschtzen kann anhand der Bilder)
wenn Stiel trocken bzw. nur leicht schmierig, dann ist es wohl H. subpapillata
Lg
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Servus,
würde ich auch eindeutig als Flockenhexe identifizieren.
Ich kenne auch ein Mycel, welches ich inzwischen schon seit einigen Jahren beobachte, dessen Fruchtkörper uberhaupt keine Blauverfärbung zeigen.
Wurde auch schon sequenziert und mit einer Übereinstimmung von über 99% kam eindeutig N. erythropus raus.
Liebe Grüße
