Servus Benjamin,
beim Mehlräsling verschmieren außerdem die Lamellen, wenn man bisserl fester drüber streicht. Da riechen sie dann auch deutlich.
Viele Grüße
Andreas
Servus Benjamin,
beim Mehlräsling verschmieren außerdem die Lamellen, wenn man bisserl fester drüber streicht. Da riechen sie dann auch deutlich.
Viele Grüße
Andreas
Meine erste Idee ging Richtung Xerocomus. Ich seh hier auch keine herablaufenden Röhren. Ich finde die Makroskopie bei der Witterung insgesamt extrem trügerisch.
Viele Grüße
Andreas
Servus,
auf mich macht die Huthaut eher einen filzigen Eindruck. Und eine Ringzone kann ich auch nicht erkennen. Ein trockener Goldröhrling sollte jedenfalls schnell wieder schleimig werden, wenn du ihn nass machst. Und eine Lärche braucht’s, wie bereits geschrieben, auch.
Viele Grüße
Andreas
Servus,
ich glaub, des is letztlich was ganz banales, bin auch eher bei den Rotkappen/Rauhfüssen, der Stiel ist schon sehr typisch. Und bei der aktuellen Hitze und Trockenheit kommen die Schwammerl oft schon seeehr untypisch daher, was Farben und Formen betrifft. Aber letztlich: das Bild is ein Witz, da bleibt’s beim lustigen Pilze raten.
Viele Grüße
Andreas
Habe gerade andere mykologische Sorgen: was mache ich mit Kindern im Wald ohne Pilz?
Servus Alis,
das Problem hatte ich auch grad, für‘s Ferienprogramm. Wir haben Frösche entdeckt und Käfer. Und Tierknochen und verschiedene Pflanzen. Und Fichtenzapfen, die bei schönem Wetter offen sind und bei schlechtem zu. Und Kletten, absolutes Highlight. Aber nicht in die Haare bitte❗️🙃
Viele Grüße
Andreas
Ich habe mal gehört, dass die Pflanzen bei vielen Läden (z.b. Edeka) dicht gedrängt in riesen, geschlossen und feuchten Räumen lagern, und dass die benutzte Erde oft schon vorher kontaminiert ist und auf viele Pflanzen verteilt wird.
Deswegen gehen manchmal so viele Pflanzen kaputt oder schimmeln/pilzen.
Ich entferne manchmal die Erde und Spüle die Wurzeln und Pack sie in gute Erde. So hat man ne Chance dass es der Pflanze gut geht.
Lg
Edit// außerdem finde ich die Pilze werten den Blumentopf optisch auf. ;P
Also Schimmel oder Pilze in Blumentöpfen wollen in aller Regel gar nix von den Pflanzen, die darin wachsen. Sie zersetzen einfach den Humusanteil in der Erde. Und Pflanzen werden bei Edeka etc. überhaupt nicht „gelagert“, was sollte das für einen Sinn ergeben. Die Lager von Supermärkten sind ein denkbar schlechter Ort für lebende Pflanzen: kalt und dunkel, Pflanzen brauchen das exakte Gegenteil. Wo immer du das gehört hast, es ist Blödsinn. Frisch gekaufte Pflanzen umzutopfen (ohne die Erde komplett zu tauschen) macht hingegen durchaus Sinn.
Viele Grüße
Andreas
Servus Daniel,
schau dir doch mal „Die Pilze Deutschlands“ von Christoph Hahn/Jürgen Gutmann an. Dort findest du die wichtigsten Arten, fundierte Gattungsbeschreibungen, einen Gattungsschlüssel und viele Hinweise zu Inhaltsstoffen und deren Wirkungsweisen. Fachlich ist es topp, als Einsteiger kannst du da viel lernen. Und klar: das ein Buch für alle und alles gibt es nicht.
Hier im Forum gibt’s eine Reihe weiterer Threads zum Thema Buchempfehlungen.
Viele Grüße
Andreas
Servus Florian,
schätze, der riecht nach Rettich.
Vergleich doch mal mit Mycena pura, Rettichhelmling.
Viele Grüße
Andreas
Servus Daniel,
der Hinweis, dass viele Pilze roh giftig sind, findet sich in jedem guten Pilzbuch. Aber halt nicht immer bei den Artbeschreibungen, da er ja auf fast alle zutrifft, sondern im allgemeinen Teil. Bei den Artbeschreibungen stehen dann oft nur Besonderheiten, wie z.B. die Wechselwirkung von Coprin mit Alkohol beim Faltentintling. Oder halt der Hinweis, dass der Pilz - entgegen der allgemeinen Regel - auch roh gegessen werden kann.
Viele Grüße
Andreas
Servus Daniel,
viele, auch sehr gute Speisepilze sind roh teilweise erheblich giftig, denn sie enthalten blutverklumpende und/oder blutzersetzende Stoffe, oder andere schwere Gifte (Morcheln!). Das allein macht sie nicht zu Giftpilzen. Grundsätzlich gilt aber die Empfehlung, Pilze gut durchzugaren. Rohgenuss ist nur bei wenigen, ausgewiesenen Arten zu empfehlen, und selbst darüber herrscht teilweise Uneinigkeit, siehe Parasol.
Viele Grüße
Andreas
Servus,
es gibt wohl Leute, die die Bitterstoffe von Gallenröhrlingen nicht als bitter wahrnehmen und sie dann problemlos essen können. Für die meisten ist das eher unvorstellbar.
Das angesprochene Bufotonin ist übrigens kein Magen-Darm-Gift und folglich bei oraler Aufnahme unproblematisch. Der Gelbe Knollenblätterpilz z.B. wird in einigen osteuropäischen Ländern gern gegessen. Für Russen, die nach Deutschland kommen ist das schon öfters zur Todesfalle geworden, wenn sie irrtümlich den als wärmeliebende Art dort nicht vorkommenden Grünen Knollenblätterpilz gesammelt haben.
Viele Grüße
Andreas
Servus Benjamin,
ich seh hier auch Reifpilze.
Wie lang die im Kühlschrank haltbar sind, hängt, wie bei allen anderen auch, ganz entscheidend von der Temperatur ab. Bei maximal zwei Grad locker ne Woche, wenn sie frisch und makellos sind. Bei vier Grad schon eher höchstens drei Tage. Besser ist es in jedem Fall, sie (vor) zu kochen und einzufrieren.
Rezept hab ich keins für dich.
Viele Grüße
Andreas
Servus Schorsch,
toller Fund, Glückwunsch.
Andreas
Servus beinand,
ich hatte kürzlich eine Kollektion frisch völlig ohne Anisgeruch. Anisgeruch und -geschmack kamen erst in der Pfanne - dann aber deutlich - zum Vorschein. Auch das gibt’s also.
Viele Grüße
Andreas
Servus Pablo,
Pilz 2 würde ich habituell spontan für was anderes halten - was auch immer. Die Fk sind ja viel graziler und schlanker, als bei Pilz 1. und ohne Rosa/Rottöne.
Auf jeden Fall immer was Besonderes, so große Korallen.
Wenn ich von Josef was gehört hab, geb ich auf jeden Fall Bescheid hier.
Liebe Grüße
Andreas
Servus,
ich schließe mich Stefan an. Für mich sind das auch nach Augenschein Perlpilze. Mehr lässt sich da mMn. auch nicht sagen, ich erinnere mich an schier endlose Kontroversen hier im Forum rubescens vs excelsa. Nur anhand von Bildern oft schwierig. Deine Geruchsbeschreibung muffig würde eher zu A. excelsa passen, wobei der echte Kartoffelkeller eigentlich citrina oder porphyria wäre. Die sind es aber beide nicht.
Viele Grüße
Andreas
Servus Pablo,
danke für deine Hinweise. Der mitgenommene und inzwischen getrocknete Fk scheint in der Tat noch ned wirklich reif zu sein, da die Sporen auch für R. rubripermanens noch recht kurz ausfallen. Einzelne bis 12 my hab ich immerhin gefunden. BWblau hab ich nicht da, und in Melzer kann ich das Ornament leider nicht sehen.
Die Melzerreaktion auf der Asttrama würde ich als positiv bezeichnen. Das spräche dann für R. rubripermanens, oder?
Ich bin leider noch nicht so versiert in Sachen Mikroskopie, aber ich bringe das Material morgen zu Josef Christan, er interessiert sich für den Fund und wird ihn sich genau anschauen.
Dann werden wir mehr wissen.
Viele Grüße
Andreas
Vielen Dank euch beiden.
Andreas
Hallo Peter,
danke, aber zu deinem Vorschlag passen meine Sporenmaße nicht, die sind mit 8-9 my deutlich größer.
Viele Grüße
Andreas
Servus Christian,
sag mal, mit welcher Kamera hast du deine Mikrobilder gemacht? Da ist so ein rosa Spot in der Mitte, den ich genau so neuerdings auch bei meiner Olympus Tg5 habe. Hast du eine Idee, was das sein könnte? Ich hab am Freitag mal an den Kundendienst geschrieben, aber natürlich noch keine Antwort.
Viele Grüße
Andreas
Servus,
ich würde die auch für Schönfüße halten. Bei der aktuell trockenen Witterung muss man noch mehr als sonst schon mit untypischen Exemplaren rechnen.
und, wie oben schon geschrieben: Hexenröhrlinge grillen ist keine gute Idee. Die Gefahr unzureichend erhitzter Pilze ist einfach zu groß.
Viele Grüße
Andreas
Servus Peda,
die schwarzen Verfärbungen sind auch ganz typisch und unterscheiden ihn von Bergporling und Klapperschwamm. Exemplare von mehr als einem Meter Ausdehnung mit Einzellappen von 30 cm sind keine Seltenheit. Der wird richtig groß, er heißt nicht umsonst so. Deine Bilder zeigen eher noch Babies.
Viele Grüße
Andreas
Servus,
S. mendax hat ausgeprägte Rhizomorphen, was man auf deinem zweiten Bild auch schön sehen kann.
Viele Grüße
Andreas
