Beiträge von Ahemi

    Servus Christian,


    sag mal, mit welcher Kamera hast du deine Mikrobilder gemacht? Da ist so ein rosa Spot in der Mitte, den ich genau so neuerdings auch bei meiner Olympus Tg5 habe. Hast du eine Idee, was das sein könnte? Ich hab am Freitag mal an den Kundendienst geschrieben, aber natürlich noch keine Antwort.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus,


    ich würde die auch für Schönfüße halten. Bei der aktuell trockenen Witterung muss man noch mehr als sonst schon mit untypischen Exemplaren rechnen.

    und, wie oben schon geschrieben: Hexenröhrlinge grillen ist keine gute Idee. Die Gefahr unzureichend erhitzter Pilze ist einfach zu groß.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus beinand,


    vergangenes Wochenende hab ich auf einer Bergtour unter Buchen die folgenden Ramarien gefunden, die ich nach Sporenmessung (4-4,5 x 8-9) R. rubripermanens nennen würde.

    Würdet ihr das auch so sehen?

    Danke schonmal fürs Anschauen.


    Andreas

    Servus Peda,


    die schwarzen Verfärbungen sind auch ganz typisch und unterscheiden ihn von Bergporling und Klapperschwamm. Exemplare von mehr als einem Meter Ausdehnung mit Einzellappen von 30 cm sind keine Seltenheit. Der wird richtig groß, er heißt nicht umsonst so. Deine Bilder zeigen eher noch Babies.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus beinand,


    auf meiner heutigen Waldrunde ist mir im staubtrockenen Münchner Osten als einziger auf dem Heimweg dieser Täubling begegnet, den ich Russula foetens nennen würde.

    Standort direkt im Randbereich eines Forstweges, außer Fichten waren nur kleine Jungbuchen und eine Minieiche in der Nähe.

    Geruch käsig-spermatisch

    Geschmack rasch sehr scharf.

    Lamellen zumindest scheinbar frei.

    Stiel bei Berührung langsam bräunend.

    Den Rest zeigen die Bilder.

    Liege ich richtig?

    Danke schonmal fürs Anschauen.


    Andreas

    Nur oft fehlen dafür auch entsprechende Wirksamkeitsstudien.


    l.g.

    Stefan

    Servus Stefan,

    das stimmt so nicht ganz. Jürgen Guthmann zitiert in „Heilende Pilze“ eine Vielzahl von Studien zu den unterschiedlichsten Wirkungsweisen. Wer will, der wird also auch fündig werden. Dass sich in dem Bereich - wie in jedem anderen, in dem sich Geld verdienen lässt, auch - dubiose Geschäftemacher tummeln, steht außer Frage (siehe Maskenaffäre). Dass unser Gesundheitssystem allerdings die Pharmakonzerne gegenüber der Naturheilkunde bevorzugt, ebenfalls. Und da wird uns teilweise RICHTIG Geld aus der Tasche gezogen. Es gibt da kein Interesse dran, dass Menschen auf natürliche Weise gesund bleiben. Wenn alle so oft beim Arzt wären wie ich z.B., dann wären Bayer Pharma & Co. längst pleite. Kann ja keiner wollen. Die schönen Arbeitsplätze…

    Aber das führt hier zugegebenermaßen zu weit.

    Liebe Grüße

    Andreas

    Servus beinand,

    ich versteh wirklich nicht, warum manche hier - vermutlich ohne entsprechenden Background - so vehement gegen jegliche Behauptung gesundheitsfördernder Wirkung von Pilzen zu Felde ziehen. Dass Pilze potente Gifte produzieren, streitet ja auch niemand ab. Warum nicht auch Wirkstoffe, die die Gesundheit positiv beeinflussen? In der TCM haben Pilze eine Jahrtausende lange Tradition. Und in Deutschland glauben Leute, dass nur positiv wirken kann, wo Bayer draufsteht - schon eigenartig. Dass allerdings Schmetterlingstrameten bei Depression helfen, wäre mir neu.

    Viele Grüße

    Andreas

    Also wenn man mit Namen und Jahreszahl sucht, hat man ihn in 30 Sekunden. Allerdings müsste man sich registrieren, um ihn lesen zu können. Hab ich jetzt nimmer gemacht heute.

    Viele Grüße

    Andreas

    Servus beinand,


    wenn wir schon mal bei Studien sind, Jürgen Guthmann verweist im Zusammenhang mit S. commune auf Kamei et al. (1994) und Clark er al. (1996).


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus beinand,

    S. commune gilt per se nicht als Giftpilz und ist im asiatischen, mittelamerikanischen und afrikanischen Raum teilweise ein geschätzter Speisepilz. Trotzdem schadet es wohl nicht, um die Problematik beim Einatmen der Sporen zu wissen, ebensowenig wie um die der Kochdämpfe von Lorcheln oder Glimmerschüpplingen. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, welche Bedeutung er/sie dem beimisst, genauso wie bspw. beim Cadmiumgehalt oder bei der Radioaktivität. Zur vollständigen Beantwortung der Frage nach Toxizität von Aerosolen gehört es mMn dazu.

    Viele Grüße

    Andreas

    Servus Peter,

    das ist nicht richtig. Sowohl Flammer (s. Foto) als auch Guthmann in Heilende Pilze weisen auf die Fähigkeit von S. commune zur Vermehrung in menschlichem Gewebe und die Gefahr durch Einatmen hin.

    Bekannt ist außerdem die sog. Pilzlunge, bei der durch Einatmung von mit Pilzsporen kontaminierter Luft chronische allergische Erkrankungen hervorrufen werden. Dies allerdings unabhängig von der Giftigkeit sowohl durch Schimmelpilzsporen als auch z.B. in der Austernpilzzucht, wenn ohne Atemschutz gearbeitet wird.

    Viele Grüße

    Andreas

    Servus beinand,

    beim Spitzgebuckelten Rauhkopf ist meines Wissens auch das Sporenpolver giftig. Allerdings sind keine Vergiftungsfälle durch einatmen bekannt.

    Und das Sporenpulver des Spaltblättlings sollte keinesfalls eingeatmet werden, da es - zumindest bei immungeschwächten Personen - eine schwere Mykose der Lunge und in Folge auch anderer Organe auslösen kann.

    Viele Grüße

    Andreas

    Servus,

    womit wir wieder am Anfang wären. Deswegen findet sich in jedem Blog, jeder App, jedem Forum - so auch hier - der Hinweis auf die Eigenverantwortung. Und auch, wenn ich persönlich nicht glaube, dass sich aus einem Forumsbeitrag ein Haftungsanspruch herleiten lässt: lieber einmal öfter geschrieben als einmal zu wenig: Onlinebestimmungen sind keine Verzehrfreigaben. Es geht ja ganz nebenbei nicht nur um Rechtssicherheit, sondern auch um die Gesundheit der Ratsuchenden.

    Viele Grüße

    Andreas