Beiträge von kruenta
-
-
In vergangenen Zeiten hatte man wohl kaum andere Möglichkeiten solche Erkenntnisse zu erlangen.
Hat man heute denn andere Möglichkeiten, zu ermitteln, ob etwas essbar ist? In SciFi Opera wird das vielleicht durch 'n Massenspektrometer geschickt und der Computer piepst "essbar, essbar", das dürfte in real aber nur mit sehr einfachen Substanzen funktionieren. Und Organika zeichnet sich nicht dadurch aus, einfache chemische Strukturen zu haben. Was man mit Masenspektroskopie machen kann, ist auf BEKANNTE Gifte zu testen - in den seltensten Fällen dürfte die Summenformel dieser oder die Masse bei anderer Summenformel mit einem anderen Stoff identisch sein. Rein chemisch sind Nachweisreaktionen deutlich komplexer, denn im Prinzip muss man jede nachzuweisende Substanz einzeln anfragen. Um auf UNBEKANNTE Gifte / Allergene zu testen, gibt es heute auch keine andere Variante als Trial & Error. Oder weswegen muss man klinische Studien durchführen, um die Verträglichkeit von Medikamenten, deren chemische Zusammensetzung man ja ganz genau kennt, herauszufinden?
Auch die leidige Geschichte mit dem Paxillus-Syndrom aus den anderen Threads ist Trial & Error, wenn niemand den Test (Trial) gemacht hätte und dabei ziemlichen Mißerfolg (Error) gehabt hätte, wüssten wir heute nicht, dass der Krempling gefährlich sein kann.
Welche Möglichkeiten hatte man da noch
Stell Dir einfach eine Robinson-Situation vor. Keine Ahnung was da wächst, kreucht und fleucht. Wie würdest Du vorgehen? Fragen kann man auch keinen. Doch wohl auch durch Probieren was schmeckt, was nicht und aufpassen was für eine Körperreaktion erfolgt. Sicher würde man dabei immer den Bezug zu dem halten, was man schon kennt.
LG, Bernd
-
Hallo,
Hallo Bernd
ZitatAuch wenn klar wird, dass man eigentlich noch nicht weiß, was da passiert, wie und warum.
Naja, eigentlich ja schon.
Im Text des Artikels klingt das etwas anders. Man meint, Teil 3 und Teil 4 der Geschichte zu kennen, tappt aber bei Teil 1 und Teil 2 im Dunkeln. Zitat
"Partially because no toxin could thus far be identified that causes the AIHA, its diagnosis remains challenging. Furthermore, no certain underlying pathophysiological mechanism has been identified."
Und was zudem fehlt, eine plausible Erklärung, warum das nur in einem von Hunderten Fällen auftritt.
LG, Bernd
-
Hallo allerseits, interessante Ausführungen von Christoph und informativer Artikel, den Sebastian rausgesucht hat. Auch wenn klar wird, dass man eigentlich noch nicht weiß, was da passiert, wie und warum.
Kleine Anmerkung, weil es in dem Artikel ja um Kasachen geht:
vor allem Menschen mit Migrationshintergrund aus Osteuropa
-- der kleine Teil von Kasachstan, der in Europa liegt, ist dünn besiedelt. Der Rest ist Asien. Oft genug handelt es sich bei den "Kasachen" in Deutschland aber um Spätaussiedler oder Familienangehörige Wolgadeutscher. War selbst vor Jahren mal zu Gast nördlich von Taschkent - schon in Kasachstan - bei Wolgadeutschen, von denen die Alten eine Art Schwäbisch redeten und die Jungen nur Russisch. Letztere waren im Begriff auszureisen.
Bei der Haltung welche Pilze essbar sind und welche nicht greift man auf Jahrtausende "Try & Error" zurück. Dass viele Pilze gefährlich sind, kann man wohl als Allgemeinwissen der Menschheit ansehen. Jeder Fall einer Vergiftung, tödlicher Allergie, noch dazu so kurz nach dem Verzehr, würde sehr wahrscheinlich mit den fraglichen Pilzen in Verbindung gebracht werden. Entsprechend würden diese Pilze im Ranking als Speisepilze herabgestuft werden. Da dies nicht geschehen ist, würde ich davon ausgehen, dass es noch Randbedingungen gibt, die diese Allergie triggern und die es früher so nicht gab. Man sollte jedenfalls nicht unsere Vorfahren und traditionelles Wissen unterschätzen. Die ganze Ethnobiologie lebt im Prinzip davon, dass Leute mit Sprachkenntnis, Charisma und etwas biologischer Kenntnis im Auftrag der Pharma zu den "zurückgebliebenen" Völkern am Rande dieser Welt fahren, um herauszufinden, welche Pflanzen, Tiere und Pilze dort als Heilmittel verwendet werden - damit man daraus dann Stoffe isolieren und patentieren kann. So weit ist die moderne Pharmakologie nicht von Try & Error entfernt.
LG, Bernd
-
Hallo, die Huthaut geht gut abzuziehen als transparente klebrige Schicht. Damit ist M.e. wohl klar.
Danke, LG, Bernd
-
Hallo Alex,
das kann auch gut sein.
Das Buch Giftpilze. Pilzgifte. kenne ich, habe aber nur die Pflanzengifte. Giftpflanzen. im Regal zu stehen. Auf alle Fälle sehr solide Literatur. Ich habe mir eben mal die russische Literatur (im Web) zum Krempling angeschaut. Also etwa die russische Wikipedia ist sehr ausführlich und mit soliden Verweisen auf Artikel in Journalen - bis 1981 war der Kahle Krempling in der Liste der vertriebsfähigen Speisepilze in der UdSSR. Ab 1993 in Russland als kein Speisepilz und nunmehr Giftpilz klassifiziert. Ein 45-jähriger Aussiedler könnte das mitbekommen haben.
Allerdings bleiben meine Zweifel in dem konkreten Fall bestehen. Wenn es heißt, dass Leute das oft erst nach langjährigem Genuss bekommen oder auch nie, dann ist die individuelle Wahrscheinlichkeit des Auftretens der Symptome mal pessimistisch betrachtet bei 1:20, dass 3 von 3 Personen das gleichzeitig haben, wäre dann (1:20)3. Deswegen bleibe ich bei der Annahme, dass es sich hier um eine klassische (Lebensmittel-)vergiftung gehandelt hat.
Das 0815 Pilzbuch für den kulinarischen Pilzsammler in Litauen (Erstausgabe 2007 von renommiertem Mykologen) schreibt "wurde lange als Speisepilz angesehen [...] in vielen Ländern Europas als giftig angesehen, enthält Blei, Muskarin, Strontium [...] gut gekocht weniger gefährlich. Zum Marinieren und Pökeln nicht geeignet. Daher nicht in großer Menge genießen." Abraten klingt anders.
LG, Bernd
-
Hallo Claudia,
Hier mal ein Bericht von einem Vergiftungsfall:
danke, das Thema hatten wir ja gerade in einem anderen Thread, wo immer gedroht wurde, Belege beizubringen ohne dies indessen zu tun. Das könnte so gewesen sein. Aber entweder liegt hier ein grober Übersetzungsfehler vor (welcher Dolmetscher kann schon Mykologie) (der Krempling ist auf russisch ein "Schweinchen", der Pfifferling ein "Füchschen" oder "Hähnchen") oder tatsächliche Unkenntnis von Pilzen - wenn dem aber so sein sollte, dann kann in dem Sud auch noch jede Menge anderer Pilze gewesen sein. Die Untersuchung des Glasinhalts ist lediglich ein Hinweis, es hätte einer Untersuchung des Mageninhalts bedurft und auch dann hat man noch keine Kausalität sondern erst Mal nur eine Korrelation, wobei 3 Fälle schon eine statistische Sicherheit geben würden. Aber gerade dass es bei 3 Personen gleichzeitig zu ähnlichen Symptomen kam, deutet auf ernsthaftere Ursachen - alte Pilze, überlagert, verdorben, andere Pilze in der Mischung. Mich überzeugt dieser Bericht nicht, viel zu viele Unsicherheiten.
LG, Bernd
-
Hallo Chorknabe,
Für mich als PSV kann es hier keine Diskussion geben
Klar, das ist die Aufgabe des PSV, zu 100% sicherzustellen, dass nichts Falsches in den Topf kommt. Bei so hohen Sicherheitsanforderungen ist es klar, dass man viele falsch Positive hat, also auch Pilze aussortiert, wo nur der Verdacht besteht, bestehen könnte, eventuell argumentiert wurde, dass vielleicht unter Umständen eine Gefahr bestehen würde. Das deckt sich durchaus mit meiner Erwartungshaltung. Nur, woher sollte ein PSV wissen, ob ich vielleicht gegen Steinpilze allergisch bin?
Kleines Gedankenexperiment. In den letzten Jahre wurde in vielen ehemaligen Speisepilzen Gifte nachgewiesen. Es hat aber - bitte korrigieren, falls ich da falsch liegen sollte - für keinen ehemaligen Ungenießbaren/Giftpilz Entwarnung gegeben, dass der jetzt doch ein guter Speisepilz sei. Wie lange mag es dauern, bis nicht mehr viel oder gar nichts von den Speisepilzen überbleibt? Was dann?
Und wie kann man überhaupt, ob der Gefahr durch die Zecken, als PSV den Leuten nicht dringends davon abraten, überhaupt in den Wald zu gehen?
LG, Bernd
-
Servus Ahemi,
wo bitte in meinem Text findest Du ein Verharmlosung? Mir ging es vor Allem darum, dass der Anfragende seine Nachbarin nicht der Falschaussage oder Blödheit beschuldigt - denn sie hatte ja Recht mit der zitierten Aussage.
Fakt ist, dass der Pilz in Osteuropa viel gegessen wird. Nicht von allen, jeder hat so seine Arten, auf die er oder sie schwört. Wie gelegentlich erwähnt, bin ich ja in einem osteuropäischen Land zu Hause. Und hier bleibt zum Beispiel der Parasol als minderwertig stehen - was sich durch übersetzte Pilz- und Kochbücher westlicher Herkunft aber allmählich ändert - und ein Haufen komisches Zeug wird gesammelt in diversen Verfahren eingelegt. Pilze sammeln ist hier ein Volkssport, so etwa wie Moosbeeren sammeln - denn was ist Weihnachten ohne Moosbeeren und marinierte Pilze

Fakt ist ferner, dass viele Leute ob diverser Gefährlichkeiten wissen - Kaffee, Rauchen, Alkohol, Sight-Seeing in Tschernobyl, Bungee-Jumping - und es trotzdem machen. Warum sollten Pilze da eine Ausnahme darstellen. Man könnte sogar sagen, dass es fahrlässig sei, ob der vielen Fuchsbandwürmer, Zecken (wo es doch keine Impfung gegen Borreliose gibt) und Wölfe in den Wald zu gehen und Pilze zu suchen - der naheliegende Supermarkt ist da doch viel sicherer.
Ferner ist der Krempling kein eigentlicher Giftpilz, sondern es kommt zu einer noch nicht komplett verstandenen Allergie. Wobei der Begriff "Allergie" ja eigentlich schon impliziert, da passiert was, von dem wir nicht wissen wieso und wie, also nennen wir es Allergie. Allergien gibt es so ziemlich gegen alles, gegen Milch, gegen Eier, gegen Weizen, gegen Honig, Pollen, Wespenstiche, Ameisen, Alubesteck ... aus einer Allergie eine Giftigkeit (reproduzierbare Wirkung) zu machen, halte ich - ehrlich gesagt - für übertrieben.
LG, Bernd
-
Hallo Holl, Deine Nachbarin hat aber trotzdem Recht, weiter östlich wird der viel und gern gegessen, und es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass die fraglichen Giftstoffe/Belastungen regional nicht in der gleichen Konzentration vorkommen. Und schließlich ist es immer die Menge, die ein Ding zu Gift werden lässt. Theoretisch könnte man sich mit Brot und Wasser ernähren (und selbst im Brot kann man fündig werden, wenn z.B. das Getreide vor der Ernte mit Glyphosat einer Sikkation unterzogen wurde) und Kaffee, Tee, Wein, Speck, Butter etc. weglassen. Wer Gifte sucht, wird mit ausgefeilter Analytik immer welche finden.
LG, Bernd
-
Hallo Uwe, danke für Deine Meinung,
M. epipterygia hatte ich mir angeschaut und verworfen, wegen der stämmigen Bauweise "meiner" Pilze. Allerdings sehe ich jetzt, dass der ein ziemlich breites Spektrum an Outfits hat. Da werde ich dann mal versuchen, ob die Huthaut abzuziehen geht, wie beschrieben.
LG, Bernd
-
Hallo allerseits, dieser kleine (Höhe über alles, siehe Bild 3, etwa 5 cm) Pilz wächst unter jungen Kiefern, dem Aussehen nach wäre flavipes ein prima Nachname. Mycena flavipes/renati wächst aber büschelig und an Laubholz. Auch Mycena inclinata wächst büschelig. Der Geruch ist leicht muffig, der Geschmack etwas fruchtig. Vielleicht auch keine Mycena?
Danke für's Anschauen und Kommentare,
LG, Bernd
-
Hallo Nobi, prima, dass es in halbwegs vertretbarer Reisezeit angekommen ist, wie war denn der Erhaltungsgrad beider Pilze? Nachdem die ersten Meinungen in Richtung Clitopilus und auch Entoloma gingen, und man diese plausiblen Arten nebst Crepidotus jetzt ausschließen kann - das spricht für mich eher für als gegen eine Sensation, oder? Danke für die Bestimmung von Podospora intestinacea - es würde mich nicht wundern, wenn die Art auch neu für Litauen wäre - ich mach mich da mal kundig.
LG, Bernd
-
Hallo Jan-Arne,
Danke. Den hätte ich eigentlich auch im Verdacht gehabt, weil er ja auch gerade anderswo gezeigt wurde Olivbrauner Safranschirmling?
nur bleibt die Frage, wieso meiner keinen Ring hat - dass der nicht ausgeformt wurde, ist doch sehr unwahrscheinlich und zum Abfallen gibt es eigentlich auch keinen Grund. Bei den ringlosen Lepiota habe ich aber nichts gefunden, was so schuppig wäre. Würde die Sporenfarbe hier weiterhelfen? Den halben Hut habe ich zum Aussporen abgelegt. Ansonsten halt warten, bis wieder neue kommen.
LG, Bernd
-
Liebe Pilzfreunde, dieser Pilz ist leider ein Einzelstück und nicht mehr ganz frisch. Wuchs bei Fichten, mit ansonsten noch Ahorn, Birke und Kiefer in der Nähe. Hutdurchmesser 7 cm. Mit kräftigen Schuppen. Der Stiel ist knollig, hat aber keinen Ring. Ich habe überlegt, ob der Ring abgefallen sein könnte, aber erstens sieht man auch keinen Ansatz davon, und beim "Ernten" kann das auch nicht passiert sein, da ich den Pilz von unten herausgehoben habe. Komplett ausschließen kann ich es aber nicht.
LG, Bernd
-
Hallo Werner,
zu 3) der Marasmius, ich vermute mittlerweile M. epiphyllus, ist bis maximal 10 mm im Hutdurchmesser groß. Anbei zwei Bilder, auch wieder auf Ahornblattadern. Von diesem Pilz sind jetzt deutlich mehr zu sehen.
zu 4) Innocybe geophylla passt prima, ganz gut erkennbar ist die weiße Färbung der Lamellenschneiden, nur Geruch konnte ich nicht wahrnehmen, auch nicht nach Zerreiben. Kostenprobe habe ich weggelassen.
LG, Bernd
-
Danke Werner, die Fotos von der Unterseite und auch mehr Details zum vermuteten Inocybe kann ich noch nachliefern. Aber einen richtig bestimmt zu haben, von dem ich vorher noch nie gehört hatte, ist schon ein kleines Erfolgserlebnis.
LG, Bernd
-
wie sicher seid ihr mit der Birke ?
Für mich ist das auf jeden Fall eine Rutstroemia, nur welche ist die Frage. Wenn das Substrat Eiche
Hallo, ich hatte beim Durchschauen auch Zweifel, dass das Birke sein soll. Birkenrinde ist ziemlich robust gegen Verwitterung im Gegensatz zu Birkenholz. Und so bewachsen wie das schon mit Moos ist, wäre Birkenholz nur noch Camembert. Man müsste jedoch immer noch Spuren der weißen Rinde solcher dünner Äste finden. Rumliegen tun sowohl Blätter von Birke als auch von Eiche. Ein Anschnitt mit dem Messer hätte Klarheit gebracht. Ich plädiere jedenfalls eher für Eiche als für Birke - und wer weiß, was da noch alles rumgestanden hat?
LG, Bernd
-
Hallo Pilzfreunde, etwas Kleinkram das ich gefunden habe und das einigermaßen fotogen daherkam:
1) Hier komme ich zu Baeospora myosura (die Zapfenrüblinge habe ich wegen zu eng stehender Lamellen verworfen), auf Kiefernzapfen:
2) Bei dem komme ich zu Tubaria furfuracea s.l. (ggf. T. romagnesia, aber das geht sicher nur über Mikroskop, falls die Art überhaupt weit anerkannt wird), der Geschmack wird im Nachgang leicht aber merklich scharf:
3) Winzig und weiß, auf dem Stiel eines Ahornblatts und bei dem anderen hab ich das Substrat nicht identifiziert. Wohl Marasmius sp.
4) Ziemlich kleine (Hut bis max. 2 cm) Pilze an einem alten, nicht mehr genutzten Ameisenhaufen. Könnte das eine Stropharia (oder eine der Ausgliederungen davon sein?)
Danke für's Anschauen und LG, Bernd
-
Hallo, die Sporenfarben zu den Pilzen sind
2) rostbraun, Inocybe sp.
3) dunkelbraun, passt damit wohl su Stropharia caerulea
1) ist vertrocknet, aber da war Entoloma undatum eh schon bestens passend.
LG, Bernd
-
Hallo Ahemi, danke, sieht gut aus, da würde ich doch glatt sagen - passt.
LG, Bernd
-
Hallo Pablo, vielen Dank.
1) Ja, Entoloma undatum passt ausgezeichnet.
2) dann suche ich mal in die Richtung weiter
3) Pilz 2 und 3 standen nur 30 cm nebeneinander, die würde ich schon als zugehörig betrachten. S. caerula hatte ich mir auch angeschaut, aber sollten da nicht auch die Stiele bläulicher sein? Wird aber wohl ohne Mikroskop bei sp. bleiben
4) wieder was gelernt, davon hatte ich noch nie gehört.
LG, Bernd
-
Hallo Pilzfreunde, hier wäre ich für Hinweise zur Bestimmung dankbar. Die Kappen der 3 Lamellenpilze liegen zum Absporen, nur sind mir die kleinen Dinger bisher immer vertrocknet, ohne dass Sporen ausgefallen sind. Also nur verhalten optimistisch, dass da noch Aussagen dazu kommen. Die Bilder sind teilweise geblitzt und ohne, für die Farbgebung.
1) hier denke ich an Omphalina/Arrhenia, nur dass man von oben keine durchscheinenden Lamellen bzw. Riefen sieht. So um die 2 cm im Durchmesser, der Hut mittig oder teils auch fast komplett trichterförmig, leichte Krempe, Lamellen herunterlaufend. Geruch unangenehm, Geschmack eher nicht vorhanden.
2) klein und orange, am mageren Standort bis 2 cm, an etwas fetteren Stellen auch bis 3 cm, Lamellen frei. Vielleicht Richtung Entoloma?
3) Vermutlich eine Stropharia, an Kiefer, davon habe ich nur 3 Exemplare gefunden, die Hüte bis zu 4 cm im Durchmesser, Stiel etwa 6 cm lang. Geruch leicht würzig.
4) ein Schleimdings, dass an der gleichen sehr mageren Stelle immer mal wieder vorkommt
Danke für's Anschauen,
LG, Bernd
-
Kiefer wächst oft verdrillt, wobei so verdrillt - das sieht man nicht oft.
LG, Bernd
-
Hallo Pablo, ich behalte die Stelle im Auge, irgendwann kommen da ja auch wieder junge.
LG, Bernd
