Beiträge von kruenta

    Hallo Corne, das liegt sicher nicht an Deinem Internet sondern an der Forumssoftware (bug oder feature?), die es Neuzugängen erschwert, am Forum teilzunehmen, erst nach einer gewissen Zahl (deren Höhe und oder Berechnung sich mir nicht erschließt) an Beiträgen, zeigt die Software sich bereit, ganz normal zu funktionieren. So eine Art Initiationsritual :D


    LG, Bernd

    Moin, von der Weide

    1) an Glockenblume, Campanula persicifolia, an sehr vielen Pflanzen - jule hat auf der Webseite dazu nur Coleosporium campanulae, die ich hier eher nicht sehe


    2) an Sandreitgras, Calamagrostis epigejos, rote Streifen (das was Björn mit Streifenbränden meinte?)


    3) an Knäuelgras, Dactylis glomerata, was Mehliges

    LG, Bernd

    Hallo, diesen Pilz habe ich gestern im Fichtenwald (+Kiefer, Ahorn, Hasel, Espen) gefunden. Leider nur ein Einzelstück. Etwa 9 cm im Hutdurchmesser. Angewachsene Lamellen mit nach außen hin vielen zusätzlichen Lamellen (dafür gibt es doch sicher auch einen Fachbegriff?). Stiel brüchig, leicht auffasernd, nicht hohl. Mit Knolle. Geruch angenehm pilzig, Geschmack eher unangenehm. Sporenfarbe ist weiß. Vielleicht ein Mairitterling?


    Das erste Bild ist wegen der ständig wechselnden Lichverhältnisse etwas gelbstichig geraten.


    Danke für's Anschauen und für Vorschläge,

    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    zur Mittagspause war ich heute kurz im nächstgelegenen kleinen Kalkflachmoor, u.a. um nach der namensgebenden Dactylorhiza cruenta zu schauen (das "k" ergibt sich zur Suchmaschinenoptimierung und damit keine Probleme entstehen, ob das "c" nun als Kah oder Zeh zu sprechen ist).


    Noch in Knospe und wieder nicht zahlreich, das wächst langsam zu, früher gab es hier auch Ophrys insectifera und Pinguicula vulgaris sollte es auch geben, die habe ich zumindest im letzten Jahr noch gesehen.


    Auf einem Dunghaufen, m.E. Wildschwein, dann diese farbenfreudigen Becher, und erst bei Durchsicht der Bilder ist mir aufgefallen, dass da auch ein Pilobolus dabei ist.

    LG, Bernd

    Hallo Roni, sehr interessantes Thema. Leider sieht man die Bilder nicht (bei Dir werden sie vermutlich angezeigt, weil sie im Cache sind). Es gibt in der Forensoftware einige Probleme, die, und das ist der gute Teil der Nachricht, irgendwann verschwinden, wenn man als Nutzer mehr gepostet hat (wie das softwaremäßig realisiert ist und wo da die Schwelle ist, keine Ahnung) - es kann also nur besser werden.

    Vielleicht versuchst Du es, die Bilder erneut hochzuladen, wäre echt interessant.


    Liebe Grüße, Bernd

    Sieht schick aus im Schnitt und das Epithet (flavo-virens = gelb-grünlich) passt auch so gut zum Aussehen, dass man den fast "makroskopisch" bestimmen kann.

    LG, Bernd

    Hallo Martin, es gibt bei den Schmetterlingen eine Gruppe der "Flechtenbärchen". Die gehörten zu den "Bärchen/Bärenspinner" Arctidae, wohl zumeist wegen des pelzigen Erscheinens von Imago und/oder Raupe. Etwa Arctia caja - der Braune Bär, oder Phragmatobia fuliginosa - der Zimtbär als typisch bärige Vertreter. Die wurden aber in den letzten Jahren bei den Eulenfaltern eingemeindet. Als Flechtenbärchen werden nach aktueller Nomenklatur die Arten des Tribus Lithosiini geführt (siehe Bestimmungshilfe des Lepiforums: Fotouebersicht Lithosiini), ob die jetzt wirklich alle Eier an Flechten ablegen, und wenn ja an welchen, weiß ich nicht. Man kann in der Übersicht beim Lepiforum auch auf Eier umschalten - und kriegt da fast nichts zu sehen, hier gibt es anscheinend eine Wissenslücke. Nach meinem Dafürhalten sind das keine Schmetterlingsreste - aber du kannst natürlich mit Deinen Bildern beim Lepiforum nachfragen, vielleicht kann dort ja jemand was damit anfangen. Ich habe jedenfalls wissentlich noch keine Eier von Flechtenbärchen gesehen.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    beide Pilze wachsen nicht weit voneinander weg, jeweils am Waldrand auf Sand/Kies mit Kalk


    Biotop von Nr. 1 von vor ein paar Tagen

    1) das dürfte ziemlich sicher Helvella leucomelaena sein

    Biotop von Nr. 2, übrigens die gleiche Stelle, wo ich im Herbst Helvella atra gezeigt hatte (2 finstere Gesellen vom Waldrand)

    2) hier bin ich am Zweifeln - und das war ich im vorigen Frühjahr schon, wo der an exakt der gleichen Stelle erschienen war

    Eventuell Helvella acetabulum, aber dafür ist mir der Stiel eigentlich zu kurz und zu wenig ausgeprägt. Da gibt es aber sicher noch mehr Arten, vielleicht H. aestivalis (ein Beleg habe ich mitgenommen, und da ja demnächst ein Packen Lorcheln an Tricholomopsis abgeht, kommt der mit dazu). Im Vergleich zu Nr. 1 ist der etwas kräftiger und größer und Außenseite ist samtartig strukturiert.


    LG, Bernd

    Hallo Ulla ( lamproderma ),

    hier noch aktuelle Bilder von dem Habitat des Kragen-Erdsterns - ich kenne den aber nur von hier, sodass ich gar keine Verallgemeinerung vornehmen kann, ob das hier typisch oder untypisch ist.

    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    die Äste liegen da schon gut 10 Jahre auf'm Haufen, die oberen zumindest noch nicht verrottet aber schon gut morsch

    1) ein resupinates Labyrinth, vielleicht Trichaptum sp.

    2) am gleichen Ast eine Kruste, die ich in der Richtung Xylodon verorten würde (da es seit einem Monat regnet, ist es vielleicht auch jetzt sinvoll, eine Probe zu nehmen?)

    3) und am Stämmchen einer jungen, vermutlich vom Wild umgelegten Kiefer diese merkwüdigen Trameten, wo die Lamellen zwar teils erkennbar sind, aber zumeist irpexoid daherkommen

    IMGP5972.JPG

    Danke für's Anschauen und für Vorschläge

    LG, Bernd

    Hallo, die wenigsten Pilze sind so giftig, dass sie gefährlich werden. Auch nicht für Welpen. Wobei man im Einzelfall natürlich nie sicher sein kann. Es gibt ja auch Leute mit Allergien gegen Milch, Erbsen oder Alubesteck. Da weiß man nie, was so eine zivilisierte Welpe für Allergien entwickelt. Trotz alledem halte ich eine gefährliche Vergiftung für ganz extrem unwahrscheinlich. Wenn, dann gibt es Kotzen oder Dünnschiß, maximal. Ich plädiere für Entwarnung,


    LG, Bernd

    Hallo, an relativ frischem (ca. 1 Woche) Pferdedung sind überall diese Becher gewuchert.

    Dann gibt es da noch dieses Pilzlein, diesmal aber meines Erachtens kein Goldmistpilz,

    Herkömmliches Nostoc

    Und etwas, das ich als am ehesten als eine andere Art von Nostoc ansehe - allerdings pilzähnlicher als der vorgenannte, und VIEL kleiner

    Und an frischem Pferdemist (1-3 Tage) sind derzeit wieder die Behaarten Kurzflügler (Emus hirtus) zu Gange, die dürften in D-A-CH auch überall selten und rotlistig sein, wenngleich an Biotopen vorkommend, die auch von den Dungpilzlern gern aufgesucht werden. Da die sehr auffällig sind (Hummel-Mimikry) und auch sehr groß (über 20 mm) könnten hier vielleicht die Dungpilzfreunde den Entomologen Unterstützung gewähren. Eigentlich sind ja nicht die Flügel kurz, sondern nur die Flügeldecken, unter die die Flügel in Ruhe eingefaltet werden. Kurz vorm Abflug sieht man auch die Flügel in voller Länge.


    LG, Bernd

    Moin,

    war bei Regen mal kurz im benachbarten Miniauwald um zu schauen, ob die kürzlich gezeigten gelben Stielpilze irgendwo leuchten - nö, war nicht, in gelb nur Gallerttränen.

    Trotzdem ein paar Bilder

    1) ein Phyto an Galium boreale (Jule hat dafür nur Peronospora galii, die ich hier eher nicht annehme) ( boccaccio )

    2) Becher an vorjährigem, feucht liegenden Stängel von Sumpfdistel (Cirsium palustre)

    3) und ein Becher an im Schlamm liegenden Grauerlenast

    LG, Bernd

    Hallo Ulla, aber der G. striatum (im ersten Bild rechts) wächst doch gleich daneben (max. 50 m), ebenfalls im Nadelwald, auf einem verlassenen Ameisenhaufen (aus Fichten- und Kiefernnadeln aufgeschüttet). Die Aussage, dass der nicht im Nadelwald wächst, kann also nicht stimmen.

    Im Gegensatz zu quadrifidum aber im Hunderterpack. Mit der plattgequetschen Staubkugel wie ein Beret, fehlendem Hof und gefaltetem Peristom eigentlich unverwechselbar. Nur, dass beide von gleicher Größe sind.

    Ein Bild von G. striatum vom vorigen Herbst.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits, in der Nähe habe ich heute diesen kleinen Erdstern angetroffen, nur als Einzelstück, nachdem ich den vor 10 Jahren schon mal hatte. Erst hatte ich noch Bedenken wegen der ausgeprägten Halskrause und dem deutlich sichtbaren Hals, aber im Vergleich mit den Bildern hier (Geastrum quadrifidum = Kleiner Nest-Erdstern) ist das wohl im Bereich des Normalen. Das wäre dann der vierte Erdstern im 200 m Umkreis in dieser Saison.

    Im direkten Vergleich mit G. striatus (rechts)

    Das Exemplar ist ordnungsgemäß 4-strahlig ("quadri-fidum"), die Staubkugel ist höher als breit (nur aus dieser Perspektive breitgequetscht) und hat einen deutlichen Hof um die Mündung.


    Der Pilz ist in der aktuellen (2020) Roten Liste enthalten, mit nur 3 neueren Funden nach 2007. wird aber offensichtlich leicht übersehen, denn es ist ja nicht so, dass ich da nicht im Laufe des Jahres schon zig mal langgegangen wäre.

    Ach ja, Biotop ist Fichtenwald auf kalkhaltigem Sand/Kies.


    LG, Bernd

    Hallo Sebastian, danke für den Tipp. In der Tat, ist der Rand des Pilzes in Bild 4 ausgefranst, und den Pilz in Bild 5 aus anderen Perspektive angeschaut

    sieht man die Fransen auch.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    an Hasel und Eberesche, jeweils abgebrochen und liegend bzw. hängend, sprießen derzeit an mehreren Stellen diese Polyporusse. Ich vermute hier wegen der bei den größeren Exemplaren wenig ausgeprägten Schuppen P. tuberaster. Zudem sind an einem Substrat auch vorjährige mumifizierte Exemplare vorhanden, die größenmäßig eher zu dem kleineren der beiden Schuppigen passen.

    LG, Bernd

    Hallo Ulla, die Marderhunde wurden während der Sowjetzeit importiert - blieb gewissermaßen im Land - und sind zügig verwildert. Die sind mittlerweile recht zahlreich und recht eingepasst, würde ich nicht als übermäßig problematische, invasive Art betrachten. Da leidet nichts drunter, was nicht auch mit Fuchs und Dachs Probleme hätte. So jung habe ich die aber auch das erste Mal gesehen, noch dazu ohne Aupasser zuhause, der die zurückpfeift. Kurioserweise passt das Biotop sogar, das ist ein kleiner Bestand von sibirischen Lärchen um einen alten, ewig nicht mehr genutzten Dorffriedhof herum.


    Riesenboviste habe ich auf dem Nachbarhof, die kenne ich eigentlich ganz gut aus allen Jahreszeiten.


    B. plumbea und nigrescens sind aber 2 Arten mit denen ich noch nie zu tun hatte. Spannend.


    LG, Bernd