Beiträge von kruenta
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Hallo, zu so einem Aufruf gehört m.E. eine ordentliche Aufstellung des Forschungsstandes. Wo zu finden, wie zu identifiziern, Verwechslungsmöglichkeiten, Artenvielfalt, bebildert. Mit den dort gemachten Links muss man für das Fachgebiet ein besserer Experte sein, um die Dinger überhaupt finden zu können. Und wenn man ein besserer Experte ist, warum sollte man die dem Anfragenden denn schicken? Sorry, aber das sieht für mich nicht nach seröser Wissenschaft aus.
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
nachdem dieser Pilz im Sommer verschwunden (vertrocknet, zerkrümelt, aufgefressen ...) war, ist er jetzt wieder am Start. Aktuelle Bilder in jungem Stadium
Beorn vielleicht zu den Porlingen verschieben?
LG, Bernd
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Hallo, also wenn der Spitzboden unbewohnt und nicht gedämmt ist, und wenn der Schornstein nicht oben verschlossen ist, dann würde das immer noch gehen. Einfach unten die Reinigungsklappe auflassen. Und darauf vertrauen, dass die vermutlich unter den Dachziegeln angebrachte Diffusionsfolie tatsächlich diffusionstauglich ist.
LG, Bernd
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Hallo,
das klingt doch vernünftig. Man kann mit so einem Keller durchaus leben. Ausreichende Lüftung sollte aber schon sein, wenn ein Schornstein bis in den Keller geht, und es da evtl, einen ungenutzen (selten genutzen) Zug gibt, könnte man den zur Passivlüftung nutzen - das ist wirksamer als Fensterlüftung.
2 cm Wandabstand für Holz finde ich etwas knapp. Ich würde da eher so an 10 cm denken.
Die vorherige Verkleidung der Wand, dürfte die Sache nur verschlimmert haben, da die Feuchtigkeit gar nicht mehr von der Wand wegkam.
LG, Bernd
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Hallo, auch hier gibt es dank Frank (tomentella) eine Auflösung - es handelt sich um Hyphodontia arguta.
LG, Bernd
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Hallo allerseits, dieses Rätsel ist gelöst. Frank (tomentella) hat es als Antrodia xantha bestimmt. Die Annahme, dass die weiße und gelbe Form zusammengehören und je nach Dunkelheit, Feuchtigkeit und Wachstumsphase eher gelb werden, hat sich dabei bestätigt.
Anbei noch zwei Bilder von heute. Bei der aktuellen Feuchtigkeit und offensichtlich auch Wachstumsphase ist der überall gelb(lich) - die Farben stimmen so, das untere grellgelbe stammt von dem auf dem Boden liegenden Holz, nach unten zeigend.
LG, Bernd
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Hallo Pablo, den hatte ich gar nicht auf'm Plan. Von Porenform und -größe her passt das, auch die Hutoberfläche. Aber ein ausgeprägter Geruch nach Mottenpulver/Rainfarn passt doch nun gar nicht dazu? Oder ist Dir der schon mal stinkenderweise untergekommen?
LG, Bernd
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Hallo Pablo, ich glaube nicht (mehr), dass das Poren sind, sondern die filzige Oberfläche,
LG, Bernd
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Hallo Frank,
mit einer neuen Klinge (sonst reißt der) angefertigte Schnitte zeigen tropfenförmige Strukturen in der Trama, was nach Durchsicht der Threads hier im Forum, wohl ein entscheidendes Kriterium ist. Damit passt dann wohl alles für diese Art.
LG, Bernd
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Hallo,
an einem toten Grauerlenast, der noch im Baum hängt, wächst dieser mittelgroße Porling. Hüte so bis 5 cm breit. Oberseits samtig, feinfilzig. Poren 2-3 je mm, Porenschicht am pileaten Teil dünn, 1 mm, Trama bis 3-4 mm. Trocken, korkartig, leicht, kaum elastisch. Sehr ausgeprägter Geruch, so richtig weiß ich noch nicht, woran der mich erinnert, aber irgendwie in Richtung Desinfektionsmittel. Jedenfalls nicht wie Ouzo
Mit KOH keine Verfärbung.Ohne Arbeitstitel.
Danke für's Anschauen und für Vorschläge.
LG, Bernd
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Hallo,
hierzu habe ich wohl die Auflösung, das sollte Hymenochaete tabacina sein, mit der komischen Wuchsweise aufgrund des Überangebots an Oberflächen.
in jung an singulären Substraten
vorjährig
im Schnitt
mit KOH violettbraun verfärbend
und noch so eine Wuchsform, wo das in normale Krusten übergeht
LG, Bernd
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Hallo allerseits, mittlerweile ist ein guter Zeitpunkt, um nach diesem Pilz in frisch zu suchen. An dem bekannten Vorkommen an Grauerle in der Nähe hat sich bisher nichts gezeigt. Dafür habe ich gestern an einer ähnlich morschen Grauerle welche gefunden.
Innen am Spechtarbeitsplatz, offensichtlich nicht an Rinde/Bast/Außenholz gebunden
LG, Bernd
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Hallo,
aus einem krautfreien, bemoosten Nadelwald auf Sand stammt dieser Fund. Der Stubben ist finalmorsch, kann ich nicht mehr identifizieren. Da dort aber noch zwei Kiefern der Altersklasse 150+ und einige jüngere identifizierbare Stubben vorhanden sind, nehme ich Kiefer an. Konsolenförmig, 8-10 cm breit, recht schwer und feucht, Porenschicht farblich nicht abgesetzt und nur bis 2 mm dick. Poren sehr klein 4-5 je mm. Geruch erinnert an F. pinicola. Keine bittere Komponente im Geschmack, zähes Fleisch aber gut zu schneiden. Keine Reaktion auf KOH. Auf Druck verfärben die Poren leicht grau und die Poren verschwinden. Die Zuwachskante bei einem Pilz war abgerundet und leicht grau, bei dem anderen (wohl nicht im Wachstum) spitz und ohne Graufärbung.
So richtig finde ich keinen Arbeitstitel, aber von allem was ich durchgeschaut habe, sieht mir Postia guttulatus noch am wenigsten nicht passend aus.
Unter einem der Hüte befand sich dieses Polster, das weder zu P. ptychogaster noch zu Ph. tremellosa passen will - vielleicht ist das relevant?
LG, Bernd
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Moin, also diese Cluster von Stäublingen hängen jeweils (das ganze Cluster) an sehr dünnen (ca 1 mm) und kräftigen, m.E. lebenden Wurzelfäden. Vermutlich von den jungen Fichten, die reichlich zu sehen sind. Ansonsten sind Birke, Salweide und Kiefer in Reichweite. Holz ist da nirgends vorhanden, wo ich gebuddelt hab.
LG, Bernd
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Hallo, dann muss ich da doch noch gründlich nachgraben. Ich glaube aber nicht an Holz, vielleicht Kienäpfel oder so, aber dafür sind die Cluster eigentlich zu groß. Reiche ich morgen nach.
LG, Bernd
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Hallo,
an Hasel, zwischen zwei Stämmen habe ich vor gut 2 Wochen einen Pilz in Wachstum gefunden. Heute habe ich mir das erneut angeschaut, das sieht schon deutlich anders aus. Aber verstehen tu ich es trotzdem nicht. Vielleicht irgendwas aus der Ecke Inonotus?
Komischerweise sonst nirgends am einfachen Substrat zu finden, nur in dieser eingezwängten Lage. Schnitt habe ich noch keinen gemacht oder KOH oder so.
Bilder vom 26.8.
Bilder von heute 13.9.
Vielleicht hat jemand ja eine Idee?
LG, Bernd
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Hallo Stefan, danke für den Link.
Ja, Holz kann ich da ausschließen, das sind zum Teil ehemalige Sandameisenhaufen. Davor wurde das zusammengeschoben, als in den 1980ern hier eine Straße durch den "Berg" gebaggert wurde, und dann noch Jahre als Brandschutzstreifen geeggt.
LG, Bernd
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Hallo, Boviste & Co. werden ja relativ wenig gezeigt oder angefragt, anscheinend hat auch niemand gesteigertes Interesse an dieser Gruppe (ich glaub' da war irgendwas, dass man dafür den neuen Taschensequenzer der Sirius-Kybernetik Corp. benötigt). Ich will's trotzdem mal versuchen.
Wächst auf Sand, bzw. im Moos, das auf Sand wächst. Höhe über alles bis 4 cm, Gnubbel bis 2 cm Durchmesser. Keine Stacheln, nur ganz wenig mit Pfeffer bestreut. Am "Stiel" etwas mehr Pfefferzeichnung. Mehr hab ich ich nicht an Angaben. Vielleicht ja trotzdem ein Flaschenbovist, anderseits gibt es eine ganze Reihe weiterer heimischer Arten, zu denen aber nicht viel zu finden ist.
Habt Ihr für Boviste vielleicht irgendwelche Papers oder Online-Ressourcen?
LG, Bernd
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Hallo Pablo, wo siehst Du das Verbreitungsgebiet von Serpula lacrymans, bevor irgendwelche Leute Holzhäuser mit kaputten Dächern gebaut haben? Auch wenn es heute anscheinend zur medizinischen Folklore gehört, dass ständig neue Arten und so entstehen, ist mir das in der sonstigen Biologie noch nicht untergekommen, dass eine "neue Art" tatsächlich "neu" sein soll. Viel feuchtere Biotope gibt es eigentlich nicht als ein Moorwald in leichter Tallage mit nur moderat dicker Torfschicht und Verbindung der schattenspendenden Bäume zum Grundwasser. Das sind schon ziemlich große Pilzflecken, der Stamm aus Bild 2 hat an der Stelle ca. 25 cm Duchmesser, der aus Bild 1 etwa 20 cm.
Mal abgesehen davon, finde ich in der heimischen Literatur so gut wie nichts zu Serpula himantioides. Kann natürlich sein, dass man die einfach nicht unterschieden hat.
Xylodon quercinus klingt plausibel, danke für den Vorschlag.
LG, bernd
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Hallo Ingo, klasse, dann war mein Irrtum sogar noch zu was gut!
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
dieser Pilz scheint durch seine gesägten und gefalteten Lamellen eigentlich charakteristisch zu sein. Vielleicht geht da ja was makroskopisch? Ich habe nichts gefunden und tappe im Dunklen.
An einem moränen Hügelzug, Sand, sehr wahrscheinlich kalkhaltig. Kaum Kraut und keine Strauchschicht, nur Moose und etwas Gras. In der Nähe gab es sogar Dolden-Winterlieb (Chimaphila umbellata). An Bäumen fast nur Fichte mit einzelnen Kiefern und Birken - aber weiter weg. Ringsherum einiges an Schleierlingen, wo ich bei einer häufigen Art zu Cortinarius cf. traganus gekommen bin
So bis 7 cm groß, kräftig, recht kurz gestielt, Huthaut einreißend. Fleisch weiß. Geruch, soweit ich mich erinnere unauffällig, gekostet habe ich nicht. Die Lamellen sind ockerbraun, auffällig grob gesägt und faltig verformt. Am Stiel sieht es aus, als wären da Reste von einem Ring, also vielleicht auch ein Cortinarius - gibt es was mit solchen Lamellen?
Dolden-Winterlieb auch ohne Blüten gut an den charakteristischen Blättern zu erkennen.
LG, Bernd
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Hallo Werner, hallo beli,
vielen Dank für Eure Vorschläge, Ihr bringt da etliche Arten ein, von denen ich noch nie gehört habe.
2) davon habe ich einen Beleg mitgenommen. Die Hüte sind sehr dünn, insgesamt dadurch ledrig zäh wirken - das ist schon anders als die Notlösung Tr. pubescens. So dass ich sehr gern auf Eure Vorschläge umschwenke. Beim Trocknen ist der eingerollt. Die Porengröße ist etwas kleiner als bei Tr. pubescens, da mache ich nachher noch ein Foto mit Lineal. Die Hüte waren bis zu 4 cm herausragend und in der Breite auch bis zu 6 cm. Auf dem letzten Bild ist die gesamte Population zu sehen, das Bäumchen, an dem die sitzen war vielleicht 8 cm dick am Stammansatz.
3) davon habe ich keinen Beleg mitgenommen, war auch relativ schwierig zu fotografieren, weil unter einem umgefallenen Baum, der z.T. nicht auf dem Boden lag. Im Vergleich zu belis Ast ein viel kräftigeres Substrat und in deutlich größeren Flächen ausgebildet, so in Flecken von 20*30 cm vielleicht. Die Poren waren durch die Wuchsweise unterhalb deutlich stärker irpexiod, die Farbe würde ich als zimtbraun bezeichnen. KOH hatt ich nicht mit. Gloeoporus taxicola ist jedenfalls ein guter Arbeitstitel, und das kann man vermutlich auch im schneefreien Spätherbst noch finden.
Die Eiche von 7) und 8) ist gut zu erreichen, sind auch nur 1,5 km.
LG, Bernd
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Hallo Joli, das ist alles am Hof, in dem Fall auch alles auf eigenem Grundstück. Wald ist nicht ganz so empfindlich, aber Wiesenbiotope sind extrem sensibel bzgl. der Bewirtschaftung - bei den Nachbarn gibts auf den Wiesen nichts zu sehen, nicht mehr.
Ach ja, Matthias hatte recht, der Pilz bei Nr. 7 war H. conica, die Keule ist heute noch da, wenn auch zur Hälfte eingeschrumpelt. An der Stelle habe ich nur die eine gesehen, gehe aber davon aus, dass das die gleiche Art ist wie die vermutete C. pullei.
LG, Bernd
