Beiträge von kruenta

    Hallo, ich habe mal nachgeschaut, was die heimische Literatur dazu meint. Da (Funga Bd. VIII-1 von 1997) wird Lentinellus ursinus synonym zu Lentinus [sic!] castaneus gehandelt, mit 3 Funden sehr selten, "nur an Laubholz", später dann in den Roten Listen. Aus der aktuellen Fassung wurde der aber gestrichen. Genau wie Lentinellus vulpinus. Kann man den Fuchs hier eigentlich ausschließen?

    LG, Bernd

    Hallo, OK, damit ist das ganz klar ein Bärenbiber :D Und ja, das Substrat ist sicher Fichte. Kann ich ja zur 150% Sicherheit morgen noch mal ganz genau nachschauen. In der Dickekategorie gibt es aber in dem Wald auch gar keine anderen Stubben.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits, an einem älteren und ziemlich morschen Fichtenstumpf wachsen einige dieser Pilze, die ich wegen der gesägten Lamellen in Richtung Neolentinus verorten möchte. Allerdings ist der Stiel kaum ausgebildet und eher zu erahnen als zu sehen. Hat jemand eine Idee? Da dürfte es doch nicht viel Auswahl geben, oder?

    Die jüngeren Pilze sind weißlich (davon habe ich keinen abgemacht), die älteren braunfilzig.


    Danke für's Anschauen und für Vorschläge,

    LG, Bernd

    Hallo Jörg, ich kenne zwar G. saccatum nicht, ist ja auch keine heimische Art, aber der müsste einen deutlich begrenzten Hof um die Mündung haben. Fichtenstreu passt prima zu G. fimbriatum und die Zeit passt auch gut.

    Ich würde den unbedenklich als G. fimbriatum ablegen.


    LG, Bernd

    Hi Schupfnudel, OK danke. Dann bleibt es einstweilen bei Paxillus spp. Solche Brauntöne mögen aussagekräftig sein, wenn man einige der betreffenden Arten im direkten Vergleich hat, aber bei nur einer?


    LG, Bernd

    Hallo, es ist zwar schon wieder keine pilzarme Zeit - jedenfalls bei mir - aber der Riesenkrempentrichterling ist auch wieder voll dabei. Zunächst im Wald, vor etwa 2 Wochen, dann seit einer Woche im Obstgarten, in einem ca. 12 m großen Hexenring mit weit über 100 Frk. Auf einem aufgelassenen Hof in der Nachbarschaft fand ich den gestern auch im Obsthain. Auf Wiese und Weide ist nocht nichts zu sehen.



    LG, Bernd

    Hallo, am Moorrand hatte ich gestern auch einen Krempling dabei und da habe ich mal geschaut was es da so mittlerweile für Arten gibt.


    1) Vom Biotop her, der wuchs an einem Schwarzerlenhost, deutet erst mal vieles Richtung Paxillus rubicundulus. Größe etwa 12-13 cm. Im Schnitt am Stiel unten rötlich. Gekostet habe ich nicht und der Geruch war unauffällig.


    2) Bei der Gelegenheit bin ich auch über Paxillus validus gestolpert, wozu mir dann auch gleich der passende Pilz einfiel, der wächst nämlich gleich am Hof, bei Espen (außerdem vorhanden Fichte, Hasel, Ahorn), jedenfalls ist die Beschränkung auf das Espenterritorium auffällig. Teils sehr groß, um die 20 cm. Vielleicht schaut Christoph ja mal rein, wenn er wieder Muße hat, der hat die Art ja beschrieben Tricholomopsis


    LG, Bernd

    Hallo, sieht gut aus, Biotop passt auch - von der Größe gibt es eigentlich nix zum Verwechseln. Der bildet auch sehr oft Hexenringe. Manche davon sind sogar gut auf Luftbildern zu sehen (üppigerer Wuchs),

    LG, Bernd

    Hallo, auch zu diesem Pilz einen Nachklapp. Bin gestern an dem Bäumchen vorbei und hab mit Erstaunen festgestellt, dass alle Frk. noch da sind, nur eben mumifiziert. Also habe ich heute meinen Weg mit Fotoapparat entsprechend gelegt.

    Das sind unschwer erkennbar die Pilze aus dem obigen Foto Nr. 2.

    Und Ansicht von unten (anderer Frk.)

    LG, Bernd

    Hallo, das kürzlich gezeigte Pilzlein ( kurzer Rundgang zum Moor Nr. 1) mit dem Verdacht auf Pterula multifida habe ich heute erneut aufgesucht. Und ringsherum etwas noch etwas geschaut, mit einigen weiteren interessanten Funden (und vielen anderen, die den Umfang sprengen würden).


    1) Pterula cf. multifida - an der Gattung besteht wohl kein Zweifel und hinsichtlich der Art weiß ich nicht, was es da sonst noch gibt, wahrscheinlich aber schon multifida. Einen Beleg habe ich mitgenommen. Unter anderem auch, weil der Pilz vor Ort überhaupt nicht stinken wollte. Jetzt habe ich ihn in ein Glas gesperrt.

    2) Gyrodon lividus nicht flächendeckend aber reichlich, zu Hunderten, auch mit riesigen Schlappen bis 15 cm.

    3) Ein Mehlschirmling, der seinem Namen alle Ehre macht und ordentlich "mehlt" - also deswegen nehme ich ja an, dass es ein Mehlschrimling ist, wohl Cystolepiota sistrata.

    4) An toter Schwarzerle ein junger Lamellenpilz, wohl eine Pholiota


    5) Das sollte Cortinarius violaceus sein. Denn Nadelwaldpartner hatte ich schon früher gefunden, hier war aber nur Laubzeugs in der Nähe. Damit ein Perser.

    IMGP6181.JPG

    6) Irgendwas Richtung Omphalina an Schwarzerlenhorst

    7) Ein weißlich beiger Schleimi, der Moos und Zweige überwuchert

    8) Cantharellus aurora, diesen angenehmen fruchtigen Geruch kann ich riechen,

    IMGP6268.JPG

    9) ebenda: Malaxis monophyllos, das Einblatt, eine recht kleine und unauffällige Orchidee, hatte ich in diesem Jahr während der Blüte nicht gefunden, dafür nun heute


    LG, Bernd

    Hallo,

    hier stelle ich einige Pilze zusammen, die entweder für eine seperate Anfrage zu dünn sind oder wo ich gar keinen Plan habe, oder wo klar ist, dass das makroskopisch nicht geht.

    1) das sollte Cystolepiota seminuda sein, da gibt es wohl nichts, womit man den verwechseln kann. Gilt hier als häufig, und bevorzugt bei Hasel wachsend. Steht nicht im Widerspruch zu meinen Beobachtungen.

    Eigentlich reinweiß, die Fotos sind leicht farbstichig.

    2) ein weißer Schleimi

    3) ein Öhrling, der hier seit einer Woche etwa recht zahlreich erschienen ist, vielleicht O. alutacea


    4) winzige orange Gnubbel auf Zitterpappelstubbem, vermutlich ein Schleimi oder doch Gallerttränern?

    5) eine graue Schicht auf Holz und Streu, im Vergleich zu dem Beitrag hier ( Tomentella sp. ), könnte ich mir vorstellen, dass das auch in Richtung Tomentella geht.

    6) weißes Zeug auf Rohboden, immer wieder anzutreffen, trotzdem keine Ahnung, nicht mal, womit anfangen


    Für Vorschläge und Kommentare vielen Dank im Voraus,

    LG, Bernd

    Hallo Großstadtpilz, der sollte eigentlich an lebenden Bäumen vorkommen, an Wunden. Wobei es bei dem ja sowieso an Vergleichsmaterial und Erfahrung fehlt. Es gab im Winter anhand von alten Bildern dazu eine Diskussion, die dann auch offen blieb. 3x Pholiota (vermutlich) aus dem Archiv


    Dieser neue Fund hat nun den erheblichen Vorteil, dass der nur 100 m vom Haus weg ist und es möglich sein sollte, die in frisch zu erwischen. Von daher will ich mich da jetzt auch gar nicht festlegen. Aber es ist schon gut, das einzugrenzen und zu wissen worauf man achten muss.


    LG, Bernd

    Hallo, heute habe ich den ersten neuen Fruchtkörper gesehen. Und für die vorherigen Fruchtkörper muss man auch Zerfalszeiten von 4 bis 8 Wochen ansetzen. Das finden ich jetzt nun nicht so übermäßig schnell.

    Die ollen


    und der einzelne Nachwuchs, das wird wohl demnächst noch mehr werden

    LG, Bernd

    Moin,

    wie schon den Lamellen abzusehen, sind die Sporen braun, rostbraun. Hausknecht (2012) bezeichnet die Sporenfarbe in dem Artikel zur Gattung Simocybe als "tabakbraun". Das kann man wahrscheinlich so gelten lassen.

    Und noch Bilder von heute mit Größenangabe.


    LG, Bernd

    Danke Euch, interessanter Vorschlag.


    Simocybe sieht schon sehr gut aus. Ich muss mich aber korrigieren wegen Hutdurchmesser. War gerade nachmessen - es sind nur 4,5 cm bei dem größten. Das scheint dann sogar noch besser zu passen. Den habe ich leider in jung verpasst, kommt hoffentlich wieder.


    @ Großstadtpilz - Pholiota hatte ich im Vorfeld schon rauf und runter dekliniert, wäre natürlich von der Wuchsform sehr passend.


    LG, Bernd

    Wenn du ohnehin dort hingehts, kannst Du ja das Holz mit dem Messer testen. Pappel ist relativ weich, wogegen Robinie sehr hart ist, wie Eiche etwa. Pappelholz ist hell, Robinie wenigstens im Kernbereich rötlich. An Robinie glaube ich hier aber nicht.


    LG, Bernd

    Liebe Pilzfreunde,

    diesen äußert farbenfreudigen Fund habe ich gerade quasi vor der Tür gefunden. Der eine ausgebuddelte wächst auf einem Fichtenzapfen. der übliche Fichten-Kiefern-Wald mit Einsprengseln an Ahorn und Eberesche.

    Vermutlich ist das trotzdem Entoloma euchroum, auch wenn der mehr mit Laubwald in Verbindung gebracht wird. Einen Nadelwaldpartner habe ich nicht gefunden. Dann war nur der Akku alle, da werde ich aber sicher in den Tagen noch weitere Fotos machen, so auf die Schnelle waren mindestens 20 zu sehen.

    LG, Bernd

    Hallo, aufgrund der Rinde und der Eigenschaft, so viele Triebe (nach dem Umfallen?) aus dem Stammbereich austreiben zu lassen, würde ich hier eine der Pappelarten (aber nicht Zitterpappel) annehmen. Eventuell käme auch noch Weide in Frage, aber für die Arten die so groß wachsen, sieht das hier eigentlich zu trocken aus - oder ist da ein Gewässer daneben?


    LG, Bernd

    Hallo Pablo, ich bin da gerne dabei.

    Bisher war es ein Einzelstück, da konnte man immer mit Fehlbildung, außergewöhnlichem Wetter, schlechter Laune argumentieren. Bei mehreren Exemplaren, die wieder genau so aussehen, sieht das nun etwas überzeugender aus.

    Wenn ich mich recht erinnere (finde ich mit etwas Suche sicher wieder) gibt es da jemanden in Estland, der Sequenzieren kommerziell anbietet. Könnte ich dann ja direkt dorthin senden. Nur habe ich weder die Literatur und hochwertige Mikrobilder benötigt man auch noch. Ich hab gerade nachgeschaut, die anderen Proben sind noch bei mir. Vermutlich hast Du zur Zeit aber ausreichend eigene Funde - wobei eine potenzielle Neubeschreibung vielleicht auch bei Dir Priorität genießen würde :D


    LG, Bernd