Beiträge von kruenta

    Hallo Frank, die Sendung an Dich ist leider schon weg. Sonst hätte ich die Nr. 2 gleich mit dazugepackt, Abortiporus fractipes hatte ja Pablo schon in Erwägung gezogen, eine sehr spannende Sache. Aber trotzdem überlege ich natürlich, was an banaleren Sachen noch in Frage kommen könnte. Von der Antrodia hab ich leider nichts mitgenommen, aber die wiederzufinden dürfte unkritisch, so wie die "leuchtet", sein. Von der Rotfärbung habe ich gelesen - hinterher - muss ich beim nächsten mal KOH mit einpacken. Die "Tour" gestern war ja eigentlich nur eine ausgedehntere Raucherpause, ich hatte nich mal die Fototasche mit.


    LG, Bernd

    Hallo, der Ring ist schon da, Du siehts ihn auch im Schnitt, bloss halbiert :D Wenn der Hut hochklappt, bleibt an der Stelle, wo die Hutaußenkante jetzt den Stiel berührt, der Ring zurück, das reißt dann auf.

    LG, Bernd

    Hallo beli, Du zeigst jetzt ziemlich alte Pilze. Wenn ich mir meine Bilder von Anfang Dezember anschaue sind die schon deutlich heller, gerade am Ansatz, so ganz abwegig erscheint mir das nicht.


    Wenn es was anderes sein sollte, wäre mir das aber nur recht ...


    LG, Bernd

    Hallo,


    einige Funde von heute, die entweder unsicher sind, oder einfach nur schick

    1) an liegenden Kiefern im Moorwald der Hausschwamm, jeweils über mehrere Meter Länge, ich tendiere zu lacrymans, in jedem Fall neu für mich.

    2) an einer jungen entwurzelten Fichte im Moorwald, sowohl an Stamm als auch an Wurzeln, eine dünne weiße Tramete. Wenn ich mit der etwas jüngeren T. pubescens auf dem Schreibtisch und den späteren Bildern davon vergleiche, dann kommt das hin. Habt Ihr Hinweise aus der Literatur, dass die auch an Fichte geht?

    3) ockerfarbene Porenkruste an Kiefer, keine Idee und vermutlich geht da auch nichts

    4) am gleichen Baum und ringsherum auch Postia ptychogaster

    5) und dieses gummiartige, pockennarbige weiße Porenzeug - keine Idee, falls es nicht dazugehört?

    6) 100 Schleierlinge und Amanitas später dann das hier. Zwei große, altersschwache Porlinge, die anscheinden von einer dicken, nur noch knapp lebenden Zitterpappel herabgefallen sind. 15-20 cm groß. Kaum erkennbar. Aber vielleicht hat ja jemand eine Idee was das gewesen sein könnte. Vielleicht sowas extravagantes wie Sarcodontia spumea?

    7) auf dem Rückweg bin ich dann noch an einer immer noch relativ allein stehenden älteren Eiche vorbei, da hatte ich eigentlich nichts erwartet, die mag so um die 100 Jahre alt sein, aber siehe da, vermutlich Steccherinum ochraceum

    und

    8) schien mir vor Ort das selbe zu sein, nur in einem anderen Stadium, jetzt meine ich aber schon, dass das was anderes ist, keine Idee

    LG, Bernd

    Hallo nochmal,


    Von Inonotus radiata habe ich mir heute Stellen angeschaut, wo ich den im Winter hatte, zumeist an Haselnuss. Teilweise schon in voller Entwicklung. Nur sieht der ganz anders aus. Könnte höchsten sein, dass der an Erle, zumal an liegendem Totholz dann anders aussieht. Oder die Art wird demnächst durch Sequenzierung in drölfzig aufgespalten :D

    Zu Pilz 2 kam mir heute ein Gedanke, als ich Trichaptum abietinum oben auf einem liegenden Stamm hab wachsen sehen. Das sah ähnlich aus, zwar ohne Stiel aber auch nur ziemlich schmal angewachsen. Wegen der weißen Poren käme dann Trichaptum biforme in Frage. Und man kann das Rätsel als gelöst ansehen.


    LG, Bernd

    Morgen, ich habe gerade den Climacocystis borealis mit dem am Hof verglichen. Passt sehr gut. Die Erlenschillerporlinge werden wohl erst noch dick und sehen dann auch wieder passend aus. Mein erster Gedanke vor Ort war die hirschfarbene Tramete, die fehlt mir noch, was dann aber gar nicht passte.


    Abortiporus fractipes hatte ich mir in der Tat angeschaut, so rein vom Umstand, dass das ein lappiger weißer Porling mit deutlichem Stiel ist, würde der sehr passen, wenn auch etwas mickrig. Den wiederzufinden dürfte nicht ganz einfach sein, aber ich werd das wohl später im Jahr erneut versuchen, vielleicht ist er dann gewachsen. Der Beleg ist aber schon total eingetrocknet, da kann ich keine aussagekräftigen Fotos mehr von machen. Ich tüte ihn Dir mit ein - das Jahrhundert ist ja noch lang :D


    Dass die Antrodia s.l. nach Foto nicht geht ist mir schon klar, aber der sah schon sehr beeindruckend aus, so großflächig am senkrechten Substrat.


    LG, Bernd

    Hallo, der Vollständigkeit halber. Die Keulen sind heute nahezu komplett eingeschrumpelt. Heute war es relativ war, und es hat auch ein paar Tage nicht geregnet, ist aber immer noch feucht. Die Zeitspanne, in der man diese Pilze finden kann, beträgt damit etwa 10 Tage.

    Ingo, in der Tat wird diese Wiese nicht gedüngt.


    LG, Bernd

    Hallo allerseits, auf der Wiese ist alles eingetrocknet, also bin ich gleich bis zum Moor und habe mich da in dem Auenrandwald (im Gegensatz zum Moorwald um die Jahreszeit mit Brennnesseln und Himbeeren bestückt) mit Birke, Schwarzerle, Fichte und einigen wenigen Kiefern umgeschaut. Nach einer ziemlich trockenen Woche ist auf dem Boden auch nicht so viel los.


    1) Hüte bis 4..5 cm hervorragend, teils deutlich breiter, an liegender Schwarzerle, am Substrat jeweils zahlreich und an mehreren Bäumen gefunden. Porenschicht dunkelbraun bis etwa 5 mm dick, feine Poren, so 3-5 pro mm. Oberseits dunkelbraun mit hellbraun-beiger-weißlcicher Zuwachskante. Teilweise sieht es aus, als würde der an vorjährigen Fruchtkörpern weiterwachsen. Im Schnitt wird die Trama mit KOH sofort dunkel

    2) Ein kleiner (max. 2 cm) weißer sehr feinporiger, gestielter Porling an Schwarzerle, zusammen mit Nr. 1

    3) Irgendeiner der Saftporlinge (?), keine Verfärbung mit KOH, an Schwarzerle (edit) Kiefer. Weich.

    4) Eine Antrodia an Fichtenstumpf, fast nur resupinat mit kleinen Hütchen an einem Rand.


    Vielen Dank für's Anschauen und für Vorschläge. Von 1, 2 und 3 habe ich Belege und kann noch Fotos vom Schnitt und mit Lineal nachreichen.

    LG, Bernd

    Hallo Raphael, der kam mir nun gar nicht in den Sinn. Den hatte ich im Laufe des Sommers relativ zahlreich, aber immer mit auffällig schlankem Stiel. Wobei ich natürlich nicht ausschließen kann, dass der nicht auch anders aussehen kann, je nach Wuchsort und Wetterlage - meine Erfahrung beschränkt sich ja im Wesentlichen auf eine Saison + Episoden.


    LG, Bernd

    Hallo Stefan, nein, den kann ich bisher nicht ausschließen. Danke für einen zusätzlichen Arbeitstitel. Auf Bild 2 scheint es ja, als gibt es eine Braunverfärbung nach Druck auf dem Hut - was hierzu passen würde. Ich schau mir das morgen oder übermorgen nochmal genauer an.


    LG, Bernd

    Hallo, seit einigen Tagen, kann schon über ne Woche sein, sitzt im Moos auf einem alten Fichtenstubben dieses knallrote Etwas. Während ja Tubifera ferruginosa im Englischen auch gelegentlich Himbeerpilz heißt, möchte ich den ziemlich sicher ausschließen, denn dieser wäre in der Zeit gealtert und hätte die Farbe verändert. Zudem ist die Konsistenz recht hart und krustig. Man könnte meinen, der sei einer Haribo-Tüte entsprungen.

    LG, Bernd

    Hallo,

    Peter hat zwar recht, dass man eigentlich schon mehr bräuchte, aber mit dem mageren Boden, der Wiesen- bzw. Ödlandvegetation und den eindeutig zu erkennenden Poren, sollte das einer der Butterpilze sein (ich hab ja keinen Ruf zu verlieren und lehne mich daher mal weit aus dem Fenster), und zwar Suillus granulatus.


    LG, Bernd

    Hallo Pablo, nö, feucht ist hier nichts, das ist auf'm Hügel, bei exorbitanten 140 m, über Sand/Kies. Davon ab habe ich an anderer Stelle, in jungem Kiefernwald auf Brache so was ähnliches gesehen, wie du hier in resupinat zeigst, da war dann keine Espe in der Nähe (100 m). Auf dem Boden, zwischen Streu und toten Ästen.


    und womöglich dazugehörend, weil gleich daneben, das hier


    LG, Bernd

    Hallo Pablo, auch den muss ich mir dann wohl die Tage noch mal vornehmen. Falls es die Art wäre, wäre das schon wieder was neues für die Region. Ne Eiche stand etwa 30 m weg, da gab es massenhaft kleine Tarzettas drunter. Die Birke mit den gallischen Hallimaschen war auch nicht so weit weg, vielleicht 60 m, aber in der Mykorrhiza-Reichweite gab es wohl keine Birken. Wobei die Pilze schon demonstrativ auf Stubben und Wurzelerbungen hockten. Schärfe im Geschmack war nicht da. Mit den Gerüchen hab ich es nicht so. Sehr deutlich fand ich auch das weiße Myzel am Stielfuß (1. Bild), was aber vielleicht auch bei anderen Arten vorkommen kann.


    LG, Bernd

    Hallo, auf einem alten, sehr modrigen Fichtenstubben wächst dieser weiße Lamellenpilz, bewacht von einer Blindschleiche. Ob das morsche Holz jetzt als Boden oder als Holzsubstrat zählt, kann ich mich nicht entscheiden. Der größte mit einem Hutdurchmesser von etwa 7 cm. Geruch undeutlich. Geschmack ziemlich bitter bis fad nach etwas Kauen. Die Lamellen würde ich als angewachsen bezeichnen mit vielen Zwischenlamellen. Mitgenommen habe ich nichts.

    Clitocybe truncicola erscheint mir als plausibler Arbeitsname.


    LG, Bernd

    Hallo, noch ein paar Bilder. Leider neigt das zu Überbelichtung mit reinweiß vor dunklem Hintergrund.

    der gleiche Pilz von gestern, mittlerweile etwas gelblich geworden und geschrumpelt


    Was den Geruch angeht, irgendwo in der Ferne in Windrichtung ist Gülle auf'm Acker, dat wörd so nix. Dann kommt noch ein gleich benachbarter Bestand von Schwefelritterlingen hinzu, aber auch die kommen gegen den olfaktorischen Hintergrund nicht an.

    LG, Bernd

    Hi Stefan, Du meinst Duosan Rapid? Der hatte doch aber Aceton als Lösungsmittel. Dann gab es da noch ein Plastekleber, da weiß ich nicht mehr wie der heißt und was der als Lösungsmittel hatte. Und den weißen Kaltleim.

    Mal davon ab, sind die Pilze so winzig, dass deren Duftnote eher erahnt als gerochen werden kann. Nicht besonders pilzig, schwer zu beschreiben. Erinnert mich jedenfalls an keinen der genannten Kleber.


    LG, Bernd