Beiträge von kruenta

    Moin,

    wenn man unter Eiche Becher findet, stellt sich das ja meistens als Eichelkappe in diversem Alter heraus. Der hier aber nicht, trotz mehrfachem Nachgucken - die Eichelkappen daneben sehen schon anders aus :D. Ich würde den ja irgendwo bei Pseudoplectania/Plectania verorten. Allerdings sehe ich da noch nichts, was mir wirklich gefällt. Bisher ein Einzelstück, etwa 13 mm im Durchmesser, aber ich werde mir die Stelle sicher noch genauer ansehen.

    Zum Vergleich: von Pseudoplectania nigrella sind die letzten Becher noch schrumplig zu erkennen - im Vergleich dazu ist der heutige Becher aber eher nicht direkt auf Sand sondern in einer dicken Schicht Spreu (wodrunter aber auch Kies ist) und es ist deutlich dunkler. Plectania melastoma ist derzeit in Höchstform, aber der ist ja eindeutig auf Holzsubstrat. Hier bin ich mir nicht ganz sicher, worauf der genau wächst. Sieht aus wie ein durchwurzelter Sandklumpen.

    Bäume sind vor allem Fichten, daneben Ahorn, Eiche, Eberesche und Kiefer.


    Vielleicht hat ja jemand anhand der Bilder eine Idee.


    Vielen Dank für's ANschauen und für eventuelle Vorschläge,

    liebe Grüße,

    Bernd

    Hallo Werner, danke. So ähnlich deutet sich sich das ja aus pilze-in-deutschland schon an, dass T. fuckelii viel häufiger ist, gerade in den ostdeutschen Sandwüsten.

    Das klingt so, als würde ich den demnächst auch auf dem Hof häufiger finden, schließlich wohne ich gleich neben Kiefernwald. Mit der Bestimmung zu agg. pini/fuckelii kann ich gut leben.


    LG, Bernd

    Moin,

    gestern bin ich über einen Kiefernast mit Bechern gestolpert. Habe ich leider nicht mitgenommen, denn wie ich jetzt sehe, kommt neben Therrya pini (1 Nachweis in Litauen) auch noch Therrya fuckelii (ohne Nachweis) in Frage. War weiter weg, in der Nähe von Vilnius.

    LG, Bernd

    Moin, nachdem ich im letzten Jahr schon mal Pilobolus gefunden hatte, erst auf dem Foto als Beifang, heute erst gefunden dann fotografiert. Mit leidlichen Fotos, für Freihand wohl ganz akzeptabel. Auf älterem Pferdedung, so 3 Monate etwa, nach 2 Wochen Regen ...



    LG, Bernd

    Hallo Malone,


    jetzt schon. Danke für den Tipp, das sieht in der Tat sehr passend und plausibel aus.

    LG, Bernd

    Moin, seit Tagen regnet es fast pausenlos und alles ist quatschnass.

    An diversen Stengeln vom Vorjahr gibt es reichlich Pilzartiges zu sehen.


    1) Klette

    irgendwas Filziges

    2) Klette

    bewimperter Becher bis 2 mm groß

    3) Klette

    kleiner Becher, bis 0,5 mm

    4) Brennnessel

    gestielter Becher, bis 0,5 mm

    5) Eichenast

    rillenfürmiger Becher, bis 7 mm lang


    LG, Bernd

    Hallo Stefan,


    bei der wissenschaftlichen Forschung geht es um Wissenschaft (also zumindest war das früher so). Ob dieses zu schaffende Wissen sich nun auf die Wirksamkeit einer komplexen Substanz bezieht, oder die eines einzelnen Wirkstoffs, ist dabei egal - beides kann Gegenstand von Wissenschaft sein. Nur dass der letztere Fall wissenschaftlich etwas einfacher zu handhaben und vor allem eher wirtschaftlich zu nutzen (Patente) ist, was wiederum der Wissenschaftsfinanzierung zuträglich ist, weswegen die aktuelle Wissenschaft sich vorrangig mit solchen Themen beschäftigt.


    Dass es bei einer langjährigen Testreihe (vulgo "Tradition") aufgefallen wäre, wenn ein bestimmtes Etwas (etwa "Schwammerl XY") mehr schadet als nutzt, leuchtet Dir aber ein? Bei den "heilversprechenden", "angepriesenen", "unerprobten" Mittelchen, die man lieber meiden sollte, muss ich Dir beipflichten, auch dem Vertrauen auf den gesunden Körper und sein natürliches Immunsystem. Allein, da sehe ich die Verkäufer von Pilzmittelchen bestenfalls als Kleinstganoven.


    LG, Bernd

    Hallo,


    Tradition ist sehr wohl in der Naturwissenschaft von enormer Bedeutung.

    Warum? Tradition entspricht dem, was man in der Naturwissenschaft "Experiment" nennt. Hier ein sehr eingängiger Beitrag zum Verhältnis von Theorie und Experiment von Feynman (Nobel-Preisträger Physik)

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    Wenn ein bestimmtes Mittel (Pflanze, Pilz, Behandlung etc.) hilft, wird es weiterempfohlen. Wenn nicht, dann nicht. Zahlungen von Lobbyisten kann man für den fraglichen Zeitraum ausschließen. Wenn die Tradition also sagt, dass ein bestimmtes Mittel diese oder jene Wirkung hat, baut diese auf langjährigem Experiment, vulgo Erfahrung, auf. Dass andererseits die pharmazeutische Branche nicht in der Lage ist einen Wirkstoff zu isolieren, heißt nicht, dass es diese Wirkung nicht gibt. Zumal die Möglichkeit besteht, dass die pharmakologische Wirkung nicht auf einem EINZIGEN Wirkstoff, sondern aus der Kombination von 2 oder mehr Stoffen beruht - etwas, dass man schwer modellieren kann.


    LG, Bernd

    Moin,


    wenn man nach der Schmetterlingstramete sucht und sie dann findet, hat man ein Erfolgserlebnis - etwas was normalerweise gut ist gegen Depressionen und derlei.

    Man kann auch schauen, ob man in der Gegend eine Pilz AG hat, vielleicht gibt es sogar gemeinsame Touren, bei denen man dann sicher auch Schmetterlinge findet. Unerwünschte Nebenwirkung werden dem Pilz ja nicht nachgesagt, abgesehen von suboptimalem Geschmack.


    Aus meiner bescheidenen Kenntnis der Volksmedizin würde ich Thymian und Johanniskraut empfehlen. Als gutschmeckende Tees mit "stimmungsaufhellender" Wirkung.


    Liebe Grüße und gute Besserung,

    Bernd

    Hallo,

    danke für Eure Vorschläge,

    an Nectria cinnabarina glaube ich eigentlich nicht, aber die Richtung sollte schon passen, und in der Gattung und in der Nachbarschaft - über Neonectria war ich auch gestolpert - gibt es noch mehr rotes Zeug. Ich werde da sicher bei Gelegenheit noch mal vorbeikommen.


    LG, Bernd

    Moin, war mal kurz schauen was die Orchideen so machen, noch nicht viel außer Blätter zeigen.


    ein paar interessante Pilze

    1) Lophodermium arundinaceum

    2) weiter an Schilf ein Pyreno, den ich voriges Jahr schon mal hatte - diesmal mit Schnittbild

    IMGP1429.jpg

    3) an Schilf auf Wasserhöhe, ein leicht gelblicher Becher bis über 3 mm groß. Vielleicht Mollisia hygrophilus? ( mollisia )


    4) an toter Frangula alnus, wohl ein Pyreno oder ein verholzter Becher :D

    5) ebenda, nur an einem Zweig noch mit Rinde, winzige rote Büschelbecher - keine Ahnung

    LG, Bernd

    Moin,


    an morschem Totholz von Eberesche auf dem Boden wächst dieser resupinte, dünne Porling. Nur bei größeren Exemplaren ist der Rand leicht abstehend, dann oberseitig weiß. J. nitida soll hier eine häufige Art sein.

    LG, Bernd

    Moin,


    1) im letzten Jahr hatte ich Plectania melastoma in relativ spätem Stadium gefunden (Könnte das Plectania melastoma sein? → Ja), nach einigem Suchen - aus Lettland wurden schon vor einigen Wochen Bilder der Art gezeigt - habe ich den heute auch gefunden in früherem Stadium. Fast an der selben Stelle, 50 m hin

    2) sehr schuppiger Polyporus tuberaster gleich daneben, an Totholz von Eberesche

    3) Helvella leucomelanea

    LG, Bernd

    Hallo Steffen,


    bei den Objektiven kannst Du Dir auch Laowa anschauen. Sehr gute und preisgünstige Makroobjektive, allerdings ohne Motor. D.h. Autofokus geht nicht - was man allerdings auch nicht so oft braucht, da Auto selten versteht, was der Fotograf denn nun scharf haben möchte. Ich nutze ein 60 mm 2:1 Macro ohne Stativ. Fokus bis ∞, geht auch für Landschaften etc.


    LG, Bernd

    Hallo Felli, meine Vorschläge


    1) Orchis militaris passt


    2) Orchis (Anacamptis) morio passt


    3) Orchis mascula, die ausgefranste Version


    4) Orchis mascula, die glattrandige Version (keine Ahnung ob die beiden vielleicht mittlerweile getrennt wurden, als ssp. ziemlich sicher)


    5) Polygala cf. comosa


    6) Antennaria cf. dioica


    LG, Bernd

    Hallo Daniel, hallo Ulla,


    C. candida wäre auch mein Arbeitstitel gewesen, allerdings beschränkte sich meine "Literatur" zu Vergleichen mit Bildern und Texten im Netz. Und wenn Ulla meint, da geht nichts ohne Mikroskop, dann akzeptiere ich das so - zumal die Sache bei einem Einzelstück ohnehin schwierig ist. Allerdings habe ich die Art jetzt auf dem Schirm - die war mir vor meinem Fund gar nicht bekannt. Ähnliche Biotope suche ich ja doch häufiger mal auf.


    Also vielen Dank für Eure Einschätzungen.


    LG, Bernd

    Moin, hab noch mal ein Foto im direkten Vergleich gemacht und einen Schnitt von dem Becher an Johannisbeere. Sieht schon so aus, als wird der sich weiter öffnen und Annas Vorschlag sich als korrekt erweisen.


    beide Arten an den jeweiligen Zweigen

    Schnitt durch vermtl. Godronia

    Vorjährige Tympanis an Apfel, wo mittlerweile die Rinde schon teils abgefallen ist.

    pilzforum.eu/attachment/427817/

    LG, Bernd

    Moin,

    Tympanis conspersa agg., den ich vor einiger Zeit hier (RE: An Apfel) angefragt hatte, habe ich mittlerweile an zwei weiteren toten (die Schafe warns) Äpfeln gefunden. Und heute dann auch noch an Johannisbeere, das könnte eine andere Art sein, mit dem agg. dürfte das aber schon passen.


    1) an roter Johannisbeere, tote Äste


    2) an Apfel


    LG, Bernd

    Moin, ein paar Bilder von gestern


    1) Gyromitra sp.

    2) Scheibenlorchel auf altem Fichtenstubben

    3) Becher (Hymenoscyphus oder so) an Fruchtstand von Weide

    4) Becher (Lachnum sp.?) an Laubholzast, vmtl. Eiche

    5.) Becher (Mollisia sp.) an Kiefernzapfen

    LG, Bernd