Beiträge von Peter
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Hallo,
mit dem Grubigen Milchling (Lactarius scrobiculatus ) liegst du bestimmt richtig.
- Hut ockerfarben
- Haare dunkler, zoniert
- Hutrand haarig
- Stiel fest, hohl, stark grubig
- Stielspitze weiß
- Milch weiß, dann gelb werdend
Wenn du den Pilz von oben nach unten durchschneidest, sollte immer noch ein wenig Milch austreten, die das Fleisch gelb färbt.
Gruß
Peter
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Hallo Michael,
eigentlich eine gute Idee. Leider habe ich auch gleich ein paar Fehler (weiter hinten) entdeckt.
Bevor sich jetzt da Leute ranmachen und dann auch noch mit falschen Antworten lernen, wäre es denn nicht besser, bei der DGfM nachzufragen. Die sollten doch die Antworten zu den Fragen präsent haben.
Gruß
Peter
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Hallo,
Täublinge makroskopisch zu bestimmen, ist nur bei viel Erfahrung und oft mit Unsicherheit behaftet. Im Mikroskopieforum hat Bernd Miggel einen bei Buchen gefundenen Täubling eingestellt, bei dem auch nach mikroskopischer Untersuchung eine Bestimmung bis jetzt gescheitert ist.
Makroskopisch könnte man einen Rotstieligen Ledertäubling vermuten.
Mikroskopisch könnten die Sporen passen:
Sie sind relativ groß, rundlich und besitzen ein isoliert hochwarziges, deutlich amyloides Ornament.
Maße (aus 32 repräsentativen Sporen mit 95-prozentigem Vertrauensintervall hochgerechnet):
Lav x Bav = 8,8-8,9 x 7,7-8,0 µm; Qav = 1,11-1,14; Vav = 266-297 µm3; Warzen bis 1,2 µm hoch.
Mit Länge L, Breite B, Schlankheitsgrad Q = L / B; V = Volumen; av = Index für Mittelwert (average).
Dann kommen die Überraschungen:
Ein Huthautfragment mit Karbolfuchsin wird angefärbt und danach mit schwacher Salzsäure ausgewaschen. Säureresistente Inkrustierungen bleiben an den entsprechenden Huthautelementen als rote Überzüge oder Tropfen sichtbar. Im Bild erkennt man zahlreiche Pileozystiden und Primordialhyphen mit säureresistenten Inkrustierungen.
Das schließt eine Bestimmung als R. olivacea aus.
Zusätzlich finden sich auch noch "merkwürdige" dickwandige, dornenartige Elemente in der Huthaut - in den Bildern auf der rechten Seite.
Irgendwie will da nichts zueinander passen. Vielleicht hat jemand eine Idee?
Freundliche Grüße
Peter
PS: Originalbeitrag mit mehr Text und Bildern siehe: Interessante Pilzfunde 23 - Unsichere Täublingsart
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Hallo,
der Pfeffermilchling ist einer der wenigen Pilze, die wir zum Essen noch mitnehmen.
Ein paar Hüte unzerteilt in der heißen Pfanne von beiden Seiten wenige Minuten braten, Salz dazu, fertig. Schmeckt überhaupt nicht scharf, sondern delikat und ganz anders als sonstige Pilze.
Man darf sie nicht zu lange braten, sonst werden sie trocken, strohig, zäh und bitter.
Es ist wie bei einem Steak. Wenn man das zu lange brät, erhält man auch eine ungenießbare "Schuhsohle".
Wir lieben die Konsistenz und den Geschmack der Pfeffermilchlinge. Als kleine Vorspeise finden wir sie ideal.

Gruß
Peter
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Hallo Michael,
ich weiß nicht, was der Ziegelrote Täubling ist, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass der Fruchtkörper in den Lamellen nach Stachelbeerkompott riecht.
Gruß
Peter
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Hallo Karl,
schöne Dokumentation!
Was mich beim "Grünenden Pfeffermilchling" etwas verunsichert, sind die recht weit entfernt stehenden Lamellen.
Freundliche Grüße
Peter
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Hallo,
Uwe hat (nicht nur) mit dem Lachsreizker recht.
Gruß
Peter
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Hallo Felli,
die Fruchtkörper sind noch sehr jung. Da kann ich mir schon vorstellen, dass der Myzelfilz auch mal stärker ausgeprägt ist. So was gibt es hin und wieder. Scheint auch witterungsabhängig zu sein.
Den Geruch würde ich bei Tuber rufum mit "ähnlich wie geräucherter Schinken" beschreiben. Das kann man gut nachvollziehen. Vielleicht finden sie die Hunde auch deshalb so häufig...

Gruß
Peter
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Hallo Schrumz,
im Internet steht viel und auch viel Unsinn.

Die Täublingsregel gilt nach wie vor. Der Rotstielige Ledertäubling hat in seltenen Fällen für gastrointestinale Vergiftungen gesorgt. Bei dem mir persönlich bekannten Fall waren es sehr viele ungenügend erhitzte Pilze, die auf dem Grill kurzgebraten und dann verspeist (verschlungen?) wurden.
Bei durchgegarten Pilzen (wird bei Pilzen sowieso immer empfohlen) besteht keine Gefahr. Da kann man der DGfM durchaus Vertrauen schenken.

Freundliche Grüße
Peter
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Hallo,
ich bin ziemlich sicher, dass der Fruchtkörper weiße, milde Milch drin hat.
Vergleiche ihn mal mit dem Orangerandigen Milchling Lactarius fulvissimus.
Gruß
Peter
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Hallo Michael,
ich verstehe nicht, warum du erwartest, dass sich der Forenbetreiber zu deinen "Unannehmlichkeiten" äußern sollte.
Es gibt doch eine ganz einfache Lösung für dich: Adblock - fertig. Das ist in weniger als einer Minute installiert und kostet nicht mal was. Du hast es also selbst in der Hand dein Problem zu lösen.
Wenn es dich trotzdem nicht in Ruhe schlafen lässt, dann empfehle ich, den Forenbetreiber direkt privat anzuschreiben.
Gruß
Peter
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Hallo,
ich empfehle, mal folgenden Versuch zu machen:
Man nehme einen Bierdeckel (Bierfilz), darf gerne schon gebraucht sein, und lege ihn für angemessene Zeit in Wasser. Gesundheitsbewusste Personen und solche, die gegen Schleichwerbung sind, bevorzugen unbedruckte Exemplare.
Die Kartonscheibe vom überflüssigen Wasser befreien, indem man sie mehrfach mit den Händen in alle Richtungen bewegt und durch gleichzeitiges Verdrehen etwas auflockert. Die einzelnen Zellschichten erhalten so eine luftigere Konsistenz. (Kalorienbewusste Personen schwören auf eigenhändig in Form geschnittene Wellpappe.)
Dann mit Mehl, Ei (gewürzt mit anständig Salz und Peffer) und Semmelbröseln panieren und im Anschluss in heißem Butterschmalz goldgelb ausbacken. Im vorgewärmten Teller mit Petersiliendeko und Zitronenscheibchen servieren.
Wenn man seinem Gast ein Farbbild vom Riesenbovist neben den Teller legt und stolz von den heutigen Frischfunden berichtet, dürfte das Geschmackserlebnis vollkommen sein.
Kulinarische Grüße

Peter
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Hallo,
diese Werbung eines chinesischen T-Shirt Herstellers erscheint auch in anderen Foren. Durch das zusätzlicheZeigen der Bilder im Forum wird lediglich die Aufmerksamkeit auf diesen Artikel erhöht.
Der Betreiber des Forums will Werbeeinnahmen, also muss man das wohl aushalten. Wenn einem das nicht gefällt, nimmt man als User eben einen Werbeblocker, fertig.
Gruß
Peter
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Hallo,
meine Pilzsachverständigenprüfung würde ich dort machen, wo eine schriftliche, vollständige, ordentliche, nachvollziehbare und transparente Prüfungsordnung öffentlich vorliegt.
Jeder "Popelverein" oder auch nur Ableger davon, Volkshochschulen, sowie private Einzelpersonen (müssen nicht mal Pilzkenner sein), Anbieter von Kinderspaßprogrammen, Opa & Oma, ... können ohne jeglichen fachlichen Nachweis, einen Titel "Pilzberater / Pilzsachverständiger / Pilzkundiger / Pilzwisser / Pilzkönig / uvm." vergeben. Dazu braucht es nicht mal eine Prüfung, geschweige denn eine vorherige Ausbildung. Dann noch einen "Ausweis", ein paar gestickte Abzeichen und eine repräsentative Urkunde dazu, das macht dann was her.

Die Frage ist eigentlich, was ist einer dieser Titel wert und was will ich mit meinem "Titel" nachher machen.
Sollte man beabsichtigen, Pilzberatung durchzuführen oder bei Vergiftungsfällen zur Verfügung zu stehen, dann wird man schnell erkennen, dass es da erhebliche Unterschiede gibt. (Das wird von vielen Anbietern schlicht verschwiegen.)
Nicht zufällig wird von den Vergiftungszentralen bei den Pilzsachverständigen angefragt, ob sie Pilzsachverständige der DGfM (Deutsche Gesellschaft für Mykologie) sind.
Freundliche Grüße
Peter
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Hallo,
vergleiche den mal mit dem Körnchenröhrlig.
Gerade diese Guttationströpfchen(?) sind sehr typisch.
Gruß
Peter
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Hallo "Black",
mit einer erfolgreichen Geschmacksprobe (bitter) wärst du auf der sicheren Seite.
Gruß
Peter
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Hallo Alex,
vielleicht hilft dir das für deine Entscheidung: Pfifferling vs. Falscher Pfifferling
Gruß
Peter
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Hallo,
vielleicht etwas zum "Röhrling": Wenn ich mich mit Leichen beschäftigen sollte, dann sage ich nichts ohne vorherige Obduktion.
Gruß
Peter
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Hallo Kadir,
in Stuttgart gibt es einen aktiven Pilzverein mit einem Arbeitskreis (Verein der Pilzfreunde Stuttgart e. V). Da sind auch ganz nette Leute dabei.
Vielleicht gehst du mal zu einer Monatsversammlung oder einer Pilzführung und lernst die kennen.
Da könntest du dir auch Tipps aus erster Hand für eine Pilzler-Kamera holen.
Im direkten Umgang lernt es sich oft leichter.
Gruß
Peter
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Hallo,
dass man den für einen Milchling hält, ist nicht verwerflich.
Es hat schon seine Gründe, weshalb die Art früher mal Lactarius exsuccus hieß.
Freundliche Grüße
Peter
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Hallo,
aus langjähriger Praxis in der Pilzberatung: Mir würden ziemlich viele einfallen.
Vor Jahren hatten Pilzsammler in der Schweiz Kopfige Kernkeulen verspeist, weil sie glaubten Maronenröhrlinge gefunden zu haben. Ist ihnen nicht gut bekommen.

Auch wenn wir die nie verwechslen würden, die "Welt da draußen" ist oftmals anders gestrickt, als wir in unserer "Pilzlerblase"...
Gruß
Peter
