Beiträge von Peter

    Hallo Lucia,


    ohne Licht wird es nichts beim Austernseitling, wenn er ordentliche Fruchtkörper erzeugen soll. Wenn ihm das Licht fehlt bekommt er lange "Hälse" und winzige Hütchen.

    Der Keller ist eigentlich schon ein guter Standort. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind da recht passend.


    Gute Hinweise darauf findest du auch hier auf der Pilzzucht-Seite von Pilzmännchen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    ich erinnere mich daran, dass es, als ich noch Kind war in unserem Keller ähnlich ausgesehen hatte.

    Den Pilz kann ich so nicht bestimmen, da keine Fruchtkörper zu sehen sind. Das wird Myzel sein, aber von was...? Insofern erübrigt sich auch die Frage der Giftigkeit. Wobei ich davon ausgehe, dass du den ja sowieso nicht essen wolltest. ;)


    Losgeworden sind wir damals den Pilz, indem wir das befallene Holz komplett entfernt und eine Durchlüftung im Keller eingebaut haben. Der kleine Luftstorm reichte aus, dass der Keller pilzfrei blieb.

    Und wir hatten dann auch problemlos Kartoffeln lagern können.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    bei mir hat es immer noch Null Pilze, deshalb habe ich auch Zeit für einen Vortrag:



    "Rauschpilze - Zauberpilze"


    Mittwoch 20 Uhr, ich freue mich auf die Teilnehmer.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    komisch, in meinem "Flammer" gibt es keine kontaktgiftigen Pilze, da steht das irgendwie anders:


    "Trinken von Wasser aus der hohlen ungewaschenen Hand nach Aufsammeln großer Mengen von Amanita phalloides. Am folgenden Tag Übelkeit, leichte Bauchschmerzen und Durchfall."

    Flammer bezieht sich dabei auf eine persönliche Mitteilung von Horak aus dem Jahr 1990.


    Es handelt sich lediglich um eine Beobachtung und nicht mehr. Es könnte einen Zusammenhang von Pilz und Symptomen geben oder eben auch nicht. Es wurde auch kein Nachweis geführt, z. B. Blutuntersuchung o. ä., um zu sehen, ob Amanitin (wie auch immer) überhaupt aufgenommen wurde.

    Wichtiger erscheint mir Flammers Zusammenfassung über die Verunreinigung mit Amanitasporen:

    "Die Behauptung, Speisepilze im Umfeld Amanitin-haltiger Knollenblätterpilze seien durch Sporenflug vergiftet, ist absurd."


    Das mit den Aerosolen kann man getrost abhaken.


    Hallo Stropharia, bitte keine weiteren Gerüchte streuen. ;)


    Gruß

    Peter

    Es gibt da kein Interesse dran, dass Menschen auf natürliche Weise gesund bleiben. Wenn alle so oft beim Arzt wären wie ich z.B., dann wären Bayer Pharma & Co. längst pleite. Kann ja keiner wollen. Die schönen Arbeitsplätze…

    Aber das führt hier zugegebenermaßen zu weit.

    Liebe Grüße

    Andreas

    Hallo Andreas,


    ich denke, du bringst hier einiges (bewusst?) Durcheinander. Du vermischst Medikament, Heilwirkung, Glauben, Geld, TCM, erwiesene Wirksamkeit, Studien zu Wirkungsweisen, wissenschaftlich nachprüfbare Wirksamkeit, Geldverdienen, Arbeitsplätze - bei wem auch immer, natürliche Gesundheit (was immer das sein mag), Pharmakonzerne und mehr. Eben so, wie es dir (gerade) in die Argumentation passt.


    Das ist genau der Nährboden, auf dessen Grund sich die Saat der "Heilpilze" gut vermarkten lässt..


    Wenn ich mein Auto in die Werkstatt bringe, dann erwarte ich, dass sich da ein Monteur daran macht, der eine entsprechende Qualifikation erlernt hat und das Ding wieder zum Laufen bringt.

    Wenn ich meinen Körper zum Arzt bringe (einem, der Medizin studiert hat) erwarte (hoffe) ich, dass der denselben auch wieder zum Laufen bringt.

    Sollte dies nach der Ansicht des Fachmannes (von mir aus auch der Fachfrau) nicht mehr möglich sein, dann werde ich mich in beiden Fällen wohl der schlechten Nachricht stellen müssen.


    Ich hoffe doch sehr, dass ich mich nicht in die Hände derer begebe, die kein Problem damit haben, mir "ganz toll wirksame Heilpilze" zu günstigen Preisen anzudrehen, deren "Wirksamkeit" sie mit "traditioneller chinesischer Medizin" begründen. Auch wenn diese appetitlicher sein mögen als pulverisiertes Nashorn, die Urintherapie und auch verdaulicher als Heilsteine.


    Gruß

    Peter

    Hallo "mikromeister",


    Ich möchte hier nicht missverstanden werden und wiederhole deshalb meine Aussagen:


    Das Mikroskop ist sein Geld wert! Aber: Pilze mikroskopieren kann man damit eben nicht!


    Man erkennt keine Sporenornamente mit dem 40er Objektiv, man benötigt ein 100er Öl-Objektiv.

    Bei Sporen, Zystiden und weiteren Zellen braucht man eine Messmöglichkeit, das Betrachten alleine reicht nicht aus.

    Ein Kreuztisch ist eine notwendige Voraussetzung, um den Objektträger korrekt verschieben zu können. Das bereitet gerade Anfängern große Schwierigkeiten. Ohne Kreuztriebe ist das Aufsuchen oder Beibehalten der Postion des Präparats beim 40er oder gar 100er Objektiv eine absolute Quälerei.


    Misserfolge wären vorprogrammiert und deshalb habe ich von dem Angebot abgeraten.


    Wenn man das Mikroskop für Pilzmikroskopie entsprechend aufrüsten möchte, gerät man in einen ganz anderen monetären Bereich.


    Gruß

    Peter


    PS: Mein Nachbar besitzt einen wunderschönen, alten, roten Traktor, mit dem er gerne ein paar Runden dreht. Um das Teil beneide ich ihn. Leider kann er damit weder Gras mähen, noch Heu wenden, weil er die entsprechenden Zusatzgeräte nicht hat.... , trotzdem ist es ein toller Traktor. :saint:

    Hallo,


    ich möchte die Empfehlung ungern trüben, aber man sollte wissen, dass das Zeiss-Mikroskop für Pilzmikroskopie im momentanen Zustand nicht brauchbar ist.


    - es fehlt ein 100er Objektiv (auch ein 4er Objektiv wäre wünschenswert)

    - es gibt keine Messmöglichkeit

    - es gibt keinen Kreuztisch (wer mal ohne mikroskopiert hat, weiß, wie wichtig der ist)

    - es ist außerordentlich anstrengend ohne Binokular zu mikroskopieren

    Wer das Teil für Pilzmikroskopie nutzen möchte, wird sich auf die (nicht immer einfache) Suche nach Ausbau-Teilen begeben müssen.


    Das Angebot des Zeiss-Mikroskops geht voll in Ordnung. Das will ich keinesfalls schlecht reden. Für das Geld erhält man ein ordentliches Modell zum Einstieg in die Mikroskopie, aber eben nicht für die Pilzmikroskopie.


    Gruß

    Peter

    Würdet ihr die in der Konstellation noch für Speisezwecke verwenden?

    Hallo Jan,


    das kannst wohl nur du selbst entscheiden. :)


    Ich habe so viele unterschiedliche "Befindlichkeiten oder Toleranzen" bei der Beurteilung von "essbar" bis "geht noch" erlebt, dass das wohl jeder für sich selbst festlegen muss. Man sagt dazu auch wählerisch, heikel, im Schwäbischen "schneikig".


    Mein Opa mochte Käse erst dann, wenn die Maden bereits von ihm Besitz ergriffen hatten. :)


    Ich bin da tolerant - bei anderen!


    Gruß

    Peter

    Hallo Peter,


    am besten ist es, den Weißabgleich vor der Aufnahme zu machen. Dazu vielleicht mal in der Bedienungsanleitung der Kamera nachsehen.


    Wenn du das vergessen hast, mit einem Klick (Farbstich entfernen) bei Photoshop nachholen.



    Gruß

    Peter

    Hallo Jan,


    wenn du dir unsicher sein solltest, einfach mal ein kleines Stückchen auf die Zunge legen und kauen (vollkommen ungefährlich).

    Der Sklerotienporling schmeckt angenehm pilzig (dieser wird es sein), der Doppelgänger (Schuppiger Porling) stark mehlig.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Tuppie,


    freut mich, wenn es dir gefallen hat.


    Vor Jahren hatte ich mal die Gelegenheit die Schaefferschen original Papiermuster in die Hand nehmen zu können. Damals war ich sehr erstaunt, wie gut gelungen viele der Papiere aus den verschiedensten Materialien sich anfühlten.


    Im Vergleich dazu erinnert das von einigen Pilzcoaches hergestellte Papier aus Pilzen in der Konsistenz eher an Knäckebrot. :)


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Stefan,


    wenn jemand Rat sucht mit Bildern über Pilze (Pflanzen, Tiere, Insekten,...) und der Hintergrund vermuten lässt, dass diese zum Verzehr bestimmt sind, dann sollte man mit eindeutigen Aussagen wie "diese sind essbar" äußerst vorsichtig sein.

    Niemand kennt den Fragesteller, dessen Motivation, dessen Intelligenz, seine Risikobereitschaft, das Alter, sein Vorwissen oder weiteres von ihm. Deshalb lassen sich auch keinerlei Rückschlüsse daraus ziehen, was nach dem Rat mit den Pilzen geschehen wird.


    Ich halte es für außerordentlich leichtsinnig (fahrlässig, grob(?) fahrlässig, fast schon vorsätzlich - und da wird es juristisch problematisch für den "Beratenden"), wenn Pilze nach Bildern bestimmt, als essbar proklamiert werden. Das gaukelt Anfängern vor, man könne Pilze problemlos nach Bildern bestimmen. Ich kenne niemanden, der das fehlerfrei kann!

    Wer hier im Forum "großzügig" nach Bildern Pilze als essbar empfiehlt und als wohlschmeckend bezeichnet, zeigt lediglich, dass er sich der Verantwortung seines Tuns nicht im Klaren ist. Auch wenn er vordergündig sein "Wissen" präsentieren kann.


    In einem Pilzforum wird von Außenstehenden erwartet, dass hier Leute mit Sachverstand vertreten sind. Deshalb wird auch hier nachgefragt. Und deshalb muss auch jeder für seine Aussagen haften, egal ob Pilzsachverständiger oder nicht.

    Wobei bei den PSVs, die ihren "Job" ernst nehmen eigentlich keine Gefahr zu leichtsinnigen Aussagen bestehen sollte.


    Gruß

    Peter


    Ergänzung: Wenn die Bilder der oben gezeigten Pilze im Sommer hier erscheinen und als Pfeffermilchlinge tituliert werden, könnten wir zweifelsfrei ausschließen, dass wir uns da nicht verleiten lassen .... ;)

    Hallo Pilzesser,


    alle Pilze sind essbar - manche sogar mehrfach! Aber den Spruch kennst du wahrscheinlich schon.


    Ohne genauere Beschreibung und mikroskopische Untersuchung wird man bei den fotografierten Pilzen nicht sehr weit kommen. Und selbst wenn man dann auf eine Art kommt, ist damit noch lange nicht geklärt.ob diese Pilze essbar sind.


    Speisepilze sollten einen Speise-Wert besitzen. Den kann ich bei den Winzlingen in keiner Weise erkennen.


    Gruß

    Peter

    Hallo Antoaneta,


    das sieht nach Kronenbecherlingen aus.


    Den Pilzen scheint der Standort zu gefallen. Da lassen sie sich schwer vertreiben. Außer Absammeln wird dir daher nichts übrig bleiben.


    Viel wichtiger ist natürlich, Kinder aufzuklären und Ihnen den Umgang mit Pilzen klarmachen. Solange die Kinder die Pilze nicht essen, besteht aber keinerlei Gefahr.


    Gruß Peter

    Hallo zusammen,

    für den Mittwoch in dieser Woche könnte ich einen kleinen Vortrag anbieten:


    Jacob Christian Schaeffer (1718-90) - Mykologe und mehr


    Es gibt eine ganze Reihe von Pilzen, die als Autorenzitat "Schaeff." tragen. So z. B. der Sommersteinpilz Boletus reticulatus Schaeff. Der fleißige Mykologe hatte aber noch viel mehr drauf.


    Würde mich freuen, wenn ich euer Interesse wecken kann.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,


    Filme sind für den Betrachter "passives Zuhören", Bücher können "aktives Lesen" sein.

    Das Beste dürfte die "aktive Teilnahme" an Pilzkursen sein. Da gibt es echte Lernfortschritte.

    Und wer schon mal, oder auch mehrere Male, an Pilzkursen teilgenommen hat, der hat das auch so erfahren und kann es sicher bestätigen.


    Pilzfilmchen können informativ sein, ersetzen keinesfalls die aktive Bestimmungsarbeit in Kursen oder auch zuhause.


    Gruß

    Peter

    - Der Pilzkundige, der seit Jahren Satanspilze an die örtliche Gastronomie verkauft, die dort auch verarbeitet werden.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jahrelang Satanspilze in der Gastronomie verarbeiet werden. Erstens wüsste ich nicht, wo man die in ausreichender Menge für die Gastronomie finden sollte, aber wenn doch, dann müsste es doch in kürzester Zeit zu Vergiftungsfällen kommen, die auf diese Gaststätte zurückzuführen wären und auch juristische Nachspiele hätten, bzw. zur Anzeige führen und das Gesundheitsamt auf den Plan rufen!?

    Hallo "michl"?,


    es entspricht leider der Wahrheit. Die Pilze gingen vom Sammler immer als "essbare Röhrlinge" an ein renommiertes Gasthaus im Schwarzwald. Da waren neben Steinpilzen auch Satansröhrlinge dabei. Der Sammler brüstete sich vor unseren Vereinsmitgliedern immer damit, dass Satanspilze vollkommen unbedenklich seien, weil er das aus eigener Erfahrung schließlich wisse.

    Ich hatte, wie viele andere, das damals nicht geglaubt.


    Tatsächlich belegt wurde das Ganze als wir zufällig von genau diesem Gasthaus nach Jahren Pilze zugesandt bekamen, die dem (neuen?) Koch verdächtigt vorkamen. Es waren Satansröhrlinge.


    Es gibt nichts, was es nichts gibt - leider!


    Gruß

    Peter