Hallo Raphael,
danke für die Vergleichsbilder deiner Versuche. Das sieht gut aus.
Ich habe mir mal erlaubt, dein heliconfocus Bild B mit 2 weiteren Klicks bei Photoshop zu bearbeiten (automat. Verbesserung, schärfen).


Und das ginge mit Sicherheit noch besser, wenn man sich näher mit Bildbearbeitungsprogrammen beschäftigt.
Die Originalbilder wurden damals mit einer einfachen CANON-A520 durchs Okular geknipst.
Sandra hat mit ihrer optimierten mikroskopischen Ausrüstung für sich selbst das passende Equipment gefunden und kann dies perfekt einsetzen.
Wer hofft oder sogar denkt, dass er mit der gleichen Ausrüstung automatisch auch solche Bilder hinbekommt, der wird schnell feststellen, dass da deutlich mehr dazugehört, als das, was man für schnöden Mammon erwerben kann.
Das Mikroskop und die Kamera alleine machen nur einen Bruchteil dessen aus, was man am fertigen Bild sehen kann. Mindestens so wichtig sind:
- ein einwandfreies Präparat (nicht zu dick, zu dünn, sauber gefärbt, nicht zu stark gequetscht...)
- Kenntnis der Mikrostrukturen (was sehe ich denn da, was will ich sehen?)
- korrekte Einstellung von Blende und Beleuchtungsstärke
- Übung beim Mikroskopieren (üben, üben, üben ....., das hört nie auf ...)
- Umgang mit Bildverarbeitung (erlernen, austesten, sachgerecht anwenden)
- ...
Freundliche Grüße
Peter
PS: Einen so schön aufgeräumten Arbeitsplatz habe ich schon lange nicht mehr gesehen. 