Beiträge von Peter

    Hallo,


    Oehrling hat es ja schon gesagt. Holz im Sandkasten sieht nach einiger Zeit immer so aus. Das ist vollkommen normal.


    Solange die Kinder im Sandkasten einfach mit dem Sand spielen und nicht das Holz in Massen vertilgen, gibt es keine Gefahr für sie. Die Gefahr, die vom Holz ausgeht, liegt wohl eher an Spreißeln als an irgendwelchen Pilzen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    diese Kamera-Empfehlung kann man sogar mit einem prima passenden Beispiel belegen:


    Geklaut von der Homepage von Sandra (danke für die Erlaubnis zum Zeigen!).


    Noah sucht eine Kamera für Schleimpilze - das wär' doch was!


    Freundliche Grüße

    Peter


    PS: Ehrlicherweise sollte man auch dazu sagen, dass nicht jeder, der diese Kamera besitzt, auch solche Bilder machen kann.

    Ich denke, wenn du dir irgendein System aussuchst, bei dem du das entsprechende Zubehör mit bekommst, wirst du damit gute Bilder machen können - so groß denke ich sind die qualitativen Unterschiede heute nicht mehr glaube ich.

    Hallo Noah,


    das ist eine zusammenfassende Aussage, die alles wichtige enthält. :daumen:

    Vielleicht kannst du sogar mit deiner momentanen Kamera deine Wünsche erfüllen.


    Die gerne von "Insidern" geäußerten "must have" Dinge wie mind. 18, 20, 30 oder mehr Megapixel, RAW-Format, Vollformat etc. sind für "normale" Bedürfnisse eines Fotografen (z. B. Bilder die hier im Forum gezeigt werden) absolut bedeutungslos. Das ist etwas für Profifotografen und solche, die sich dafür halten. :)



    Wenn ich Schleimpilze fotografieren wollte und für mich eine Kameraausrüstung neu kaufen müsste, würde ich aus reiner Gewohnheit wieder eine CANON mit einem Makroobjektiv (1:1, muss nicht von CANON sein) und Zwischenringen nehmen und natürlich ein Stativ. Ob mit oder ohne Spiegel wäre mir egal. Wichtiger wäre mir, dass ich sie mit "helicon remote" ansteuern könnte. Gerade bei den kleinen Pilzchen ist dies sehr hilfreich. Und ich bin sicher, dass du - früher oder später - zu helicon focus greifen wirst.

    Dafür braucht es auch nicht 2000 Euro.


    Bedenke auch, dass eine gute Aufnahme nur zu geschätzt ca. 20% auf die Ausrüstung zurück zu führen ist. Der weitaus größere Teil ist Präparation, Beleuchtung, Kreativität, Kenntnisse der eigenen Fähigkeiten, Kenntnisse des eigenen Equipments, Kenntnisse der Zusammenhänge von Belichtung, Blende, Zeit, ISO, etc..... und viel Übung. Der Beruf des Fotografen beinhaltet nicht umsonst eine mehrjährige Lehrzeit.


    Gruß

    Peter

    Man könnte es doch ganz einfach so machen, dass man die Beiträge in "Marktplatz" nicht kommentiert, sondern sie so hinnimmt, wie sie kommen.

    Hallo Oehrling,


    ganz meine Rede. Ich weiß nicht, wie oft ich das hier auch schon geäußert habe. Und so eine einfache Regelung kann dafür sorgen, dass es nicht wieder zu solch unsäglichen Diskussionen wie oben kommt.


    Beiträge im Marktplatz dürfen, bzw. können in anderen Foren beispielsweise nicht kommentiert werden. Das hat sehr wohl seine Gründe. ;)


    Gruß

    Peter

    Hallo Matthias,


    welcher Name wohl der "richtige" für den Sommersteinpilz sein wird, vermag ich nicht zu entscheiden. Das Namenskarussell dreht sich schneller, als ich dem folgen kann. Und die Begründungen sind nicht immer leicht nachvollziehbar.

    Bevor ich etwas glaube, versuche ich immer mir selbst ein Bild davon zu machen.



    Die Abbildungen bei Schaeffer (hier die Originaltafel), die ich kenne, zeigen keinerlei Blautöne.

    Es würde mir schwerfallen, hier etwas anderes als den Sommersteinpilz zu erkennen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    ich trenne mich von folgender Pilzzeitschrift:


    Österreichische Mykologische Gesellschaft (1992-2022): Österreichische Zeitschrift für Pilzkunde Band 1-29 (= alles Erschienene). Wien. Band 1-8 sauber gebunden, der Rest in O-Heften, viele tausend Seiten mit vielen, teils farbigen Abbildungen, 24x17 cm. 300 Euro

    Schönes, sauberes, komplettes Exemplar der seit über 30 Jahre bestehenden mykologischen Zeitschrift. Die ersten Jahrgänge sind selten zu erhalten.


    Bei Interesse bitte via persönlicher Konversation melden.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Liebe Tuppie,


    ganz großes Kino! :love:


    Die Reha scheint dir gut zu bekommen.


    Liebe Grüße

    Peter


    PS: Im ersten Moment erinnerten mich deine Gänsestudien an Zeichnungen von Beatrix Potter. Hätte man mir diese so verkauft, ich hätte es geglaubt.

    Hallo,


    gestern beim Zappen bemerkt und leider nur Teile gesehen, deshalb hole ich heute den ganzen Film nach:

    Der Blob - Schleimiger Superorganismus - Die ganze Doku | ARTE
    Es ist weder Tier noch Pflanze, sondern – ein Blob. Dieser schleimige Superorganismus stellt alles in Frage, was der Mensch über intelligentes Leben zu wissen…
    www.arte.tv


    Für Schleimpilzfreunde und solche, die es noch nicht sind, in meinen Augen ein Muss.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Stefan,


    eine private Verkaufsanzeige hier im Forum madig zu machen und direkt öffentlich zu kritisieren ist schlechter Stil! So etwas gehört sich nicht.

    Dieses Angebot des Wuchers zu bezichtigen, ist nicht nur unfair, das ist dreist und zudem falsch. Informiere dich doch bitte mal zuerst über den Begriff "Wucher" (der auch ein Straftatbestand sein kann), bevor du ihn benutzt. Jemanden fälschlicherweise als Wucherer zu bezeichnen, kann übrigens auch Straftatbestand sein.

    Ich empfehle zudem, sich mal über die freie Marktwirtschaft zu informieren.


    Auch wenn dir persönlich etwas nicht gefallen mag, es gibt dir nicht das Recht, dich in solch einer Art und Weise im Ton zu vergreifen. Und gerade von einem Moderator sollte man eigentlich etwas mehr an vernünftigen Formen im Umgang erwarten.


    Gruß

    Peter

    Hallo Paula,


    sehr interessant und empfehlenswert zum Thema finde ich die beiden folgenden Bücher:


    - Lütjeharms (1936): Zur Geschichte der Mykologie: Das XVIII. Jahrhundert

    - Dörfelt/Heklau (1998): Die Geschichte der Mykologie: Eine Übersicht von den Anfängen bis zur Gegenwart


    Beide Bücher sind nur antiquarisch zu erhalten. Doch eine Ausleihe bei der Bibliothek lohnt sich wirklich.


    Das wahrscheinlich älteste deutschsprachige Pilzbuch dürfte das prachtvolle Werk von Schaeffer sein:

    Schaeffer, Jacob Christian (1762-74): Natürlich ausgemahlte Abbildungen Bayrischer und Pfälzischer Schwämme, welche um Regensburg wachsen. Band 1 -4. Regensburg. Es enthält 330 handkolorierte Kupfertafeln.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,


    ich weiß gar nicht, warum ihr immer die Steinpilze im Handel so schlecht macht. Hier mal ein Auszug aus den "Leitsätzen für Speisepilze und Speisepilzerzeugnisse" 2020 bezüglich getrockneter Steinpilze:


    "2.3.1.2 Getrocknete Steinpilze, Klasse I oder Steinpilze, Klasse I getrocknet:

    - von heller bis mittelheller Farbe,

    - gestochene Teile nicht mehr als 5 Gewichtsprozent.

    2.3.1.3 Getrocknete Steinpilze, Klasse II oder Steinpilze, Klasse II getrocknet:

    - von heller bis mittelheller Farbe,

    - gestochene Teile nicht mehr als 15 Gewichtsprozent.

    2.3.1.4 Getrocknete Steinpilze, Klasse III oder Steinpilze, Klasse III getrocknet:

    - gestochene Teile nicht mehr als 25 Gewichtsprozent"


    Auch wenn so mancher von uns andere Vorstellungen hat, willkommen in der Realität. :saint:


    Freundliche Grüße

    Peter

    Naja,


    auch wenn man nicht alles essen muss, was einem begegnet, aber Prachtbecherlingsesser als Idioten zu bezeichnen, finde ich nicht die feine Art.


    Ich esse z. B. gerne Morcheln und die gehören, glaube ich, (immer noch) zu den Ascomyceten. :saint:


    Freundliche Grüße

    Peter

    Liebe ungeduldig Wartende,


    das "Kellermonster" ist wohlbehalten bei mir eingetroffen - besten Dank an Morena!


    Auffällig ist die purpurne Farbe am Stiel und im Fleisch.


    Ganz deutlich zu sehen sind die braunen Lamellen - somit nichts mehr "Rotfußröhrling" oder ähnliches.


    Mikroskopiert wurden die Lamellen (Quetschpräparat).


    Sporen braun, oval, eiförmig, fast mandelförmig, ca. 8x5 (5,5) µm, dickwandig



    Zystiden an der Lamellenschneide lang, irgendwie schlauchförmig, meist kopfig


    Stielrinde aus länglichen Zellen, keine Schnallen gesehen


    Dafür fanden sich jede Menge runder farbloser Sporen, wahrscheinlich von Schimmelpilzen.


    Bei den ganzen Merkmalen spricht tatsächlich alles für Agaricus (oder Allopsalliota) geesteranii, den Maulwurfsegerling.

    Kompliment an Irmgard!


    Freundliche Grüße

    Peter


    PS: Ein interessanter Artikel dazu: http://www.amfb.eu/Publication…opsalliota-geesterani.pdf

    Hallo,


    bei mir rufen immer mal wieder anonym Leute an, die mit mir eine Umfrage machen wollen.

    Gehe ich durch die Stadt,werde ich von Typen angequatscht, die auch eine Umfrage machen.

    Jetzt sogar im Forum.


    Warum sollte ich mich an etwas beteiligen und Zeit aufwenden, von dem ich nicht mal den den Zweck kenne und auch nicht weiß, was mit den Daten im Anschluss passiert?


    Feundliche Grüße

    Peter

    Hallo Chris,


    Glückwunsch zum Fund!


    Ich suche ihn zur Zeit, da ich ihn wieder mal eine Weile als "Haustier" halten will. Der Pilz ist genüglich, nicht verwöhnt, mit einer Behausung im Gurkenglas zufrieden, freut sich über feuchtes Moos und lässt sich einfach und preisgünstig mit Haferflocken, Brotstückchen und Knäckebrot füttern. Nur Mohrenköpfe mag er nicht besonders. Da verschmäht er das Schaumige sowie die Schokolade, aber er gibt sich mit dem Keks zufrieden.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,


    das pilzliche Etwas ist wirklich etwas besonderes.


    Anhand der Sporen kommt man vielleicht sogar in Gattungsnähe. Trotzdem, ich wage mal zu behaupten, dass es für immer ein Rätsel bleiben wird. Pilze, die in Bergwerken oder Kellern gefunden werden, bilden oft ganz andere Wuchsformen aus. Da bräuchte es schon jemanden, der damit viel Erfahrung hat. Ich kenne jedenfalls niemanden.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo "XXXX",


    ich bin kein besonderer Kenner der Zucht.

    Das erinnert mich an den Besuch bei einem Freund, der eine Zuchtanlage betrieb, da sah das ähnlich aus. Damals war es "Bäckerschimmel".


    Aber "Ferndiagnosen" sind nicht wirklich aussagekräftig.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,

    Ich gehe die Tage wieder zum Gastwirt im Nachbardorf, der hat Schnitzel die so über den Teller hängen, das andere drei draus machen würden ...

    was ganz der "guten alten" schwäbischen Mentalität entspricht, Quantität mit Qualität gleich zu setzen. Auf schwäbisch: "Egal was fress', Hautsache Ranze spann."


    Es gibt auch die Menschen, welche nicht möglichst viel für möglichst wenig Geld in den Bauch stopfen. Welche, die Freude haben an gutem Essen. Sie können ein Essen richtiggehend genießen, erfreuen sich an besonderer Zubereitung, kunstvoller Dekoration, nehmen die vielfältigen Gerüche in sich auf, entdecken Geschmacksnuancen und Geschmacksexplosionen. Essen kann ein komplexes Zusammenspiel aller Sinne sein - und ein echtes Erlebnis.


    Aber was soll's. Wie sagte bereits Brillat-Savarin (1826): "Sage mir was du isst, und ich sage dir, wer du bist."


    Freundlicher Gruß

    Peter



    PS: So etwas möchte ich nicht unwidersprochen stehen lassen:

    Zumal die Herren Starköche dafür garantiert weniger arbeiten als der genannte Dorfwirt, die haben nämlich ihre Lakaien die die undankbaren Putz- und Schneidearbeiten erledigen müssen. ....I

    Ich empfehle dringend, sich einmal zu informieren, wie es in der Gastronomie tatsächlich zugeht.

    Die Krause Glucke empfinde ich auch als ziemlich geschmacksintensiv die eigentlich keine weiteren Geschmackskomponenten braucht. ... Diese Alternative mit dem Dämpfen finde ich daher sehr interessant und dies werde ich bestimmt ausprobieren, allerdings auch erst einmal ohne jegliche weitere Zutat. Wobei ich mir eine leichte Aromatisierung durchaus sehr gut vorstellen kann...


    Und ich komme auch noch einmal auf die im Film gezeigten Maronen zurück ...., .. wie hat er das gemacht, dass die auch nach der Garzeit von mindestens 15 bis 20 Minuten noch so dastehen! Vielleicht auch gedämpft? Ich glaube, da muss ich wohl auch etwas experimentieren ;)

    Hallo Maria,


    aus deinen Worten spricht die Leidenschaft einer Köchin. Man merkt dir die Begeisterung an. Und da gehören auch eigene Experimente dazu. Sowas finde ich toll :thumbup: - auch wenn die eingefleischte "Speck- und Zwiebelfraktion" das nicht verstehen wird.



    Das mit dem Dämpfen der Krausen Glucke werde ich mir auch vormerken für die nächsten Funde. Mal sehen, wie es wird. Am feinsten fand ich bisher kleinere Stücke von ihr, kurz in Bierteig getunkt, bei einem Fondue.


    Nachdem Maronenröhrlinge auch roh als Carpaccio gereicht werden, dürften kurze Garzeiten kein Problem darstellen. Evtl. wurden sie im Film auch gedämpft und glasiert(?).


    Ich wünsche dir viel Freude bei den nächsten Experimenten!


    Freundliche Grüße

    Peter