Beiträge von Peter

    Hallo zusammen,


    ich wollte auf keinen Fall sagen, dass Menschen ohne den Titel des PSVs nicht kompetent beraten können.

    ... Jedoch würde ich Laien trotzdem dazu raten, sich die Funde nur von einem PSV freigeben zu lassen.

    Hallo Oliver,


    du hast es gut erkannt. Es ist wie mit dem Führerschein für's Auto. Wer den "Pappendeckel" hat, kann (mehr oder weniger gut) Auto fahren und darf auf die Allgemeinheit losgelassen werden.

    Es gibt auch Leute ohne "Pappe", die das besser können, aber nur sehr wenige. Deutlich mehr Personen gibt es, die glauben, dass sie so einen Nachweis nicht nötig haben, weil sie auch glauben, dass sie es "auch ohne besser können".


    Für einen der wichtigsten Punkte, neben der Sachkenntnis, halte ich beim Pilzsachverständigen tatsächlich die Didaktik beim Beraten seiner Kunden. Er muss sich seiner Verantwortung bewusst sein und sollte sich einstellen können, auf die Personen, die er vor sich hat. Und da macht es einen großen Unterschied, ob das der geübte Speisepilzsammler, der allen bekannte Pilzfresser, der große Besserwisser oder der unsichere Krankenhausarzt ist. Nicht umsonst gab es (jetzt leider nicht mehr) Kurse "Didaktik der Pilzberatung".


    Gruß

    Peter

    Hallo Steffen,


    die Biolumineszenz vom Ölbaumtrichterling habe ich mehrfach schon beobachten dürfen. Das Leuchten ist ausreichend stark, so dass man dadurch Zeitung lesen kann. Meine Fotos waren aber nie richtig gelungen.



    Die Belichtungszeiten lagen im Bereich von 10-30 Sekunden. Die ISO-Zahl hatte ich viel zu hoch (> 2000) gewählt, dadurch erscheint alles "grieselig". Beim nächsten Fund (hoffentlich bald) will ich längere Zeiten und dafür ISO-Werte bis max. 400 testen.


    Zu Panellus habe ich keine Erfahrungen. Aber vielleicht sollte ich mal .... :)


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    Stefan hat es weiter oben schon geschrieben. Es waren Zeiten, als es noch keine Kopierer gab, kein Internet, kaum Fernseher und auch nichts Digitales (außer Digitalis :) ).

    Nicht wenige Pilzler haben sich die Literatur aus den Bibliotheken* ausgeliehen und handschriftlich kopiert. Manchmal nur den Text, vielfach auch die Tafeln. Mir sind alleine vom Pilzbuch von "Bresadolas Iconographia Mycologica" drei verschiedene handschriftliche Manuskripte bekannt geworden, davon zwei ins Deutsche übersetzte. Vom "Lange" kenne ich nur Teile, die mitsamt Farbtafeln kopiert wurden. Da hatten sich Leute eben die für sie interessanten Gattungen herausgenommen. Gleiches erfolgte mit den Büchern von Ricken, Fries und anderen.

    Literatur war teuer und sehr schwer zu bekommen. Was blieb den Interessenten anderes übrig?


    Heute leben wir im Jetzt, können innerhalb von Sekunden, ohne großes Nachdenken fast alle Literatur weltweit erreichen und via Bildschirm nach Hause holen. Übersetzungen erledigt schnell, kostenfrei und zuverlässig Deepl.


    Wir können uns kaum noch vorstellen, wie mühevoll die "Alten" wertvolle Literatur kopiert haben. Aber es bleiben eben Kopien.


    Gruß

    Peter


    * da kann man echte Bücher anfassen, ausleihen und sogar mit nach Hause nehmen ;)

    Und dabei frage ich mich immer wieder, warum die ganzen Köche eigentlich nicht mehr auf heimische Pilze zurückgreifen, warum man diese so selten auf den entsprechenden Speisekarten in den durchaus gehobenen Restaurants findet..

    Hallo Maria,


    betritt ein Gast ein gehobenes Restaurant, dann erwartet er besonderen Service und ein exqisites Essen für den ebenfalls exquisiten Preis.

    Stehen Hummer, Kaviar, japanisches Rindfleisch, dry aged Steaks, Trüffel und ähnliches auf der Speisekarte, lässt sich leicht (fast) jeder Preis rechtfertigen. Da können simple Champignons, Pfifferlinge und Steinpilze eben nicht mithalten.


    Aber es kommt so langsam(!) Bewegung in die Gastronomie. Es gibt z. B. Restaurants, die servieren ihren Gästen alle Teile des Rindes, wenn sie eines erworben haben. Da gibt es dann eben nicht nur Steaks, da wird alles andere (Beinscheiben, Innereien, Euter etc.) auch verwertet. Und das ist für mich gastronomische Kunst, aus einfachen Zutaten etwas besonders Schmackhaftes zu kreieren.

    Es werden nur regionale, saisonale Zutaten verwendet. Da kommen dann tatsächlich auch einheimische Kräuter und Pilze zum Einsatz. Zum Teil sammelt der Koch selbst, oder es wird von lokalen Sammlern (mit oder ohne Genehmigung) angekauft.


    Der Kunde hat beim Besuch im Restaurant zwar nur eine geringe Auswahl an Gerichten, dafür sind die Sachen teils echt außergewöhlich. Diese Art Restaurant scheint ein wenig auf dem Vormarsch zu sein.

    Ob dieses Konzept auf die "schickimicki"- Gastronomie übergreift?


    Gruß

    Peter

    Sagt mal, wie sieht eigentlich die Rechtslage aus? Als Lebensmittel dürfen Fliegenpilze nicht verkauft werden. Fallen die eigentlich unter's Betäubungsmittelgesetz? Angeboten wurden sie als Deko. Ist das legal?

    Nun,


    ich würde sagen, es ist so eine "halblegale" Sache. Ich konnte kein Verkaufsverbot für Fliegenpilze finden - übrigens auch keines für Knollenblätterpilze als Dekoware. ;)

    Es findet mit den Behörden so eine Art "Katz und Maus Spiel" statt. Es werden Wege gesucht, Dinge, die nicht so ganz legal sind, unter dem "Deckmäntelchen" anderer Bezeichnungen an den Kunden zu bringen.


    Man denke an die mit Marihuana gefüllten Kissen, die für besonders guten Schlaf sorgen sollten.

    Oder natürliche Kräutermischungen zum Räuchern, die in Wirklichheit synthetisches Cannabis enthalten oder "wer weiß was sonst oder noch".

    Sklerotien von Psilocybe-Arten kommen als "Trüffel" auf den Markt.


    Das Ganze funktioniert so lange, bis es auffällig wird und dann kommt wieder ein weiteres neues Gestz, das vorhandene Lücken schließen soll.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    wer immer behauptet, mit Pilzen ließe sich kein Geld verdienen, wird hier eines Besseren belehrt.

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    Die 50 Gramm liegen aktuell bei 47,50 Euro. Da geht vielleicht noch was.


    Bisher bin ich immer recht achtlos an den vielen, wertvollen Fliegenpilzen im Wald vorbeigegangen. Vielleicht sollte ich ... :whistling:


    Gruß

    Peter

    Hallo Pilzfreunde,


    für einen Artikel suche ich ein Foto/Bild von Frau Dr. Hanna Maser.

    Frau Maser war viele Jahre lang in den Kursen der Pilzlehrschau anwesend und hatte dort stets stundenlang mikroskopiert. Die älteren unter uns werden sich sicher noch an sie erinnern.

    Ich würde mich freuen, wenn mir irgendjemand ein Foto von ihr zur Verfügung stellen könnte.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,

    die DGfM verdient weder an der einen noch an der anderen Qualifizierung einen Cent. Die Anbieter sind jeweils freiberuflich tätig.

    Und zufällig ehrenamtlich im Vorstand der DGfM, einem gemeinnützigen Verein, tätig! Es wurde der Pilzcoach und der Feldmykologe von 2 Vorständen ins Leben gerufen und rein zufällig, sind diese auch gleich die ersten, die Kurse dazu anbieten. Ein Geschmäckle hat das schon, zumal die Kurse ja im Rahmen von Standards der DGfM laufen.

    Hallo,


    in der Politik werden solche "Zufälligkeiten" von der Öffentlichkeit gar nicht für gut befunden. Sind im Gemeinderat Maßnahmen beschlossen und die Aufträge gehen anschließend zufällig an die Mitglieder desselben, hat das eben ein "Gschmäckle".

    Um bei der Verquickung von Ehrenamt und freiberuflicher Tätigkeit gar nicht erst in den Verdacht der Vorteilsnahme zu geraten, gilt es, besonders im Ehrenamt, solche "Zufälligkeiten" tunlichst zu vermeiden.

    Offenheit und eine klare Trennung zwischen Ehrenamt in einem Verein und bezahlter, beruflicher Tätigkeit sollten eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Dies vermisse ich ich bei der momentanen Zusammensetzung des Präsidiums der DGfM. Deshalb bin ich ausgetreten.


    Aber zurück zum Thema - direkt PSV oder vorher PilzCoach ?

    Der PilzCoach ist keine Vorbereitung für den PSV, weil er ganz andere Ziele hat. Das, was einige Pilzvereine bei ihren Treffen immer schon seit vielen Jahren leisten: Pilzpapier herstellen, Wolle färben mit Pilzen, Pilzspiele, Pilzkinderführungen, Pilze basteln, und vieles mehr, wird nun eben in komprimierter Form einer "Ausbildung" angeboten.

    Der PSV wird sich in erster Linie ein Grundwissen an Pilzarten aneignen. Dazu gehören dann auch weitergehende Kenntnisse über Pilzgifte, Giftpilze, Bestimmungsschlüssel, etc., die ihn befähigen, Pilzberatungen auszuüben. Viele PSVs halten Vorträge, machen Führungen, mikroskopieren, werden Spezialisten für einzelne Gattungen.


    Mein Tipp für den Themenstarter wäre, sich einem Pilzverein anzuschließen. Dort wird er herausfinden, welche Form der Beschäftigung mit Pilzen ihm mehr Freude bereitet.


    Gruß

    Peter

    Hallo "pilzliebenordsachsen",


    die Zielsetzung der beiden Ausbildungswege sind unterschiedlich (laut DGfM-Homepage)

    - PilzCoaches vermitteln Kindern und Jugendlichen Grundwissen über Pilze.

    - Pilzsachverständige (PSV) beraten die Bevölkerung über den Speisewert und die Giftwirkung von Pilzen sowie deren Rolle für Mensch und Umwelt.


    Ich vereinfache es mal (eigene Deutung)

    - PilzCoach: Mit einfachem Grundwissen, mit (Kindern und Jugendlichen und) Pilzen spielen, basteln, tanzen, malen, drucken, musizieren,....

    - PSV: Wichtige Speise- und Gilftpilze kennenlernen, weitere Pilze bestimmen, Artenschlüssel benutzen, Interessenten beraten bezüglich des Speisewertes von Pilzen, ...


    Jeder soll sich heraussuchen, mit was er sich gerne beschäftigen möge.


    Gruß

    Peter

    Hallo Joshua,


    das mit den wenigen Sporen bei den Porlingen oder anderen Nichtblätterpilzen an Holz hat mir die Beschäftigung mit diesen recht schnell verleidet. Deshalb bin ich frühzeitig und ganz freiwillig auf andere Gattungen umgestiegen. :)


    Die Auflösung bei deinen Bildern reicht leider nicht aus, um bei Ausschnitten wie man sie machen muss, deutlich etwas zu sehen. Ich glaube aber bei dem einen Bild eine Spore erkennen zu können.

    Die Präparate können auch zu dick sein. Das ist bei den festfleischigen Pilzen nicht immer leicht, durch Quetschen Präparate zu erhalten, die dünn genug sind.



    Freundliche Grüße

    Peter


    PS: So sieht bei mir ein Handyfoto aus, auch am Olympus CH2 durch das Okular.

    Ich denke, wenn man draufklickt, sollte man es vergrößern können.

    Hallo Joshua,


    zur Bestimmung kann ich nichts beitragen. Aber die Fotos gehen besser.

    Die Kamera vor das Okular halten, den Abstand variieren, direkt dran ist nicht das beste.


    Sonst wäre dein Handy das erste, das schlechtere Fotos am Mikroskop machen kann als meines (Samsung S5 mini). :)


    Gruß

    Peter

    Das ist in der Tat eine der Fragen, wo man beim Lernen unsicher wird und wo es bei der Bewertung sicher auch vom Prüfer abhängt.

    Hallo Josef,


    genau so etwas gilt es, bei Prüfungen zu vermeiden.


    In dem Fall denke ich, hätte dem Prüfer die Antwort mit der orange/roten Milch sehr wahrscheinlich genügt.


    LG, Josef

    Sehr wahrscheinlich ist es so. Und wenn man die Fragen eindeutig stellen würde, müsste man nicht immer wieder neu darüber diskutieren.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,


    wenn du Substrat ergänzen könntest, das der Champignon gerne "frisst", wäre das theoretisch(!) möglich.


    Falls du wirklich mit dem Gedanken spielst, da tiefer einzusteigen, empfehle ich ein Buch zur Champignonzucht zu erwerben. Es ist nämlich nicht ganz so einfach. Aber eventuell hast du auch Beziehungen zu einem Pferdebesitzer und es entwickelt sich eine langfristige Beziehung. ;)


    Gruß

    Peter

    Liebe Tuppie,


    früher hatten die vom Stammtisch spät heimkehrenden Männer Angst, dass ihre Ehefrauen das Wellholz "fremdgebrauchen" könten. :)


    Für Linoldruck ist es einen Versuch wert. Da kann man auch noch ein Schutzpapier dazwischen legen und mit entsprechend Druck arbeiten.


    Liebe Grüße, der deine künstlerischen Talente bewundernde

    Peter

    Hallo Reinhard,


    der "Moser" war vor vielen Jahren wichtiger Standard.

    Nachdem die letzte Auflage vergriffen war, musste ein Nachfolger her. Da wurde Horak für eine "Neubearbeitung" gewonnen. Mit viel Vorschusslorbeeren bedacht, wurde dieses Werk in den Pilzlerkreisen nicht besonders wohlwollend aufgenommen, da es nur wenig Veränderungen zum alten Moser brachte.

    Die beiden Gröger-Bände sind vollkommen neu konzipiert. Mit ihnen kann man deutlich einfacher und besser arbeiten. Auch wenn die Nomenklatur nicht mehr ganz aktuell ist (welches Buch ist es denn überhaupt noch ?!) - das sind die absolut besseren Alternativen.


    Natürlich ist das meine subjektive Meinung. Aber ich nutze den Gröger gerne. :)


    Gruß

    Peter

    Hallo Marvin,


    könntest du vielleicht noch ein paar Daten nachliefern?

    - Objektive mit denen die Aufnahmen gemacht worden sind (40er?)

    - Mikroskopmodell


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Lukas (?),


    wenn du dich hier schon geoutet hast und über die Gebote beschwerst, die du erhalten hast, solltest du dich auch mit den Grundkenntnissen der freien Marktwirtschaft beschäftigen.


    Zur Information: "Pareys Buch der Pilze" wird für phantasievolle Preise angeboten. Hier die tatsächlich erzielten Preise der bei einem großen Onlineauktionshaus verkauften Exemplare der letzten 10 Wochen: 120 €, 272 €, 23 €, 122 €, 120 €, 128 €, 190 €, 27 €, 143 €, 24 €, 28 €, 130 €, 80 €. Ob die hohen Preise echte Verkäufe sind, oder gepuschte Auktionen, um Preise künstlich hochzuhalten, kann kaum nachvollzogen werden.


    Dies ist nur ein Marktplatz unter vielen. Bei anderen können ganz unterschiedliche Preise verlangt/erzielt werden. In Antiquariaten, in Buchhandlungen (die noch Restexemplare haben), auf Flohmärkten, in Pilzforen, unter Freunden,.. sind die Preise zwischen wenigen Euro im einstelligen Breich bis hin zu 350 Euro schwankend.

    Eine Ware ist immer so viel wert, wie jemand in dem Moment bereit ist, dafür zu bezahlen.


    Ich finde es schade, dass dieses wirklich gute(!) Buch zu einem Spekulationsobjekt geworden ist. Aber wer spekuliert, muss eben auch mit Verlusten rechnen.


    Gruß

    Peter

    "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei."

    Nein. Dieser allgemeine Satz trägt nichts zur Wahrheitsfindung bei.

    Hallo Marcel,


    wenn du das bereits in Frage stellst, dann ist jede weitere Diskussion sinnfrei. Auch "im allgemeinen als ungiftig" bezeichnete Lebensmittel können in entsprechender Dosierung giftig sein.

    Schau z. B. mal hier: https://www.spektrum.de/frage/…iel-wasser-trinkt/1523653


    Deine Annahme, "Alle Scharfstoffe sind stark giftig" ist schlichtweg falsch. Die Erklärung lieferte bereits Paracelsus (siehe oben), der durchaus zur Wahrheitsfindung beiträgt. Übrigens: Auch bei den LD50 - Versuchen ist die Dosis maßgebend.


    Dir scheint es zu missfallen, dass Leute andere Erfahrungen bezüglich des Pfefferröhrlings gemacht haben als du. Wieso ist das denn ein Problem?


    Gruß

    Peter


    PS: Das Ehepaar Laux hat in ihren Büchern bezüglich des Geschmacks des Pfefferröhrlings ihre eigenen Erfahrungen weitergegeben, nicht mehr und nicht weniger. (Ich hatte diesbezüglich zufällig Kontakt mit ihnen). Inwiefern du ihnen damit unterstellst "unlauter, eine in einem Standardwerk der Chemie beschriebene Tatsache ohne Beleg als lächerlich darzustellen", erschließt sich mir nicht.

    Hallo Marcel

    Alle Teilnehmer an der Mahlzeit gaben auf Nachfrage einen deutlichen Pfeffergeschmack bei den Pfefferröhrlingsteilchen an, der im Mischgericht deutlich auffiel.

    Bei einem echten Versuch gibt es keine Nachfrage dessen bei den Teilnehmern, was man erwartet. In diesem Fall wäre z. B. eine Blindverkostung von zwei Mahlzeiten - einmal mit, einmal ohne Pfefferröhrling denkbar.


    Alle Scharfstoffe sind stark giftig,


    Wenn man so einen "allgemeingültigen" Satz schreibt, dann sollte man ehrlicherweise auch den Paracelsus hinzufügen: "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei."

    der Unfug:

    "beim Garen verschwindet jedoch pfefferartige Schärfe"

    findet sich in vielen neueren Pilzbüchern und auch bei Wikipedia, die das anscheinend beim Laux abgeschrieben hat.

    Der Herr Laux und seine Frau (und nicht nur diese) hatten für die Rezepte ihrer Kochbücher sehr sorgfältig recherchiert und ihre Erfahrungen mit den Pilzarten, die sie verarbeitet hatten in ihren Büchern weitergegeben.

    Dies als "Unfug" zu bezeichnen halte ich für unlauter, auch wenn du andere Erfahrungen gemacht haben solltest.


    Gruß

    Peter