Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Brummel,

    na dann herzlichen Glückwunsch zu dem Fund!

    Wie Nobi schon schrieb, will auch ich heuer mal schaun, ob ich die Hauptfruchtform noch finde.

    An denselben Stellen in der Nähe von Weißdornen lässt sich auch dieses kleine Pilzchen finden.


    Tubaria dispersa, Gelbblättriger Trompetenschnitzling.

    Die gelblichen Lamellen sind wirklich auffällig.




    An liabn ruaßigen Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    dann klink ich mich auch ein.

    Der "Wurzelnde Schleimrübling" ist wohl ein Breitblattrübling.

    Nr. 5 ist sicher eine Volvariella.

    Die Marone wurde ja schon genannt.

    Der Parasol schaut nach Macrolepiota fuliginosa aus, was für den Speisezweck aber egal ist.

    Bei Nr. 13 würd ich eine Psathyrella vermuten

    Nr.16 halte ich auch für einen Netzstieligen Hexenröhrling

    Zur "Ziegenlippe" fehlen einfach Daten. Man erkennt nicht mal sicher den Habitus.

    Der Wulstling kann mit den roten Madengängen nur ein Perlpilz sein.

    Der Trichterling wird wohl ein typischer I. gibba sein.

    Der Goldröhrling ist klar.

    Der "Weiße Knollenblätterpilz" ist wohl ein Scheidenstreifling

    Den Täubling kann man essen, wenn er mild war. R. integra kann so aussehen, da gibt's aber noch andere Kandidaten

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Tina,

    und wie so tierische Mitbewohner dann kulinarisch zu bewerten sind...dazu hat Oehrling schon vieles geschrieben.

    Diese "Eier" würd ich erstmal als ästhetisches Problem sehen. Die Menge machts wohl aus. Die sind oft in nicht vermadeten Fruchtkörpern vorhanden. Auch an z.B. Lamellen von Perlpilzen und Parasolen anhaftend. Bei Birkenpilzen und Rotkappen wirst Du auch solche "Einstiche" und diese Eier finden. Wenn die Maden aber dann geschlüpft sind und anfangen ihre Bahnen zu fressen schaut die Situation anders aus, finde ich. In meinen VHS Kursen sag ich den Leuten, die dann meinen ein wenig tierische Proteine würden ihnen nichts ausmachen, dass die Maden zum kacken nicht aus dem Schwammerl raus aufs Klo gehen. Wirklich gefährlich wirds dann, wenn Fruchtkörperteile im Inneren durch den Fraß schon abgetrennt werden, sodass sie anfangen können zu faulen, mit den Folgen im Falle eines Verzehrs, die wir ja zur Genüge kennen. Also prinzipiell ein ästhetisches Problem, das sich schnell und fließend zu einem gesundheitlichen verändern kann.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Joe,


    Melogramma spinifera ist das sicher nicht. die bildet kleine zusammenfließende Stromata, wächst häufig am Stammgrund von abgestorbenen Buchenstämmlingen und hat keine eingesenkten Peritecien.




    Auf den ersten Blick hätt ich Eutypa spinosa gesagt, die wächst auch so großflächig an Buchenstämmen.

    Die hat aber auch keine eingesenkten Peritecien und die Stromaoberfläche ist ganz anders.

    Da schauen Dir lauter Spitzen von Kreuzschlitzschraubenzieher entgegen.



    Die von beli ins Spiel gebrachte Biscogniauxia mediterranea hat auch erhabene Peritecien und passt nicht.

    Spannende Sache.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Mischa,

    der frische Fruchtkörper schaut stark nach Diplomitoporus flavescens, der Gilbenden Kieferntramete aus. Vorrausgesetzt, dass das ganze, wie's aussieht eine zähe Angelegenheit ist. Ja, eigentlich fällt mir da keine echte Alternative ein. Zu den Leichen sag ich nix.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Schupfnudel,

    meiner Meinung nach gibt's keine Alternative zu Calocybe carnea.

    Den Ttichterling würd ich noch bei I. gibba einordnen und der Rotfuß blaut halt schon sehr stark und hat aber auch gar kein rot am Fuß...

    Da muss man halt doch kurz schaun, ob die Sporen truncat sind oder nicht.

    Zu so merkmalsarmen Melanleuca sag ich makroskopisch nur Melanoleuca.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    den porigen Hydnellum hat Pablo schon berichtigt.

    Der rote Täubling könnte neben R. helodes, der da im Sphagnum schon wahrscheinlich ist, auch R. rhodopus oder vllt auch R. paludosa sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wutzi,

    ein wirklich schöner Beitrag.

    Man sagt ja immer gern, dass es keine Schwammerl gibt. Aber abissl was geht oiwei! Und so konmt dann doch einiges zusammen, wenn man Revue passieren lässt.

    Ich hätte Deinen Rätselpilz von oben für einen Rettichhelmling gehalten und von unten für einen Gymnopus....

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Steinpilzscout,

    wenn ich auf Speisepilze unterwegs bin und so schöne Steinpilze finde, wie Du jetzt, dann würden mich die Goldröhrlinge nur noch sehr am Rande interessieren.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wastl,

    wenn Du damit Leccinum variicolor meinst...der ist es nicht. Der hat einen Hut fast ohne braun, eher schwarz-weiß mit sämtlichen Grauabstufungen dazwischen, meist fleckig gescheckt und auch mit deutlichen schwärzlichen Stielschuppen.

    So ziemlich der einzige Birkenpilz, den man (ich) makroskopisch immer sicher ansprechen kann.

    Die grünbläulichen Flecken an der Stielbasis haben mehrere Leccinumarten.

    Ich würd bei Deinem Fund L. (cyanobasileucum var.) brunneogriseolum vermuten.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi joe,

    ja...Phellinus rhamni...

    Seit Jahren schau jeden älteren Faulbaum und Kreuzdorn danach ab.

    Einmal hatte ich sogar einen Feuerschwamm mit den typischen Rissen bis zum Substrat und den kleinen Sporen und es war dann doch Ph. conchatus. Absolut resupinat. Die Recherche nach Ph. rhamni ergab, dass das rosa verfärbte Substrat unter dem Porling ein sehr gutes Merkmal sein soll. Meistens war es an den relativ dünnen Faulbaumstämmen Ph. punctatus, was mir für Deinen Fund auch am wahrscheinlichsten ist. Du hast ja einen Querschnitt gemacht. Da sieht man die Zuwachszonen. Wenn in der Mitte des Fk die meisten Zonen sind, sie zu allen Seiten zum Rand immer weniger werden, die neueste Porenschicht also zum Rand immer ganz dünn ausläuft, dann ist das typisch für Ph. punctatus. Der Fk ist dann zur Mitte hin "polsterförmig".

    Aber der Pablo hat natürlich recht. Es gibt eine Reihe von resupinaten Feuerschwämmen. Die effusreflex wachsenden sollten aber dann am vertikalen Substrat nicht rein resupinat sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi gena,

    Nr. 8-11 ist ziemlich sicher ein junger Breitblattrübling und der danach ein etwas untypischer Grauer Wulstling. Er war halt recht tief im Boden eingesenkt (Eingesenkter Wulstling) und deshalb ist von der Gesamthülle nimmer viel übriggeblieben. Am Hut ist alles weg und an der Knolle sieht man auch nix mehr.

    An liabn Gruaß,

    Werner