Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Shawn,

    die Krause Glucke ist ein Parasit an den Wurzelausläufern von Kiefern. Bei mir finde ich sie auch regelmäßig an Fichten, allerdings nur in Wäldern in denen auch Kiefern vorkommen. Das Mycel an Deinen Fundstellen sollte immer wieder Fruchtkörper bilden, solange sich an den Gegebenheiten nicht viel ändert oder das Mycel gar abstirbt.

    Auf der anderen Seite beobachte ich seit 4 Jahren eine vitale Eiche, an der ich 2016 einen schönen Fruchtkörper von Inonotus dryophilus entdeckt hatte. Da hatte ich mir auch vorgestellt, dass der jedes Jahr fruktifizieren müsste. Seither Fehlanzeige.

    Da hat sich auch nichts geändert. Aber warum sollte ein solches Mycel absterben?

    Evtl gewinnt der Baum doch manchmal Oberhand und schafft es so einen parasitischen Pilz wieder abzuschütteln?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    anbei die Fotos meines Fundes, bei dem es sich um diesen ominösen C. kluzakii handeln könnte.

    Gefunden im Sommer 2005 im Drottningholmpark bei Stockholm am Wegrand bei Eiche.

    C. kluzakii wurde erst später beschrieben, sodass ich auch nur von einer Laune der Natur ausging, und nur Fotos machte. Ich war dort ja nur zum Familienurlaub.

    Erst später hörte ich von Christoph, dass da mit C. kluzakii eine neue Art C. radicans mit roter Subkutis beschrieben wurde, was mich gleich an meinen Fund erinnerte.

    Irgendwie hatte der, obwohl noch recht jung, schon von oben einen leicht rosa Schein.



    Hier die weiteren Bilder




    Im Durchschnitt ist dann deutlich die rötliche Subkutis zu sehen.



    An liabn Gruaß und einen schönen Sonntag noch,

    Werner

    eine Hypoxylon an Esche, deren Namen ich vetgessen habe

    GriasDi Stefan,

    toller Bericht!

    Es war schön, dass ich auch einen Tag dabei sein konnte und Dich und Steffen mal persönlich kennenlernen durfte.

    Bei dieser Kohlenbeere handelt es sich um Hypoxylon cercidiculum, der Mährischen Kohlenbeere. Frühe H. moravicum.

    Ich bin ja seit ein paar Jahren auch viel in Oberfranken unterwegs und war überrascht, dass die Art dort und auch in Türingen so gut wie nicht nachgewiesen wird, obwohl dort intensiv nach so Kernpilzen an Holz Ausschau gehalten wird. Im Münchner Raum fehlt der hingegen bei keiner Exkursion, wenn's ein paar Eschen gibt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wastl,

    für mich schaut der schon wie ein sehr typischer Ockertäubling aus. Der darf auch in den Lamellen leicht schärflich sein. Wichtig zur Abgrenzung von R. fellea sind die weißlichen Lamellen im deutlichen Kontrast zum ockerfarbenen Hut. R. fellea kann von von oben sehr ähnlich gefärbt sein, da fehlt aber dann der Kontrast zu den Lamellen. Da hat irgendwie der ganze Fk denselben Farbton. Und R. fellea hat noch den typischen " Felleageruch" der schwer zu beschreiben ist. Ich hab mich jetzt auf die Abgrenzung zu R. fellea eingeschossen, weil ich nicht wüsste, mit was man R. ochroleuca sonst verwechseln sollte. R. viscida kann ähnlich aussehen, wenn sie mal keine Röttöne hat. Das ist aber im Vergleich ein "Riesentäubling".

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi gena,

    tolle Bilder!

    Ich würd meinen, dass das junge Ganoderma resinaceum Fruchtkörper sind.

    Wenn die größer werde, sollte er aussehen, wie ein etwas überdimensionaler Glänzender Lackporling ohne Stiel bzw mit Stummelstielchen. Es wär toll, wenn Du die weitere Entwicklung dokumentieren könntest.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi beli,

    danke für den tollen Beitrag.

    Den Wabenporling würd ich für P. tuberaster halten.

    Auriporia aurulenta an Buche wär schon sehr ungewöhnlich. Der sollte eigentlich exklusiv an Nadelholz sein. Trotzdem hab ich keinen Zweifel an der Bestimmung.

    Arnold Schwarzenegger mit Dany de Vito

    Da war doch was.😄

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Andre,

    der Matthias hat ja schon geschrieben, dass das noch Babys sind. Ich könnt mir vorstellen, dass sich daraus Bluthelmlinge, Mycena haematopus, entwickeln. Die würden dann bei Verletzung eine purpurrote Flüssigkeit absondern.

    Bin auf die weitere Entwicklung gespannt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Tobi,

    ja, das passt sehr gut zu C. subtortus.

    Schon makroskopisch gut zu erkennen an den dunklen grauoliven Lamellen, dem für ein Phlegmacium schlanken Habitus und dem Standort im (an)-moorigen Fichtenwald, oft sogar direkt im Sphagnum.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich denke, dass die "Wurmigkeit" davon abhängt, wann der Pilzfruchtkörper fruktifiziert. Ich hab schon oft die Erfahrung gemacht, dass ich neben fast ausgewachsenen, perfekt erntereifen madenfreien Steinpilzen, junge schon verwurmte gefunden hab.

    Ich glaub, dass von den Pilzfliegen und anderen "Madeneinbringern" gezielt junge Fruchtkörper befallen werden. Das macht auch Sinn, wenn man bedenkt, dass im Hochsommer ein Steinpilzfruchtkörper ca 1 Woche braucht um auszuwachsen. Dann steht er noch 1 Woche und reift...und dann ist er schon hinüber. Die Eier brsuchen ihre Zeit um Maden zu werden, und die Maden ihre Zeit um zu reif zu werden, zu verpuppen, und selbst z.B. zu Pilzmücken zu werden.

    Es macht also keinen besonderen Sinn für eine Pilzmücke die Eier in einen ausgewachsenen Pilzfruchtkörper zu stecken. Ich denke deshalb, dass Fruchtkörper, die in einer (längeren) Regenperiode erscheinen viel weniger befallen werden, als Fruchtkörper, die nach einen ergiebigen Regenfall, aber schin wieder bei schönem Wetter fruktifizieren.

    Drum ist es meines Erachtens ganz normal, dass Schwammerl jetzt im Hochsommer, wo Fruchtkörper eh nur bei besonderen (kurzen) Regenfällen gebildet werden, stärker und öfter madig sind, als Fruchtkörper, due im Herbst in einer Regenperiode gebildet werden, wenn sich ein Tief mal ein paar Tage festhängt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand,

    ich denke Eure Zweifel sind berechtigt.

    Wenn ich mir die Bilder nochmal so anschau, fällt auch das weißliche Fleisch auf und fie ganze Farbe is a bissl arg rot. Evtl. eine Telamonia Richtung C. laniger?

    Wie groß waren denn die Teile?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wollipilz,

    den Pfifferling würd ich auch so bezeichnen.

    Typisch ist das Vorkommen bei Eiche, Buche und die knalligen Lamillen trotz der sonst so blassen Farben.

    Die "Rotkappe" ist ein Hainbuchenraufuß.

    Da muss also eine Hainbuche gewesen sein.

    Typischvist das starke Schwärzen und die wie gehämmert aussehende Huthaut.

    Wie kommst Du eigentlich auf Rotkappe.

    Der hat doch rein gar nichts rötliches.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Matthias,

    das ist ein interessantes Wäldchen in dem Du da unterwegs bist.

    An dem Hexenkraut gibt's übrigens einen schönen Rost.

    Der Semmelstoppelpilz ist von der Farbe her und mit den am Stiel herablaufenden Stacheln Hydnum repandum.

    Sehr interessant ist auch der Cortinarius.

    Ich würde da wegen dem kompakten Habitus und der fehlenden Velumnatterung am Stiel ( evtl ist sie aber auch vorhanden und nicht fotografisch festgehalten) eher C. orellanus vermuten. Der würde aber dann an den Laubbäumen hängen.

    Deinen Bestimmungen hab sonst nichts hinzuzufügen.

    An liabn Gruaß,

    Werner