Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Andre,

    der Matthias hat ja schon geschrieben, dass das noch Babys sind. Ich könnt mir vorstellen, dass sich daraus Bluthelmlinge, Mycena haematopus, entwickeln. Die würden dann bei Verletzung eine purpurrote Flüssigkeit absondern.

    Bin auf die weitere Entwicklung gespannt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Tobi,

    ja, das passt sehr gut zu C. subtortus.

    Schon makroskopisch gut zu erkennen an den dunklen grauoliven Lamellen, dem für ein Phlegmacium schlanken Habitus und dem Standort im (an)-moorigen Fichtenwald, oft sogar direkt im Sphagnum.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich denke, dass die "Wurmigkeit" davon abhängt, wann der Pilzfruchtkörper fruktifiziert. Ich hab schon oft die Erfahrung gemacht, dass ich neben fast ausgewachsenen, perfekt erntereifen madenfreien Steinpilzen, junge schon verwurmte gefunden hab.

    Ich glaub, dass von den Pilzfliegen und anderen "Madeneinbringern" gezielt junge Fruchtkörper befallen werden. Das macht auch Sinn, wenn man bedenkt, dass im Hochsommer ein Steinpilzfruchtkörper ca 1 Woche braucht um auszuwachsen. Dann steht er noch 1 Woche und reift...und dann ist er schon hinüber. Die Eier brsuchen ihre Zeit um Maden zu werden, und die Maden ihre Zeit um zu reif zu werden, zu verpuppen, und selbst z.B. zu Pilzmücken zu werden.

    Es macht also keinen besonderen Sinn für eine Pilzmücke die Eier in einen ausgewachsenen Pilzfruchtkörper zu stecken. Ich denke deshalb, dass Fruchtkörper, die in einer (längeren) Regenperiode erscheinen viel weniger befallen werden, als Fruchtkörper, die nach einen ergiebigen Regenfall, aber schin wieder bei schönem Wetter fruktifizieren.

    Drum ist es meines Erachtens ganz normal, dass Schwammerl jetzt im Hochsommer, wo Fruchtkörper eh nur bei besonderen (kurzen) Regenfällen gebildet werden, stärker und öfter madig sind, als Fruchtkörper, due im Herbst in einer Regenperiode gebildet werden, wenn sich ein Tief mal ein paar Tage festhängt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand,

    ich denke Eure Zweifel sind berechtigt.

    Wenn ich mir die Bilder nochmal so anschau, fällt auch das weißliche Fleisch auf und fie ganze Farbe is a bissl arg rot. Evtl. eine Telamonia Richtung C. laniger?

    Wie groß waren denn die Teile?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wollipilz,

    den Pfifferling würd ich auch so bezeichnen.

    Typisch ist das Vorkommen bei Eiche, Buche und die knalligen Lamillen trotz der sonst so blassen Farben.

    Die "Rotkappe" ist ein Hainbuchenraufuß.

    Da muss also eine Hainbuche gewesen sein.

    Typischvist das starke Schwärzen und die wie gehämmert aussehende Huthaut.

    Wie kommst Du eigentlich auf Rotkappe.

    Der hat doch rein gar nichts rötliches.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Matthias,

    das ist ein interessantes Wäldchen in dem Du da unterwegs bist.

    An dem Hexenkraut gibt's übrigens einen schönen Rost.

    Der Semmelstoppelpilz ist von der Farbe her und mit den am Stiel herablaufenden Stacheln Hydnum repandum.

    Sehr interessant ist auch der Cortinarius.

    Ich würde da wegen dem kompakten Habitus und der fehlenden Velumnatterung am Stiel ( evtl ist sie aber auch vorhanden und nicht fotografisch festgehalten) eher C. orellanus vermuten. Der würde aber dann an den Laubbäumen hängen.

    Deinen Bestimmungen hab sonst nichts hinzuzufügen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Brummel,

    na dann herzlichen Glückwunsch zu dem Fund!

    Wie Nobi schon schrieb, will auch ich heuer mal schaun, ob ich die Hauptfruchtform noch finde.

    An denselben Stellen in der Nähe von Weißdornen lässt sich auch dieses kleine Pilzchen finden.


    Tubaria dispersa, Gelbblättriger Trompetenschnitzling.

    Die gelblichen Lamellen sind wirklich auffällig.




    An liabn ruaßigen Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    dann klink ich mich auch ein.

    Der "Wurzelnde Schleimrübling" ist wohl ein Breitblattrübling.

    Nr. 5 ist sicher eine Volvariella.

    Die Marone wurde ja schon genannt.

    Der Parasol schaut nach Macrolepiota fuliginosa aus, was für den Speisezweck aber egal ist.

    Bei Nr. 13 würd ich eine Psathyrella vermuten

    Nr.16 halte ich auch für einen Netzstieligen Hexenröhrling

    Zur "Ziegenlippe" fehlen einfach Daten. Man erkennt nicht mal sicher den Habitus.

    Der Wulstling kann mit den roten Madengängen nur ein Perlpilz sein.

    Der Trichterling wird wohl ein typischer I. gibba sein.

    Der Goldröhrling ist klar.

    Der "Weiße Knollenblätterpilz" ist wohl ein Scheidenstreifling

    Den Täubling kann man essen, wenn er mild war. R. integra kann so aussehen, da gibt's aber noch andere Kandidaten

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Tina,

    und wie so tierische Mitbewohner dann kulinarisch zu bewerten sind...dazu hat Oehrling schon vieles geschrieben.

    Diese "Eier" würd ich erstmal als ästhetisches Problem sehen. Die Menge machts wohl aus. Die sind oft in nicht vermadeten Fruchtkörpern vorhanden. Auch an z.B. Lamellen von Perlpilzen und Parasolen anhaftend. Bei Birkenpilzen und Rotkappen wirst Du auch solche "Einstiche" und diese Eier finden. Wenn die Maden aber dann geschlüpft sind und anfangen ihre Bahnen zu fressen schaut die Situation anders aus, finde ich. In meinen VHS Kursen sag ich den Leuten, die dann meinen ein wenig tierische Proteine würden ihnen nichts ausmachen, dass die Maden zum kacken nicht aus dem Schwammerl raus aufs Klo gehen. Wirklich gefährlich wirds dann, wenn Fruchtkörperteile im Inneren durch den Fraß schon abgetrennt werden, sodass sie anfangen können zu faulen, mit den Folgen im Falle eines Verzehrs, die wir ja zur Genüge kennen. Also prinzipiell ein ästhetisches Problem, das sich schnell und fließend zu einem gesundheitlichen verändern kann.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Joe,


    Melogramma spinifera ist das sicher nicht. die bildet kleine zusammenfließende Stromata, wächst häufig am Stammgrund von abgestorbenen Buchenstämmlingen und hat keine eingesenkten Peritecien.




    Auf den ersten Blick hätt ich Eutypa spinosa gesagt, die wächst auch so großflächig an Buchenstämmen.

    Die hat aber auch keine eingesenkten Peritecien und die Stromaoberfläche ist ganz anders.

    Da schauen Dir lauter Spitzen von Kreuzschlitzschraubenzieher entgegen.



    Die von beli ins Spiel gebrachte Biscogniauxia mediterranea hat auch erhabene Peritecien und passt nicht.

    Spannende Sache.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Mischa,

    der frische Fruchtkörper schaut stark nach Diplomitoporus flavescens, der Gilbenden Kieferntramete aus. Vorrausgesetzt, dass das ganze, wie's aussieht eine zähe Angelegenheit ist. Ja, eigentlich fällt mir da keine echte Alternative ein. Zu den Leichen sag ich nix.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Schupfnudel,

    meiner Meinung nach gibt's keine Alternative zu Calocybe carnea.

    Den Ttichterling würd ich noch bei I. gibba einordnen und der Rotfuß blaut halt schon sehr stark und hat aber auch gar kein rot am Fuß...

    Da muss man halt doch kurz schaun, ob die Sporen truncat sind oder nicht.

    Zu so merkmalsarmen Melanleuca sag ich makroskopisch nur Melanoleuca.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    den porigen Hydnellum hat Pablo schon berichtigt.

    Der rote Täubling könnte neben R. helodes, der da im Sphagnum schon wahrscheinlich ist, auch R. rhodopus oder vllt auch R. paludosa sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner