GriasDi Thorben,
das wird ein Brennender Rübling, Gymnopus peronatus, sein.
Typisch ist jung der Gelbstich auf Stiel und den freien Lamellen.
Hast probiert? Der ist deutlich scharf.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Thorben,
das wird ein Brennender Rübling, Gymnopus peronatus, sein.
Typisch ist jung der Gelbstich auf Stiel und den freien Lamellen.
Hast probiert? Der ist deutlich scharf.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
ich hab den Fund in einem anderen Thread schon mal erwähnt, weil ich den Einzelfruchtkörper 2017 fand und der Pilz seitdem keine Fruchtkörper mehr hervorgebracht hat. Er wuchs an einer recht vitalen Stieleiche in einer Höhe von ca. 1,8m.
Inonotus dryophilus unterscheidet sich vom deutlich häufiger vorkommenden I. dryadeus, dem Tropfenden Schillerporling durch das konsolenförmige Wachstum in einer gewissen Höhe am Stamm und dem deutlichen Mycelialkern, der I. dryadeus fehlt.
Zudem werden die meist am Stammgrund oder an den Wurzelausläufern wachsenden und stark Guttationstropfen ausscheidenden Fk von I. dryadeus viel größer und haben eine ganz andere ziemlich "klobige" Form.
Hier ein Bild des riesigen Mycelialkerns
An liabn Gruaß,
Werner
Du siehst ja was der Andreas und Heinz dazu geschrieben haben. Wohl was aus dem Aggregat. Der Holzer Heinz hat so ein Knäuel schon mal nach München zu unserer Pilzausstellung mitgebracht. Wie auf den Fotos zu erkennen ist, viele Hüte, die aus einem dicken "Batzen" entspringen. Die Einzelfruchtkörper ähneln sehr einem der braunen Büschelraslinge. Die hab ich aber noch nicht aus solch einem Klumpen wachsen sehen.
An liabn Gruaß,
Werner
Besten Dank, Thorben!
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Thorben,
was ist dieses "CBS", wohin Du Deinen Fund damals geschickt hattest?
An liabn Gruaß,
Werner
Alles anzeigenHallo Werner
Danke !
C. crasus , hab Internetbilder ( mehrere ) gefunden , 1 zu 1 an mein Fund , auch Ökologie usw. passt . Jahrelange Rätzel ist gelöscht
LG beli !
GriasDi beli,
typisch ist der auch bei feuchtem Wetter praktisch nicht schmierige Hut und die fast nicht vorhandene Cortina und die stattliche Größe und Kompaktheit der Fruchtkörper.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi beli,
ich war 30 Jahre im Zillertal unterwegs und Deine Funde erinnern mich daran.
Die Laccaria mit dem violetten Basismycel, das oft weit am Stiel raufkommt, ist L. bicolor. Typisch auch die hell ametystfarbenen Lamellen und der schuppige Hut.
An der Bankera violascens hab ich keine Zweifel. Genau so kenn ich sie aus dem Zillertal.
Den ersten Cortinarius würd ich für C. crassus, den Trockenen Schleimkopf halten. Da gibts noch einen C. pseudocrassus, der meist synonymisiert wird. Den kenn ich auch aus dem Zillertal.
Der C. traganus ist typisch, auch das Aufreißen des Hutes und das totale Entfärben des anfangs schön lila gefärbten Dickfußes. Der Obstlergeruch und das safranfarbene Fleisch in der Stielbasis lassen ihn aber auch alt gut erkennen.
Das war bestimmt eine ganz tolle Tour.
Da kann man neidisch werden.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Yvonne,
es gibt noch einen C. amurceus, Ockergelber Schleimkopf, der meist als synonym angesehen wird. Dem sollen die Olivtöne fehlen und auch der Geruch. Den Weihrauchgeruch hab ich bei meinen Funden auch nie nachvollziehen können.
Ich weiss aber nicht, ob die Sippe die Sequenzierer schon bearbeitet haben und ob das nun eine Art oder vllt sogar mehr als zwei Arten sind.
An das "Subtortus-Aggregat" glaub ich auf jeden Fall.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Yvonne,
das Bild ist sehr aussagekräftig, deshalb bin ich mir ziemlich sicher da Cortinarius subtortus, den Weihrauchschleimkopf zu erkennen. Ein sehr schlanker Schleimkopf ohne Knolle, der im anmoorigen Fichtenwald, auch direkt im Sphagnum, oft zusammen mit Cortinarius rubellus, dem Spitzgebuckelten Raukopf wächst. Typisch sind auch die jung dunklen graubraunoliven Lamellen, am rechten Fk schön zu sehen.
An liabn Gruaß,
Werner
Alles anzeigenSoo 2. Etappe der Tour. Diesmal bin ich von Wehlen aus Flussaufwärts nach Königstein gelaufen.
Hier mal ein paar Eindrücke. Es ging gut los. Kaum 500 m gelaufen kommt schon ein Pers. Erstfund, der Wiesenalant - Inula britannica; steht in Sachsen auf der Vorwarnliste.
Erysiphe azaleae an Rhododendron
Podosphaera xanthii (zumindest ein Vertreter aus der Gruppe) an Ringelblume Calendula sp.
Blick von Wehlen auf die ersten Sandsteinfelsen
Pfirsichkräuselkrankheit - Taphrina deformans
Golovinomyces sonchicola an Sonchus oleraceus - Kohl-Gänsedistel
Sawadea tulasnei an Spitzahorn
Erysiphe ploygoni an Rumex acetosella - Kleiner Ampfer
Zwischenstation in Rathen mit Blick auf die berühmte Gierseilfähre; im Hintergrund der Lilienstein. Bis dahin muss ich noch.
Blick vom Elbufer auf die Kletterfelsen an der Bastei
verlassen wir Rathen mit einem zünftigen Kletterlied - der "Moritat von Rathen". Hier gibts ein Hörbeispiel:
Leider, bzw. zum Glück wird das Lied abgebrochen, bevor der Text dort richtig blutig und zynisch wird.
Beschwingt ging es weiter. Immer wieder kam ich an ehenmaligen Steinbrüchen vorbei. Die Häuser der Steinbrecher, bzw. Unternehmer sind jetzt meist Berghütten.
Bei einer Bank auf schönem Aussichtspunkt habe ich mal mein Teleobjektiv herausgeholt und noch ein paar Fotos gemacht. Hier ein paar Beispiele:
Die sächsische Dampfschifffahrt wurde zum Glück gerettet.
Blick zurück auf die Klettergipfel/Felsen von Rathen
Im folgenden Waldstück gabs tatsächlich Großpilze und das mit gar nicht mal so wenig Arten.
Perli - Amanita rubescens
Scleroderma citrinum - Dickschaliger Kartoffelbovist
Sogar eine Cortinarie, auch wenn es "nur" Cortinarius delibutus - Blaublättriger Schleimfuß ist
Überall blühte der schrecklich gesunde Wiesenwachtelweizen - Melampyrum pratense
Psathyrella candolleana
Lungenseitling - Pleurotus pulmonarius; hatte ich am Samstag schon in reichlich und lecker.
Nach dem Waldstück wurde es wieder botanisch spannender. Erst auf der Höhe von Königstein hab ich den Großen Wiesenknopf gesehen; natürlich auch mit Podosphaera ferruginea dran.
Nach bestimmt 20 völlig gesunden Beständen nun endlich gefunden: Puccinia punctata an Galium album - Wiesenlabkraut
*sing* "Auf der Festung Königstein" Festungslied "Auf der Festung Königstein" - Festung Königstein
Ich nutze auch gleich den Beitrag für ein bisschen kulturelles Lokalkolorit
Einer der Momente der Tour. Auf so was können auch nur die Straßenplaner vom Landratsamt Pirna kommen. *kopfschüttel*
darf auch nicht fehlen: Pseudomicrostroma juglandis - an Walnuss
Zum Schluss gabs dann noch einen tollen Erstfund für mich Ustilago perennans an Arrhenaterum elatius - Glatthafer; in Sachsen recht selten.
Auf dem weiteren Weg ist mir ein "Gehöft" in Königstein Halbestadt aufgefallen mit unheimlich vielen Tieren.
*sing* "Alle meine Gänschen" Kennt jemand die Rasse? Die sehen interessant aus.
Im Garten des Gehöfts gab es jede Menge Sukkulenten und Kakteen
Der Trompetenbaum Catalpa bignonioides hat mir den gefallen getan in Bauchhöhe ein paar Blüten anzusetzen. Leider fehlte der Mehltau. Irgendwas ist immer...
Die Distel des Tages ist mal wieder Carduus crispus - Krause Distel. Ich hab im Laufe der Tour mehrfach den Echten Mehltau und den Rost dran nachgewiesen. Zudem war das die einzige fotogene Distel, die ich sah.
Das war meine 2. Etappe. Zusammenfassung:
4 durchlaufene Messtischblattviertelquadranten, 11 km Wegstrecke
über 40 Pilzarten; davon 3 pers. Erstfunde
eine neue Pflanzenart für mich.
Danke für die virtuelle Begleitung.
l.g.
Stefan
GriasDi Stefan,
danke für den kurzweiligen abwechslungsreichen Exkursionsbericht.
Eine tolle Gegend in der Du da unterwegs warst.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
ich bin echt geplättet ob Eurer vielen Geburtstagsgrüße!![]()
GriasDi Jörg, besten Dank für die Einstellung des Threads und den lieben Wünschen. Hat mich total gefreut.
Liebe Craterelle, danke auch Dir. Ich find's auch toll, dass ich das Forum endlich für mich entdeckt hab.
Besten Dank auch Dir, beli. Wird Zeit, dass ich mal bei Eurer AMIS vorbei schau.
Servus Bäda, i hob ma grad a Hoibe aufgmacht. Mim Schnaps hob i's ned so, eher moi an Whisky, obwoi i da a rechter Banause bin und mi ned auskenn. Dankschee für die Glückwünsche. Gern stoß i virtuell mit Dir o.
Hallo Yvonne, sind das Gesäte Tintlinge?
Besten Dank auch Dir.
GriasDi Norbert, schaut ein wenig stachelig aus, der Kaktus, ja. Aber die Kaktusblüten sind schon immer besonders schön.
Lieben Dank für den Geburtstagsgruß!
Seass Christoph,
jaja...mach mi nur recht oid. Aber..ma is nur so oid wia ma si fühlt. Und i fühl mi meist deutlich jünger ois meine jetzt 54 Jahr. Obwoi...des variiert oft in oana Woch um 20 Jahr.![]()
Des mit der Weisheit...da seh i schwarz, aber i arbeit dro.
Measse für den liabn Gruaß.
Servus Claus, auch Dir besten Dank! Und brems mich weiterhin ein, wenn ich mein Täublinge mit links makroskopisch bestimmen zu wollen.![]()
Hallo Wutzi, danke für die Glückwünsche. Das Orange Habichtskraut ist auch echt das schönste.
Servus Pablo,
Ich bin immer wieder begeistert von Deinen Porlings- und Cortidokumentationen. Die sind ein echter Ansporn für mich.
Danke für die lieben Wünsche. Wenn das auf dem Bild Panus strigosus ist, dann würd ich den auch gern mal finden.
GriasDi Tuppie,
in das Wasser würd ich jetzt gern reinspringen! Jetzt ist es 22.30 Uhr und es hat immer noch 28° in meiner Bude.
Danke auch Dir für den lieben Gruß.
Moin moin Hans, besten Dank für die lieben Wünsche.
Das "Wer bin ich" hab ich in letzter Zeit etwas sausen lassen, ich mach aber schon wieder mit.
Servus Stefan,
besten Dank für Deinen Geburtstagsgruß!
Hat mich auch gefreut Dich kennenzulernen.
Ich komm auch gern mal nach Sachsen, wenn sich's zeitlich ausgeht.
Ich bin übrigens wegen der Phytos auch grad dabei zu versuchen die Disteln auseinanderzuhalten.
GriasDi Nobi,
das ist wohl das schönste Foto der Zinnobertramete, das ich je gesehen hab.!
Besten Dank dafür und Deinen lieben Grüßen. Keine Angst, ich hab das Forum entdeckt, ihr habt mich toll aufgenommen, jetzt werdet ihr mich nimmer los![]()
Eine Whiskyprobe mit Dir und Christoph. Das wär mal was.
Servus Walter, besten Dank für die lieben Grüße auch Dir!
GriasDi Rudi, jetz bin ich schon oft bei Bamberg unterwegs und hab's immer noch nicht geschafft mal mit Dir in Deinen Wäldern rumzuziehen bzw den Blutsee zeigen zu lassen. Vllt schaff ma's heuer mal.
Danke, für den lieben Gruß!
Servus Karl, das Teil schaut ja echt interessant aus. Noch nie davon gehört.
Ich bring mich gerne in das Forum ein, um aber die riesige Erfahrung zu erringen, die Du hast, werden mir die 20, 30 Jahre, die ich noch hab wohl nicht reichen.
Lieben Dank auch Dir!
Lieben Dank nochmal Euch allen.
Das hat mich echt total gefreut.
Ich freu mich schon Euch mal iwo persönlich kennenzulernen.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Emil,
wenn die Mehrheit das meint, heißt das erstmal nicht mehr, als dass die Mehrheit das meint. Das heißt nicht, dass das auch richtig sein muss! Wir bestimmen, oder versuchen Pilze nach Bildern und mehr oder weniger aussagekräftigen Angaben zum Fund zu bestimmen.
Wir wissen alle, dass das nicht damit vergleichbar ist, als wenn man den Fruchtkörper in Händen hält und mit allen Sinnen betrachten kann.
Deshalb sind die "Bestimmungen" immer nur Hypothesen und oft genug nur Annäherungen oder Eingrenzungen eines Aggregates oder auch nur Gattung.
Wenn man sich aber im Einzelfall bei seiner Meinung sicher ist, sollte man das auch so artikulieren. Ich mach das auch so. Natürlich sollte man dann auch sagen können warum man sich so sicher ist.
Da kommen dann manchmal ganz tolle befruchtende Diskussionen dabei raus
Keinesfalls musst Du Dich deshalb dafür entschuldigen. Vllt hast Du ja recht und es ist ein Risspilz.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
eigentlich alles, das ich fotografiert hab, wurde bereits gezeigt.
Ein bisschen was kann ich aber noch beitragen.
Bei der Epipactis unter der Alleeeiche aus dem Kurpark Höhenried handelt es sich um, E. purpurata.
Typisch ist das büschelige Wachstum, die üppigen zu allen Seiten gerichteten und gleichzeitig blühenden walzenförmigen Blütenstände und die Violett überlaufenen Stängel und Blätter.
Herr Garnweidner teilte mir mit, dass die Art früher häufiger war und hauptsächlich durch Rehverbiss stark dezimiert wurde.
Aus dem Würmtal hab ich noch den Braunen Hexenkrautrost, Puccinia circaeae an Circaea lutetiana, dem Gewöhnlichen Hexenkraut
Und hier nochmal zwei Bilder von Coleosporium melampyri, dem Kiefernnadel-Wachtelweizenrost.
Ein Rost der von der Kiefer zum Wachtelweizen wechselt und deshalb am Wachtelweizen nur vorkommt, wenn's auch Kiefern gibt.
Die Spermogonien und Aecien werden im Frühjahr an Kiefernnadeln gebildet, die Uredien und Telien dann an den Blattunterseiten des Wachtelweizens, hier Melampyrum pratense - Wiesenwachtelweizen.
In dem Buchenmischwald bei Andechs konnte ich noch den Rost an Haselwurz, Puccinia asarina finden, den ich wegen der Dunkelheit und dem Regen aber nicht fotografiert hab.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
mein erster Eindruck lässt mich an eine Dermocybe, Hautkopf denken. Cortinarius huronensis (var olivaceus), wenn der noch so heißt?, könnt z.B. so ausschauen. Sphagnum würde auch passen.
Aber ja, makroskopisch und auch noch anhand Fotos, die übrigens gut gelungen sind, ist das schwierig.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Shawn,
die Krause Glucke ist ein Parasit an den Wurzelausläufern von Kiefern. Bei mir finde ich sie auch regelmäßig an Fichten, allerdings nur in Wäldern in denen auch Kiefern vorkommen. Das Mycel an Deinen Fundstellen sollte immer wieder Fruchtkörper bilden, solange sich an den Gegebenheiten nicht viel ändert oder das Mycel gar abstirbt.
Auf der anderen Seite beobachte ich seit 4 Jahren eine vitale Eiche, an der ich 2016 einen schönen Fruchtkörper von Inonotus dryophilus entdeckt hatte. Da hatte ich mir auch vorgestellt, dass der jedes Jahr fruktifizieren müsste. Seither Fehlanzeige.
Da hat sich auch nichts geändert. Aber warum sollte ein solches Mycel absterben?
Evtl gewinnt der Baum doch manchmal Oberhand und schafft es so einen parasitischen Pilz wieder abzuschütteln?
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
anbei die Fotos meines Fundes, bei dem es sich um diesen ominösen C. kluzakii handeln könnte.
Gefunden im Sommer 2005 im Drottningholmpark bei Stockholm am Wegrand bei Eiche.
C. kluzakii wurde erst später beschrieben, sodass ich auch nur von einer Laune der Natur ausging, und nur Fotos machte. Ich war dort ja nur zum Familienurlaub.
Erst später hörte ich von Christoph, dass da mit C. kluzakii eine neue Art C. radicans mit roter Subkutis beschrieben wurde, was mich gleich an meinen Fund erinnerte.
Irgendwie hatte der, obwohl noch recht jung, schon von oben einen leicht rosa Schein.
Hier die weiteren Bilder
Im Durchschnitt ist dann deutlich die rötliche Subkutis zu sehen.
An liabn Gruaß und einen schönen Sonntag noch,
Werner
GriasDi Andre,
der von Dir vermutete Zunderschwamm wächst an Laubholz. Zu allermeist an Buche und Birke.
An liabn Gruaß,
Werner
eine Hypoxylon an Esche, deren Namen ich vetgessen habe
GriasDi Stefan,
toller Bericht!
Es war schön, dass ich auch einen Tag dabei sein konnte und Dich und Steffen mal persönlich kennenlernen durfte.
Bei dieser Kohlenbeere handelt es sich um Hypoxylon cercidiculum, der Mährischen Kohlenbeere. Frühe H. moravicum.
Ich bin ja seit ein paar Jahren auch viel in Oberfranken unterwegs und war überrascht, dass die Art dort und auch in Türingen so gut wie nicht nachgewiesen wird, obwohl dort intensiv nach so Kernpilzen an Holz Ausschau gehalten wird. Im Münchner Raum fehlt der hingegen bei keiner Exkursion, wenn's ein paar Eschen gibt.
An liabn Gruaß,
Werner
Ja Wastl, mMn ist das allein schon wegen der kontrastierenden weißen Lamellen keine R. fellea.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Wastl,
für mich schaut der schon wie ein sehr typischer Ockertäubling aus. Der darf auch in den Lamellen leicht schärflich sein. Wichtig zur Abgrenzung von R. fellea sind die weißlichen Lamellen im deutlichen Kontrast zum ockerfarbenen Hut. R. fellea kann von von oben sehr ähnlich gefärbt sein, da fehlt aber dann der Kontrast zu den Lamellen. Da hat irgendwie der ganze Fk denselben Farbton. Und R. fellea hat noch den typischen " Felleageruch" der schwer zu beschreiben ist. Ich hab mich jetzt auf die Abgrenzung zu R. fellea eingeschossen, weil ich nicht wüsste, mit was man R. ochroleuca sonst verwechseln sollte. R. viscida kann ähnlich aussehen, wenn sie mal keine Röttöne hat. Das ist aber im Vergleich ein "Riesentäubling".
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
ich würd da auch an R. delica agg denken.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi beli,
ich würd das für R. violeipes halten.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi gena,
tolle Bilder!
Ich würd meinen, dass das junge Ganoderma resinaceum Fruchtkörper sind.
Wenn die größer werde, sollte er aussehen, wie ein etwas überdimensionaler Glänzender Lackporling ohne Stiel bzw mit Stummelstielchen. Es wär toll, wenn Du die weitere Entwicklung dokumentieren könntest.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi beli,
danke für den tollen Beitrag.
Den Wabenporling würd ich für P. tuberaster halten.
Auriporia aurulenta an Buche wär schon sehr ungewöhnlich. Der sollte eigentlich exklusiv an Nadelholz sein. Trotzdem hab ich keinen Zweifel an der Bestimmung.
Arnold Schwarzenegger mit Dany de Vito
Da war doch was.😄
An liabn Gruaß,
Werner
