Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Andreas,

    schöne Fotos!

    Nr. 4 sind junge Fomitopsis pinicola und Nr.5 Pycnoporellus fulgens. Vor 10 Jahren noch eine kleine Sensation, heute find ich ihn doch jedes Jahr ein paar mal. Eine Art, die sich seit ein paar Jahren ausbreitet.

    Trotzdem schöner Fund!

    An liabn Gruaß

    Werner

    Hallo Oskar,

    die Marone, vor allem wenn sie jung ist, braucht ein paar Minuten, bis sie schwach blau anläuft. Ist sie zudem noch trocken, kann es sein, dass das Blauen ganz ausbleibt.

    FG

    Oehrling

    Servus,

    mir ist schon klar, dass Oehrling das vorrausgesetzt hat. Um es aber für Oskar deutlicher zu machen...Das Fleisch der Marone blaut nicht im Schnitt. Es blauen nur die Röhren und Poren. Wenn das Hutfleisch dann doch nach dem Schnitt etwas blau aussieht, liegt es daran, dass durch den Schnitt vom Messer blauender Röhrensaft drübergeschmiert wird.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Rainer,

    Nr 1 ist Sistotrema confluens. Der Schütterzahn. Wieso erkennst Du nicht, ob es porig oder stachelig ist? Du musst Dir eine Lupe zulegen. Dir muss doch dieser spezielle chemische Duft mit Vanillekomponemte aufgefallen sein.

    Solch wichtige Merkmale musst Du einfach bemerken, wenn Du Pilze bestimmen willst.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    Inonotus triqueter sieht zwar in der Tat aus wie ein junger Kiefernbraunporlimg, ist aber im Gegensatz dazu extrem zähfleischig. Der Fund soll aber relativ weich gewesen sein.

    Bei solchen Funden sollte man sich den Spruch "Bestimme keine Kinder und keine Leichen" ins Gedächtnis rufen.

    GriasDi Hejco,

    das ist Lactarius scrobiculatus, der Grubige Milchling. Die Verfärbung der Milch geht aber von weiß zu schwefelgelb. Evtl ist da auch ein Hauch grün dabei, eigentlich ist es aber gelb.

    Hast Du Dich selbst an einer Bestimmung versucht? Der Grubige Milchling ist eigentlich in den banalsten Pilzbüchern enthalten.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Andy,

    guad, dass einer aufpasst🙂

    Ich meinte G. resinaceum.

    Resinosum gehört zur Ischnoderma.

    Du hast vollkommen recht.

    Zum Gesagten kommt dazu, dass G. applanatum im Gegensatz zu G. resinaceum und G. adspersum vergleichsweise selten an lebenden Bäumen wächst. An eigene Funde an vitaler Eiche kann ich mich gar nicht erinnern.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    Callistosporium ist eine gute Möglichkeit. Was mich a bissl stört, sind die ziemlich deutlich herablaufenden Lamellen und die fast schon genabelten Hüte

    Die Hüte sind zwar recht dunkel, und die Lamellen wohl nicht knallig genug, aber vllt kommt auch Chrysomphalina chrysophylla inbetracht.

    Das Mikroskop wird's zeigen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    das ist bestimmt G. resinosum. Die Fruchtkörper sollten einjährig sein, und wenn Du den Sporenstaub an der Oberfläche abwäschst, sind sicher auch in dem Alter noch Rottöne zu erkennen, magellan.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus,

    mit dem Foto von der Hutunterseite kann man tatsächlich nicht viel anfangen. Trotzdem ist das ziemlich sicher Mycena zephirus, der Rostige Helmling. Die stehen jetzt im Herbst zu Abertausenden in den Nadelwäldern rum und bekommen im Alter die namensgebenden rostigroten Flecken.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Erich,

    auf dem Foto ist eindeutig zu sehen, dass die Huthaut vollkommen intakt ist und die Flecken auf dem Hut von einem dicken Gesamtvelum herrühren. Zusammen mit den weißen Lamellen, den als Ring gut sichtbaren Resten der Teilhülle und der deutlichen Knolle ist er klar den Knollenblätterpilzen zuzuordnen. Bei der Gattung Lepiota zerreißt die Huthaut selbst in Fetzen. Es ist sehr wichtig, dass Dir dieser Unterschied auffällt. Die Hutfarbe, die Art der Knolle und die hutfarbenen Veli sprechen dann klar für A. porphyria, wie Stefan schon geschrieben hat.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi,

    das ist ja schön, wenn Dir das reicht.

    Es ist aber kein Bitterer Schleimkopf, sondern ein Schleimkopf aus der Gruppe um C. variecolor, wie Uwe schon ausgeführt hat.

    Das sind komplett zwei paar Stiefel.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Florian,

    tolle Gegend in der ihr da unterwegs wart.

    Ein besonderes Hilight für mich: Die gelungenen Fotos von dem toll nach Kokos riechenden Cystostereum murrayi. Hab ich erst ein mal in der Kernzone Nationalpark Bayrischer Wald sehen und riechen dürfen.

    Danke für den schönen Bericht.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Beli,

    keine besonderen Funde heuer? ;)

    Danke für den tollen Fotobericht.

    Beim Lackporling würd ich zuerst an G. carnosum denken. G. Pfeifferi ist das nicht, die hier sind ja deutlich gestielt.

    Ph. hartigii an Fichte hatte ich auch noch nie.

    An den Wetterstern will ich ned wirklich glauben. Hatte Dein Fund nicht ein zugespitzres Peristom? Vllt doch ein Geastrum?

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    Werner

    GriasDi Beli,

    die Frage ist halt, ob L. quercinum überhaupt eine eigene Art ist, oder ob sie zu L. aurantiacum, im Sinne "Laubwaldrotkappe" gehört.

    L. versipelle ist es auf jeden Fall nicht. Die hat auffallend schwarze Stielschuppen, jung dunkelgraue Poren und ein anderes orangfarbeneres Orange auf dem Hut.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    Ihr habt natürlich recht, wenn ihr sagt, dass die Schwammerl alt, die Farben, da Kunstlicht, unecht sind. Trotzdem kann man am Stiel teilweise deutliche Gruben erkennen. Zusammen mit der Aussage, dass sich die Milch auch nach längerer Zeit nicht rot verfärbt hat, bleibt mE nur L. deliciosus, der "normale" Kiefernreizker.

    Das sind übrigens alles eigene Arten, fischi.

    Die unterscheiden sich nach Wirtsbaum ( Fichte, Kiefer, Tanne), Gruben am Stiel, Grünverfärbung, Farbe der Milch (orange oder von Haus aus weinrot), und Milch verfärbung zu weinrot ( ja-nein und wie schnell eine etwaige Verfärbung passiert).

    Jemand hatte mal eine schöne Zusammenstellung der Merkmale und eine Gegenüberstellung der Arten hier eingestellt.

    Vllt liest er den Beitrag ja.

    An liabn Gruaß

    Werner